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Soziale Ungleichheit

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UNGLEICHHEIT
Lebenslage:
Das ist die Gesamtheit der ungleichen
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Soziale Ungleichheit indikatoren dimensionen einkommensungleichheit

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soziale UNGLEICHHEIT Lebenslage: Das ist die Gesamtheit der ungleichen Handlungs- und Lebensbedingungen, in denen sich soziale Ungleichheit zeigt. Soziale Lage: Gesamtheit der sozialstrukturellen Merkmale der Lebenslage (CK, Bildung, Macht) und die bestimmenden Faktoren (z. B. Herkunft, Geschl.) -> Definition: Ressourcenausstattung (Einkommenshöhe, Bildungsgrad) oder Lebensbedingungen (Wohnverhältnisse), die es Menschen erlauben. Ziele eines „guten Lebens" (Sicher- heit, Wohlstand, Ansehen) besser als andere zu erreichen. Sie haben also regelmä- Big bessere oder schlechtere Lebens- und Verwirklichungschancen. Es ist eine vertikale besser- bzw. Schlechterstellung von Menschen. Jedoch erfolgt keine wertung durch den Begriff: Ungleichheit #Ungerechtigkeit Zentrale Zielsetzungen d. Sozialstaats in BRD: vor absoluter Armut schützen (Grundsicherung der Existensbedürfnisse) gegen Wechselfälle des Lebens und Risiken von Alterung, Krankheit, Arbeits- Losigkeit oder Pflegebedürftigkeit zu schützen Soziale Ungleichheit verringern Verteilungsungleichheit : Die ungleiche sozialstrukturelle Verteilung eines Guts wie zum Beispiel Einkommen. L → Chancenungleichheit. Die Chancen einer Bevölkerungsgruppe (z. B. Frauen) innerhalb dieser Vertei- Lung besser/schlechter abzuschneiden als eine andere. Armut: → absolute Armut: Leben unterhalb des physischen Existenzminimus (nicht genügend Nahrung um Hunger zu stillen, keine intakte Kleidung, kein Dach über dem Kopf, welches vor Regen und Kälte schützt, keine Sicherheit,... → relative Armut: Leben mit einem Einkommen unterhalb eines bestimmten Anteils des Durchschnittsnettoäquivalenzeinkommenen einer Gesellschaft arm im Verhältnis zu den anderen Menschen in einer Gesellschaft wer weniger als 60% des Medians der Verteilung des Nettoäquivalenzeinkommens in der Bevölkerung hat Prekariat: = prekär - soziale Lage von Menschen, die Gefahr laufen, in die Armut...

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und damit in verbundene soziale Ausgrenzung abzugleiten → Menschen mit NeHoäquivalenzeinkommen von ca. 50-75% des Durchschnitts WICHTIG Leben oberhalb der Armutsgrenze, aber Situation ist armutsnahe + unsicher, heikel, instabil, verwundbar → 22-25% der Bevölkerung = Prekariat → Entstehung/Verschärfung durch Entstandardisierung der Beschäftigungsverhältnisse (= Minijobs, Zeitverträge, geringfügige Beschäftigung.....) Soziale + kulturelle Teilhabechancen sind stark eingeschränkt - sind oft Ausgegrenzt Analyse positionaler Text: 1. Einleitung (Autor, Titel, Jahr, Thema, Quelle) 2. Position des Autor + Erklärung der Position 3. Inhaltliche Begründungen im umentationsgang 4. Argumentationsweise (Sprache + Mittel) 5. Intention des Autors (+An wen?+kurze Zusammenfassung) EK- & VERMÖGENSVERTEILUNG Bundesrepublik Deutschland Einkommensverteilung: Entwicklung seit 1985 ist polarisierend Schere ist weiter Auseinander gegangen Die Einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen (<50% des Durchschnitteinkommens) wachsen oberste Cinkommensgruppen (>200%) steigen deutlich Mittelschicht, schmilzt 4 ↳ Alle bis auf das oberste Dezil haben anteilig weniger Lohn Frauen verdienen durchschnittlich weniger als Männer In den neuen Bundesländern (Osten) sind die Löhne im Durchschnitt geringer als im Westen → Beide Ungleichgewichte schrumpfen im Verlauf der Zeit Vermögensverteilung. Vermögen in der Bundesrepublik Deutschland sehr ungleich verteilt Untere Hälfte der Bevölkerung besitzt nichts Reichstes Zehntel (10. Dezil) besitzt 61% des Vermögens Je älter die Menschen sind desto höher ist ihr Vermögen im Schnitt (Pensionär > Beamter, Rentner > Arbeiter) Vermögen wird in der Bundesrepublik Deutschland nur sehr gering bestevert (Dafür werden Einkommen relativ hoch besteuert) BRD im Vergleich zu anderen Staaten : Die Einkommen sind im europäischen Vergleich in der Bundesrepublik Deutschland relativ gleich verteilt (0.3 Gini-Koeffizient) L keine Spitzenposition, aber im oberen Drittel Bundesrepublik Deutschland im europäischen Vergleich: Vermögen sehr ungleich Verteilt (Median-Vermögen ähnlich hoch wie die eines Griechen oder Spaniers) + Gini-Koeffizient mit 78 am oberen Ende der Skala der Ungleichverteilung 4 möglicher Grund: viele Deutsche haben kein Grundbesitz / wohnen zur Miete Gründe für EK- & Vermögenspolarisierung. Positian: Gustav Horn → Grund für Vermögenskonzentration sind Steuerreformen, die vor allem Bezieher hoher Einkommen entlasten ما Absenkung des Spitzensteuersatzes +Verminderung der Aussetzung der Vermögenssteuer Forderung: Vermögen statt Einkommen bestevern + Erbschafts- Unternehmensstevern + Auss stever erhöhen + Finanztransaktionssteuer einführen Vermögens-/Machtkonzentration schadet der Wirtschaft + Gesell- schaft -sozialer Aufstieg nicht möglich + Schaffung von sozialer Ungleichheit Position: Thomas Piketty Reiche werden reicher und das schneller als die Wirtschaft wächst → Mittelschicht schrumpft-Ränder wachsen → Soziale Ungleichheit ist nicht unbedlingt schlecht - sie kann zu Motivation + wirtschaftlichem Wettbewerb führen Forderung: Besteuerung von Vermögen einführen (progressiv) und höhere Besteuerung von hohem Einkommen (mit 80%) 1. Die Verteilung des Einkommens nach Einkommensklassen sozialer Ungleichheit Festlegung von Klassen und Gliederung der Gesellschaft nach diesen (=prozentuale Verteilung nach Klassen) → z.B. 0-1000€; 1000-1500€; 1500-2000€ usw. 2. Einkommensanteile am Einkommensvolumen Dezile - Einkommen der Gesellschaft werden nach der Höhe sortiert und in 10 gleich große Teile zerteilt NeHoäquivalenzeinkommen = Berücksichtigung der Haushaltsstrukturen bei der Berechnung des Cinkommens → Durchschnittseinkommen: Somme aller Einkommen: 1: Bevölkerung → Median: Zentralwert - mittleres Einkommen 3. Gini-Koeffizient + Lorenzkurve Gleichverteilungsdiagonale entspricht der genau gleichen Verteilung der Einkommen im Untersuchungsgebiet → Lorenzkurve zeigt dann die tatsächliche Verteilung Gini-Koeffizient gibt das Verhältnis der beiden Kurven zueinander wieder => Je größer der Wert, desto ungleicher die Verteilung -> Definition Einkommen: Einkommen bezeichnet die einer Person in einem Zeitraum als Geld oder Sachgut zufließenden Leistungen. Beim Einkommen unterscheidet man in Brutto- und Netoeinkommen. Das Bruttoeinkommen ist die Summe des Einkommens vor Abzug der Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und sonstigen Abgaben. Demnach ist das Nettoeinkommen die Summe des Einkommens vor Abzug diesen. Faktoreinkommen: Arbeitseinkommen als Gegenleistung für Arbeit (Lohn), Gewinn aus unternehmerischen Tätigkeiten, Kapitaleinkommen für den Einsatz von Kapital (Zins), Ertrag aus Immobilien/Boden Transfereinkommen: Kindergeld, ALG II Nominal- und Realeinkommen: (Nach Berücksichtigung der Inflationsrate) der DIMENSIONEN & INDIKATOREM Als Dimensionen gesellschaftlicher Ungleichheit werden die persönlichen oder strukturbedingten Merkmale bezeichnet, die die Erscheinungsformen ungleicher Lebens- und Handlungsbedingungen (Lebenslagen) der Men- Schen charakterisieren. Die Vielfalt der Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit fasst Hradil zu beschreiben- den Kategorien zusammen, die er Dimensionen nennt. Er unterscheidet vier verschiedene Dimensionen sozialer Ungleichheit, denen er bei der empirischen Forschung bestimmte Indikatoren zuordnet: BILDUNG: Indikator: Soziale Herkunft, Geschlecht, Bildungsabschluss Bildung ist der Zentrale Faktor dafür, welchen Beruf, welches Einkommen, welches Berufsprestige, welche Macht und welcher gesellschaftlichen Schicht ein Kind später angehören/erlangen wird. Statusvererbung und ungleich verteilte Startchancen führen zu Schichtspezifischer Sozialisation. Platzierungsfunktion und Selektionsfunktion des Bildungssystems ist von Bedeutung und ist auf Bildungs- biografien aus. ● MACHT: Indikator: Einfluss und soziale Herkunft von Machteliten Def.: Macht ist, dass eine Person oder Personengruppe andere maßgeblich beeinflusst oder beeinflussen kann, ohne dass diese in der Lage sind, sich der Ein- wirkung zu entziehen (Bolte & Hradill Chance, um Macht auszuüben wächst tendenziell mit dem Einkommen / Vermögen / Bildungsgrad/ Position in beruflicher Herarchie diese Faktoren stehen miteinander in Beziehung Beruf spielt dabei besonders wichtige Rolle bestimmt Prestige (Ansehen) und Machtposition einer Person „DIE DA UNTEN HÖRT MAN NICHT Im Staat sind von Idee her alle gleich (Bsp.: Stimmen bei Wahl gleich) L Gleichheit hört hier auf MiHel-und Oberschicht behaupten sich im politischen System besser als die unteren sozialen Schichten Betrifft alle politischen Partizipationsformen (außer Wahlen), also Mitgliedschaft in Parteien/übernahme von Parteiämtern / Ausüben pol. Drucks durch die Mobilisierung der öffentlichkeit (FLügblätter, Demos) Luntere soziale Schichten haben meisten Grund zum Aufbe- gehren, engagieren sich am wenigsten, nehmen Situation einfach hin MATERIELLER WOHLSTAND: Indikatoren: Einkommen, Vermögen, Armut PRESTIGE: Indikator: Beruf, Status ● ● ● Def.: Ansehen oder Geltung einer Person Der Gesellschaftliche Status eines Menschen kann durch Statussymbole wie Autos zum Ausdruck gebracht werden Schwierigkeit, komplexe politische Sachverhalte zu verstehen, zu Überblicken, mangelnde Kenntnis der Mittel und Wege, sich mit seinem Anliegen zu artikulieren. Schwierigkeit, sich adäquat auszu- => Bildung u usw. spielen KEINE Rolle Das Mehr an Demokratie hat zu einem nicht entsprechendem drücken => 1 Mehr an politischer Gleichheit geführt. " soziale Zusammensetzung d. Deutschen Bundestags illustriert die unterschiedliche Repräsentanz der versch. Schichten Nur 0,2% der Mietglieder d. 18. Deutschen Bundestags waren nach Berufen arbeitslos

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und damit in verbundene soziale Ausgrenzung abzugleiten → Menschen mit NeHoäquivalenzeinkommen von ca. 50-75% des Durchschnitts WICHTIG Leben oberhalb der Armutsgrenze, aber Situation ist armutsnahe + unsicher, heikel, instabil, verwundbar → 22-25% der Bevölkerung = Prekariat → Entstehung/Verschärfung durch Entstandardisierung der Beschäftigungsverhältnisse (= Minijobs, Zeitverträge, geringfügige Beschäftigung.....) Soziale + kulturelle Teilhabechancen sind stark eingeschränkt - sind oft Ausgegrenzt Analyse positionaler Text: 1. Einleitung (Autor, Titel, Jahr, Thema, Quelle) 2. Position des Autor + Erklärung der Position 3. Inhaltliche Begründungen im umentationsgang 4. Argumentationsweise (Sprache + Mittel) 5. Intention des Autors (+An wen?+kurze Zusammenfassung) EK- & VERMÖGENSVERTEILUNG Bundesrepublik Deutschland Einkommensverteilung: Entwicklung seit 1985 ist polarisierend Schere ist weiter Auseinander gegangen Die Einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen (<50% des Durchschnitteinkommens) wachsen oberste Cinkommensgruppen (>200%) steigen deutlich Mittelschicht, schmilzt 4 ↳ Alle bis auf das oberste Dezil haben anteilig weniger Lohn Frauen verdienen durchschnittlich weniger als Männer In den neuen Bundesländern (Osten) sind die Löhne im Durchschnitt geringer als im Westen → Beide Ungleichgewichte schrumpfen im Verlauf der Zeit Vermögensverteilung. Vermögen in der Bundesrepublik Deutschland sehr ungleich verteilt Untere Hälfte der Bevölkerung besitzt nichts Reichstes Zehntel (10. Dezil) besitzt 61% des Vermögens Je älter die Menschen sind desto höher ist ihr Vermögen im Schnitt (Pensionär > Beamter, Rentner > Arbeiter) Vermögen wird in der Bundesrepublik Deutschland nur sehr gering bestevert (Dafür werden Einkommen relativ hoch besteuert) BRD im Vergleich zu anderen Staaten : Die Einkommen sind im europäischen Vergleich in der Bundesrepublik Deutschland relativ gleich verteilt (0.3 Gini-Koeffizient) L keine Spitzenposition, aber im oberen Drittel Bundesrepublik Deutschland im europäischen Vergleich: Vermögen sehr ungleich Verteilt (Median-Vermögen ähnlich hoch wie die eines Griechen oder Spaniers) + Gini-Koeffizient mit 78 am oberen Ende der Skala der Ungleichverteilung 4 möglicher Grund: viele Deutsche haben kein Grundbesitz / wohnen zur Miete Gründe für EK- & Vermögenspolarisierung. Positian: Gustav Horn → Grund für Vermögenskonzentration sind Steuerreformen, die vor allem Bezieher hoher Einkommen entlasten ما Absenkung des Spitzensteuersatzes +Verminderung der Aussetzung der Vermögenssteuer Forderung: Vermögen statt Einkommen bestevern + Erbschafts- Unternehmensstevern + Auss stever erhöhen + Finanztransaktionssteuer einführen Vermögens-/Machtkonzentration schadet der Wirtschaft + Gesell- schaft -sozialer Aufstieg nicht möglich + Schaffung von sozialer Ungleichheit Position: Thomas Piketty Reiche werden reicher und das schneller als die Wirtschaft wächst → Mittelschicht schrumpft-Ränder wachsen → Soziale Ungleichheit ist nicht unbedlingt schlecht - sie kann zu Motivation + wirtschaftlichem Wettbewerb führen Forderung: Besteuerung von Vermögen einführen (progressiv) und höhere Besteuerung von hohem Einkommen (mit 80%) 1. Die Verteilung des Einkommens nach Einkommensklassen sozialer Ungleichheit Festlegung von Klassen und Gliederung der Gesellschaft nach diesen (=prozentuale Verteilung nach Klassen) → z.B. 0-1000€; 1000-1500€; 1500-2000€ usw. 2. Einkommensanteile am Einkommensvolumen Dezile - Einkommen der Gesellschaft werden nach der Höhe sortiert und in 10 gleich große Teile zerteilt NeHoäquivalenzeinkommen = Berücksichtigung der Haushaltsstrukturen bei der Berechnung des Cinkommens → Durchschnittseinkommen: Somme aller Einkommen: 1: Bevölkerung → Median: Zentralwert - mittleres Einkommen 3. Gini-Koeffizient + Lorenzkurve Gleichverteilungsdiagonale entspricht der genau gleichen Verteilung der Einkommen im Untersuchungsgebiet → Lorenzkurve zeigt dann die tatsächliche Verteilung Gini-Koeffizient gibt das Verhältnis der beiden Kurven zueinander wieder => Je größer der Wert, desto ungleicher die Verteilung -> Definition Einkommen: Einkommen bezeichnet die einer Person in einem Zeitraum als Geld oder Sachgut zufließenden Leistungen. Beim Einkommen unterscheidet man in Brutto- und Netoeinkommen. Das Bruttoeinkommen ist die Summe des Einkommens vor Abzug der Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und sonstigen Abgaben. Demnach ist das Nettoeinkommen die Summe des Einkommens vor Abzug diesen. Faktoreinkommen: Arbeitseinkommen als Gegenleistung für Arbeit (Lohn), Gewinn aus unternehmerischen Tätigkeiten, Kapitaleinkommen für den Einsatz von Kapital (Zins), Ertrag aus Immobilien/Boden Transfereinkommen: Kindergeld, ALG II Nominal- und Realeinkommen: (Nach Berücksichtigung der Inflationsrate) der DIMENSIONEN & INDIKATOREM Als Dimensionen gesellschaftlicher Ungleichheit werden die persönlichen oder strukturbedingten Merkmale bezeichnet, die die Erscheinungsformen ungleicher Lebens- und Handlungsbedingungen (Lebenslagen) der Men- Schen charakterisieren. Die Vielfalt der Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit fasst Hradil zu beschreiben- den Kategorien zusammen, die er Dimensionen nennt. Er unterscheidet vier verschiedene Dimensionen sozialer Ungleichheit, denen er bei der empirischen Forschung bestimmte Indikatoren zuordnet: BILDUNG: Indikator: Soziale Herkunft, Geschlecht, Bildungsabschluss Bildung ist der Zentrale Faktor dafür, welchen Beruf, welches Einkommen, welches Berufsprestige, welche Macht und welcher gesellschaftlichen Schicht ein Kind später angehören/erlangen wird. Statusvererbung und ungleich verteilte Startchancen führen zu Schichtspezifischer Sozialisation. Platzierungsfunktion und Selektionsfunktion des Bildungssystems ist von Bedeutung und ist auf Bildungs- biografien aus. ● MACHT: Indikator: Einfluss und soziale Herkunft von Machteliten Def.: Macht ist, dass eine Person oder Personengruppe andere maßgeblich beeinflusst oder beeinflussen kann, ohne dass diese in der Lage sind, sich der Ein- wirkung zu entziehen (Bolte & Hradill Chance, um Macht auszuüben wächst tendenziell mit dem Einkommen / Vermögen / Bildungsgrad/ Position in beruflicher Herarchie diese Faktoren stehen miteinander in Beziehung Beruf spielt dabei besonders wichtige Rolle bestimmt Prestige (Ansehen) und Machtposition einer Person „DIE DA UNTEN HÖRT MAN NICHT Im Staat sind von Idee her alle gleich (Bsp.: Stimmen bei Wahl gleich) L Gleichheit hört hier auf MiHel-und Oberschicht behaupten sich im politischen System besser als die unteren sozialen Schichten Betrifft alle politischen Partizipationsformen (außer Wahlen), also Mitgliedschaft in Parteien/übernahme von Parteiämtern / Ausüben pol. 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