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Wurzeln europäischer Denkhaltung und Grundlagen modernen politsicher Ordnungsformen - und - „Volk“ und „Nation“ als Identifikationsmuster

Wurzeln europäischer Denkhaltung und Grundlagen modernen politsicher Ordnungsformen - und - „Volk“ und „Nation“ als Identifikationsmuster

 Geschichte Klausur 12.1
Wurzeln europäischer Denkhaltung und Grundlagen
modernen politsicher Ordnungsformen
Die Anfänge Moderen Denkens im

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Geschichte Zusammenfassung Schuljahr 12/1 Wurzeln europäischer Denkhaltung und Grundlagen modernen politsicher Ordnungsformen - Rousseau - Locke - Voltaire - Montesquieu „Volk“ und „Nation“ als Identifikationsmuster Arminius - Nationalismus

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Geschichte Klausur 12.1 Wurzeln europäischer Denkhaltung und Grundlagen modernen politsicher Ordnungsformen Die Anfänge Moderen Denkens im antiken Griechenland Abschied von mythischen Weltbildern: in archaischen Gesellschaften wird das Weltbild der Menschen durch Mythen geprägt Mythische Geschichten prägten die Weltsicht der gesamten Bevölkerung - Entstehung und Ordnung der Welt verständlich machen Epochenwende 6./7. Jhdt. - Geistiger Wandel: - mythische Weltbilder verlieren an Bedeutung Kritisches Denken - Erfahrung und Vernunft - Suche nach neuen Welterklärungen: kritisches Auseinandersetzung mit der Welt und Entstehung der antiken Wissenschaft Mythos -> Logos Diskurs Dialog auf Grundlage von Argumenten In Fragestellung Wissenschaft und Redekunst Rationalität Empirie Logische Erklärung des Erwerben von Erfahrung: Entstehen und Vergehen der Umgang mit Gegenstand Dinge Suche nach Urstoff Heute: bestimmte Form der Thales: Wasser als Urstoff Kommunikation Anaximenes: mehrere Vergängliche Urstoffe Sophisten: Gebildete, Wissenskundige, Weisheitslehrer - Kunst der Rede Mensch und sein Wissen im Mittelpunkt - erste Aufklärer - Fordern vernünftige Begründung Gegenstand der Kritik Eigene Erfahrung und fremde Beobachtungen Auf sinnlicher Anschauung berufene Wissen Tatsachenwissen: Wissen nicht Gründe und Ursachen -> Analogieschluss Aristoteles Das römische Recht Geschichtliche Entwicklung mündliches Recht nach Gründung Roms 451 v. Chr. : Zwölftafelgesetze -> schriftliches Gesetzbuch -> sicherte die Rechte der Plebejer, beendete Willkür 534 n. Chr. Corpus Juris Civilis: Sammlung und Ordnung der römischen Gesetze unter Kaiser Justinian Gegner: - = Inhalte Privatrecht (Erbschaft/Ehe) Zivilrecht (Privatverträge, Rechte der Plebejer) • Staatsrecht (Ämter = wer wird wie gewählt; Grundrechte) • Strafrecht • Prozessrecht Auswirkungen auf den modernen Rechtsstaat Woher wissen wir von antiker Kultur? Kulturelle und literarische Schätze der „gr.-röm. Antike“ wurden v.a. durch Abschrieben im Scriporium der Klöster tradieret Martin v. Tour Papst Gregor der Große Augustinus -> Geregeltes Prozessverfahren (Recht auf Anwalt) ->...

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unumstößliche Rechtsgrundsätze (Im Zweifel des Angeklagten) Befürworter: Cassidor - Boltius Glaube und Wissenschaft können sich gegenseitig unterstützen Klöster = Bewahrer der klassischen, antiken Bildung = Scholastik Die Trennung von weltlicher und geistlicher Gewalt Königliche Herrschaft mit Sakralem Charakter im Mittelalter - Kirche und Staat eng verflochten Merowinger herrschten auf Grundlage des Königheils - Pippin III. regierte eh schon wie ein König, deshalb verlangten die fränkischen Großen vom Papst eine Entscheidung: Pippin sollte König werden - Delegation von Funktionen führt zum Machtzuwachs bei sog. Hausmeiern -> Sturz der Merowinger durch Pippin mit Hilfe des Papstes Kirche bestätigte im Auftrag des Papstes mit der Wiederholung der Königssalbung die gottgewollte Würde des Frankenreichs - Seitdem galt Salbung als Legitimation königlicher Herrschaft in Europa - Durch Weihe und Salbung erhielt die königliche Herrschaft sakralen Charakter Festigung der Macht und Ausbau des Herrschaftsgebiets unter Karl d. Großen Schutz für den Papst Kaiserkrönung (800 n. Chr.) Kaiser Alas Schutzherr der Kirche - - Das sakrale Königtum gottgewollte Herrschaft (Salbung als Legitimation) - König als Stellvertreter Gottes auf Erden Priesterähnliche Verantwortung des Königs gegenüber der ihm anvertrauten Gemeinschaft -> rex et sacerdos" (König und Priester) -> „Patricius romanorum" (Schutzherr der Kirche) Herausbildung der ottonsichen-saalischen Reichskirche -> König stützt die Machtausübung auf die Äbte und Bischöfe seiner Reichskirchen, die teilweise von ihm eingesetzt wurden und von ihm Privilegien und Macht erhielten Bischöfe und Äbte als Machtstützen, indem sie weltliche Macht erhalten 4 Einsetzung eines Mailänder Bischofs gegen Willen des Papstes + Reformbewegung der Kirche Streit zwischen König Heinrich IV und Papst Gregor VII -> Investiturstreit Machtkämpfe zwischen der Kirche und dem Staat • Verhältnis von Kirche und Staat änderte sich drastisch INVESTITURSTREIT (1075 - 1122) Religionspolitsiche Auseinandersetzung -> Trennung von Kirche und Staat Ursache: König Heinrich setzte in Mailand einen Bischof ein -> Gregor forderte alleiniges Recht zur bestimmt der Bischöfe - Kirchliche Reformbewegung (Rückbesinnung auf alte Ideale: Armut, Gebete; Lehnte Einbindung in die weltlichen Herrschaftsstrukturen ab) Ablauf: Gegenseitige Bannung -> Ultimatum der Fürsten (1 Jahr bis Ende des Kirchenbanns) Heinrich IV: Gang nach Canossa -> Aufhebung des Kirchenbanns/Wiederaufnahme in die Kirche -> Bewahrung der königlichen Macht ! Weitere Streitigkeiten zwischen geistlicher und weltlicher Macht ! TEMPORALIEN (Weltliche Güter und Rechte) Wormser Konkordat (1122) Heinrich IV: - Verzicht auf Investitur - Investitur nach dem Prinzip der Kanonische Wahl: König weiterhin Einfluss => Trennung weltlicher und geistiger Macht => Entsakralisierung => Politik als eigenständiger Bereich Calixt II Treue ggü. Kaiser - Verleihen der Regalien (Hoheitsansprüche) durch den Kaiser Lehensverhältnisse SPIRITUALIEN (Geistige Güter und Rechte) Der Reichstag im heiligen römischen reich deutscher Nation als Vorläufer der modernen föderalistischen Gewaltenteilung Politische Strukturen des Reiches KAISER Oberster Lehnsherr, oberster Richter, Wahrer von Recht und Frieden Konsensfindung REICHSSTÄNDE Rat und Zustimmung Kurfürsten - Weitere Fürsten - Reichsstädte Reichsabtei Immerwährende Reichstag - Vertretung der Reichsstände, d.h. einer privilegierten Minorität - Vom jeweiligen Landesherrn bestimmte Gesandte Weisungsgebundene Bevollmächtigte, die die Interessen ihres Landesherren vertreten Findet auf statt auf dem Reichstag -> ab 1663: „Immerwährende Reichstag" in Regensburg -> Aufbau: 3 Kollegien Konsensfindung LANDSTÄNDE Rat und Zustimmung -> Vorläufer, aber Volk hatte kaum Mitspracherecht - Horizontal-ständische sowie vertikalkonfessionelle Gliederung - Unbegrenzte Tagungsdauer (bis zur Auflösung des alten Reichs 1806) Aufgaben: oberster Rechts- und Verfassungsinstitutionen Entscheidung über Krieg und Frieden Konfessionelle Konflikte lösen Wirtschafts- Finanz- und Handelspolitik - Deutscher Bundestag Vertretung des gesamten Volks Vom Volk durch allgemeine, unmittelbare, freie, gleiche und geheime Wahlen gewählte Repräsentanten - Abgeordnete mit freiem Mandat, die die Interessen des gesamten Volkes vertreten Zusammenschluss in Fraktionen oder Gruppen Legislaturperiode von vier Jahren

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