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Weimarer Republik

Weimarer Republik

 GESCHICHTE
Weimarer Republik
NACH DEM ERSTEN WELTKRIEG:
AUSGANGSLAGE
- 29. 09. 1918: die oberste Heeresleitung. (Hindenburg und Ludendorff)

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Themen: Kieler Matrosenaufstand, Ausrufung der Republik, Übergangsregierung, Krisenjahre 1919-1923 (Versailler Vertrag, Hitlerputsch…), Verfassung, die goldenen 20er, Weltwirtschaftskrise, Präsidialregierungen

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GESCHICHTE Weimarer Republik NACH DEM ERSTEN WELTKRIEG: AUSGANGSLAGE - 29. 09. 1918: die oberste Heeresleitung. (Hindenburg und Ludendorff) verkünden die Niederlage Deutschlands .- Kaiser Wilhelm II. forderte darauf hin einen sofortigen Waffenstillstand → Parlamentarisierungserlass: die Regierung ist dem Parlament verantwortlich, nicht mehr dem Kaiser .- Kanzler Max von Baden bittet den amerikanischen Präsidenten Wilson um einen Waffenstillstand →. Wilsons 14 Punkte-Plan, eine Grundlage für Friedensverhandlungen - Wilson ist nur mit einer demokratisch legitimierten Regierung bereit, über Waffenstillstandsverhandlungen. zu diskutieren → Oktober: erste parlamentarische Regierung wird gebildet, Verfassung wird geändert, aber: . Kaiser nicht bereit abzudanken. KIELER MATROSENAUFSTAND: AUSGANGSLAGE - der erste Weltkrieg war verloren, aber trotzdem befahl, die Marine-Leitung eine letzte Schlacht GRÜNDE FÜR DEN BEFEHL: bessere Position durch militärischen Druck .- zeigen, was die Flotte drauf hat .- letzte ,,ehrenvolle" Schlacht → Matrosen widersetzten sich dem Befehl Arbeiter und Soldaten schlossen sich an, bildeten Arbeiter- und Soldatenräte und forderten: - der Kaiser muss weg - Waffenstillstand besseres politisches System Da der Druck der Revolution groß war, erklärte der Reichskanzler Max von Baden den Rücktritt des Kaisers Wilhelm II. und gab sein Kanzleramt Friedrich Ebert (SPD). AUSRUFUNG DER REPUBLIK: 09. NOVEMBER 1918, 14 UHR Philip Scheidemann ruft eine parlamentarische Republik aus Entscheidungsgewalt liegt beim Parlament; es bestimmt die Regierung und kann sie auch wieder entmachten GEMÄSSIGTE SOZIALDEMOKRATEN: - Aufrechterhaltung der Ordnung .- kein Bürgerkrieg 09. NOVEMBER 1918, 16 UHR - Karl Liebknecht...

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ruft die sozialistische Republik (Räterepublik) aus • Herrschaft basiert auf dem Volk, die mit Hilfe von sogenannten Räten umgesetzt wird LINKSRADIKALEN SOZIALISTEN: -Weltrevolution der Proletarier - Beseitigung des Kapitalismus - klassenlose Gesellschaft (Scheidemann, Ebert...) (Liebknecht, Luxemburg...) SOZIALISTISCHE GRUPPEN - 1917 spaltete sich die SPD & es entstehen zwei Gruppen: links USPD Spartakusgruppe .- der ,,rechte" Flügel der USPD und die MSPD sind bereit zu kooperieren ÜBERGANGSREGIERUNG: - die MSPD schlägt der USPD vor, eine gemeinsame Übergangsregierung zu bilden • USPD stimmt ein, aber nur wenn die Arbeiter- und Soldatenräte die zukünftige Verfassung bei einem Kongress festlegen dürfen. es soll einen Reichsräte-Kongress geben, der entscheidet, was die neue Staatsform ist MSPD. Die MSPD und die USPD handeln einen Kompromiss aus und bilden eine Übergangsregierung: RAT DER VOLKSBEAUFTRAGTEN. EBERT-GROENER-PAKT: - Ebert sichert sich im Kampf gegen die linksradikalen Sozialisten die Unterstützung der „alten Elite" und somit des Heeres in dem Pakt sichert Groener Ebert zu, dass die Reichswehr loyal gegenüber der neuen Regierung ist GRÜNDE FÜR DEN PAKT .Ebert... - will Ruhe und Ordnung in Deutschland .- will nicht, dass der Staat und die Verwaltung zusammenbricht will keinen Bürgerkrieg Die eigentlich monarchistisch gesinnte Reichswehr geht den Pakt ein, da Ebert versprach: Revolutionen einzudämmen .- Bolschewisierung der Revolution zu verhindern ZIELE DER "ALTEN ELITE" .- Rückführung des Heeres .- Erhalt des Militarismus (im Staat ohne Kaiser) .- Kampf gegen Kommunisten (Wilhelm II., Hindenburg, Ludendorff, Groener...) JANUARAUFSTAND .- im Januar 1919 kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Linksradikalen und den Demokraten. .→ Linksradikale versuchten einen bewaffneten Aufstand zum Sturz der MSPD-Regierung - die MSPD ruft den Freikorps zu Hilfe (Privat-Armeen von Ex-Soldaten, die gegen die Kommunisten eingesetzt werden) - danach war klar, die Republik wird eine parlamentarische Demokratie: rasche Wahlen, Gewaltenteilung,. Schutz des Eigentums KRISENJAHR 1919-1923: VERSAILLER VERTRAG. - Entmilitarisierung: keine schweren Waffen, Armee auf 100.000 Mann beschränkt, Verbot der Wehrpflicht - Reparationen: 1.32 Milliarden Goldmark, Sachleistungen (Kohle, Vieh) - Gebietsabtretungen: Abtretungen von Gebieten im Westen und im Osten, Verlust aller Kolonien. .- Folge: der Vertrag stieß of breite Ablehnung in der deutschen Gesellschaft und Politik und förderte ungewollt das antidemokratische Denken. DOLCHSTOSSLEGENDE - Hindenburg erklärte im November 1919, dass der Krieg eigentlich gewonnen worden wäre, hätten die demokratischen Politiker nicht den Krieg beendet, nachdem sie an die Macht kamen - die OHL versuchte die Schuld von sich zu weisen RUHRBESETZUNG. .- im Januar 1923 marschierten französische und belgische. Truppen ins Ruhrgebiet ein, nachdem Deutschland seiner Reparationsverpflichtungen. (Holz, Kohle) nicht nachkam .- die Regierung rief die Bevölkerung zum passiven Widerstand auf, doch die Kosten des passiven. Widerstandes waren nicht lange tragbar INFLATION - die streikende Bevölkerung wird mit staatlichen Geldern bezahlt. .- um Kosten zu decken, wurde immer mehr Geld gedruckt → die Preise stiegen immer stärker an, sodass. die Löhne und Gehälter mit diesen nicht mehr Schritt halten konnten → Hyperinflation . - Bezieher feste Einkommen verloren ihre materielle Unabhängigkeit und machten den Staat dafür verantwortlich HITLERPUTSCH - Hitler stürmte mit der SA den Münchner Bürgerbräukeller,.wo.der bayerische Generalstaatskommissar von Karl gerade eine Rede hielt - Hitler erklärte die bayerische und die Reichsregierung für abgesetzt und rief die ,,nationale Revolution" aus. .- der ,,Marsch auf Berlin" endete am 9. November an der Münchner Feldherrnhalle →→ 13 Demonstranten und. drei Polizisten starben WEIMARER VERFASSUNG: .- zentrale Prinzipien: Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Grundrechte. - der Reichspräsident hatte die Aufgabe den Reichskanzler. zu ernennen und zu entlassen .- stellte er fest, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet war, konnte er mithilfe von Art. 48 (Notverordnungsrecht) reagieren er konnte das Militär im Innern einsetzen, die Grundrechte einschränken und den Reichstag auflösen Die Verfassung der Weimarer Republik Reichspräsident Völker- rechtliche Vertretung Oberbefehl über die Reichswehr Notver- ordnungs- recht nach Art.48 WV ZAHLENBILDER Ernennung Entlassung Reichskanzler Reichs- Auf- lösung Wahl auf 7 Jahre Verant- wortlichkeit des Kanzlers und der Minister Reichsminister regierung Vertrauen Wahl auf 4 Jahre Gesetz- ent- würfe Reichstag 1919: 421 Abgeordnete 1933: 647 Abgeordnete Verab- schie- dung Wahlberechtigte Bevölkerung *1 Gesetz- entwürfe Ein- Gesetz- spruch gebung Preußen. Volks- Bayern. entscheid Sachsen Württembg. Baden Thüringen. Hessen. Hamburg. Reichs- gericht Reichsrat 66 Stimmen der 18 Länder 26 Oldenburg 10 Braunschweig. 7 Anhalt 4 Bremen. 3 Lippe 2 Lübeck.. 12 Waldeck. 2 Schaumb.-Lippe Meckl.-Schwerin...1 Meckl.-Strelitz - eigentlich sollte zwischen Reichstag und Staatsoberhaupt ein Gleichgewicht herrschen, allerdings besaß der Reichspräsident eine solche Macht, dass er wie ein „Ersatzkaiser" fungierte →→→Konstruktionsfehler der Verfassung DIE "VERGOLDETEN" 20ER: - nach dem Krisenjahr 1923 ging die Wirtschaft in der Republik bergauf .- amerikanische Banken liehen Kredite, die die deutsche Regierung in Unternehmen investierte (neue Maschinen Industrieproduktion steigt). .- auch das Volkseinkommen stieg, sodass sich die Nachfrage nach Produkten vergrößerte. .- ab 1926: durch.die. Verschmelzung mehrere Unternehmen entstanden große Industriekonzerne (z.B. Daimer Benz. AG) Berlin als kulturelles Zentrum Europas (im Bereich Film, Literatur und Kunst) MEHR SCHEIN ALS SEIN - 10% der Bevölkerung war arbeitslos → da die Bevölkerung wuchs und da Menschen durch Maschinen ersetzt wurden. (Fließbandarbeit), gab es wenige Arbeitsplätze .- die Jugend musste, um eine Arbeitsplatz kämpfen → frustriert sehen sie bei den Kommunisten und den. Nationalsozialisten eine Lösung ihrer Probleme WELTWIRTSCHAFTSKRISE 1929 .- infolge des Börsencrashs in New York zogen amerikanische Banken ihre Kredite aus dem Ausland zurück .- da die Wirtschaft der Weimarer Republik auf diesen Krediten fußte, wurden zahlreiche Banken zahlungsunfähig und Kreditvergaben an Unternehmen wurden unmöglich. .- die Arbeitslosigkeit stieg (1932 = 30%) und die Industrieproduktion brach um 40% ein PRÄSIDIALREGIERUNGEN - nach einem Streit bezüglich der Arbeitslosenversicherung 19.30 bricht die Große Koalition auseinander und Reichskanzler Müller tritt zurück → Ende der parlamentarischen Demokratie → fortan Regierung durch Notverordnungen - die Regierung hat keine Mehrheit im Parlament → das Kabinett war an keine Koalition mehr gebunden und nur. noch abhängig vom RP Hindenburg Reichspräsident Hindenburg unterstützt die Regierung, in dem er Notverordnungen (Art. 48) erlässt. Damit ist die Republik gescheitert, da dauerhaft (bis 1933) ohne das Parlament regiert wurde. Mit der. Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 endete die Weimarer Republik nach nur 14 Jahren. Nicht nur gesellschaftliche und soziale Faktoren führten zum Scheitern der Republik, sondern auch das antidemokratische Denken führender Politiker und demokratiefeindliche. Gruppierungen und Parteien, die nicht verboten wurden.

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EBERT-GROENER-PAKT: - Ebert sichert sich im Kampf gegen die linksradikalen Sozialisten die Unterstützung der „alten Elite" und somit des Heeres in dem Pakt sichert Groener Ebert zu, dass die Reichswehr loyal gegenüber der neuen Regierung ist GRÜNDE FÜR DEN PAKT .Ebert... - will Ruhe und Ordnung in Deutschland .- will nicht, dass der Staat und die Verwaltung zusammenbricht will keinen Bürgerkrieg Die eigentlich monarchistisch gesinnte Reichswehr geht den Pakt ein, da Ebert versprach: Revolutionen einzudämmen .- Bolschewisierung der Revolution zu verhindern ZIELE DER "ALTEN ELITE" .- Rückführung des Heeres .- Erhalt des Militarismus (im Staat ohne Kaiser) .- Kampf gegen Kommunisten (Wilhelm II., Hindenburg, Ludendorff, Groener...) JANUARAUFSTAND .- im Januar 1919 kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Linksradikalen und den Demokraten. .→ Linksradikale versuchten einen bewaffneten Aufstand zum Sturz der MSPD-Regierung - die MSPD ruft den Freikorps zu Hilfe (Privat-Armeen von Ex-Soldaten, die gegen die Kommunisten eingesetzt werden) - danach war klar, die Republik wird eine parlamentarische Demokratie: rasche Wahlen, Gewaltenteilung,. Schutz des Eigentums KRISENJAHR 1919-1923: VERSAILLER VERTRAG. - Entmilitarisierung: keine schweren Waffen, Armee auf 100.000 Mann beschränkt, Verbot der Wehrpflicht - Reparationen: 1.32 Milliarden Goldmark, Sachleistungen (Kohle, Vieh) - Gebietsabtretungen: Abtretungen von Gebieten im Westen und im Osten, Verlust aller Kolonien. .- Folge: der Vertrag stieß of breite Ablehnung in der deutschen Gesellschaft und Politik und förderte ungewollt das antidemokratische Denken. DOLCHSTOSSLEGENDE - Hindenburg erklärte im November 1919, dass der Krieg eigentlich gewonnen worden wäre, hätten die demokratischen Politiker nicht den Krieg beendet, nachdem sie an die Macht kamen - die OHL versuchte die Schuld von sich zu weisen RUHRBESETZUNG. .- im Januar 1923 marschierten französische und belgische. Truppen ins Ruhrgebiet ein, nachdem Deutschland seiner Reparationsverpflichtungen. (Holz, Kohle) nicht nachkam .- die Regierung rief die Bevölkerung zum passiven Widerstand auf, doch die Kosten des passiven. Widerstandes waren nicht lange tragbar INFLATION - die streikende Bevölkerung wird mit staatlichen Geldern bezahlt. .- um Kosten zu decken, wurde immer mehr Geld gedruckt → die Preise stiegen immer stärker an, sodass. die Löhne und Gehälter mit diesen nicht mehr Schritt halten konnten → Hyperinflation . - Bezieher feste Einkommen verloren ihre materielle Unabhängigkeit und machten den Staat dafür verantwortlich HITLERPUTSCH - Hitler stürmte mit der SA den Münchner Bürgerbräukeller,.wo.der bayerische Generalstaatskommissar von Karl gerade eine Rede hielt - Hitler erklärte die bayerische und die Reichsregierung für abgesetzt und rief die ,,nationale Revolution" aus. .- der ,,Marsch auf Berlin" endete am 9. November an der Münchner Feldherrnhalle →→ 13 Demonstranten und. drei Polizisten starben WEIMARER VERFASSUNG: .- zentrale Prinzipien: Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Grundrechte. - der Reichspräsident hatte die Aufgabe den Reichskanzler. zu ernennen und zu entlassen .- stellte er fest, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet war, konnte er mithilfe von Art. 48 (Notverordnungsrecht) reagieren er konnte das Militär im Innern einsetzen, die Grundrechte einschränken und den Reichstag auflösen Die Verfassung der Weimarer Republik Reichspräsident Völker- rechtliche Vertretung Oberbefehl über die Reichswehr Notver- ordnungs- recht nach Art.48 WV ZAHLENBILDER Ernennung Entlassung Reichskanzler Reichs- Auf- lösung Wahl auf 7 Jahre Verant- wortlichkeit des Kanzlers und der Minister Reichsminister regierung Vertrauen Wahl auf 4 Jahre Gesetz- ent- würfe Reichstag 1919: 421 Abgeordnete 1933: 647 Abgeordnete Verab- schie- dung Wahlberechtigte Bevölkerung *1 Gesetz- entwürfe Ein- Gesetz- spruch gebung Preußen. Volks- Bayern. entscheid Sachsen Württembg. Baden Thüringen. Hessen. Hamburg. Reichs- gericht Reichsrat 66 Stimmen der 18 Länder 26 Oldenburg 10 Braunschweig. 7 Anhalt 4 Bremen. 3 Lippe 2 Lübeck.. 12 Waldeck. 2 Schaumb.-Lippe Meckl.-Schwerin...1 Meckl.-Strelitz - eigentlich sollte zwischen Reichstag und Staatsoberhaupt ein Gleichgewicht herrschen, allerdings besaß der Reichspräsident eine solche Macht, dass er wie ein „Ersatzkaiser" fungierte →→→Konstruktionsfehler der Verfassung DIE "VERGOLDETEN" 20ER: - nach dem Krisenjahr 1923 ging die Wirtschaft in der Republik bergauf .- amerikanische Banken liehen Kredite, die die deutsche Regierung in Unternehmen investierte (neue Maschinen Industrieproduktion steigt). .- auch das Volkseinkommen stieg, sodass sich die Nachfrage nach Produkten vergrößerte. .- ab 1926: durch.die. Verschmelzung mehrere Unternehmen entstanden große Industriekonzerne (z.B. Daimer Benz. AG) Berlin als kulturelles Zentrum Europas (im Bereich Film, Literatur und Kunst) MEHR SCHEIN ALS SEIN - 10% der Bevölkerung war arbeitslos → da die Bevölkerung wuchs und da Menschen durch Maschinen ersetzt wurden. (Fließbandarbeit), gab es wenige Arbeitsplätze .- die Jugend musste, um eine Arbeitsplatz kämpfen → frustriert sehen sie bei den Kommunisten und den. Nationalsozialisten eine Lösung ihrer Probleme WELTWIRTSCHAFTSKRISE 1929 .- infolge des Börsencrashs in New York zogen amerikanische Banken ihre Kredite aus dem Ausland zurück .- da die Wirtschaft der Weimarer Republik auf diesen Krediten fußte, wurden zahlreiche Banken zahlungsunfähig und Kreditvergaben an Unternehmen wurden unmöglich. .- die Arbeitslosigkeit stieg (1932 = 30%) und die Industrieproduktion brach um 40% ein PRÄSIDIALREGIERUNGEN - nach einem Streit bezüglich der Arbeitslosenversicherung 19.30 bricht die Große Koalition auseinander und Reichskanzler Müller tritt zurück → Ende der parlamentarischen Demokratie → fortan Regierung durch Notverordnungen - die Regierung hat keine Mehrheit im Parlament → das Kabinett war an keine Koalition mehr gebunden und nur. noch abhängig vom RP Hindenburg Reichspräsident Hindenburg unterstützt die Regierung, in dem er Notverordnungen (Art. 48) erlässt. Damit ist die Republik gescheitert, da dauerhaft (bis 1933) ohne das Parlament regiert wurde. Mit der. Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 endete die Weimarer Republik nach nur 14 Jahren. Nicht nur gesellschaftliche und soziale Faktoren führten zum Scheitern der Republik, sondern auch das antidemokratische Denken führender Politiker und demokratiefeindliche. Gruppierungen und Parteien, die nicht verboten wurden.