Der Kalte Krieg und seine Entstehung
Die Truman-Doktrin und Zwei-Lager-Theorie markierten den offiziellen Beginn des Kalten Krieges im Jahr 1947. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich eine bipolare Weltordnung, in der sich zwei Supermächte gegenüberstanden: die USA und die Sowjetunion.
Definition: Der Kalte Krieg war ein Konflikt zwischen den westlichen Demokratien unter Führung der USA und dem kommunistischen Ostblock unter Führung der Sowjetunion, der ohne direkte militärische Konfrontation der Hauptmächte ausgetragen wurde.
Die Ausgangssituation nach 1945 war von fundamentalen Unterschieden geprägt. Die USA gingen als unangefochtene Supermacht aus dem Krieg hervor, mit überlegener Wirtschaftskraft und dem Monopol auf Atomwaffen. Die Sowjetunion hingegen hatte enorme Kriegsverluste erlitten, verfügte aber über eine große konventionelle Armee und kontrollierte Osteuropa.
Der Marshall-Plan wurde zur wichtigsten wirtschaftlichen Initiative der USA, um Westeuropa wieder aufzubauen und den sowjetischen Einfluss einzudämmen. Die Sowjetunion reagierte mit der forcierten Sowjetisierung Osteuropas und der Bildung von "Satellitenstaaten".











