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Anthropologie: Max Scheler

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MAX SCHELER
• Scheler schafft auf der Basis der Phänomenologie (Erscheinungslehre) eine erste
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Anthropologie MAX SCHELER • Scheler schafft auf der Basis der Phänomenologie (Erscheinungslehre) eine erste anthropologisch-philosophisch untermauerte Theorie, zur Erklärung und Begründung der menschlichen Sonderstellung. Wichtig ist, dass Scheler keinen Wesensunterschied meint, da wenn man den Menschen mit den Stufen der biophysischen Welt (4-Stufen-Theorie) vergleicht, es keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier gibt, doch seiner Anthropologie, (seiner Lehre des Menschen's) liegt ein Dualismus zugrunde, also das Vorhandensein zweier entgegengesetzter Prinzipien. Es ist die Diskrepanz, also die Spannweite zwischen dem Extrem des gefühlten, bewussten Ich's, des psychischen Subjekts und der des nicht fasslichen, abstrakten Ich's dem transzendentale Ich …. psychisches Subjekt ohne Hilfsmittel erkennbar & empfindbar transzendentales Ich ● braucht Hilfsmittel (im Idealfall Religion) zur Erkenntnis & Perzeption -> Mensch ist das einziges Lebewesen „zu Person fähig“ & zu „mehr“ als bloß Lebewesensein in der Lage Person bewegt sich zwischen beiden Varianten hin und her egal wie hoch die Intelligenz und Wahlfähigkeit eines Tieres ist das Wesen des Menschen steht dennoch hoch über dem ● Wesen des Menschen lässt sich nicht biologisch sondern nur metaphysisch bestimmen, ist also mit den menschlichen Sinn nicht fassbar. • Was den Menschen zum Menschen macht sei nicht eine neue Stufe des Lebens & kann sich nicht auf die natürliche Lebensevolution zurückführen lassen -> Es ist der „Geist“ - spezifisches Merkmal des Menschen -> Was den menschlichen Geist auszeichnet ist die Fähigkeit zu „ideierenden Akten" • Damit...

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sind Schlussforderungen gemeint, von einzelnen Beobachtungen zu allgemeinen Begebenheiten Mensch ist aufgrund des Geistes in der Lage die Welt von außen zu betrachten UNTERSCHIED ZWISCHEN PERSON UND LEBEWESEN: Das Lebewesen hat keinen direkten Bezug zur Umwelt, es existiert in ihr doch interagiert nicht mit ihr. Es ist sich der Umwelt und der Position ihrer in dieser nicht bewusst • Vergegenständlichung der Umwelt durch das Lebewesen ist somit ausgeschlossen ● Person ist ihrer selbst als Lebewesen in der Umwelt bewusst, kann mit der Umwelt interagieren - sie zum eigenen Vorteil nutzen und versachlichen Selbstbewusstsein Person bestimmt sich durch das Selbst, das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl •Person ist sich ihrer selbst bewusst, sie ist in der Lage sich selbst solches, als Selbst, zu erkennen und zu verstehen. -> -> Dieses Verständnis führt zum Selbstbewusstsein -> · Gedanken & Gefühle werden als eigene verstanden Individuum weiß, dass es ein Individuum ist -> • dadurch ist der Mensch zur Erkenntnis und Weltoffenheit fähig • Mensch kann sich ihm Gegebenes und sich selbst versachlichen und zum Gegenstand seiner Erkenntnis machen in der 4.Stufe Scheler's Stufen Theorie „die organisch gebundene Intelligenz" erlaubt dem Menschen Wahlfähigkeit, Handlungsfähigkeit, Vorzugsfähigkeit im Bezug auf bestimmte Güter usw. beim Menschen ist dies praktisch anwendbar beim Tier nur angelegt -> Mensch kommt Vitalzentrum und Geisteszentrum zu. Vitalzentrum: Macht- & Nervenzentrum in Form seines Gehirns -> „er ist Geisteszentrum: macht es dem Menschen möglich über seine körperlichen Teiebe hinaus zu leben sich selbst ein drittes Mal gegeben". Geist-Dasein erlaubt statt bloßem Funktionieren das leben -> in der Lage zur Selbstreflexion, aufgrund des Bewusstseins über sich selbst Der Mensch lebt also und existiert nicht nur. Aufgrund dessen sucht er nach einem Sinn im Leben, sehnt sich nach Zielen, nach (Daseins-) Zwecken Schutzfunktion vor der permanenten Suche: Religion bewahrt vor Sinnlosigkeit des menschlichen Lebens Deswegen Differenz zwischen Mensch und Tier nicht nur graduell, sondern zwangsläufig existenzieller Natur Tier - sieht sich in die Welt hinein gesetzt, kann dies jedoch nicht begreifen Mensch - Weltbewusstsein -> Durch die Unterscheidung zwischen Leib und Selbst -> in der Lage sich der (Um-)Welt bewusst zu werden Ohne Geisteszentrum: kein Selbstbewusstsein -> keine Unterscheidung zwischen Leib und Selbst-> Weltoffenheit nicht möglich Erwachsener Mensch kann seinen Leib, konform mit der Kantschen Ethik, als Mittel zum Zweck nutzen. Das Selbst ist von der Mittel-Zweck-Verkehrung insofern ausgenommen, als dass es niemals als Mittel. „missbraucht" werden darf oder kann -> Mensch wird durch Geist zur Person Person ist nicht trieb- umweltgebunden, sondern weltoffen und umweltfrei zur Sachlichkeit fähig Diese Eigenschaft ermöglicht es der Person mit ihrer Umwelt aktiv zu interagieren, diese zu ihrem Vorteil zu nutzen ●

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