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NATO und UNO

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1. Typen von Friedensbegriffen..........
1.1 Negativer Frieden..........
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Inhalt: 1. Typen von Friedensbegriffen.......... 1.1 Negativer Frieden.......... 1.2 Positiver Frieden......... 2. Immanuel Kant: „Zum ewigen Frieden“.. Sozialkunde Lernzettel Vorabi: 3. Mahatma Gandhi.......... 4. UNO........…..... 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 Friedenssicherung 4.6 Probleme/Kritik 4.7 UN-Millennium-Ziele...... Geschichte Charta der Vereinigten Nationen.......... Aufgaben... Organe......... 5. NATO........... 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 NATO 1.......... NATO 2........ NATO 3... NATO 4.... Aufbau Ist die NATO noch zu retten? 6. NATO - Einsatz in Afghanistan......... 7. Ukraine Konflikt... 1 1.1 ,,Negativer Frieden" abnehmende Gewalt Erklärung: Negativer Frieden beschreibt die Abwesenheit von Krieg oder direkter physischer Gewalt. Es gibt jedoch strukturelle Gewalt, wie zum Beispiel Diskriminierung, Armut und Ungerechtigkeit. 1. Typen von Friedensbegriffen: 1.2 Positiver Frieden" aus. Gleichsetzung mit anderen Werten Erklärung: Positiver Frieden bedeutet eine Gleichsetzung mit anderen Werten. Zum Beispiel soziale Gerechtigkeit, Freiheit und eine Kultur, in der Gesellschaften miteinander im Frieden leben können. Frieden ist also nicht nur eine Frage der Kriegsvermeidung und Abrüstung, sondern hat mit den Lebensbedingungen der Menschen zutun und schließt strukturelle, personelle und kulturelle Gewalt zunehmende Gerechtigkeit Negativer Frieden Kritik: Abwesenheit von Krieg Positiver Frieden Frieden als Mehrebenenprozess (=Aufgabe für alle Menschen auf allen Ebenen der Gesellschaft) Frieden ist zu komplex Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess 2 Allgemein: In seinem Friedensvertrag (veröffentlicht 1795) legte Immanuel Kant die Bedingungen für einen ewigen Frieden fest. Frieden war für Kant ein Prozess und kein Zustand. Naturzustand: Kant sieht den Krieg als Naturzustand an, in dem die Menschen einer ständigen Bedrohung ausgesetzt sind. Der Frieden muss erst aktiv herbeigeführt werden (gestiftet). Frieden: Die republikanische Verfassung ist die einzige Staatsform, die für den ewigen Frieden...

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bürgt. Denn in einem Staat mit dieser Verfassung dürfen die Bürger selbst entscheiden ob Krieg oder Frieden herrscht. Dadurch müssen sie aber auch die Verantwortung für alle Folgen des Krieges übernehmen. Aus diesem Grund werden sie diesen Schritt sorgfältig prüfen. Anders als ein alleiniger Herrscher, der meistens nicht direkt an den Folgen des Krieges betroffen ist. Dadurch entsteht ein Friedensvertrag. Dieser Frieden ist jedoch nur auf Zeit und nicht ewig, da er nur ein innerstaatlicher Frieden ist. Das Recht kann nur durch Krieg verteidigt werden, wodurch immer wieder Krieg entsteht. Ewiger Frieden: Da Frieden über die Grenzen der Staaten hinausgeht, müssen sich Völker zu einem Völkerbund zusammenschließen statt einem Friedensvertrag. Die Völker schließen sich zusammen und bilden eine kollektive Sicherheit. Nur dadurch wäre der ewige Frieden gesichert. Naturzustand - Krieg (ständige Bedrohung) 2. Immanuel Kant ,,Zum ewigen Frieden:" OX & z ox 11 do ut des" Vertrag Frieden muss gestiftet werden innerstaatlicher Frieden f^ f Republikanische verfassung & OF Staat ist Eigentum aller Staatsbürger Joedus pacificum A C vemunft Zweck Sichemeit, Freiheit kollektive lektive Sicherheit Völkerstaat A E B F D C Civitas gentium Weltbürgerrecht Hospitalität 3 3. Mahatma Gandhi: Zeitlicher Hintergrund: Indien unter Kolonialherrschaft des British Empires Rassentrennung Fremde Gesetze (Salzmarsch) Wofür setzte er sich ein? Unabhängigkeit Indiens Rechte der indischen Bevölkerung Gegen Gewalt (wegen Gewaltspirale) Mit welchen Mitteln? Passiver Widerstand (Gewaltfreier Protest, Auch Verteidigung ohne Gewalt) Hungerstreik Ziviler Ungehorsam (Durchsetzung von Rechten für Bürger, Beteiligung der Bürger am politischen Prozess) ➤ Salzmarsch Keine Gewalt wegen Gewaltspirale Provokation: Man selbst nutzt keine Gewalt aber die Gewalt der Kolonialmacht wird sichtbar Nutzt die Öffentlichkeit Mut, Leidensbereitschaft, psychische Stärke Wirksamkeit? ,,Kämpfte" erfolgreich gegen das British Empire Massenbewegung Starb an einem Attentat, sein Tod brachte die Menschen näher zusammen Frieden= Festhalten an der Wahrheit 4 4.1. Geschichte: ● ● 4. UNO (,,United Nations Organisation") Nach dem ersten Weltkrieg sollte ein Völkerbund gegründet werden, der den weltweiten Frieden sichern sollte. Jedoch fehlte zu dem Zeitpunkt die Interesse an einem Beitritt. Die USA zum Beispiel war noch kein Mitglied der vereinigten Nationen. Durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges schien das Konzept endgültig zu scheitern. ● US-Präsident Roosevelt erarbeitete jedoch eine neue Organisation, die „Atlantik - Charta" hieß. Am 01. Januar 1942 beriefen sich 26 Staaten in der Deklaration der vereinigten Nationen. Durch die Mitarbeit der Sowjetunion und der Republik China an der neuen Friedensordnung kam es am 30. Oktober 1943 zur Moskauer Deklaration der Vier Mächte. Bei der Konferenz von Dumbarton Oaks wurde weiter über die Gründung der UN beraten. Auf der Konferenz von San Francisco 1945, wurde die Charta der vereinigten Nationen von 50 Staaten unterzeichnet. Gründung: Die Charta trat am 24. Oktober 1945 in Kraft. Heute: Zwischenstaatlicher Zusammenschluss von 193 Staaten Geschichte 1. Januar 1942 Deklaration der Vereinigten Nationen Konferenz von Dumbarton Oaks 30. Oktober 1943 Moskauer Deklaration der 4 Mächte 24. Oktober 1945 Charta tritt in Kraft 26. Juni 1945 Unterzeichnung von 51 Staaten in San Francisco 4.2. Die Charta der Vereinigten Nationen: 18. September 1973 Beitritt der DDR & BRD 18. September 1973 Beitritt der Bundesrepublik Deutschland ● Vertrag der vereinigten Nationen Beschreibt die Ziele und Aufgaben ● Benennt die Organe und Kompetenzen Änderungen durch die Generalversammlung möglich (bisher schon zweimal der Fall gewesen) ● Wichtiger Bestandteil: Statut des internationalen Gerichthofs 5

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