Wenn ihr die Atemwege und ihre häufigsten Notfälle verstehen wollt,... Mehr anzeigen
Grundlagen der respiratorischen Notfälle für Rettungssanitäter











Krankheitsbilder
Ihr lernt hier über die häufigsten Atemwegsnotfälle, die euch in der Ausbildung und später im Beruf begegnen werden. Diese Krankheitsbilder sind super wichtig zu verstehen, weil sie richtig häufig auftreten.
Die Basics zu kennen hilft euch nicht nur bei Tests, sondern auch dabei, ernste Situationen zu erkennen und richtig zu handeln.

Respiratorische Notfälle - Überblick
Die wichtigsten Atemwegsnotfälle sind schnell aufgezählt: COPD, Asthma, Lungenentzündung, Aspiration und Hyperventilation. Diese Begriffe werdet ihr ständig hören.
Bei allen geht es darum, dass die Atmung nicht mehr richtig funktioniert. Das kann lebensgefährlich werden, deshalb ist schnelles Handeln gefragt.
Merktipp: Alle respiratorischen Notfälle haben eines gemeinsam - die Patienten bekommen schlecht Luft!

COPD - Was passiert im Körper?
COPD steht für "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" - auf Deutsch: chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Stellt euch vor, eure Bronchien sind wie Strohhalme, die dauerhaft zusammengedrückt werden.
Bei COPD sind die Atemwege permanent verengt durch Entzündungen und zähen Schleim. Die Lungenbläschen (Alveolen) können auch kaputt gehen - dann klappt der Gasaustausch nicht mehr richtig.
COPD ist eigentlich ein Sammelbegriff für chronische Bronchitis, Lungenemphysem und manchmal auch Asthma. Der Unterschied zu Asthma: Bei COPD ist die Verengung nicht mehr rückgängig zu machen.
Wichtig: COPD entwickelt sich schleichend über Jahre - meist durch Rauchen!

COPD - Symptome erkennen
Wenn ihr einen COPD-Patienten seht, erkennt ihr das meist sofort: Die Person ist unruhig, schwitzt kalt und hat richtig Probleme beim Atmen. Beim Abhören hört ihr Giemen, Brummen oder Pfeifen in den Lungen.
Das Ausatmen dauert ewig lang und die Patienten husten oft mit Auswurf. Die Sauerstoffsättigung ist niedrig, aber Vorsicht: Zu viel Sauerstoff kann bei COPD gefährlich werden!
Das Ziel für die SpO2 liegt bei 88-94% - nicht höher! Das ist anders als bei gesunden Menschen.
Praxis-Tipp: Bläuliche Verfärbung (Zyanose) ist ein Alarmzeichen - sofort handeln!

COPD - Richtig handeln
Ruhe bewahren ist das A und O - eure Panik überträgt sich auf den Patienten. Ruft sofort den Notfallsanitäter oder Notarzt, während ihr erste Maßnahmen einleitet.
Der Kutschersitz hilft der Atemhilfsmuskulatur - lasst den Patienten sich nach vorne beugen und mit den Armen abstützen. Gebt bedarfsgerecht Sauerstoff, aber übertreibt es nicht!
Überwacht kontinuierlich Blutdruck, Puls, EKG und SpO2. Eine ordentliche Anamnese ist wichtig: Wann fingen die Beschwerden an? Hat der Patient Medikamente dabei?
Achtung: Bei COPD kann zu viel Sauerstoff die Atmung verschlechtern - weniger ist manchmal mehr!

COPD - Hauptursachen
Rauchen ist mit Abstand die häufigste Ursache für COPD - etwa 90% aller Fälle entstehen dadurch. Jeder Zug schädigt die empfindliche Bronchialschleimhaut.
Auch andere schädliche Stoffe wie Staub, Dämpfe oder Abgase können COPD verursachen. Deshalb trifft es oft Menschen in bestimmten Berufen.
Faktencheck: COPD ist weltweit die dritthäufigste Todesursache - Prävention ist also mega wichtig!

Asthma Bronchiale - Die Grundlagen
Asthma funktioniert anders als COPD: Hier sind die Atemwege nur anfallsweise verengt, aber das lässt sich wieder rückgängig machen. Es gibt allergisches Asthma, nicht-allergisches Asthma und den gefährlichen Status Asthmaticus.
Bei einem Asthmaanfall verkrampfen die Muskeln um die Bronchien, die Schleimhaut schwillt an und produziert zu viel Schleim. Die Atemwege werden wie ein zusammengedrückter Gartenschlauch.
Der Status Asthmaticus ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der 6-12 Stunden anhält und nicht auf normale Medikamente anspricht.
Gut zu wissen: Im Gegensatz zu COPD ist Asthma oft heilbar oder zumindest gut behandelbar!

Asthma - Symptome im Überblick
Die Asthma-Symptome ähneln denen bei COPD: Unruhe, Angst, kalter Schweiß und die typischen Atemgeräusche beim Abhören. Patienten haben Atemnot und husten oft.
Das Ausatmen ist verlängert und manchmal hört ihr einen Stridor (pfeifendes Geräusch). Die Atmung ist schnell (Tachypnoe) und die Sauerstoffsättigung sinkt.
Bei schwerem Asthma kann sich die Haut bläulich verfärben - das ist ein Notfall! Die Patienten sehen oft richtig erschöpft aus vom Kampf ums Atmen.
Erkennungszeichen: Asthma-Patienten haben oft ihre Notfall-Inhalatoren dabei!

Asthma - Notfallmaßnahmen
Genau wie bei COPD: Ruhe bewahren und den Patienten beruhigen. Alarmiert sofort professionelle Hilfe und bringt den Patienten in eine atemerleichternde Position.
Der Kutschersitz funktioniert auch hier super. Gebt vorsichtig Sauerstoff und überwacht alle Vitalfunktionen kontinuierlich. Ein i.v.-Zugang kann nötig werden.
Besonders wichtig bei Asthma: Entfernt den Patienten aus dem Gefahrenbereich, falls Allergene in der Luft sind. Eine gründliche Anamnese hilft, Auslöser zu identifizieren.
Lebensretter: Fragt immer nach dem Notfall-Inhaler und helft beim Anwenden!

Asthma - Auslöser kennen
Asthma-Auslöser sind vielfältig: Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder andere Allergene in der Luft. Auch Infekte können einen Anfall triggern.
Bestimmte Medikamente (besonders Aspirin), Nahrungsmittel oder allergische Reaktionen nach Insektenstichen sind weitere Auslöser. Manchmal reichen schon starke Gerüche oder kalte Luft.
Stress und körperliche Anstrengung können ebenfalls Asthma auslösen. Deshalb ist es so wichtig, die Patienten zu beruhigen und nicht zusätzlich zu stressen.
Praxis-Tipp: Notiert euch immer die Auslöser - das hilft dem Arzt bei der weiteren Behandlung!
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Grundlagen der respiratorischen Notfälle für Rettungssanitäter
Wenn ihr die Atemwege und ihre häufigsten Notfälle verstehen wollt, seid ihr hier richtig. Diese Zusammenfassung erklärt euch die wichtigsten respiratorischen Krankheitsbilder wie COPD und Asthma - Wissen, das ihr sowohl für Prüfungen als auch im echten Leben brauchen könnt.

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Krankheitsbilder
Ihr lernt hier über die häufigsten Atemwegsnotfälle, die euch in der Ausbildung und später im Beruf begegnen werden. Diese Krankheitsbilder sind super wichtig zu verstehen, weil sie richtig häufig auftreten.
Die Basics zu kennen hilft euch nicht nur bei Tests, sondern auch dabei, ernste Situationen zu erkennen und richtig zu handeln.

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Respiratorische Notfälle - Überblick
Die wichtigsten Atemwegsnotfälle sind schnell aufgezählt: COPD, Asthma, Lungenentzündung, Aspiration und Hyperventilation. Diese Begriffe werdet ihr ständig hören.
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COPD - Was passiert im Körper?
COPD steht für "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" - auf Deutsch: chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Stellt euch vor, eure Bronchien sind wie Strohhalme, die dauerhaft zusammengedrückt werden.
Bei COPD sind die Atemwege permanent verengt durch Entzündungen und zähen Schleim. Die Lungenbläschen (Alveolen) können auch kaputt gehen - dann klappt der Gasaustausch nicht mehr richtig.
COPD ist eigentlich ein Sammelbegriff für chronische Bronchitis, Lungenemphysem und manchmal auch Asthma. Der Unterschied zu Asthma: Bei COPD ist die Verengung nicht mehr rückgängig zu machen.
Wichtig: COPD entwickelt sich schleichend über Jahre - meist durch Rauchen!

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COPD - Symptome erkennen
Wenn ihr einen COPD-Patienten seht, erkennt ihr das meist sofort: Die Person ist unruhig, schwitzt kalt und hat richtig Probleme beim Atmen. Beim Abhören hört ihr Giemen, Brummen oder Pfeifen in den Lungen.
Das Ausatmen dauert ewig lang und die Patienten husten oft mit Auswurf. Die Sauerstoffsättigung ist niedrig, aber Vorsicht: Zu viel Sauerstoff kann bei COPD gefährlich werden!
Das Ziel für die SpO2 liegt bei 88-94% - nicht höher! Das ist anders als bei gesunden Menschen.
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COPD - Richtig handeln
Ruhe bewahren ist das A und O - eure Panik überträgt sich auf den Patienten. Ruft sofort den Notfallsanitäter oder Notarzt, während ihr erste Maßnahmen einleitet.
Der Kutschersitz hilft der Atemhilfsmuskulatur - lasst den Patienten sich nach vorne beugen und mit den Armen abstützen. Gebt bedarfsgerecht Sauerstoff, aber übertreibt es nicht!
Überwacht kontinuierlich Blutdruck, Puls, EKG und SpO2. Eine ordentliche Anamnese ist wichtig: Wann fingen die Beschwerden an? Hat der Patient Medikamente dabei?
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COPD - Hauptursachen
Rauchen ist mit Abstand die häufigste Ursache für COPD - etwa 90% aller Fälle entstehen dadurch. Jeder Zug schädigt die empfindliche Bronchialschleimhaut.
Auch andere schädliche Stoffe wie Staub, Dämpfe oder Abgase können COPD verursachen. Deshalb trifft es oft Menschen in bestimmten Berufen.
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Asthma Bronchiale - Die Grundlagen
Asthma funktioniert anders als COPD: Hier sind die Atemwege nur anfallsweise verengt, aber das lässt sich wieder rückgängig machen. Es gibt allergisches Asthma, nicht-allergisches Asthma und den gefährlichen Status Asthmaticus.
Bei einem Asthmaanfall verkrampfen die Muskeln um die Bronchien, die Schleimhaut schwillt an und produziert zu viel Schleim. Die Atemwege werden wie ein zusammengedrückter Gartenschlauch.
Der Status Asthmaticus ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der 6-12 Stunden anhält und nicht auf normale Medikamente anspricht.
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Asthma - Symptome im Überblick
Die Asthma-Symptome ähneln denen bei COPD: Unruhe, Angst, kalter Schweiß und die typischen Atemgeräusche beim Abhören. Patienten haben Atemnot und husten oft.
Das Ausatmen ist verlängert und manchmal hört ihr einen Stridor (pfeifendes Geräusch). Die Atmung ist schnell (Tachypnoe) und die Sauerstoffsättigung sinkt.
Bei schwerem Asthma kann sich die Haut bläulich verfärben - das ist ein Notfall! Die Patienten sehen oft richtig erschöpft aus vom Kampf ums Atmen.
Erkennungszeichen: Asthma-Patienten haben oft ihre Notfall-Inhalatoren dabei!

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Asthma - Notfallmaßnahmen
Genau wie bei COPD: Ruhe bewahren und den Patienten beruhigen. Alarmiert sofort professionelle Hilfe und bringt den Patienten in eine atemerleichternde Position.
Der Kutschersitz funktioniert auch hier super. Gebt vorsichtig Sauerstoff und überwacht alle Vitalfunktionen kontinuierlich. Ein i.v.-Zugang kann nötig werden.
Besonders wichtig bei Asthma: Entfernt den Patienten aus dem Gefahrenbereich, falls Allergene in der Luft sind. Eine gründliche Anamnese hilft, Auslöser zu identifizieren.
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Asthma - Auslöser kennen
Asthma-Auslöser sind vielfältig: Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder andere Allergene in der Luft. Auch Infekte können einen Anfall triggern.
Bestimmte Medikamente (besonders Aspirin), Nahrungsmittel oder allergische Reaktionen nach Insektenstichen sind weitere Auslöser. Manchmal reichen schon starke Gerüche oder kalte Luft.
Stress und körperliche Anstrengung können ebenfalls Asthma auslösen. Deshalb ist es so wichtig, die Patienten zu beruhigen und nicht zusätzlich zu stressen.
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Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.