Formen des Strukturwandels und Industrialisierung
Der Strukturwandel beschreibt langfristige Veränderungen in der Struktur einer Region oder eines Sektors. Es lassen sich verschiedene Arten unterscheiden:
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Sektorialer (wirtschaftlicher) Strukturwandel: Hierbei verschieben sich die Anteile der Wirtschaftssektoren, wobei einige an Bedeutung gewinnen und andere verlieren.
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Infrasektorialer Strukturwandel: Dieser bezieht sich auf Veränderungen innerhalb eines Sektors.
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Regionaler Strukturwandel: Dabei verändert sich die wirtschaftliche Struktur einer bestimmten Region.
Die Industrialisierung als wichtiger Treiber des Strukturwandels wurde durch mehrere Faktoren begünstigt:
Example: Der technische Fortschritt in der Landwirtschaft, wie die Einführung von Düngemitteln und Maschinen, führte zu einer Mechanisierung und Automatisierung.
Diese Entwicklung hatte folgende Auswirkungen:
- Steigerung der Einkommen
- Erhöhte Nachfrage nach Industriegütern
- Verschiebung der Beschäftigten vom primären zum sekundären Sektor
Definition: Tertiärisierung bezeichnet den Prozess der zunehmenden Bedeutung des Dienstleistungssektors in der Wirtschaft.
Die Tertiärisierung wurde durch folgende Faktoren vorangetrieben:
- Technischer Fortschritt und Entwicklung modernster Geräte wie Roboter und Computer
- Einkommenssteigerung und steigender Lebensstandard
- Zunehmende Nachfrage nach Dienstleistungen
- Alterung der Gesellschaft, die mehr Pflegedienstleistungen erfordert
- Outsourcing und Verlagerung von Unternehmen ins Ausland
Diese Entwicklungen führten zu einer Verschiebung der Beschäftigten zum tertiären Sektor und verdeutlichen die langfristigen Wirtschaftsveränderungen durch Tertiärisierung.







