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Staatsformen: Demokratie, Oligarchie und Monarchie/Reformen Solons/Areopag/Timokratie/Reformen von Kleisthenes: Isonomie/Attische Demokratie/Volksversammlung/Losversammlung/Scherbengericht

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Entwicklung der Demokratie in Athen Herodot-Welche Staatsform ist die beste? + Demokratie Solon: ● ● Alle sind gleichberechtigt (Z.12f) Losverfahren ist fair (Z.15f) Herrschende müssen sich verantworten (Z.15ff) ● Staatsführung liegt in den Händen unerfahrener (Z.25) Entscheidung ist bei der großen Masse schwierig (Z.24) Verschwörungen zum Schaden des Staates möglich (Z.55) ● Oligarchie (Herrschaft weniger Adliger) Solon sucht einen Kompromiss: Es herrschen die Adligen/Edlen/Gebildeten (Z.29ff) (Z.4ff) Monarch wird zwangsläufig selbstsüchtig (Z.9) Die Oligarchie bei Platon (427-347 v. Chr.) ist die gesetzlose Herrschaft der Reichen, die nur an ihrem Eigennutz interessiert sind. Sie fällt wie die Aristokratie unter die Herrschaft der Wenigen, wobei diese als gesetzmäßige, am Gemeinwohl ausgerichtete Herrschaft gilt. Diese Idee wurde zunächst von seinem Schüler Aristoteles (384- 324 v. Chr.), und später vom griechischen Historiker Polybios (um 200 v. Chr.-etwa 118 v. Chr.) weiterentwickelt. Die Entwicklung Athens Konkurrenzkämpfe innerhalb des Adels schaden dem Staat (Z.43f) Reformen Solons: Herrschaft der Reichen (Timokratie) Punkte seiner Reform: Adel Solon soll Unruhen unter den Bauern verhindern der Adel will aber seinen Besitz behalten Monarchie ● ein adliger Kaufmann wurde zum Archon besileus gewählt hatte das Recht uneingeschränkt Gesetze zu erlassen sowohl Adel als auch Bauern hatten hohe Erwartungen von ihm: Der Beste regiert (Z.40) Alle Staatsformen enden ohnehin in der Monarchie (Z.40ff) das Land sollte neu verteilt werden Alleinherrscher muss niemanden Rechenschaft ablegen und kann verantwortungslos herrschen Bauern er soll die Schuld knechtschaft abschaffen der Adel behält seinen Besitz versklavte Bauern werden freigelassen Verbot der Schuldknechtschaft bereits verkaufte Sklaven werden zurückgekauft (das Geld dafür kam vom Adel) Schulden der Bauern werden gestrichen Solon wurde beiden...

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Erwartungen gerecht weitere er untersagte die Ausfuhr von Getreide Förderung von Export von Wein und Öl Diejenigen, die nicht arbeiteten weil sie keine Lust hatten, verloren ihre Bürgerrechte Sorge um die alten Leute wurde Pflicht für ihre Kinder Generationenvertrag Solons 2. Aufgabe war, die politische Mitwirkung der Bürger Athens festzulegen, da eine Regierung nur durch den Adel nicht sehr effektiv war. Dazu unterteilte er die Bürger nach ihrem Gehalt in 4 Klassen ein 1 von der Bürgerschaft ausgesch zu den Bürgern gehörten: Aufteilung um 360 v.Ch.: ● Solons neues politisches System: Rat der 400 (nur reiche Mitglieder, da es ein ehrenamtliches Amt ist) Das Volk von Athen Rat der 400: Volksversammlung: Volksgericht: Areopag: 57000-80000 Familienangehörige 25000-45000 Metöken + ihre Familie 60000-100000 Sklaven Kinder und Frauen Metöken (Auswärtige) die Unfreien (Sklaven von Privatpersonen) 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse. 4. Klasse Metöken, Sklaven, Frauen ohne politische Rechte ● männliche, erwachsene Bevölkerung Athens ca. 28000-30000 Bürger (ehemaliges Archontengericht) 9 Archonten Staatsoberhäupter, oberster Priester, Feldherr nur aus der 1. Klasse für ein Jahr gewählt Volksversammlung gewählt aus den oberen 3 Klassen Areopag Heer Reiter Hopliten Leichtbewaffnete Matrosen alle Wähler hat das Recht eine Rechenschaft von den Archonten zu fordern hat das Recht über Gesetze zu beschließen entscheidet über Krieg und Frieden jeder Bürger kann hier klagen Rechtssprechung bei kleineren Vergehen gewählt aus allen 4 Klassen besteht aus besitzenden Bürgern (1.-3. Klasse) pro Stadtbezirk werden 100 gewählt (Athen hat insgesamt 4 Bezirke (Phylen)) Überwachung der Archonten Aufsicht über Staatsverwaltung Kontrolle über Ausführung der Volksbeschlüsse Vorbereitung der Beschlüsse für die Volksversammlung Rechtssprechung bei großen Vergehen Blutsgericht Aufsichtsbehörde über die Verfassung Volksgericht politische Angelegenheiten von Athen wurden besprochen kann Beschlüsse der Volksversammlung aufheben, die nicht dem geltenden Recht entsprechen 2 das Volk: ➡Staatsordnung, in der die Rechte und Pflichten der Bürger nach ihrem Vermögen abgestuft sind, nennt man Timokratie Klasse wer gehört dazu 1 2 3 4 kontrolliert die Maßnahmen der Behörden Pentakosiomedimnoi (Großgrundbesitzer, Kaufleute) Hippeis (Bauern, Kaufleute, Handwerker) Zeugiten (Bauern und kleine Gewerbetreibende) Theten (Lohnarbeiter, Kleinbauern, alle anderen Bürger) Volksgericht Anzahl Einkommen (pro Jahr) Los 300 900 8000 Athens neue Verfassung seit Kleisthenes: > 500 Scheffel Getreide 30000 < 200 Scheffel Getreide > 300 Scheffel Getreide Rat der 500 (50 je Phyle = 500) > 200 Scheffel Getreide Prytanie 50 Ratsherren für je 36 Tage (regierendes Zehntel des Rates) Reformen von Kleisthenes: Isonomie (um 500v.Chr.) Auf jeden Fall keine komplette Volksherrschaft Phylenreform sinnvoll, da weniger Betrug Wichtiger Schritt hin zur Demokratie ü entsenden durch Losentscheidung (aus allen 4 Klassen) Volksversammlung Bürger von Athen in 10 Phylen d d n K S Frauen, Fremde, Sklaven ohne politische Rechte Pflichten Bau von Tempeln, Sportanlagen, Aufbringen der Kosten für die Flotte und Theateraufführungen, im Kriegsfall liefern sie Ausrüstung, Waffen, Rüstung, Pferd, Dienst als Reiter Areopag (nur Blutsgerichtsanteil) t im Kriegsfall Ausrüstung, Waffen, Rüstung, Pferd, Dienst als Reiter e im Kriegsfall Ausrüstung und Dienst als Schwerbewaffneter (Hoplit) im Kriegsfall Dienst als Leitbewaffneter oder als Ruderer auf den Schiffen (hohes Risiko) wählt 9 Archonten (nur aus 1. und 2. Klasse gewählt) Oberbefehl 10 Strategen Heer 3 Prytanie: Rat der 500: Archonten: Volksgericht: ● ● 50 Ratsherren aus allen Phylen jeden Tag ein anderer Vorsitzender (Losentscheidung) ● Volksversammlung: übernimmt Regierungsgeschäfte gibt den Archonten Anweisungen hat Vorschlagsrecht für alle Anträge, die von der Volksversammlung entschieden werden sollen ist bedeutsamer als die 9 Archonten aus 1. und 2. Klasse gewählt bilden Areopag (Blutsgericht) behandelt kleinere Gerichtsfälle pro Jahr werden 6000 Mitglieder gewählt Wahl ein mal im Jahr findet das Scherbengericht statt (jeder kann einen Namen einer Person, die möglicherweise ein neuer Tyrann werden könnte, auf eine Tonscherbe einkratzen derjenige, der die meißten Stimmen hatte, wurde verbannt, um eine neue Tyrannie zu verhindern) ➡Gesellschaft der Gleichheit = Isonomie Wichtige Persönlichkeitenen: Herodot (485-425v.Chr.) Aristoteles (384-328 v.Chr.) Plutarch (ca. 46-120 n.Chr.) Definition: Timokratie, Oligarchie, Attische Demokratie, Phyle Timokratie: Herrschaft der Besitzenden/der Angesehenen, politische Privilegien werden nach Vermögen vergeben Hier: Solons Zensuswahlrecht (= Gewichtung der Stimme eines Wählers nach Besitz/ Steueraufkommen (nicht von gesellschaftlicher Schicht abhängig) Oligarchie: In der Oligarchie hat eine Minderheit die Macht usurpiert und übt diese zum eigenen Vorteil aus. Die daran beteiligten Personen werden Oligarchen genannt. Hier: gesetzlose Herrschaft der Reichen, bzw. Adligen in Form einer Tyrannis Attische Demokratie: Registrierte Vollbürger/freie Bürger (nur Männer) haben Einfluss auf alle politischen Entscheidungen, Beamte werden mit Los bestimmt oder gewählt Phyle: Stamm, dem ein Grieche in der Antike angehörte (neben der Zugehörigkeit zu einer Sippe (durch Verwandtschaft) und der Polis = Bürgerschaft. 4 Stärken und Schwächen des antiken Losverfahrens + • Bestechung war schwer bis unmöglich Vetternwirtschaft wurde weitgehend verhindert Ja Jeder hatte eine Chance auf ein hohes Amt ungeachtet seines Vermögens Organisation evtl. leichter als wenn alle in Volksversammlung ● Volksversammlung abstimmen Konzentration der Macht bei einer Person war nicht möglich Bildet seit dem 5.Jahrhundert v.Chr. den Mittelpunkt der athenischen Demokratie Trat einmal pro Woche auf der Pnyx zusammen und entschied über alle wichtigen Angelegenheiten der Stadt Kompetenz und Sachverstand zählten nicht Auch Personen, die kein Amt wollten, konnten eins bekommen Großer Aufwand Mitglieder waren freie Bürger Athens, unabhängig von ihrem Einkommen Von 40.000 Bürgern Athens hatten aber nur 6000 Platz Nur Männer über 20 galten als Bürger Grundsätzlich ist es gut, dass es die Möglichkeit gibt, machthungrige Bürger zu bremsen Persönlicher Einfluss in der Stadt bleibt dann aber Anonym-gut Häufiges, teilw. Tägliches Losen verhinderte, dass Leute Kompetenzen erwerben konnten und sich einarbeiten konnten Auf einer Bühne sprachen Redner und das Volk stimmt per Handzeichen ab So wurden Gesetze und Feldzüge beschlossen sowie Feldherren (Strategen) gewählt Alle anderen wichtigen Ämter Athens, wie Richter, Beamte und Ratsmitglieder wurden gelost Eine wichtige Aufgabe der Volksversammlung war das Scherbengericht: Zum Schutz der Demokratie konnten ehrgeizige und sehr mächtige Politiker für zehn Jahre aus der Stadt verbannt werden. So sollte eine Rückkehr zur Monarchie oder Aristokratie verhindert werden. Dabei ritzten die Bürger in Tonscherben den Namen ein und nach der Auszählung wurde die meistgenannte Person verbannt Das Scherbengericht-eine gute Möglichkeit die Demokratie zu wahren? Bildquelle: Nein Betrugsversuche sind möglich z.B. 2 Scherben abgeben Amtsenthebung würde auch reichen Konkurrenten können sich auf diese Weise gegenseitig bekämpfen Volk wird durch die Reden beeinflusst gute Redner können unabhängig von der Sachlage die Menschen beeinflussen mit guter Rhetorik Es werden keine Gesetze angewendet Gute Ideen können aus Angst zurückgehalten werden http://bildung.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage ext/41030x030A/rewrite/olymp100/ssolon.htm http://bildung.freepage.de/olymp100/skleist.htm 5

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Klasse Metöken, Sklaven, Frauen ohne politische Rechte ● männliche, erwachsene Bevölkerung Athens ca. 28000-30000 Bürger (ehemaliges Archontengericht) 9 Archonten Staatsoberhäupter, oberster Priester, Feldherr nur aus der 1. Klasse für ein Jahr gewählt Volksversammlung gewählt aus den oberen 3 Klassen Areopag Heer Reiter Hopliten Leichtbewaffnete Matrosen alle Wähler hat das Recht eine Rechenschaft von den Archonten zu fordern hat das Recht über Gesetze zu beschließen entscheidet über Krieg und Frieden jeder Bürger kann hier klagen Rechtssprechung bei kleineren Vergehen gewählt aus allen 4 Klassen besteht aus besitzenden Bürgern (1.-3. Klasse) pro Stadtbezirk werden 100 gewählt (Athen hat insgesamt 4 Bezirke (Phylen)) Überwachung der Archonten Aufsicht über Staatsverwaltung Kontrolle über Ausführung der Volksbeschlüsse Vorbereitung der Beschlüsse für die Volksversammlung Rechtssprechung bei großen Vergehen Blutsgericht Aufsichtsbehörde über die Verfassung Volksgericht politische Angelegenheiten von Athen wurden besprochen kann Beschlüsse der Volksversammlung aufheben, die nicht dem geltenden Recht entsprechen 2 das Volk: ➡Staatsordnung, in der die Rechte und Pflichten der Bürger nach ihrem Vermögen abgestuft sind, nennt man Timokratie Klasse wer gehört dazu 1 2 3 4 kontrolliert die Maßnahmen der Behörden Pentakosiomedimnoi (Großgrundbesitzer, Kaufleute) Hippeis (Bauern, Kaufleute, Handwerker) Zeugiten (Bauern und kleine Gewerbetreibende) Theten (Lohnarbeiter, Kleinbauern, alle anderen Bürger) Volksgericht Anzahl Einkommen (pro Jahr) Los 300 900 8000 Athens neue Verfassung seit Kleisthenes: > 500 Scheffel Getreide 30000 < 200 Scheffel Getreide > 300 Scheffel Getreide Rat der 500 (50 je Phyle = 500) > 200 Scheffel Getreide Prytanie 50 Ratsherren für je 36 Tage (regierendes Zehntel des Rates) Reformen von Kleisthenes: Isonomie (um 500v.Chr.) Auf jeden Fall keine komplette Volksherrschaft Phylenreform sinnvoll, da weniger Betrug Wichtiger Schritt hin zur Demokratie ü entsenden durch Losentscheidung (aus allen 4 Klassen) Volksversammlung Bürger von Athen in 10 Phylen d d n K S Frauen, Fremde, Sklaven ohne politische Rechte Pflichten Bau von Tempeln, Sportanlagen, Aufbringen der Kosten für die Flotte und Theateraufführungen, im Kriegsfall liefern sie Ausrüstung, Waffen, Rüstung, Pferd, Dienst als Reiter Areopag (nur Blutsgerichtsanteil) t im Kriegsfall Ausrüstung, Waffen, Rüstung, Pferd, Dienst als Reiter e im Kriegsfall Ausrüstung und Dienst als Schwerbewaffneter (Hoplit) im Kriegsfall Dienst als Leitbewaffneter oder als Ruderer auf den Schiffen (hohes Risiko) wählt 9 Archonten (nur aus 1. und 2. Klasse gewählt) Oberbefehl 10 Strategen Heer 3 Prytanie: Rat der 500: Archonten: Volksgericht: ● ● 50 Ratsherren aus allen Phylen jeden Tag ein anderer Vorsitzender (Losentscheidung) ● Volksversammlung: übernimmt Regierungsgeschäfte gibt den Archonten Anweisungen hat Vorschlagsrecht für alle Anträge, die von der Volksversammlung entschieden werden sollen ist bedeutsamer als die 9 Archonten aus 1. und 2. Klasse gewählt bilden Areopag (Blutsgericht) behandelt kleinere Gerichtsfälle pro Jahr werden 6000 Mitglieder gewählt Wahl ein mal im Jahr findet das Scherbengericht statt (jeder kann einen Namen einer Person, die möglicherweise ein neuer Tyrann werden könnte, auf eine Tonscherbe einkratzen derjenige, der die meißten Stimmen hatte, wurde verbannt, um eine neue Tyrannie zu verhindern) ➡Gesellschaft der Gleichheit = Isonomie Wichtige Persönlichkeitenen: Herodot (485-425v.Chr.) Aristoteles (384-328 v.Chr.) Plutarch (ca. 46-120 n.Chr.) Definition: Timokratie, Oligarchie, Attische Demokratie, Phyle Timokratie: Herrschaft der Besitzenden/der Angesehenen, politische Privilegien werden nach Vermögen vergeben Hier: Solons Zensuswahlrecht (= Gewichtung der Stimme eines Wählers nach Besitz/ Steueraufkommen (nicht von gesellschaftlicher Schicht abhängig) Oligarchie: In der Oligarchie hat eine Minderheit die Macht usurpiert und übt diese zum eigenen Vorteil aus. Die daran beteiligten Personen werden Oligarchen genannt. Hier: gesetzlose Herrschaft der Reichen, bzw. 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Tägliches Losen verhinderte, dass Leute Kompetenzen erwerben konnten und sich einarbeiten konnten Auf einer Bühne sprachen Redner und das Volk stimmt per Handzeichen ab So wurden Gesetze und Feldzüge beschlossen sowie Feldherren (Strategen) gewählt Alle anderen wichtigen Ämter Athens, wie Richter, Beamte und Ratsmitglieder wurden gelost Eine wichtige Aufgabe der Volksversammlung war das Scherbengericht: Zum Schutz der Demokratie konnten ehrgeizige und sehr mächtige Politiker für zehn Jahre aus der Stadt verbannt werden. So sollte eine Rückkehr zur Monarchie oder Aristokratie verhindert werden. Dabei ritzten die Bürger in Tonscherben den Namen ein und nach der Auszählung wurde die meistgenannte Person verbannt Das Scherbengericht-eine gute Möglichkeit die Demokratie zu wahren? Bildquelle: Nein Betrugsversuche sind möglich z.B. 2 Scherben abgeben Amtsenthebung würde auch reichen Konkurrenten können sich auf diese Weise gegenseitig bekämpfen Volk wird durch die Reden beeinflusst gute Redner können unabhängig von der Sachlage die Menschen beeinflussen mit guter Rhetorik Es werden keine Gesetze angewendet Gute Ideen können aus Angst zurückgehalten werden http://bildung.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage ext/41030x030A/rewrite/olymp100/ssolon.htm http://bildung.freepage.de/olymp100/skleist.htm 5