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 Klassik: 1730 - 1827
Geistesgeschichtlich 18. Jahrhundert -> Aufklärung
Aufklärung: Eigenständigkeit & Müdigkeit des Menschen mittels seine

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Klassik: 1730 - 1827 Geistesgeschichtlich 18. Jahrhundert -> Aufklärung Aufklärung: Eigenständigkeit & Müdigkeit des Menschen mittels seines Verstandes & sein kritisches Urteilsvermögen → Immanuel Kant (führender Denker der Aufklärung) „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit" Ziel: durch rationales & kritisches Denken sich von Vorteilen und Ideologien zu befreien Französische Revolution: verursacht tiefgreifende gesellschaftspolitische Umwälzung Komponisten: Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven → Man spricht von der „Wiener Klassik" ● ● ● Die Sonate: ursprünglich ein Sammelbegriff für mehrsätzige Instrumentalstücke ohne festgelegtes Formschema ● ● Musikalische Neuerungen: Wegfall des Generalbasses & der komplizierten Harmonik Betonung des melodischen (eher homophones Satzbildes statt der komplizierten Polyphonie) Einfache Natürlichkeit statt des barocken Pathos Unmittelbare Aussprache des persönlichen Gefühls mit Schwankungen (Themendualismus) Entstand gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Venedig Ende des 17. Jahrhunderts zwei Haupttypen: ➜ die Kammersonate mit Vorspiel, Einleitung & 2-4 Tanzsätzen ➜ die Kirchensonate mit 4 Sätzen in der Folge (langsam, schnell, langsam, schnell) Sätze zweiteilig mit jeweiliger Wiederholung und Stande in der gleichen Tonart (Kirchensonate wechselnd) 1770 entwickelt sich Sonate zu ihrer klassischen Form mit 3 oder 4 Kontrastierendem & Ton artig verschiedenen Sätzen 1. Satz (Kopfsatz): Schnell & dramatisch, langsame Einleitung, steht in Sonatenhauptsatzform 2. Satz: langsam & lyrisch erzählt als Liedform oder als Thema mit Variationen gebaut, ton artig mit dem 1. Satz verwandt ● 3. Satz: in der Haupttonart ist ein Menuett (Tanz im 3/4 Takt) oder ein...

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