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Fast-Fashion und Slow-Fashion

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 1. Nenne Merkmale von Fast
Fashion und Slow Fashion (M 1,
M 2, Erklärfilm ,,Der Preis der
Schönheit. Mode und Folgen für
Mensch und Umwelt"

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1. Nenne Merkmale von Fast Fashion und Slow Fashion (M 1, M 2, Erklärfilm ,,Der Preis der Schönheit. Mode und Folgen für Mensch und Umwelt" (YouTube)). Lege dazu eine Tabelle an. ALLGEMEIN Definition: Ale Fast-Fashion bezeichnet man ein Geschäftsmodell, bei dem die kollektion ständig verändert wird und an aktuelle Trends angepasst wird. Dabei wird auf eine möglichst günstige Produktion abgezielt, um dann auch den Kaufpreis gering zu halten." Vor- und Nachteile ● Definition: + günstig zu kaufen große Auswahl immer im Trend sein" Wir brauchen globale Standards. Vor- und Nachteile nachhaltig produziert -Sozial - ökologisch ökonomisch Als Slow-Fashion bezeichnet man " Fast-Fashion • langlebig nachhaltig (hergestellt) gute Qualität umweltfreundlich O meist schlechte Qualität ↳billige Produktion nicht Nachhaltig kaputt zum Weiterverkauf/Wieder verwendung Sachen oft zu kommt aus dem Ausland; lange Strecke bis es bei uns im Laden hängt (Transport bis zu 20.000 km kosten etc.) imhumane Arbeit schlechte Sicherheit NPE schadet die Fortpflanzung von Fischen Chemikalien (Trinkwasserverschmutzung; lauglebig) PFC Umweltschäden (durch Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen, Abwässer, hoher Energiebedarf) hoher Wasserverbrauch Belastung der Meere (Mikroplastik); Belastung der Gesundheit der Menschen (durch Pestizide) Slow-Fashion nachhaltige, langlebige und faire Mode und den bewussten Konsum von Mode." ● O • teurer häufig nicht so modisch bzw. second hand 2. ,,Slow Fashion ist nicht einfach nur das Gegenteil von Fast Fashion, sie ist viel mehr als das." Erläutere diese Aussage (M 2, M 3). Die Slow Fashion Bewegung - oder alles auf Langsam The Slow Fashion movement - or, whoa there, not so fast! Miriam Wolf DE Slow Fashion steht für nachhaltige, bewusste und ethische Mode. Sie ist nicht nur einfach das...

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Gegenteil von Fast Fashion, sie ist viel mehr als das. Slow Fashion ist ein Bewusstseinswandel, die zeitgemäße Reaktion auf die Produktion von Massenware, den unkontrollierten Konsum unserer heutigen Wegwerfgesellschaft und die katastro- phalen Arbeitsbedingungen vieler TextilarbeiterInnen. Die bewusste Auseinandersetzung mit den Eigenschaften von Stoffen, die Gewährleistung von transparenter Rückverfolg- barkeit der Produkte und ein respekt- und verantwortungs- voller Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt sind wichtiger denn je. Es geht um Qualität und Individualität, um Wertschät zung und Umdenken. Slow Fashion gibt der Mode-Industrie eine neue Richtung vor. Denn sie bedeutet vor allem eins: Entschleunigung. Angefangen bei den Produzentinnen, die nicht mehr von einem Modezyklus zum nächsten hetzen, um wie die großen Modeketten möglichst viele günsti- ge Kleidungsstücke auf den Markt zu bringen, sondern ihre Kleidung unter fairen und ökologisch vertretbaren Voraussetzungen herstellen. Über die Designerinnen, die sich - neben dem Material und der Verarbeitung - mit dem Entwurf unter Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte auseinandersetzen, um alles in zeitloserer, nach Kunden- wunsch gestalteter oder auch multifunktionaler Mode zu vereinen, die qualitativ hochwertig und individuell ist; bis hin zu den KonsumentInnen, die weniger und bewusster kau- fen und auch mal ein Kleidungsstück reparieren anstatt es direkt in den Müll zu werfen und durch ein neues, trendiges Teil zu ersetzen. Die Slow Fashion-Bewegung ist kein Trend, sie ent- spricht dem Zeitgeist. Angelehnt an andere gesellschaft- liche 'Langsam'-Bewegungen, wie zum Beispiel dem Slow Food-Konzept, werden die Produkte meist regional aus vorhandenen, nachhaltigen und innovativen Materialien her- gestellt. Die Produktionskette ist kurz, die einzelnen Schrit- te von der Faser bis zur Verarbeitung sichtbar. Auch die Rückbesinnung auf handwerkliche Traditionen und die Nutzung von kleinen Manufakturen versprechen eine lang- lebige und strapazierbare Kleidung. Nicht Quantität, son- dern Qualität und Beständigkeit sind das Ziel und somit ein schonenderer Umgang mit den Ressourcen. Grüne Mode ist zwar meist teurer, weil sie in kleineren Mengen produ- ziert wird und der Preis dem wahren Herstellungswert ent- spricht, sie ist aber gleichzeitig hochwertig und von indi- vidueller Ästhetik. Stücke aus Materialien wie Lachsleder, Algenfasern oder gewaltfreier Seide sind nicht selten auf den stetig wachsenden Eco-Messen im Rahmen der inter- nationalen Fashion-Weeks zu finden. Zur Slow Fashion zählt nicht nur Kleidung, die aus biologischen und recycelten Materialien hergestellt ist, sondern auch Vintage und Used-Look Mode. Im Internet finden sich inzwischen zahlreiche neue Kleidertausch- und Secondhandplattformen, die sogar Designer-Mode zur Miete anbieten. Bereiche wie Do-it-yourself, Recycling, Upcycling, Zero Waste und Cradle to Cradle gehören ebenfalls dazu. Neue Fasern, innovative Technologien und individuelle Designansätze: Es gibt viele ethisch vertretbare Alterna- tiven des Modekonsums. Der Aufbau von vertrauensvollen und andauernden Beziehungen für eine enge Zusammenar- beit, die Schaffung fairer Arbeitsbedingungen, der respekt- volle Umgang mit Mensch und Natur oder die ökologische, soziale und kulturelle Vielfalt sind nur einige Aspekte des nachhaltigen Modekonzepts. Eines jedoch ist allen gemein- sam: der Beitrag zu einer nachhaltigeren Gesellschaft. INTRODUCTION

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1. Nenne Merkmale von Fast Fashion und Slow Fashion (M 1, M 2, Erklärfilm ,,Der Preis der Schönheit. Mode und Folgen für Mensch und Umwelt" (YouTube)). Lege dazu eine Tabelle an. ALLGEMEIN Definition: Ale Fast-Fashion bezeichnet man ein Geschäftsmodell, bei dem die kollektion ständig verändert wird und an aktuelle Trends angepasst wird. Dabei wird auf eine möglichst günstige Produktion abgezielt, um dann auch den Kaufpreis gering zu halten." Vor- und Nachteile ● Definition: + günstig zu kaufen große Auswahl immer im Trend sein" Wir brauchen globale Standards. Vor- und Nachteile nachhaltig produziert -Sozial - ökologisch ökonomisch Als Slow-Fashion bezeichnet man " Fast-Fashion • langlebig nachhaltig (hergestellt) gute Qualität umweltfreundlich O meist schlechte Qualität ↳billige Produktion nicht Nachhaltig kaputt zum Weiterverkauf/Wieder verwendung Sachen oft zu kommt aus dem Ausland; lange Strecke bis es bei uns im Laden hängt (Transport bis zu 20.000 km kosten etc.) imhumane Arbeit schlechte Sicherheit NPE schadet die Fortpflanzung von Fischen Chemikalien (Trinkwasserverschmutzung; lauglebig) PFC Umweltschäden (durch Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen, Abwässer, hoher Energiebedarf) hoher Wasserverbrauch Belastung der Meere (Mikroplastik); Belastung der Gesundheit der Menschen (durch Pestizide) Slow-Fashion nachhaltige, langlebige und faire Mode und den bewussten Konsum von Mode." ● O • teurer häufig nicht so modisch bzw. second hand 2. ,,Slow Fashion ist nicht einfach nur das Gegenteil von Fast Fashion, sie ist viel mehr als das." Erläutere diese Aussage (M 2, M 3). Die Slow Fashion Bewegung - oder alles auf Langsam The Slow Fashion movement - or, whoa there, not so fast! Miriam Wolf DE Slow Fashion steht für nachhaltige, bewusste und ethische Mode. Sie ist nicht nur einfach das...

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Gegenteil von Fast Fashion, sie ist viel mehr als das. Slow Fashion ist ein Bewusstseinswandel, die zeitgemäße Reaktion auf die Produktion von Massenware, den unkontrollierten Konsum unserer heutigen Wegwerfgesellschaft und die katastro- phalen Arbeitsbedingungen vieler TextilarbeiterInnen. Die bewusste Auseinandersetzung mit den Eigenschaften von Stoffen, die Gewährleistung von transparenter Rückverfolg- barkeit der Produkte und ein respekt- und verantwortungs- voller Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt sind wichtiger denn je. Es geht um Qualität und Individualität, um Wertschät zung und Umdenken. Slow Fashion gibt der Mode-Industrie eine neue Richtung vor. Denn sie bedeutet vor allem eins: Entschleunigung. Angefangen bei den Produzentinnen, die nicht mehr von einem Modezyklus zum nächsten hetzen, um wie die großen Modeketten möglichst viele günsti- ge Kleidungsstücke auf den Markt zu bringen, sondern ihre Kleidung unter fairen und ökologisch vertretbaren Voraussetzungen herstellen. Über die Designerinnen, die sich - neben dem Material und der Verarbeitung - mit dem Entwurf unter Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte auseinandersetzen, um alles in zeitloserer, nach Kunden- wunsch gestalteter oder auch multifunktionaler Mode zu vereinen, die qualitativ hochwertig und individuell ist; bis hin zu den KonsumentInnen, die weniger und bewusster kau- fen und auch mal ein Kleidungsstück reparieren anstatt es direkt in den Müll zu werfen und durch ein neues, trendiges Teil zu ersetzen. Die Slow Fashion-Bewegung ist kein Trend, sie ent- spricht dem Zeitgeist. Angelehnt an andere gesellschaft- liche 'Langsam'-Bewegungen, wie zum Beispiel dem Slow Food-Konzept, werden die Produkte meist regional aus vorhandenen, nachhaltigen und innovativen Materialien her- gestellt. Die Produktionskette ist kurz, die einzelnen Schrit- te von der Faser bis zur Verarbeitung sichtbar. Auch die Rückbesinnung auf handwerkliche Traditionen und die Nutzung von kleinen Manufakturen versprechen eine lang- lebige und strapazierbare Kleidung. Nicht Quantität, son- dern Qualität und Beständigkeit sind das Ziel und somit ein schonenderer Umgang mit den Ressourcen. Grüne Mode ist zwar meist teurer, weil sie in kleineren Mengen produ- ziert wird und der Preis dem wahren Herstellungswert ent- spricht, sie ist aber gleichzeitig hochwertig und von indi- vidueller Ästhetik. Stücke aus Materialien wie Lachsleder, Algenfasern oder gewaltfreier Seide sind nicht selten auf den stetig wachsenden Eco-Messen im Rahmen der inter- nationalen Fashion-Weeks zu finden. Zur Slow Fashion zählt nicht nur Kleidung, die aus biologischen und recycelten Materialien hergestellt ist, sondern auch Vintage und Used-Look Mode. Im Internet finden sich inzwischen zahlreiche neue Kleidertausch- und Secondhandplattformen, die sogar Designer-Mode zur Miete anbieten. Bereiche wie Do-it-yourself, Recycling, Upcycling, Zero Waste und Cradle to Cradle gehören ebenfalls dazu. Neue Fasern, innovative Technologien und individuelle Designansätze: Es gibt viele ethisch vertretbare Alterna- tiven des Modekonsums. Der Aufbau von vertrauensvollen und andauernden Beziehungen für eine enge Zusammenar- beit, die Schaffung fairer Arbeitsbedingungen, der respekt- volle Umgang mit Mensch und Natur oder die ökologische, soziale und kulturelle Vielfalt sind nur einige Aspekte des nachhaltigen Modekonzepts. Eines jedoch ist allen gemein- sam: der Beitrag zu einer nachhaltigeren Gesellschaft. INTRODUCTION