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Der Barmherzige Samariter - Interpretation

Der Barmherzige Samariter - Interpretation

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Interpretation - Der barmherzige Samariter
Der barmherzige Samariter
Das Gleichnis ,,Der barmherzige Samariter", welches im 10. Ka

Der Barmherzige Samariter - Interpretation

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Interpretation des Gleichnisses "Der Barmherzige Samariter" mit Fokus auf die Gnade Gottes , seiner Vergebung sowie die Ziele und Absichten, die das Gleichnis vermittelt

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Religion Interpretation - Der barmherzige Samariter Der barmherzige Samariter Das Gleichnis ,,Der barmherzige Samariter", welches im 10. Kapitel des Lukasevangeliums in den Versen 25 bis 37 geschrieben steht handelt vom Thema der Nächstenliebe. Als Deutungsansatz lässt sich formulieren, dass derjenige ins Reich Gottes kommt, der seine eigenen Umstände vernachlässigt, wenn andere seine Hilfe benötigen und die Liebe Gottes durch die Liebe zum Menschen zum Ausdruck kommt. In der Rahmenhandlung geht es um einen Schriftgelehrten, der die Bedingungen für ein ewiges Leben wissen möchte und als Jesus ihn darauf hinweist, dass es der Inhalt aus Gottes Schriften ist, genauer, dass man seinen Gott und seinen Nächsten wie sich selbst lieben soll. Daraufhin stellt sich ihm die Frage, wer dieser nächster ist, woraufhin ihm Jesus ein Gleichnis erzählt, welches die Frage für den Schriftgelehrten beantwortet. Das Gleichnis selbst handelt von einem Mann, der auf dem Weg nach Jericho von Räubern überfallen und halb tot geschlagen wird. Nachdem dann ein Priester und ein Levit an ihm vorbeigingen, ihn sahen und dann achtlos weitergingen, kommt ein Samariter. Dieser versorgt ihn sofort, reinigt und verbindet seine Wunden, ihn dann mitnimmt und in einer Herberge unterbringt und auch, als er für ein paar Tage weg musste, die Versorgung des Mannes sicherstellen wollte, in dem er dem Wirt Geld gab. Erkennbar ist, dass sich Priester...

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und Levit gegenüber dem Mann achtlos und egoistisch gezeigt haben, indem sie, obwohl sie die Schwere seiner Verletzungen des Mannes gesehen hatten, überhaupt nichts für ihn getan haben, ihm überhaupt nicht geholfen haben und einfach weitergegangen sind. Es lässt sich also klar erkennen, dass sie nicht nach dem Prinzip der Nächstenliebe gehandelt haben. Der Samariter hingegen hat sofort gehandelt und sich als eine hilfsbereite, selbstlose und gutmütige Person erwiesen. Den Bezug zum Gottesreich stellt Jesus daraufhin selbst dar. So wird derjenige ins Reich Gottes kommen, der auch nach Gottes Gesetzen handelt, also Nächstenliebe zeigt. Gott hat den Menschen als sein Ebenbild geschaffen. So spiegelt sich die Liebe zu Gott auch in der Liebe zu anderen Menschen wieder. Dabei spielt es keine Rolle, welcher gesellschaftlichen oder ethnischen Gruppierung derjenige, der diese Nächstenliebe zeigt, angehört. So mag ein Samariter von einem Leviten als unrein bezeichnet werden, jedoch hat dieser das getan, was Gott so zu sagen „erwartet“. Es zählen also die innere Einstellung und Haltung, das richtige zu tun, vor allem gegenüber anderen, und nicht so sehr das strikte befolgen von Regeln. Es reicht also nicht aus einem Glauben einfach zu folgen, sondern soll man vielmehr den Glauben leben. Abschließend kann also gesagt werden, dass das Gleichnis auf die Absicht abspielt, nicht nur zu Glauben, sondern auch nach den Grundsätzen dieses Glaubens zu leben und zu handeln. Dabei soll das richtige Handeln unabhängig von den äußeren Umständen, wie Gesetzen sein, sondern den inneren Werten folgen. Das eigene Handeln soll also nicht von den eigenen Lebensumständen abhängen. Zählen tut die innere Wertschätzung und Liebe zu allen anderen Menschen und dadurch auch zu Gott. Somit lässt sich außerdem die anfangs aufgestellte Deutungshypothese bestätigen. Hintergrund: Spielt an einem realistischen Ort: der beschriebene Abstieg ist dabei über 1000 Höhenmeter und macht es Räubern an diesem weg besonders leicht Der Priester unterlag den Vorschriften der Tora, dass er nicht die Leiche eines Stammesgenossen verunreinigen durfte. Wäre der Mann also tot gewesen (was bei der Betrachtung so empfunden werden kann), hätte er sich durch den Verstoß gegen das Gebot entweiht Für den Leviten hätte eine Berührung nach der Tora sieben Tage rituelle Unreinheit bedeutet, er hätte also am Ziel seines Weges keine rituellen Handlungen vornehmen dürfen Quelle: Lk (10, 25-37)

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