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Parteiensystem Weimarer Republik

Parteiensystem Weimarer Republik

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USPD
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Parteiensystem der Weimarer Republik
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Name der Partei KPD USPD SPD Zentrum /BVP DDP DVP DNVP Parteiensystem der Weimarer Republik Verhältnis zur Weimarer politische Einordnung, politische Ziele Kommunistisch, linksradikal, Ziele: Revolution, Diktatur des Proletariats, Rätedemokratie nach Vorbild Sowjetunion, Kampf gegen NS (Radikalere) Abspaltung SPD, sozialistisch, Ziel: gerechter Frieden ohne Annexionen & Reparationen, gegen Burgfriedenspolitik der SPD Sozialdemokratisch, pluralistisch, teils sozialistisch, Ziele: demokratische Reformen statt Revolution, Aufbau Friedenswirtschaft, Demobilisierung des Heeres, Ausarbeitung Reichsverfassung, Abschluss Friedensvertrag Christlich, sozial, konservativ, bürgerlich, gegen Revolutionen, Partei des politischen Katholizismus, Ziele: Festigung der WR, Sicherung des Verfassungsstaates, Ausbau des Sozialstaates Linksliberal, bürgerlich, Ziele: individuelle Freiheit, soziale Verantwortung, föderaler Einheitsstaat, Revision des Versailler Vertrags, Privatwirtschaft mit staatlichen Interventionsmöglichkeiten Nationalliberal, rechts, wirtschaftsliberal, Ziele: mächtiger Staat, Forderung nach Trennung von Staat & Kirche Rechtskonservativ, nationalistisch, antisemitisch, Ziele: Wiedererrichtung der Monarchie, politische und wirtschaftliche Interessen der Eliten des Kaiserreichs Republik boykottierte Wahlen -> lehnt Weimarer Republik ab Gespalten: ein Teil lehnte Weimarer Republik ab, anderer Teil unterstützte WR -> innerparteiliche Spannungen Unterstützt pluralistische Demokratie & WR, stellte ersten, demokratischen Reichspräsidenten (Friedrich Ebert) Unterstützt pluralistische Demokratie & WR, stellte 5 Reichskanzler ,,Hüterin der Demokratie", unterstützte WR Zunächst abgelehnt, später näherte sich die Partei an die Staatsform an Republik- und demokratiefeindlich, Abschaffung der WR, Wiedererrichtung der Monarchie Charakterisierung Entwicklung der Wählerklientel Wählerstimmen 1919-1933 1919 wurde Wahl boykottiert, ab 1924 Wählerstimmen über 8%, ab 1933 alle Parteien neben NSDAP verboten Proletariat / Arbeiterschicht Arbeiter, verbitterte Sozialdemokraten Arbeiter, wohlhabendere Wählerschaft als KPD & USPD Katholische Wähler aus allen sozialen Schichten Bildungsbürgertum, Wirtschaftskreise Mittelstand, Wirtschaftskreise Elite des Kaiserreichs: Adel, Beamte, Offiziere, gehobenes Bürgertum, protestantische Kirche, Vertreter Industrie & Handel Höhepunkt 1920 mit 17,9%, verlor danach massiv an Wählerstimmen, ab 1928 nicht mehr im Reichstag vertreten, Ende der Partei Höhepunkt 1919 mit 37,9%, danach Verlust der Wählerstimmen, bis 1933 mit 18,3%, anschließend verboten Konstante Stimmenanteile, ca. 16% der Stimmen durchschnittlich, Auflösung der Partei 1933 von 18,5% bis 0,9% - vielversprechender Anfang, dann viele politische Differenzen Höhepunkt 1920 mit 13.9%, Glaubwürdigkeits- problem nach Weltwirtschaftskrise, 1933 Tiefpunkt mit 1,1% Höhepunkt 1924 mit 20,5%, politische Zusammenarbeit mit Adolf Hitler, Auflösung der Partei 1933 NSDAP Radikaler Antisemitismus, Nationalismus, völkisch, rechtsextrem, Führerpartei, Ziele: Kampf gegen Versailler Vertrag & jüdische Bevölkerung Bekämpfung Demokratie, WR Kleinbürgertum, mittlere Schichten, Gewerbetreibende, Kaufleute, Berufssoldaten, unzufriedene Angestellte & Beamte, Bauern, Arbeiter -> alle die durch Weltwirtschaftskrise auf Lösung ihrer Probleme hofften Schwankungen bei Wahlergebnissen, Durchbruch mit Weltwirtschaftskrise, Anstieg der Stimmen auf 43,9% 1933 Ermächtigungs- gesetz, Ausschaltung des Reichstags, Verbote anderer Parteien -> Einparteienstaat ab Sommer 1933

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