Wirtschaft und Recht /

Vergleich Freihandel und Protektionismus

Vergleich Freihandel und Protektionismus

 Freihandel vs. Protektionismus
Freihandel: internationaler Austausch von Waren und Dienstleistungen kann vollkommen ungehindert
abgewickelt

Vergleich Freihandel und Protektionismus

user profile picture

sophia

207 Followers

Teilen

Speichern

89

 

11/12

Lernzettel

Definitionen tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse Politische und wirtschaftliche Argumente für Freihandel bzw. Protektionismus

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Freihandel vs. Protektionismus Freihandel: internationaler Austausch von Waren und Dienstleistungen kann vollkommen ungehindert abgewickelt werden-> soll den Wohlstand aller fördern Protektionismus: Staat versucht durch Handelshemmnisse, ausländische Anbieter auf dem Inlandsmarkt zu benachteiligen, um eigene Volkswirtschaft oder einzelne Branchen vor ausländischer Konkurrenz zu schützen, einen Vorteil zu erschaffen und wettbewerbsfähig zu machen aber protektionistische Maßnahmen in der Realität -> erschweren/verhindern freien Warenaustausch WTO treibt weltweiten Abbau von Handelshemmnissen voran Bsp. Strafzölle der USA auf Einfuhren von Stahl und Aluminium 2018-> Handelsstreit mit China-> China hat ebenfalls Strafzölle auf u.a. Wein, Schweinfleisch und Fürchte aus den USA erhoben 1. Tarifäre Handelshemmnisse: - direkter Einfluss auf Güterpreise 2. a. Zölle (Einfuhr, Ausfuhr) b. zollähnliche Maßnahmen (z. B. Exportsubventionen, Einfuhrzölle) C. Mindestpreise Nicht-tarifäre: - zur Importregulierung, kein direkter Einfluss auf Güterpreis a. Preisbeeinflussung: Einfuhrgebühren /-verbote, Im- und Exportquoten, Ansiedlungssubventionen für inländische Unternehmen -> nur bestimmte Menge b. administrative Behinderungen: Qualitätsauflagen (Umwelt, Sicherheit) - TTIP-> Transatlantisches Freihandelsabkommen unterschiedliche Gesundheitsstandards in EU und USA, komplizierte Zollauflagen Politische Argumente: Für Freihandel Für Protektionismus und Einschränkungen schützt nationale Entscheidungsträger vor speziellen Interessenverbänden Druckmittel: Sanktionen, um nationale Interessen durchzusetzen verhindert stetig steigende Unterstützung - bestimmte Sektoren müssen geschützt werden, um ineffizienter Industrien und Produktionszweigen im | Beschäftigung und letztlich innere Stabilität zu sichern Inland Nachfrage nach heimischen Produkten steigt - spezielle Industrien und Sektoren (Kohle, Stall Land- wirtschaft) müssen geschützt werden, um unabhängig zu bleiben und sich im Krisenfall selbst zu versorgen Reziprozität...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

(Gegenseitigkeit): soll Machtverlust vorbeugen. Müssen uns sicher sein, dass anderes Land keinen größeren Nutzen zieht als man selbst. Keine Ausnutzung. Sonst Protektionismus Umwelt: Transportvolumen steigt -> weitere Ausstoß von Treibhausgasen durch Transport und Verkehr Wirtschaftliche Argumente: internationale Arbeitsteilung -> internationale Abhängigkeiten -> Kooperationen zwischen Staaten werden gefördert ->Stabilität und Frieden - Länder können ihren großen Binnenmarkt öffnen und fördern die Abhängigkeit der anderen Länder ihnen gegenüber (kann dann aber auch Konflikte geben) Für Freihandel Schafft Arbeitsplätze (Verschiebung von binnen- wirtschaftlichen Sektoren zu exportorientieren Industriezweigen -> höhere Qualität) Konsumgüter werden durch internationale Arbeitsteilung und geringe Transportkosten für nahezu alle Bevölkerungsgruppen erschwinglich in Schwellenländern entsteht ökonomische Mittelschicht mit Kaufkraft Für Protektionismus und Einschränkungen - große Länder könnten durch Handelshemmnisse ihre ToT verbessern: Zoll auf Importgut verringert dessen Nachfrage-> kann den Weltmarktpreis sinken-> Gut wird billiger-> großes Land kann mehr importieren als vorher -> seine ToT verbessern sich andere Länder könnten ebenfalls Subventionen oder Schutzzoll einführen -> Subventionen können Anbieter auf internationalen Markt verdrängen Marktversagen im Inland macht staatliche Regulierung /Schutzzölle erforderlich - Kostenvorteile: komparative Kostenvorteile, Protektionismus würde Kosten verursachen >Produkte bleiben für Konsumenten so günstig wie möglich -> Absatzsteigerungen - Spezialisierung: optimale internationale Verteilung der produktivitätssteigernde Ressourcen-> internationale Arbeitsteilung öffnet neue Märkte -> Produktion kann ausgedehnt werden -> neue Absatzmärkte -> wachsender Außenhandel -> mehr Einnahmen -> größere Investitionsmöglichkeiten -> nur dann eine stetig steigende Wirtschaftsleistung Produktion steigt durch wachsende Nachfrage-> Nachfrage nach Arbeitskräften steigt internationaler Technologietransfer und fördert somit Innovation, damit Produkte immer auf dem neusten Stand bleiben steigender Wettbewerb im Inland zwingt Unternehmen effizienter und billiger zu produzieren - > Abbau von Marktverzerrungen und Ineffizienzen (diese werden vom Markt verdrängt) - Binnenwirtschaftliche Reformen, Innovationen und Strukturwandel werden gefördert (weltweite Konkurrenz) -> verbesserte/neue Produkte und nachhaltiges Wachstum - steigendes Angebot -> sinkende Preise - Subvention wäre aber besser als Schutzzoll - Protektionismus erhöht internationale Spannungen ->Handelskonflikt Produktivitätszuwachs, Infant Industry (junge, sich entwickelnde Industrien) müssen geschützt werden, bis sie sich behaupten können. Würden beim Freihandel ausländischer Konkurrenz unterliegen. Bei zeitlich begrenzten Schutz aber Potenzial haben, intern. Wettbewerbsfähigkeit zu erlangen -Druck auf Löhne steigt: Unternehmen, die im Wettbewerbs mit Niedriglohnländern stehen sind gezwungen, Löhne zu senken um Produktionskosten niedrig zu halten und wettbewerbsfähig zu bleiben - Land welches früher mit Produktion begann, Spezialisiert ist und Skalenerträge erzielen konnte, dominiert den Markt -> andere Länder/Hersteller haben es schwerer einzutreten-> Staat muss sie unterstützen bis sie auf intern. Märkten eine Chance haben Sicherung eines bestimmten Beschäftigungsniveaus: Arbeitsplätze würden sonst in E&S verlegt werden Einschränkung des Import von Produkten aus Ländern mit menschenunwürdigen Bedingungen - - - hohe Umwelt- und Sozialstandards steigern Produktions- kosten -> Länder mit niedrigen Standards haben Kostenvorteil -> weltweiter Wettbewerb -> jeder beginnt Standards zu senken. -Verlagerung ganzer Branchen in Staaten mit abs. bzw. komp. Kostenvorteilen -> Arbeitnehmer „gezwungen“ zu Branchenwechsel -> hoher persönlicher Druck, Kosten für Umschulungs-/ Weiterbildungsmaßnahmen und Auffangen von Arbeitslosigkeitsperioden - Steuern und Zölle sind Einnahmequelle des Staates - kein Wettbewerbsdruck Unterschiedlich hohe Steuersätze im In- und Ausland ->Land mit höheren Steuern in Wettbewerbsnachteil - interne und externe Skalenerträge (,,economies of -Arbeitsplätze gehen verloren scale") können genutzt werden - können mehr importieren und mehr konsumieren als sie selbst hätten produzieren können

Wirtschaft und Recht /

Vergleich Freihandel und Protektionismus

user profile picture

sophia  

Follow

207 Followers

 Freihandel vs. Protektionismus
Freihandel: internationaler Austausch von Waren und Dienstleistungen kann vollkommen ungehindert
abgewickelt

App öffnen

Definitionen tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse Politische und wirtschaftliche Argumente für Freihandel bzw. Protektionismus

Ähnliche Knows

P

2

Freihandel und Protektionismus

Know Freihandel und Protektionismus  thumbnail

89

 

11

user profile picture

4

Abitur Lernzettel: Außenhandelspolitik und Handelsregime 13.2 - PoWi LK

Know Abitur Lernzettel: Außenhandelspolitik und Handelsregime 13.2 - PoWi LK thumbnail

31

 

12/13

user profile picture

9

Freihandel und Protektionismus/Welthandel

Know Freihandel und Protektionismus/Welthandel  thumbnail

30

 

11/12/13

user profile picture

Internationaler Handel und Protektionismus

Know Internationaler Handel und Protektionismus thumbnail

94

 

11

Freihandel vs. Protektionismus Freihandel: internationaler Austausch von Waren und Dienstleistungen kann vollkommen ungehindert abgewickelt werden-> soll den Wohlstand aller fördern Protektionismus: Staat versucht durch Handelshemmnisse, ausländische Anbieter auf dem Inlandsmarkt zu benachteiligen, um eigene Volkswirtschaft oder einzelne Branchen vor ausländischer Konkurrenz zu schützen, einen Vorteil zu erschaffen und wettbewerbsfähig zu machen aber protektionistische Maßnahmen in der Realität -> erschweren/verhindern freien Warenaustausch WTO treibt weltweiten Abbau von Handelshemmnissen voran Bsp. Strafzölle der USA auf Einfuhren von Stahl und Aluminium 2018-> Handelsstreit mit China-> China hat ebenfalls Strafzölle auf u.a. Wein, Schweinfleisch und Fürchte aus den USA erhoben 1. Tarifäre Handelshemmnisse: - direkter Einfluss auf Güterpreise 2. a. Zölle (Einfuhr, Ausfuhr) b. zollähnliche Maßnahmen (z. B. Exportsubventionen, Einfuhrzölle) C. Mindestpreise Nicht-tarifäre: - zur Importregulierung, kein direkter Einfluss auf Güterpreis a. Preisbeeinflussung: Einfuhrgebühren /-verbote, Im- und Exportquoten, Ansiedlungssubventionen für inländische Unternehmen -> nur bestimmte Menge b. administrative Behinderungen: Qualitätsauflagen (Umwelt, Sicherheit) - TTIP-> Transatlantisches Freihandelsabkommen unterschiedliche Gesundheitsstandards in EU und USA, komplizierte Zollauflagen Politische Argumente: Für Freihandel Für Protektionismus und Einschränkungen schützt nationale Entscheidungsträger vor speziellen Interessenverbänden Druckmittel: Sanktionen, um nationale Interessen durchzusetzen verhindert stetig steigende Unterstützung - bestimmte Sektoren müssen geschützt werden, um ineffizienter Industrien und Produktionszweigen im | Beschäftigung und letztlich innere Stabilität zu sichern Inland Nachfrage nach heimischen Produkten steigt - spezielle Industrien und Sektoren (Kohle, Stall Land- wirtschaft) müssen geschützt werden, um unabhängig zu bleiben und sich im Krisenfall selbst zu versorgen Reziprozität...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

(Gegenseitigkeit): soll Machtverlust vorbeugen. Müssen uns sicher sein, dass anderes Land keinen größeren Nutzen zieht als man selbst. Keine Ausnutzung. Sonst Protektionismus Umwelt: Transportvolumen steigt -> weitere Ausstoß von Treibhausgasen durch Transport und Verkehr Wirtschaftliche Argumente: internationale Arbeitsteilung -> internationale Abhängigkeiten -> Kooperationen zwischen Staaten werden gefördert ->Stabilität und Frieden - Länder können ihren großen Binnenmarkt öffnen und fördern die Abhängigkeit der anderen Länder ihnen gegenüber (kann dann aber auch Konflikte geben) Für Freihandel Schafft Arbeitsplätze (Verschiebung von binnen- wirtschaftlichen Sektoren zu exportorientieren Industriezweigen -> höhere Qualität) Konsumgüter werden durch internationale Arbeitsteilung und geringe Transportkosten für nahezu alle Bevölkerungsgruppen erschwinglich in Schwellenländern entsteht ökonomische Mittelschicht mit Kaufkraft Für Protektionismus und Einschränkungen - große Länder könnten durch Handelshemmnisse ihre ToT verbessern: Zoll auf Importgut verringert dessen Nachfrage-> kann den Weltmarktpreis sinken-> Gut wird billiger-> großes Land kann mehr importieren als vorher -> seine ToT verbessern sich andere Länder könnten ebenfalls Subventionen oder Schutzzoll einführen -> Subventionen können Anbieter auf internationalen Markt verdrängen Marktversagen im Inland macht staatliche Regulierung /Schutzzölle erforderlich - Kostenvorteile: komparative Kostenvorteile, Protektionismus würde Kosten verursachen >Produkte bleiben für Konsumenten so günstig wie möglich -> Absatzsteigerungen - Spezialisierung: optimale internationale Verteilung der produktivitätssteigernde Ressourcen-> internationale Arbeitsteilung öffnet neue Märkte -> Produktion kann ausgedehnt werden -> neue Absatzmärkte -> wachsender Außenhandel -> mehr Einnahmen -> größere Investitionsmöglichkeiten -> nur dann eine stetig steigende Wirtschaftsleistung Produktion steigt durch wachsende Nachfrage-> Nachfrage nach Arbeitskräften steigt internationaler Technologietransfer und fördert somit Innovation, damit Produkte immer auf dem neusten Stand bleiben steigender Wettbewerb im Inland zwingt Unternehmen effizienter und billiger zu produzieren - > Abbau von Marktverzerrungen und Ineffizienzen (diese werden vom Markt verdrängt) - Binnenwirtschaftliche Reformen, Innovationen und Strukturwandel werden gefördert (weltweite Konkurrenz) -> verbesserte/neue Produkte und nachhaltiges Wachstum - steigendes Angebot -> sinkende Preise - Subvention wäre aber besser als Schutzzoll - Protektionismus erhöht internationale Spannungen ->Handelskonflikt Produktivitätszuwachs, Infant Industry (junge, sich entwickelnde Industrien) müssen geschützt werden, bis sie sich behaupten können. Würden beim Freihandel ausländischer Konkurrenz unterliegen. Bei zeitlich begrenzten Schutz aber Potenzial haben, intern. Wettbewerbsfähigkeit zu erlangen -Druck auf Löhne steigt: Unternehmen, die im Wettbewerbs mit Niedriglohnländern stehen sind gezwungen, Löhne zu senken um Produktionskosten niedrig zu halten und wettbewerbsfähig zu bleiben - Land welches früher mit Produktion begann, Spezialisiert ist und Skalenerträge erzielen konnte, dominiert den Markt -> andere Länder/Hersteller haben es schwerer einzutreten-> Staat muss sie unterstützen bis sie auf intern. Märkten eine Chance haben Sicherung eines bestimmten Beschäftigungsniveaus: Arbeitsplätze würden sonst in E&S verlegt werden Einschränkung des Import von Produkten aus Ländern mit menschenunwürdigen Bedingungen - - - hohe Umwelt- und Sozialstandards steigern Produktions- kosten -> Länder mit niedrigen Standards haben Kostenvorteil -> weltweiter Wettbewerb -> jeder beginnt Standards zu senken. -Verlagerung ganzer Branchen in Staaten mit abs. bzw. komp. Kostenvorteilen -> Arbeitnehmer „gezwungen“ zu Branchenwechsel -> hoher persönlicher Druck, Kosten für Umschulungs-/ Weiterbildungsmaßnahmen und Auffangen von Arbeitslosigkeitsperioden - Steuern und Zölle sind Einnahmequelle des Staates - kein Wettbewerbsdruck Unterschiedlich hohe Steuersätze im In- und Ausland ->Land mit höheren Steuern in Wettbewerbsnachteil - interne und externe Skalenerträge (,,economies of -Arbeitsplätze gehen verloren scale") können genutzt werden - können mehr importieren und mehr konsumieren als sie selbst hätten produzieren können