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 RUSSLAND - EIN IMPERIUM IM WANDEL
EHEMALIGE IMPERIEN - WELCHE BEDEUTUNG HABEN RUSSLAND, CHINA UND TÜRKEI IN EINER GLOBALISIERTEN WELT?
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Céline

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- Ehemalige Imperien - Imperium & Nationalstaat - Russland um 1900 - Lenin/Oktoberrevolution 1917 - Stalin - erfolgreicher Modernisierer der UdSSR? - Großer Vaterländischer Krieg (2. Weltkrieg) - Gorbatschow - Ende der Sowjetunion - Russland unter Putin

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RUSSLAND - EIN IMPERIUM IM WANDEL EHEMALIGE IMPERIEN - WELCHE BEDEUTUNG HABEN RUSSLAND, CHINA UND TÜRKEI IN EINER GLOBALISIERTEN WELT? Besonders Russland und China haben in der globalisierten Welt eine große Bedeutung als Wirtschaftsmächte und Handelspartner der EU und Deutschlands. Aber auch die Türkei ist ein wichtiger Partner für die EU und Deutschland, u.a. aufgrund ihrer Mitgliedschaft in der NATO und der Zusammenarbeit in Migrationsfragen. IMPERIUM UND NATIONALSTAAT Definition: ein Reich, das große Teile der Welt beherrscht -> weitere Kennzeichen: z.B. lange Dauer, ethnische Vielfalt Räumliche Ausdehnung, Gründe und Folgen: Überdurchschnittlich groß, v.a. wegen militärischer Überlegenheit, aber auch freiwilliger Anschluss wegen erhoffter Vorteile durch das Imperium Imperium Expansion aus wirtschaftlichen und machtpolitischen Gründen, aber auch zur Verbreitung der sog. Mission Folge: multiethnisches Gebilde Dauer: lange Dauer, meist mehrere Jahrhunderte Herrschaftsausübung/Regierung: Steuerung vom Zentrum aus, variable Herrschaftsstrategien gegenüber den verschiedenen Bezirken im Reich Zur Regierungsform k.A., meist Kaiser o.ä. an der Spitze -> Monarchie Umgang mit Minderheiten: Häufig Versuch, diese in das Imperium zu integrieren, z. B. durch Einbindung der Eliten in Politik und Verwaltung; aber auch militärische Kontrolle Insgesamt kein für alle gleich gültiges Konzept Autokratische Herrschaft der Zaren Zar hat absolute Herrschaft (keine Gewaltenteilung, keine unabhängige Amtervergabe) Widerstand & Kritik sind unmöglich (Zar ernennt Richter, Geheimpolizei) Rückständigkeit schwächt das Reich Abdankung des Zaren aufgrund großen Drucks aus der Bevölkerung während des Ersten Weltkrieges Beziehung des Zaren zur Kirche und zur...

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Armee Imperien und moderne Nationalstaaten unterscheiden sich in vielen Punkten wie z.B. ihrer Größe, Verwaltung und der Bedeutung des Militärs deutlich voneinander. Trotzdem wiesen besonders die Nationalstaaten des 19. Jh. aufgrund ihres machtpolitischen Strebens deutliche Ähnlichkeiten mit Imperien auf (vgl. Imperialismus). Politische Probleme RUSSLAND UM 1900 – INWIEFERN FÜHRTEN SOZIALE GEGENSÄTZE UND DIE HIERARCHISCHE ORDNUNG IM ZARENREICH ZU PROBLEMEN? - Definition: Staat, in dem Menschen, die sich einer Nation zugehörig fühlen, zusammenleben Zar herrscht autokratisch (= unkontrolliert) Räumliche Ausdehnung, Gründe und Folgen: Staatliche Fläche richtet sich nach den Menschen, die sich einer sog. Nation zugehörig fühlen Im 19. Jh. und der ersten Hälfte des 20. Jh. Gebietserweiterungen aus machtpolitischen Gründen (Imperialismus), diese Gebiete werden aber nicht integriert, sondern beherrscht ➡mögliche Folge: Ausgrenzung von Minderheiten, die nicht als Teil der Nation angesehen werden Streiks (wg. schwierige Lage von Bauern & Missstände in Fabriken) Opposition entsteht (aus Bauern, Arbeiter) Große Not während des Ersten Weltkrieges → Zar muss abdanken Dauer: k.A. (Geschichte der Nationalstaaten dauert noch an, dies zeigt aber, dass auch Nationalstaaten von langer Dauer sein können) Herrschaftsausübung/Regierung: verschiedene Herrschaftsformen möglich, häufig Tendenz zu demokratischen Strukturen Kirche und Armee stützen die Macht des Zaren (lehrt Unterordnung / Gewalt gegen Proteste) Zar kontrolliert Vergabe von Ämtern/Positionen Stetige Erweiterung des Reiches durch Kriege (Ziel: europ. Großmacht) Armee unterstützt Forderung nach Abdankung des Zaren im Ersten Weltkrieg Wirtschaftliche Probleme Technische und industrielle Rückständigkeit Späte Urbanisierung & Industrialisierung (ab 1890) Streiks (wg. schlechten Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit, 12-Stunden- Tage) nationalstaat Umgang mit Minderheiten: Bis ins 20. Jh. oft Unterdrückung oder Ausgrenzung, da Glaube an die Überlegenheit der eigenen Nation Heute wird die Idee der Nation oft offener gefasst, sodass Minderheiten in die Nation integriert werden Soziale Probleme verarmte Bauern Russland multiethnisches Imperium Russifizierung & keine Anpassung an westl. Vorbild Aufhebung der Leibeigenschaft 1861 Verarmung Große Not während des Ersten Weltkrieges = rückständige Industrie Zarenreich als Autokratie schlechte Arbeitsbedingungen Reformunfähigkeit Unruhen & Streiks Krise ↓ Weltkrieg ↓ Abdankung des Zaren Niederlage gegen Japan Oktoberrevolution 1917 Versprechen Lenins: „Friede, Land, Brot!" Straffe Parteiorganisation der Bolschewiki durch Trotzki 25. Okt.: Besetzung wichtiger Gebäude; Sturm auf das Winterpalais; Verhaftung der Regierung Ermordung der Zarrenfamilie Lenins Partei neuen Typs" Charakterisierung: Streng hierarchisch organisiert Besteht aus Berufsrevolutionären Leitet die Arbeiter im Klassenkampf an Stalins Ziele der Sowjetunion Sozialismus in einem Land" Die sogenannte „Oktoberrevolution" 1917 wurde von Lenin als ein Schritt auf dem Weg zur Revolution betrachtet. Sie wurde von der vergleichsweise kleinen Gruppe der bolschewistischen Berufsrevolutionäre getragen, die nach dem Bürgerkrieg 1918 die Macht in allen Bereichen von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft übernahmen und eine Diktatur errichteten, statt das Volk sich selbst regieren zu lassen. Daher ist die Revolution" eher als Putsch Einzelner zu betrachten. Sozialismus in Nation vor kommunst. Weltrevolution Sowjetunion schnell industrialisieren Sowjetunion = modernen sozialistischen Staat Argumente Stalins für Modernisierung UdSSR liegt in der Entwicklung 50 - 100 Jahre zurück Nötig zur Stärkung der UdSSR gegen den Westen Arbeiter" haben ein Vaterland" für das sie sich einsetzen sollen Stalin - ein erfolgreicher Modernisierer der UdSSR ? Pro Bildung für alle Große Bauprojekte LENIN/OKTOBERREVOLUTION 1917 Schnelle Veränderungen in Industrie & Landwirtschaft Erschaffung großer Betriebe (Sowchosen, Kolchosen) Aufrüstung der roten Armee zur stärksten der Welt STALIN - EIN ERFOLGREICHER MODERNISIERER DER SOWJETUNION? Ziele sind laut Stalin erreichbar durch Industrialisierung Wie Stalin zum Krieg gegen Deutschland ermutigt Deutschland als grausamen Feind darstellen Sowjetunion wird Deutschland besiegen Ergebnis: GROBER VATERLÄNDISCHER Die Sowjetunion und der Zweite Weltkrieg: Ende der 1930er-Jahre: erste Annäherung zwischen dem Deutschem Reich und der Sowjetunion August 1939: Hitler-Stalin-Pakt mit geheimem Zusatzprotokoll 22. Juni 1941: Angriff Hitlers auf die Sowjetunion („Unternehmen Barbarossa") 1943: deutsche Niederlage in Stalingrad 8./9. Mai 1945: Kapitulation Deutschlands Neue Regierung: Rat der Volkskommissare", Vorsitzender Lenin Erste Dekrete: Aufhebung des Privateigentums, Austritt aus dem Krieg 1918 - 1922: Bürgerkrieg ➡ 1922: Gründung der UdSSR Alleinschaltung der Bolschewiki, Ausschaltung politischer Gegner Warum ist der Aufbau einer solche Partei laut Lenin notwendig? Stärkung & Vermittlung des Klassenbewusstseins der Arbeiter Revolution braucht eine stabile Führung und Organisation Das Wohl der Bevölkerung wurde einseitig dem Wohl der Industrialisierung und Kollektivierung geopfert. Der Lebensstandard der meisten Menschen blieb sehr niedrig. Das Ziel, den Westen durch Modernisierung einzuholen, wurde nicht erreicht Contra Kollektivierung der Landwirtschaft Keine Privatbauern Schnelle Industrialisierung (v.a. Kohle, Öl, Stahl) Betriebe verstaatlichen, Aufbau großer Produktionsanlagen Ausbildung & Förderung von Arbeitern & Fachkräften Einrichtung großer Genossenschaften Export landwitschaftliche Güter in Westen Import westl. Technologien Einseitige und übereilte Förderung der Schwerindustrie Vernachlässigung der Konsumgüterindustrie Hungersnöte Millionen Tote Arbeit z.T. mit primitivsten Werkzeugen Unrealistische Ziele 5-Jahres-Plan-Ziel selten erreicht Reformen mit Zwang, Enteignung, Deportation und Terror verbunden KRIEG (2. WELTKRIEG) Folgen des 2 Weltkrieges Probleme Wachsender Einfluss, territoriale Erweiterung Vergrößerung des Gebiets der Sowjetunion Schaffung von sog. "Satellitenstaaten" (z.B. DDR, Polen) Viele und große Zerstörungen Geschädigte Wirtschaft & Finanzen Ablehnung amerikanischer Wirtschaftshilfe 27 Mio. Tote Stalins Ziel ist nicht die Freiheit der Bürger im westlichen Sinn, sondern die Sicherung des Fortbestehens der nach seinen Vorstellungen gestalteten und regierten Sowjetunion ➡ Freiheit ‡ Demokratie, sondern Überwindung von Bedrohung und Fremdherrschaft und Fortführung der Diktatur Stalins Die Situation der Sowjetunion ist nach dem Krieg widersprüchlich - einem erheblichen Machtgewinn stehen weitreichende wirtschaftliche Probleme gegenüber. Es bestand eine große Diskrepanz zwischen territorialer Ausdehnung und militärischer Macht der Sowjetunion auf der einen Seite und riesigen Verlusten an Menschen und Material sowie wirtschaftlicher Schwäche auf der anderen Seite. Ein Friedensnobelpreis für Gorbatschow - verdient oder nicht? Pro Wirtschaftliche Stabilität Demokratie Neuordnung Osteuropas Beziehung zum Westen teilweise Privateigentum von Produktionsmittel & Boden erlaubt eigenverantwortliche Führung von staatl. Betrieben teilweise Marktwirtschaft Maßnahmen geg. Korruption & Amtsmissbrauch Kritik & Oppositionen erlaubt Lockerung d. Zensur, Meinungs-, Versammlungs-, Gewissensfreiheit Teilweise freie Wahlen Herausbildung von Parteien Ablösung & Neuordnung von Nationen & Satellitenstaaten der UdSSR meist friedlich Mauerfall in DDR & deutsche Wiedervereinigung Ende des Kalten Krieges Abrüstungsverträge mit USA Mauerfall & Wiedervereinigung Ende des Warschauer Paktes ⇒ Ende Blockbildung & Kalter Krieg Die Gründung der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) 1991 Ausgangsposition: Wunsch der Nachfolgestaaten der Sowjetunion, Probleme auf nationaler Ebene zu lösen und dabei gemeinsam zu agieren Folge: Bis 1992 traten alle ehemaligen Mitglieder der Sowjetunion der GUS bei (außer den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen) Ziele: Demokratie, Gleichberechtigung und Souveränität - Verzicht auf Gewalt - Garantie der Menschenrechte - Schutz von Minderheiten - Schutz der Grenzen GORBATSCHOW Trotz aller Bemühungen gelang es Gorbatschow nicht, die Spannungen zwischen überkommenen Strukturen und neuem Denken zu überwinden und die wirtschaftlichen Probleme und nationalen und ethnischen Konflikte in der Sowjetunion dauerhaft zu lösen. Dennoch sind die Förderung von Freiheit und Demokratie sein Verdienst und auch die friedliche Auflösung der Sowjetunion und das Ende des Kalten Krieges wären ohne ihn nicht möglich gewesen. ENDE DER SOWJETUNION GUS-Staaten als lockerer Staatenverbund auf Basis freundschaftlicher Kontakte Das Ende der Sowjetunion - ein Ende des Vielvölkerstaates? Auch die aus der Sowjetunion hervorgegangenen Staaten stellen bis heute Vielvölkerstaaten dar. So waren etwa zu Beginn der 1990er-Jahre 83% der Bevölkerung Russlands Russen, die übrigen 17% gehörten religiösen oder ethnischen Minderheiten wie z. B. den Tataren, Ukrainern oder Juden an. Daher wurde im Dezember 1991 bewusst nicht die Russische, sondern die Russländische Föderation als neuer Staat gegründet. Große Ähnlichkeiten zur imperialen Vergangenheit Wirtschaft ähnelt strukturelle Probleme in Russlands Vergangenheit (vgl. Zarenreich, SU) Staat ist formal demokratisch, praktisch erinnert Putins starke Stellung an die autokratische Herrschaft der Zaren und Regierungschef der UdSSR Anknüpfung an autoritäre Strukturen des Zarenreichs und der Sowjetunion Kontra Russland ist zwar formal eine Demokratie, die den Anspruch erhebt, eine moderne Großmacht zu sein, gleichzeitig verfolgt Russland unter Putin aber eine konservative, auf alte Traditionen Russlands bedachte Politik, bei der u.a. auf den Herrschaftsanspruch der Zaren und die imperiale Machtstellung in der Vergangenheit Bezug genommen wird. Auch die wirtschaftlichen und strukturellen Probleme der Vergangenheit bleiben weiterhin bestehen und passen nicht zum Bild eines modernen Staates. Staat behält Planung & Lenkung der Wirtschaft Keine grundlegenden Veränderungen Probleme bleiben Menschen sind Eigenverantwortung & Marktwirtschaft nicht gewohnt Teilweise noch Planwirtschaft Schwarzmarkt wächst Schlechte Versorgungslage Inflation / Preissteigerung Streiks Gorbatschow hat viel Macht als Präsident Spaltung der Gesellschaft ► Wenige Reiche haben Einfluss auf die Politik Politische Konflikte Gewaltsame Auseinandersetzungen für Unabhängigkeit UdSSR verliert Vormachtstellung 1991 Auflösung der UdSSR Öffnung nach Westen und Abrüstung nur, um den Fortbestand des eigenen stark geschwächten Staates zu sichern Destabilisierende Faktoren War das sowjetische Modell aussichtsreich oder von Anfang an chancenlos? Stabilisierende Faktoren Nationalitätenpolitik auf der Grundlage der Gleichberechtigung und der Förderung national-kultureller Vielfalt Zentralistische KPdSU als Klammer über die Unionsrepubliken hinweg Sieg über Deutschland 1945 im Großen Vaterländischen Krieg" Erfolge in der Raumfahrt und im Sport Hohes Maß an sozialer Sicherheit bei bescheidenem Wohlstand Demokratische Elemente RUSSLAND UNTER PUTIN - AUFBRUCH IN DIE MODERNE ODER ZURÜCK ZUM IMPERIUM? Stellung des Präsidenten Wahl des Präsidenten und der Duma durch das Volk Regierung & Ministerpräsid. benötigen die Zustimmung des Parlaments Wahl des Verfassungsgerichts erfolgt durch das Parlament Föderative Elemente durch Föderationsrat Repressiver Staatsapparat, der Unabhängigkeitsbewegungen nicht ➡Staat ist demokratisch orientiert zuließ Rigorose Unterdrückung der freien Meinungsäußerung und der politischen Opposition Wirtschaftskrise der 1980er-Jahre und Aufgabe des Machtmonopols der KPdSU Oberbefehl über die Streitkräfte Kann Dekrete/Verfügungen erlassen Legt Grundlinien der Politik fest, leitet die Außenpolitik Bildet und leitet den Sicherheitsrat Kann die Bundesversammlung auflösen bzw. dort Veto einlegen Ernennt/entlässt Ministerpräsident und Regierung ➡Starke Stellung des Präsidenten schwächt die demokratische Struktur

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Gebietserweiterungen aus machtpolitischen Gründen (Imperialismus), diese Gebiete werden aber nicht integriert, sondern beherrscht ➡mögliche Folge: Ausgrenzung von Minderheiten, die nicht als Teil der Nation angesehen werden Streiks (wg. schwierige Lage von Bauern & Missstände in Fabriken) Opposition entsteht (aus Bauern, Arbeiter) Große Not während des Ersten Weltkrieges → Zar muss abdanken Dauer: k.A. (Geschichte der Nationalstaaten dauert noch an, dies zeigt aber, dass auch Nationalstaaten von langer Dauer sein können) Herrschaftsausübung/Regierung: verschiedene Herrschaftsformen möglich, häufig Tendenz zu demokratischen Strukturen Kirche und Armee stützen die Macht des Zaren (lehrt Unterordnung / Gewalt gegen Proteste) Zar kontrolliert Vergabe von Ämtern/Positionen Stetige Erweiterung des Reiches durch Kriege (Ziel: europ. Großmacht) Armee unterstützt Forderung nach Abdankung des Zaren im Ersten Weltkrieg Wirtschaftliche Probleme Technische und industrielle Rückständigkeit Späte Urbanisierung & Industrialisierung (ab 1890) Streiks (wg. schlechten Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit, 12-Stunden- Tage) nationalstaat Umgang mit Minderheiten: Bis ins 20. Jh. oft Unterdrückung oder Ausgrenzung, da Glaube an die Überlegenheit der eigenen Nation Heute wird die Idee der Nation oft offener gefasst, sodass Minderheiten in die Nation integriert werden Soziale Probleme verarmte Bauern Russland multiethnisches Imperium Russifizierung & keine Anpassung an westl. Vorbild Aufhebung der Leibeigenschaft 1861 Verarmung Große Not während des Ersten Weltkrieges = rückständige Industrie Zarenreich als Autokratie schlechte Arbeitsbedingungen Reformunfähigkeit Unruhen & Streiks Krise ↓ Weltkrieg ↓ Abdankung des Zaren Niederlage gegen Japan Oktoberrevolution 1917 Versprechen Lenins: „Friede, Land, Brot!" Straffe Parteiorganisation der Bolschewiki durch Trotzki 25. Okt.: Besetzung wichtiger Gebäude; Sturm auf das Winterpalais; Verhaftung der Regierung Ermordung der Zarrenfamilie Lenins Partei neuen Typs" Charakterisierung: Streng hierarchisch organisiert Besteht aus Berufsrevolutionären Leitet die Arbeiter im Klassenkampf an Stalins Ziele der Sowjetunion Sozialismus in einem Land" Die sogenannte „Oktoberrevolution" 1917 wurde von Lenin als ein Schritt auf dem Weg zur Revolution betrachtet. Sie wurde von der vergleichsweise kleinen Gruppe der bolschewistischen Berufsrevolutionäre getragen, die nach dem Bürgerkrieg 1918 die Macht in allen Bereichen von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft übernahmen und eine Diktatur errichteten, statt das Volk sich selbst regieren zu lassen. Daher ist die Revolution" eher als Putsch Einzelner zu betrachten. Sozialismus in Nation vor kommunst. 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Stärkung & Vermittlung des Klassenbewusstseins der Arbeiter Revolution braucht eine stabile Führung und Organisation Das Wohl der Bevölkerung wurde einseitig dem Wohl der Industrialisierung und Kollektivierung geopfert. Der Lebensstandard der meisten Menschen blieb sehr niedrig. Das Ziel, den Westen durch Modernisierung einzuholen, wurde nicht erreicht Contra Kollektivierung der Landwirtschaft Keine Privatbauern Schnelle Industrialisierung (v.a. Kohle, Öl, Stahl) Betriebe verstaatlichen, Aufbau großer Produktionsanlagen Ausbildung & Förderung von Arbeitern & Fachkräften Einrichtung großer Genossenschaften Export landwitschaftliche Güter in Westen Import westl. Technologien Einseitige und übereilte Förderung der Schwerindustrie Vernachlässigung der Konsumgüterindustrie Hungersnöte Millionen Tote Arbeit z.T. mit primitivsten Werkzeugen Unrealistische Ziele 5-Jahres-Plan-Ziel selten erreicht Reformen mit Zwang, Enteignung, Deportation und Terror verbunden KRIEG (2. 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Ein Friedensnobelpreis für Gorbatschow - verdient oder nicht? Pro Wirtschaftliche Stabilität Demokratie Neuordnung Osteuropas Beziehung zum Westen teilweise Privateigentum von Produktionsmittel & Boden erlaubt eigenverantwortliche Führung von staatl. Betrieben teilweise Marktwirtschaft Maßnahmen geg. Korruption & Amtsmissbrauch Kritik & Oppositionen erlaubt Lockerung d. 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Zarenreich, SU) Staat ist formal demokratisch, praktisch erinnert Putins starke Stellung an die autokratische Herrschaft der Zaren und Regierungschef der UdSSR Anknüpfung an autoritäre Strukturen des Zarenreichs und der Sowjetunion Kontra Russland ist zwar formal eine Demokratie, die den Anspruch erhebt, eine moderne Großmacht zu sein, gleichzeitig verfolgt Russland unter Putin aber eine konservative, auf alte Traditionen Russlands bedachte Politik, bei der u.a. auf den Herrschaftsanspruch der Zaren und die imperiale Machtstellung in der Vergangenheit Bezug genommen wird. Auch die wirtschaftlichen und strukturellen Probleme der Vergangenheit bleiben weiterhin bestehen und passen nicht zum Bild eines modernen Staates. 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