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Philosophie in der EF

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 Karl R. Popper: Philosophie als Aufklärung des Alltagsverstandes
- unbewusst sind alle Philosophen; Vorurteile sind ein Teil der Philosophi

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Ezginaz Gamze Özer

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Zusammenfassung von Themen die in der EF thematisiert werden, Tier vs Mensch, Moral und Ethik, Existenz von Gott, Unterscheidung von praktischer und theoretischer Philosophie, argumentieren und gültige Argumente

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Karl R. Popper: Philosophie als Aufklärung des Alltagsverstandes - unbewusst sind alle Philosophen; Vorurteile sind ein Teil der Philosophie - Theorien werden als selbstverständlich akzeptiert/ aus geistiger Umwelt oder Tradition übernommen - Theorien = unsichere Ausgangspunkte von Wissenschaft und Philosophie - Ziel: aufgeklärter und kritischer Alltagsverstand, Erreichung eines Standpunktes, der der Wahrheit näher ist und weniger schlimmen Einfluss auf das menschliche Leben hat - Subtile und wichtige Probleme haben natürlichen und einzigen Platz in der akademischen Philosophie - Akademische Philosophie beunruhigt er Einfluss der minuziösen Philosophen; kritische Einstellung ist Herzblut der Philosophie Gefahren: - kein Bewusstsein oder kritische Prüfung, trotz Wichtigkeit fürs praktische Handeln und Leben - Rechtfertigung der Existenz universitär gelehrten Philosophie: verbreitete und einflussreiche Theorien müssen kritisch überprüft und untersucht werden Deskriptiv: nur die Beschreibung eines gegebenen Zustands betreffend, nicht aber verschreibend • Normativ: als Richtlinie/ normgeltend Oberbegriffe Quellen des menschlichen Wissens: Schriften, Hörensagen, Erfahrungen, Schulen, Erziehung, Medien, Umwelt, Religionen. Bewusstsein Umfang des möglichen Gebrauchs: Grenzen der Vernunft (Sinneswahrnehmung, Verstand, Vernunft) Vernunft Schulbegriff der Philosophie -System der philosophischen Erkenntnisse -System der Vernunterkenntnis aus Begniffen = erlernbar Weltbegriff der Philosophie -Wissenschaft von der höchsten Maxime des Gebrauchs der Vernunft (erlebbar) -Wissenschaft der Beziehung aller Erkenntnisse und allen Vernunftsgebrauchs aus den Endzweck menschlicher Was ist der Mensch? - E Fromm Lebewesen, einsam Schüler, gebildet, ungebildet Kulturwesen, verschieden Gesellschaftsprodukt Massenprodukt, Teil der Gesellschaft, verloren ,,Entscheider" Kulturwesen Arbeiter, ,,Nutzwesen", Geldquelle Arbeiter, ,,Nutzwesen", Geldquelle Form: Gestalt (körperlich) und Art...

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und Weise (geistig) Wesen: Das Kennzeichnende, Besondere einer Sache, wodurch sie sich von anderen Sachen unterscheldet, nur ihm zukommende Gesamtheit E. Fromm: -die Antworten werden der Frage, was es bedeutet, menschlich zu sein, nicht gerecht -betonen nur bestimmte Elemente des Menschseins -kein Versuch, selbstständigere und systematische Antwort zu geben -solche Antwort kaum mehr als metaphysische oder poetische Spekulation (erinnert an theoretischen Physiker, der von eigenen Begriffsbildungen wie von objektiven Realitäten spricht, dennoch jede endgültige Aussage aber Natur der Materie ablehnt) -eher Ausdruck einer subjektiven Vorliebe als Angabe einer definitiv feststellbaren Wirklichkeit -Zurzeit keine endgültige Aussage möglich, was es bedeutet, menschlich zu sein; vielleicht niemals, nicht mal, wenn menschliche Entwicklung über heutigem Zustand, an dem Mensch noch nicht vollkommen menschlich ist, hinausgeht Definition: genaue Bestimmung eines Begriffs durch Auseinanderlegung und Erklärung seines Inhalts Begriff: umgangssprachlich: Ergebnis eines Denkaktes, allgemeine Vorstellung oder einer Idee/ im engeren Sinn: Ergebnis einer Abstraktion, das abstrakte Allgemeine im konkreten Einzelnen -kann man aber Kenntnisse das Wesen des Menschen ausweisen -Kenntnisse über Ausprägungen -sind verschieden/ Alternativen Lösung des Problems: -Antwort liegt in den Bedingungen der menschlichen Existenz Ethik und Moral Ethik: étiké (griechisch)->das sittliche Verständnis -meist mit Moralphilosophie Synonym gebrauchte Beziehung für die philosophische Disziplin, die die Frage zu beantworten versucht, an welchen Normen und Zielen die Menschen ihr Handeln orientieren sollen. ● -Analyse, Kritik und Begründung der Moral • Moral' mes ->Se. Brauch. Cewonnher -Ihre Normen, Vorschniten sollen aus eigener Einsicht eingehalten werden Moral: Praxis - Frage nach dem ,, was Ethik: Theorie - Frage nach dem,wie" Menschenrechte Grundlage: naturiche Gesete Stenen jedem von Gebur und Natur aus zu Nicht absprech- oder gewährbar Unveräußerlich Schutz-, Freiheits-, Gleichheit-, Staatsbürger- und soziale Menschenrechte Gefängnis oder OP am Hirn -Gefängnis, weil ehrliche Reue; bewusstes Lernen -Was fehlt bei der OP am Hirn/ den Medikamenten?: bewusstes und ehrliches Lemen Plädoyer-Haft: Hohes Gericht, sehr geehrte Frau Staatsanwältin, Mein Mandan hat sich heute zwar schuldig bekannt, allerdings bin ich der Ansicht, dass ein Gefängnisaufenthalt aus pädagogischer Sicht sinnvoll wäre, zumal mein Mandant wenig Reue zeigt. Ein Aufenthalt im Gefängnis ermöglicht einen bewussteren Lemprozess und führt zu einer ehrlicheren Einsicht. Eine Operation oder medikamentöse Behandlung beinhaltet viele Risiken, zum Beispiel Hirnschäden. Weiterhin wäre die Einsicht nach einem Gefängnisaufenthalt eine gewollte Einsicht, unserer Ansicht nach. Deshalb beantrage ich eine Haftstrafe von drei Jahren mit Bewährung. Danke Was heißt Strafe? -Fehler ->Konsequenz -› abhängig von der schwere des Fehlers -› autoritär -› objektv -> • Strafen bedeutet auch objektiv gerecht bestrafen Gerechte Bestrafung erfordert Beweise Die Wirkung von Strafen „Entschädigung" für die Betroffenen Verhaltensänderung des Täters Abschreckung Respekt vor Strafe und den Mitmenschen Resozialisierung ● ● ● ● Grundrechte Geltendes Recht einer Verfassung/ eines Staates Positives Recht/ Gesetze/ von Menschen verantwortet Einklagbar Schutzrecht gegenüber dem Staat Läuterung des Täters ,,Schutz" des Taters Absolut (A. Hart) Bestraft wird, weil eine Straftat geschehen ist, unabhängig von der Wirkung, die von der Strafe ausgeht Relativ (A. Pollmann) Bestraft wird, um eine Wirkung zu erzielen, damit nicht weitere Straftaten geschehen Wirkung auf ALLGEMEINHEIT: -> -positiv: Vertrauen ins Rechtssystem und seine Durchsetzungskraft -negativ: Abschreckung -> Wirkung auf TÄTER -positiv: Therapie und Resozialisierung -negativ: Gefängnis und „, Denkzettel* Atheismus Theismus Ja, es gibt Gott. Atheismus Nein, es gibt keinen Gott Man hat Gott noch nie gesehen -> Irgendeine „Macht" muss alles geschaffen Vielleicht sieht man Gott irgendwann oder kann seine Existenz beweisen Agnostizismus Wie kann man sich sicher sein und gibt es Beweise? Theismus Die Frage, ob Gott existiert oder nicht ist mir nicht so wichtig Es gibt keine ausreichenden Beweise für oder gegen Gottes Existenz Gibt es Gott? Agnostizismus Ich kann es nicht sagen. Man hat Gott noch nie gesehen Alles, das bisher passierte, ist wissenschaftlich erklärbar Man ,,braucht" keinen Gott Die Existenz Gottes ist nicht nachweisbar Wer schuf Gott? Logik? „Wunder" wurden widerlegt! Omnipotenter Gott ist unmöglich! Nicht alles kann Zufall sein Keine Beweise gegen Gottes Existenz Wissenschaft kann nicht alles erklären Lebensinhalt und ...Halt" Mehr als nur die Existenz der Menschen" ATHEISTEN -Glaubt nicht an Gott -,,Gott" bedeutungslos -Gottes Existenz in üblicher vor- geschlagener und verstehbarer Bedeutung vereint ->Pantheismus AGNOSTIKER -unbeantwortbar THEISTEN -glaubt an Gott -Merkmale metaphysisch: Gott = Liebe, Weg, Wahrheit -> anthropomorph: -Wie begründet er den Zweifel? ->Sinne täuschen (Z. 12) ->schwer prüfbar (vgl. 17) ->nur sichere Ergebnisse (vgl. 5-11) -Besonderheiten der Art des Zweifelns? ->,,unendlich"?! ->grundsätzlich kategorischer Zweifel an aller ->methodischer Zweifel -> Zweck: Suche de -> Gottes Existenz beweisen - (wie) geht das? P1: Gott ist definiert als dasjenige, über hinaus nichts größeres gedacht werden kann P2: jeder versteht Gott als dasjenige, über das hinaus nichts an größeres gedacht werden kann, auch, wen er nicht an die Existenz Gottes glaubt. [Z.13-14] F1: Es gibt Unterschied zwischen ,,etwas" verstehen und verstehen, das etwas existiert P3: Wenn man sich vorstellt etwas zu schaffen, dann existiert diese etwas, auch wenn man das nicht richtig wahmimmt. Wenn man es wahrnimmt, weiß man, das es existiert. ,,Gott-Mensch" - mehr als der Mensch" aber nicht unendlicher Form -perfekt und vollkommen; allmächtig, allwissend etc. F2: Jeder weiß, dass etwas über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, zumindest theoretisch existiert, wenn man davon gehort und es verstanden hat. Der Geist vollbringt verschiedene Handlungen, um aus seinen einfachen Ideen als dem Material und der Grundlage für alles Weitere die übrigen Ideen zu bilden. 1. Das Kombinieren von mehreren, einfachen Ideen zu einer zusammengesetzten. Auf diese Weise entstehen sämtliche 2. ,,komplexe Ideen". -> Gelb - Ellipse => Zitrone Zwei Ideen, seien es einfache oder komplexe, so zusammenstellen, dass man sie zu gleicher Zeit überblickt, ohne sie doch zu einer einzigen zu verschmelzen. Auf diese Weise erlangt der Geist alle seine Ideen von Relationen. Die Trennung einer Idee von allen anderen Ideen. Durch Abstraktion werden die allgemeinen Ideen des Geistes gebildet. -> Apfelbaum - Stamm - Stamm => alle Bäume -Alsbald aber fiel mir auf, dass... ->geht nicht/ nicht erfolgreich ->mehr Komplikationen -Was bezweifelt Descartes? ->dass wir uns immer sicher sein können ->dass wir uns auf unsere Sinne verlassen können (Z. 12-14) ->es bleibt nichts Wahres ->bezweifelt Existenz und Denken alles (Z. 21f.) ->Gewissheit = ich zweifle -Bewusstseinsinhalte (Z:25f.) -> Träume -Welches Ziel hat sein Zweifeln? ->anzweifelbare Überzeugung finden ->Suche nach der Wahrheit - Was ist Wahrheit? Kritik an Argumenten Argument Gültig (Wenn es logisch und rational ist, die Konklusion für wahr zu haben wenn die Prämissen wahr sind ->formal gültig => Konklusion sinnig wahre Prämissen + wahre Konklusion Argument SCHLÜSSIG Wenn es gültig ist und alle seine Prämissen wahr sind Beurteilung von Argumenten: Wie kritisieren? 1. Gültig: 2. Schlisig? Jedes schlüssige Argument muss gültig sein. Nicht jedes gültige Argumente ist schlüssig Keine Ursache - Keine Wirkung -> keine Ursache -> kein mittleres -> kein letzteres Glied 1)formal: Guiltiges Argument? 2) Inhaltlich: Prämissen wahr? Konklusion wahr? Gültige Argumente falsche Prämissen + wahre Konklusion schlüssig Keine gültigen Argumente mit wahren Prämissen und falscher Konklusion gültig falsche Prämisse + falsche Konklusion Gottesbeweis: Fortschreiten bei Folge der bewirkenden Ursachen nicht unendlich 1. Glied ↓ mittieres Glied letztes Glied gültig Kritik -> Wer ist 1 bewirkende Ursache: Verteidigung -> nicht unbedingt Gott Fortschreiten bei Folge der bewirkende Ursache unendlich –> keine erste Ursache -> kein mitteres Glied -> kein letztes Glied -> falsch -> bewirkendes Ursache notwendig=>Gott Eigenart philosophischen Fragens und Denkens > Fragen Fragen sind immer auf Antworten bezogen. Eine Frage ist einerseits durch Offenheit charakterisiert [eine Antwort steht noch aus), andererseits richtet sie das Denken auf eine mögliche Antwort aus (sie gibt dem Denken eine Richtung vor). Somit ist sie Bedingung dafür, überhaupt eine Antwort zu erlangen. Ohne Frage keine Antwort. Eine Frage richtet sich darüber hinaus in der Regel auf einen Sachverhalt, der mich angeht. Ich bin an einer Antwort interessiert; ich spüre einen Drang, eine Antwort zu suchen, weil für mich etwas davon abhängt. Probleme Eine Frage ist an sich noch kein Problem, kann aber ein Problem werden. Eine Frage stellt keine Problem dar, wenn ich die Antwort kenne oder weiß, wie ich zu ciner Antwort kommen kann Fragen werden dann zu Problemen, wenn aus einer Frage, die mich angeht und bedrängt, kein Antwort gegeben werden Kann oder nicht absehbar ist, wie ich an eine Antwort kommen kann. Dann wird das der Frage zugrunde liegende Interesse nicht befriedigt: das, was mich bedräng kommt nicht zur Auflösung. Fragen des Alltags und der Wissenschaft Diese Fragen entstchen immer in konkreten Handlungszusammenhangen (etwa die Frage nach der Uhrzeit im Zusammenhang mit dem Bemühen pünktlich an einem bestimmten Ort zu sein. oder die Frage nach der Ursache von etwas in einem konkreten Forschungszusammenhand). Das Interesse an Sachverhalt schwindet. wenn der alltägliche Handlungszusammenhang nicht mehr gegeben oder der experimentelle Nachweis für einen Kausalzusammenhang erbracht ist > Philosophische Fragen Sie richten sich nicht auf Konkretes, sondern von diesem ausgehend auf Allgemeines. So kann die alltägliche Frage nach der konkreten Uhrzeit zur Frage führen, was überhaupt Zeit ist, die wissenschaftliche Prade nach der Ursache von etwas Konkretem zur Frage, ob alles eine Ursache hat. Insofern ist philosophisches Fragen ein Weiterfragen von alltäglichen und wissenschaftlichen Fragen. Philosophen fragen da weiter, wo für Menschen im Alltag und für Wissenschaftler in der Forschung eine Sache erledigt ist. Das Nachdenken über diese philosophischen Fragen löst in der Regel neue Fragen aus PRAKTISCHE PHILOSOPHIE Ethik Was soll ich tun? PHILOSOPHIE Politische Philosophie Wozu brauchen wir einen Staat? THEORETISCHE PHILOSOPHIE Anthro- pologie ↓ Was ist der Mensch? Erkenntnis- theorie Wie kommen wir zu Erkenntnissen? METAPHYSIK Rationale Kosmologie ↓ Hat die Welt einen Anfang? Rationale Theologie Į Existiert Gott? Rationale Psychologie Prinzipien und Reichweite menschlicher Erkenntnis Ist die Seele unsterblich? > Glaube Glaube (im Sinne von Überzeugung) ist eine Form des Für-wahr-Haltens. Wir sagen: -Jemand glaubt etwas" bzw. -ist überzeugt von etwas", wenn er dieses für wahr hält, aber keine objektiven Gründe. keine Beweise dafür anführen kann. Wissen Wissen kann man als wahren Glauben oder wahre Überzeugung definieren. Es handelt sich um ein Für- wahr-Halten, das subjektiv und objektiv gewiss ist. Wissen muss durch Angabe von Gründen gerechtfertigt werden können. > Erkenntnis Der Begriff der Erkenntnis steht in engem Zusammenhang mit Wahrheit, Wirklichkeit und Wissen. Erkennen heißt: die Wahrheit über etwas erfassen. Wenn jemand etwas erkannt hat, verfügt er über ein Wissen. Er weiß, wie etwas wirklich ist. Rationalismus Die philosophische Position des Rationalismus (von gr. ratio: Vernunft) misst dagegen dem Denken größere Bedeutung zu als der sinnlichen Wahrnehmung bzw. Erfahrung. Demnach kann die objektive Struktur der Wirklichkeit nur durch die Vernunft erkannt werden. - Empirismus Die philosophische Position des Empirismus (von gr. empeira: Erfahrung) misst der sinnlichen Wahrnehmung und der Erfahrung eine größere Bedeutung zu als dem Denken. Sinnesdaten stellen den Ursprung unseres Wissens über die Wirklichkeit dar; durch bloßes Denken können wir die Wirklichkeit nicht erfassen. > Wirklichkeit Was bedeutet es zu sagen, etwas ist wirklich? Auf diese Frage geben der Naive Realismus, der Radikale Konstruktivismus und der Neue Realismus unterschiedliche Antworten. Naiver Realismus: Wir stehen als Subjekte der objektiven Wirklichkeit gegenüber und nehmen diese so wahr, wie sie ist. Unsere Vorstellung ist ein getreues Abbild der Wirklichkeit. Wahrheit Wahrheit und Unwahrheit (Falschhei) sind Eigenschaften einer Vorstellung bzw. Aussage, Eine Vorstellung bzw. Aussage gilt als wahr, wenn sie mit der Wirklichkeit übereinstimmt, und als unwahr, wenn dies nicht der Fall ist. Wahrnehmung durch Gesichtssinn, Gehör, Geschmack, Tastsinn, Gleichgewichtssinn, Bewegungssinn aktive Rezeption von Strukturen, die in der Wirklichkeit gegeben sind (Empfindungen, keine Begriffe) Neuer Realismus: Der Erkenntnisprozess ist eine Konstruktion, aber diese Konstruktion bezieht sich immer auf eine objektive Wirklichkeit. Radikaler Konstruktivismus: Was wir für die Wirklichkeit halten, ist unsere Konstruktion. Es gibt keine objektive Wirklichkeit außerhalb des Subjekts. WODURCH GELANGEN WIR ZU WISSEN? Denkvermögen (Vernunft) bildet aus einzelnen Empfindungen allgemeine Begriffe verfügt über logische Prinzipien, mit deren Hilfe Schlussfolgerungen gezogen werden können Zusammenwirken von Hypothesenbildung aus Sinnesdaten und Überprüfung von Hypothesen anhand von Sinnesdaten (z. B. in den Wissenschaften) Moral und Ethik Moral und Ethik Der Begriff Ethik ist wortgeschichtlich mit Moral verwandt: Das gricchische ,,ethos" und das lateinische ,,mos" (pl. ,,mores") bedeuten jeweils soviel wie Gewohnheit, Sitte. Im Sprachgebrauch der Philosophie hat sich jedoch eingebürgert, Ethik und Moral klar voneinander zu trennen. Demnach bezeichnet man mit Moral das komplexe und vielschichtige System von moralischen Normen, Regeln und Geboten in einer Gesellschaft und mit Ethik die philosophische Theorie der Moral, die Moralphilosophie. Moralische Normen und Werte Moralische Normen dienen dazu, inhärente Werte (an sich Gutes) zu schützen. Das moralische Sollen versteht sich als ein unbedingtes Sollen, umfasst unbedingte Pflichten. Moralische Reche (z.B. das Recht auf Leben) und Pflichten (z. B. das Leben anderer zu achten) bedingen sich gegenseite, Die Nichtbeachtung moralischer Normen (durch Amoralisten, Egoisten, Trittbrettfahrer) führt zu Sanktionen wie Empörung, Verachtung, Abbruch der Kommunikation und Kooperation. ETHIK Reflexion über ↓ MORAL WERTE MORALISCH RECHTE sollen verwirklicht werden durch schützen bedingen sich gegenseitig. NORMEN MORALISCHE PFLICHTEN MORALISCHE SANKTIONEN bei Nichtbeachtung, etwa durch Amoralisten, Egoisten, Trittbrettfahrer Ethischer Relativismus Der ethische Relativismus besagt, dass die menschlichen Moralvorstellungen auf äußere Faktoren wie kultur. Wirtschaftsordnung, Klassenzugehörigkeit etc. zurückzuführen sind. Wenn diese Annahme richtig ist besitzen alle vertretenen Positionen die gleiche Gültigkeit und dann kann keine für alle Menschen gültige Moral formuliert werden. Die Maßstäbe und die Werte sind dementsprechend nur auf die Kultur in der Sie sich linden lassen. anzuwenden. Sie sind damit nur relativ und nicht allgemein gültig. Ethischer Universalismus Der ethische Universalismus geht davon aus, dass es für alle Menschen an allen Orten und zu allen Zeiten allgemeingültige Normen und Prinzipien gibt. Der Begriff Universalismus kennzeichnet auch die Auffassung, dass es allgemeine Grundsätze hinsichtlich des Guten gibt. Man verwendet den Begriff, um gesellschaftliche Maximen zu bezeichnen, die universelle Geltung beanspruchen. wie z. B. die dass die Menschen frei und gleich sind und unverletzbare Menschenrechte besitzen RELATIVISMUS Für unterschiedliche Kulturen gelten unterschiedliche Werte. Toleranz und Intoleranz Als Toleranz bezeichnet man das Erdulden oder Ertragen von fremden Anschauungen und Sitten, die von der eigenen Lebensform abweichen Man steht diesen Handlungen oder Meinungen da bei aber nicht gleichgültig gegenüber, sondern sicht sie als falsch an. Intoleranz macht sich dadurch bemerkbar, dass man abweichende Lebensformen oder andere Auffassungen als die cigene bekämpft und zu unterdrücken versucht. Im Namen der Toleranz hat man das Recht, intolerantes Verhalten nicht zu tolerieren. MORALISCHE WERTE Sind sie relativ oder allgemein gültig? UNIVERSALISMUS Für alle Kulturen gelten dieselben Werte. GEMÄSSIGTER UNIVERSALISMUS Es gibt zwar in den verschiedenen Kulturen unterschiedlich ausgeprägt Werte, die aber auf universalen moralischen Grundprinzipien beruhen. ↓ Gebot der Intoleranz gegenüber der Intoleranz Nicht alle (relativistischen) Wertvorstellungen dürfen toleriert werden. Metaphysische Probleme als Herausforderung der Vernunft Agnostizismus Der Begriff Agnostizismus stammt vom griechischen Verb a- gnoein ab und bedeutet: nicht wissen. Mit diesem Begriff soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die menschliche Vernunft Gottesbeweis Unter Gottesbeweis versteht man den Versuch, die Existenz Gottes rational, also vernunftgeleitet, nachzuweisen. Es lassen sich vier zentrale Gottesbeweise unterscheiden: Der kosmologische Gottesbeweis (Hauptvertreter: Thomas von Aquin) legt den Ansatz einer letzten Ursache zugrunde. Der releologische Gottesbeweis (Hauptvertreter: Aristoteles) geht von der Zielgerichtetheit bzw. Sinnhaftigkeit (gr. relos: Ziel, Sinn) der Schöpfung aus. Der ontologische Gottesbeweis (Hauptvertreter: Anselm von Canterbury) schließt vom Begriff auf die reale Existenz Gottes (gr. to on: das Seiende). Der auf dem Innatismus beruhende Gottesbeweis (Hauptvertreter: René Descartes) besagt, dass Gott selbst den Menschen die Idee Gottes eingepflanzt hat. GIBT ES EINE UNSTERBLICHE SEELE? contra Die Seele kann als Form, die einem Stoff eine bestimmte Gestalt verleiht, nicht ohne diesen Stoff existieren. (Aristoteles) pro Die Seele als das Leben Bringende schließt daher den Tod von sich aus. (Platon) Die Seele ist etwas Einfaches und Unausgedehntes - vergehen kann nur das, was aus Teilen zusammengesetzt ist. (Mendelssohn) Seele Als Seele (gr. psyche, ursprünglich: Atem, Hauch) wird in der Antike das bezeichnet, was cinem (an sich unbelebten) Körper Leben bringt. Platon fasst Seele als etwas Immaterielles auf, das zum Körper hinzutritt und diesen - im Tod - wieder verlässt. Aristoteles definiert Seele als Form, die einem Stoff eine bestimmte Gestalt und damit bestimmte Funktionen verleiht. Für ihn besitzt alles, was lebt, eine Seele (auch Pflanzen und Tiere). So unterscheidet er drei Seclenteile (anima vegetativa, sensitiva und intellectiva). In der neuzeitlichen Philosophie (etwa bei Mendelssohn) fokussiert sich die Frage nach der Seele vor allem auf den Seelenteil, der den Menschen in besonderer Weise auszeichnet: den Geist. Thomas Vasek verlagert die Existenz der Seele in den Bereich der empathischen Beziehungen zwischen Personen. Die Neurophysiologie erklärt die Annahme einer Seele für überflüssig: sie führt alle geistigen Fähigkeiten des Menschen auf Funktionen des Gehirns zurück. Die Seele als empathische Verbundenheit mit einer Person kann über deren Tod hinaus bestehen. (Vašek) Theodizee Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern theos (Gott) und dike [Gerechtigkeit) (Un)sterblichkeit der Seele Nahezu alle Religionen beinhalten die Vorstellung einer unvergänglichen, den Tod überdauernden Seele, teilweise auch die Vorstellung einer vor der Geburt existierenden Seele bzw. einer Seelenwanderung. Platon begründet die These der Unsterblichkeit der Seele u, a. dadurch, dass das, was das Leben bringt, den Tod ausschließe. Mendelssohn stützt diese Auffassung mit dem Argument, die Seele (der Geist) sei etwas Einfaches, Unaus- gedehntes, das sich nicht auflösen könne. Folgt man der aristotelischen Auffassung der Seele als das, was einen Stoff formt, dann kann die Seele nicht unabhängig vom Körper existieren. Lukrez hält die Seele für teilbar, deshalb für vergänglich. Hume geht davon aus, dass man die Unsterblichkeit der Seele nicht beweisen kann, weil wir nur durch Erfahrung zu Erkenntnissen gelangen können und diese zeige, dass Dinge vergänglich sind. Für ihn ist der Glaube an die Unsterblichkeit Ausdruck eines Wunschdenkens. Die Seele ist mit den einzelnen Körperteilen verbunden und schwindet mit diesen. (Lukrez) zusamen. Theodizee gibt verschiedene Die Erfahrung zeigt, dass alles vergänglich ist; der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele beruht auf Wunschdenken. (Hume) Antwortversuche auf die Frage, wie man das Leiden in der Welt vor dem Hintergrund erklären kann, dass Gott einerseits allmachtig und andererseits gut sein soll. nicht in der Lage ist, genügend rationale Gründe anzuführen. aus denen sich die Existenz Gottes bzw. die Nicht- Existenz Gottes ableiten lässt. KANN DIE EXISTENZ GOTTES BEWIESEN WERDEN? pro contra Ontologischer Gottesbeweis: Gott ist das vollkommene Wesen, dem das Sein nicht abgesprochen werden kann. Kosmologischer Gottesbeweis: Da alles eine Ursache hat, muss es eine erste Ursache geben. Teleologischer Gottesbeweis: Es gibt eine zweckmäßige Ordnung der Welt; sie muss von einem Planer (Gott) eingerichtet worden sein. Auf dem Innatismus beruhender Gottesbeweis: Allen Menschen ist die Idee Gottes angeboren; sie muss ihnen von Gott eingepflanzt worden sein. Aus dem bloßen Begriff von etwas lässt sich dessen Existenz nicht ableiten. Nach dem Kausalitätsprinzip muss auch die erste Ursache eine Ursache haben. Es ist nicht klar, ob es überhaupt eine Ordnung gibt bzw. ob sie das Ergebnis eines Plans ist. Der Begriff Gott kann nicht angeboren sein, weil Kinder den Begriff erst spät kennenlernen, weil es Kulturen gibt, die viele Götter haben etc. mögliche Lösung: • Es Treffen nur „2 Eigenschaften auf Gott zu" • Gott ist zwar Schöpfer aber nicht präsent • Gott hat einen „Gegenspieler" Übel als Prüfung •übel führt zu Gütern • natürliches Übel: -> kein Zusammenhang zwischen Übel und dem unmoralischen Handeln von Menschen (Krankheiten, Naturkatastrophen -> unabwendbar) vor sich selbst Priorität (unmöglich) Die Unterscheidung der Übel: Arten von Übel 1 ,,bewirkende Ursache" - bei Wahrnehmenbare Dinge herrscht Ordnung bewirkender Ursachen - Etwas kann nicht die Ursache seiner selbst sein sonst möglich: - 1&4: Mensch hat Einfluss [STEUERBAR] - 2&3: Mensch hat keinen indirekten Einfluss [NICHT STEUERBAR] = unmögliche = entstehen => immer existieren und vergehen Folgender bewirkenden Ursachen nicht unendlich 1 Glied (Ursache)-> mittleres Glied (Ursache) -letztes Glied (mit Ordnung) ->> keine Ursachen = keine Wirkung Folge der bewirkenden Ursachen unendlich verleiht anderen Notwendigkeit: = Gott Empfangen nicht von etwas anderem - unter/-überernährte Kinder 1 - Krebserkrankte 2 - Erdbeben 3 - Krieg 4 falsch=> keine letzte Wirkung, keine mittleren bewirkenden Ursachen -> erste bewirkende Ursache -> Gott (2) vom möglichen & vom notwendigen - Dinge -> Existenz & Nichtexistenz gleich wahrscheinlich ↓ Į heute gibt es nichts -> etwas nicht existierendes existiert durch die Existenz von etwas anderem • moralischen Übel: -> resultiert aus unmoralischen -Schuldhaften Handeln von Menschen (Hass, Neid, Grausamkeit) -> keine erste bewirkende Ursache Ding/Wesen= Existent das aus sich selbst notwendig ist möglich, existiert irgendwann nicht, wenn das bei allem möglich ist => irgendwann existiert nichts => wenn mal nichts da war, könnte nichts werden => falsch etwas dessen Existenz notwendig ist = muss philosophisches Denken und Fragen Mythos Unter Mythos (gr. für Wort, Erzählung) versicht man eine nicht-begriffliche, erzählerische, bildhafte Deutung der Welt, die der philosophischen und wissenschafilichen Welterklärung voranging. Charakteristisch für das mythische Weltbild ist es, dass die Erscheinungen der Welt auf das Wirken übermenschlicher, göttlicher Wesen zurückgeführt werden. Die Faszination der Mythen besteht vor allem darin, dass sie sich an die Vorstellungskraft und Erlebnisfähigkeit des Menschen wenden. Philosophie Nicht unendliche Folge Notwendigkeit von etwas verursacht oder nicht Seit dem G. Jahrhundert v. Chr. lässt sich in der griechischen Antike eine kritisches Hinterfragen der mythischen Deutungen der Welt durch philosophisches Denken erkennen. Dieser Vorgang wurde als Übergang.vom Mythos zum Logos bezeichnet. Philosophie lässt sich in Abgrenzung vom Mythos als Welterklärung mit den Mitteln der Vernunft (gr. logos) bestimmen. Philosophieren ist Rechenschaft geben durch Darlegung von Gründen (gr. logon didonai). Ursprünge des Philosophierens Platon und Aristoteles sahen den Ursprung des Philosophierens im Staunen, in der Verwunderung über die Erscheinungen des Himmels und andere Phänomene, die Neugier hervorrufen. Andere Philosophen betrachten den Zweifel als das, was zum Nachdenken und zur Vergewisserung drängt. Für Karl Jaspers wird die philosophische Reflexion vor allem auch durch cristenzielle Grenzsituationen wie Krankheit und Tod angestoßen. Ziele des Philosophierens Ging es den vorsokratischen Naturphilosophen um die Frage nach dem Ursprung aller Dinge, richtet Sokrates die Philosophie auf die Frage nach dem gelingenden Leben aus. Für Immanuel Kant u.a. besteht die Aufgabe der Philosophie in der Aufklärung, d. h. darin, die menschlichen Verhältnisse durch das Licht der Vernunft zu erhellen. So verstanden ist Philosophie der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit Formen des Philosophierens Philosophie vollzieht sich u. a. als Wissenschaft, Weltweisheit und Lebensform. An den Universitäten wird sie als Wissenschaft betrieben und gelehrt. Als Weltweisheit mischt sie sich in gesellschaftliche Diskurse ein und trägt zur Lösung allgemein-menschlicher Probleme bei. Wer Philosophie als Lebensform auffasst, dem geht es weder um die Vermehrung des Wissens noch gesellschaftliches Engagement, sondern um die sinnvolle Gestaltung des je eigenen Lebens. Orte des Philosophierens Der Philosophie wird oft vorgeworfen, sie sei esoterisch, vollziehe sich im Verborgenen, im Elfenbeinturm, im Kreis weniger Eingeweihter. Seit Sokrates geht die Philosophie jedoch auch auf den Marktplatz, sucht die öffentliche Diskussion. Orte solchen exoterischen Philosonhierens sind heute philosophische Cafés und Diskussionszirkel, Zeitschriften, das Fernsehen, das Internet usw. In diesem Sinne geht Philosophie alle an. wird angestoßen durch Staunen MYTHISCHES WELTBILD wird abgelöst durch ↓ PHILOSOPHIERN Zweifel Grundsätze für existenzielle Grenzsituationen Wissenschaft Erklärung der Welt gelingendes Leben vollzieht sich in Form von Elfenbeinturm (esoterisch) zielt auf Weltweisheit Aufklärung Lebensform wird durchgeführt im / in der Öffentlichkeit (exoterisch)

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 Karl R. Popper: Philosophie als Aufklärung des Alltagsverstandes
- unbewusst sind alle Philosophen; Vorurteile sind ein Teil der Philosophi

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und Weise (geistig) Wesen: Das Kennzeichnende, Besondere einer Sache, wodurch sie sich von anderen Sachen unterscheldet, nur ihm zukommende Gesamtheit E. Fromm: -die Antworten werden der Frage, was es bedeutet, menschlich zu sein, nicht gerecht -betonen nur bestimmte Elemente des Menschseins -kein Versuch, selbstständigere und systematische Antwort zu geben -solche Antwort kaum mehr als metaphysische oder poetische Spekulation (erinnert an theoretischen Physiker, der von eigenen Begriffsbildungen wie von objektiven Realitäten spricht, dennoch jede endgültige Aussage aber Natur der Materie ablehnt) -eher Ausdruck einer subjektiven Vorliebe als Angabe einer definitiv feststellbaren Wirklichkeit -Zurzeit keine endgültige Aussage möglich, was es bedeutet, menschlich zu sein; vielleicht niemals, nicht mal, wenn menschliche Entwicklung über heutigem Zustand, an dem Mensch noch nicht vollkommen menschlich ist, hinausgeht Definition: genaue Bestimmung eines Begriffs durch Auseinanderlegung und Erklärung seines Inhalts Begriff: umgangssprachlich: Ergebnis eines Denkaktes, allgemeine Vorstellung oder einer Idee/ im engeren Sinn: Ergebnis einer Abstraktion, das abstrakte Allgemeine im konkreten Einzelnen -kann man aber Kenntnisse das Wesen des Menschen ausweisen -Kenntnisse über Ausprägungen -sind verschieden/ Alternativen Lösung des Problems: -Antwort liegt in den Bedingungen der menschlichen Existenz Ethik und Moral Ethik: étiké (griechisch)->das sittliche Verständnis -meist mit Moralphilosophie Synonym gebrauchte Beziehung für die philosophische Disziplin, die die Frage zu beantworten versucht, an welchen Normen und Zielen die Menschen ihr Handeln orientieren sollen. ● -Analyse, Kritik und Begründung der Moral • Moral' mes ->Se. Brauch. Cewonnher -Ihre Normen, Vorschniten sollen aus eigener Einsicht eingehalten werden Moral: Praxis - Frage nach dem ,, was Ethik: Theorie - Frage nach dem,wie" Menschenrechte Grundlage: naturiche Gesete Stenen jedem von Gebur und Natur aus zu Nicht absprech- oder gewährbar Unveräußerlich Schutz-, Freiheits-, Gleichheit-, Staatsbürger- und soziale Menschenrechte Gefängnis oder OP am Hirn -Gefängnis, weil ehrliche Reue; bewusstes Lernen -Was fehlt bei der OP am Hirn/ den Medikamenten?: bewusstes und ehrliches Lemen Plädoyer-Haft: Hohes Gericht, sehr geehrte Frau Staatsanwältin, Mein Mandan hat sich heute zwar schuldig bekannt, allerdings bin ich der Ansicht, dass ein Gefängnisaufenthalt aus pädagogischer Sicht sinnvoll wäre, zumal mein Mandant wenig Reue zeigt. Ein Aufenthalt im Gefängnis ermöglicht einen bewussteren Lemprozess und führt zu einer ehrlicheren Einsicht. Eine Operation oder medikamentöse Behandlung beinhaltet viele Risiken, zum Beispiel Hirnschäden. Weiterhin wäre die Einsicht nach einem Gefängnisaufenthalt eine gewollte Einsicht, unserer Ansicht nach. Deshalb beantrage ich eine Haftstrafe von drei Jahren mit Bewährung. Danke Was heißt Strafe? -Fehler ->Konsequenz -› abhängig von der schwere des Fehlers -› autoritär -› objektv -> • Strafen bedeutet auch objektiv gerecht bestrafen Gerechte Bestrafung erfordert Beweise Die Wirkung von Strafen „Entschädigung" für die Betroffenen Verhaltensänderung des Täters Abschreckung Respekt vor Strafe und den Mitmenschen Resozialisierung ● ● ● ● Grundrechte Geltendes Recht einer Verfassung/ eines Staates Positives Recht/ Gesetze/ von Menschen verantwortet Einklagbar Schutzrecht gegenüber dem Staat Läuterung des Täters ,,Schutz" des Taters Absolut (A. Hart) Bestraft wird, weil eine Straftat geschehen ist, unabhängig von der Wirkung, die von der Strafe ausgeht Relativ (A. Pollmann) Bestraft wird, um eine Wirkung zu erzielen, damit nicht weitere Straftaten geschehen Wirkung auf ALLGEMEINHEIT: -> -positiv: Vertrauen ins Rechtssystem und seine Durchsetzungskraft -negativ: Abschreckung -> Wirkung auf TÄTER -positiv: Therapie und Resozialisierung -negativ: Gefängnis und „, Denkzettel* Atheismus Theismus Ja, es gibt Gott. Atheismus Nein, es gibt keinen Gott Man hat Gott noch nie gesehen -> Irgendeine „Macht" muss alles geschaffen Vielleicht sieht man Gott irgendwann oder kann seine Existenz beweisen Agnostizismus Wie kann man sich sicher sein und gibt es Beweise? Theismus Die Frage, ob Gott existiert oder nicht ist mir nicht so wichtig Es gibt keine ausreichenden Beweise für oder gegen Gottes Existenz Gibt es Gott? Agnostizismus Ich kann es nicht sagen. Man hat Gott noch nie gesehen Alles, das bisher passierte, ist wissenschaftlich erklärbar Man ,,braucht" keinen Gott Die Existenz Gottes ist nicht nachweisbar Wer schuf Gott? Logik? „Wunder" wurden widerlegt! Omnipotenter Gott ist unmöglich! Nicht alles kann Zufall sein Keine Beweise gegen Gottes Existenz Wissenschaft kann nicht alles erklären Lebensinhalt und ...Halt" Mehr als nur die Existenz der Menschen" ATHEISTEN -Glaubt nicht an Gott -,,Gott" bedeutungslos -Gottes Existenz in üblicher vor- geschlagener und verstehbarer Bedeutung vereint ->Pantheismus AGNOSTIKER -unbeantwortbar THEISTEN -glaubt an Gott -Merkmale metaphysisch: Gott = Liebe, Weg, Wahrheit -> anthropomorph: -Wie begründet er den Zweifel? ->Sinne täuschen (Z. 12) ->schwer prüfbar (vgl. 17) ->nur sichere Ergebnisse (vgl. 5-11) -Besonderheiten der Art des Zweifelns? ->,,unendlich"?! ->grundsätzlich kategorischer Zweifel an aller ->methodischer Zweifel -> Zweck: Suche de -> Gottes Existenz beweisen - (wie) geht das? P1: Gott ist definiert als dasjenige, über hinaus nichts größeres gedacht werden kann P2: jeder versteht Gott als dasjenige, über das hinaus nichts an größeres gedacht werden kann, auch, wen er nicht an die Existenz Gottes glaubt. [Z.13-14] F1: Es gibt Unterschied zwischen ,,etwas" verstehen und verstehen, das etwas existiert P3: Wenn man sich vorstellt etwas zu schaffen, dann existiert diese etwas, auch wenn man das nicht richtig wahmimmt. Wenn man es wahrnimmt, weiß man, das es existiert. ,,Gott-Mensch" - mehr als der Mensch" aber nicht unendlicher Form -perfekt und vollkommen; allmächtig, allwissend etc. F2: Jeder weiß, dass etwas über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, zumindest theoretisch existiert, wenn man davon gehort und es verstanden hat. Der Geist vollbringt verschiedene Handlungen, um aus seinen einfachen Ideen als dem Material und der Grundlage für alles Weitere die übrigen Ideen zu bilden. 1. Das Kombinieren von mehreren, einfachen Ideen zu einer zusammengesetzten. Auf diese Weise entstehen sämtliche 2. ,,komplexe Ideen". -> Gelb - Ellipse => Zitrone Zwei Ideen, seien es einfache oder komplexe, so zusammenstellen, dass man sie zu gleicher Zeit überblickt, ohne sie doch zu einer einzigen zu verschmelzen. Auf diese Weise erlangt der Geist alle seine Ideen von Relationen. Die Trennung einer Idee von allen anderen Ideen. Durch Abstraktion werden die allgemeinen Ideen des Geistes gebildet. -> Apfelbaum - Stamm - Stamm => alle Bäume -Alsbald aber fiel mir auf, dass... ->geht nicht/ nicht erfolgreich ->mehr Komplikationen -Was bezweifelt Descartes? ->dass wir uns immer sicher sein können ->dass wir uns auf unsere Sinne verlassen können (Z. 12-14) ->es bleibt nichts Wahres ->bezweifelt Existenz und Denken alles (Z. 21f.) ->Gewissheit = ich zweifle -Bewusstseinsinhalte (Z:25f.) -> Träume -Welches Ziel hat sein Zweifeln? ->anzweifelbare Überzeugung finden ->Suche nach der Wahrheit - Was ist Wahrheit? Kritik an Argumenten Argument Gültig (Wenn es logisch und rational ist, die Konklusion für wahr zu haben wenn die Prämissen wahr sind ->formal gültig => Konklusion sinnig wahre Prämissen + wahre Konklusion Argument SCHLÜSSIG Wenn es gültig ist und alle seine Prämissen wahr sind Beurteilung von Argumenten: Wie kritisieren? 1. Gültig: 2. Schlisig? Jedes schlüssige Argument muss gültig sein. Nicht jedes gültige Argumente ist schlüssig Keine Ursache - Keine Wirkung -> keine Ursache -> kein mittleres -> kein letzteres Glied 1)formal: Guiltiges Argument? 2) Inhaltlich: Prämissen wahr? Konklusion wahr? Gültige Argumente falsche Prämissen + wahre Konklusion schlüssig Keine gültigen Argumente mit wahren Prämissen und falscher Konklusion gültig falsche Prämisse + falsche Konklusion Gottesbeweis: Fortschreiten bei Folge der bewirkenden Ursachen nicht unendlich 1. Glied ↓ mittieres Glied letztes Glied gültig Kritik -> Wer ist 1 bewirkende Ursache: Verteidigung -> nicht unbedingt Gott Fortschreiten bei Folge der bewirkende Ursache unendlich –> keine erste Ursache -> kein mitteres Glied -> kein letztes Glied -> falsch -> bewirkendes Ursache notwendig=>Gott Eigenart philosophischen Fragens und Denkens > Fragen Fragen sind immer auf Antworten bezogen. Eine Frage ist einerseits durch Offenheit charakterisiert [eine Antwort steht noch aus), andererseits richtet sie das Denken auf eine mögliche Antwort aus (sie gibt dem Denken eine Richtung vor). Somit ist sie Bedingung dafür, überhaupt eine Antwort zu erlangen. Ohne Frage keine Antwort. Eine Frage richtet sich darüber hinaus in der Regel auf einen Sachverhalt, der mich angeht. Ich bin an einer Antwort interessiert; ich spüre einen Drang, eine Antwort zu suchen, weil für mich etwas davon abhängt. Probleme Eine Frage ist an sich noch kein Problem, kann aber ein Problem werden. Eine Frage stellt keine Problem dar, wenn ich die Antwort kenne oder weiß, wie ich zu ciner Antwort kommen kann Fragen werden dann zu Problemen, wenn aus einer Frage, die mich angeht und bedrängt, kein Antwort gegeben werden Kann oder nicht absehbar ist, wie ich an eine Antwort kommen kann. Dann wird das der Frage zugrunde liegende Interesse nicht befriedigt: das, was mich bedräng kommt nicht zur Auflösung. Fragen des Alltags und der Wissenschaft Diese Fragen entstchen immer in konkreten Handlungszusammenhangen (etwa die Frage nach der Uhrzeit im Zusammenhang mit dem Bemühen pünktlich an einem bestimmten Ort zu sein. oder die Frage nach der Ursache von etwas in einem konkreten Forschungszusammenhand). Das Interesse an Sachverhalt schwindet. wenn der alltägliche Handlungszusammenhang nicht mehr gegeben oder der experimentelle Nachweis für einen Kausalzusammenhang erbracht ist > Philosophische Fragen Sie richten sich nicht auf Konkretes, sondern von diesem ausgehend auf Allgemeines. So kann die alltägliche Frage nach der konkreten Uhrzeit zur Frage führen, was überhaupt Zeit ist, die wissenschaftliche Prade nach der Ursache von etwas Konkretem zur Frage, ob alles eine Ursache hat. Insofern ist philosophisches Fragen ein Weiterfragen von alltäglichen und wissenschaftlichen Fragen. Philosophen fragen da weiter, wo für Menschen im Alltag und für Wissenschaftler in der Forschung eine Sache erledigt ist. Das Nachdenken über diese philosophischen Fragen löst in der Regel neue Fragen aus PRAKTISCHE PHILOSOPHIE Ethik Was soll ich tun? PHILOSOPHIE Politische Philosophie Wozu brauchen wir einen Staat? THEORETISCHE PHILOSOPHIE Anthro- pologie ↓ Was ist der Mensch? Erkenntnis- theorie Wie kommen wir zu Erkenntnissen? METAPHYSIK Rationale Kosmologie ↓ Hat die Welt einen Anfang? Rationale Theologie Į Existiert Gott? Rationale Psychologie Prinzipien und Reichweite menschlicher Erkenntnis Ist die Seele unsterblich? > Glaube Glaube (im Sinne von Überzeugung) ist eine Form des Für-wahr-Haltens. Wir sagen: -Jemand glaubt etwas" bzw. -ist überzeugt von etwas", wenn er dieses für wahr hält, aber keine objektiven Gründe. keine Beweise dafür anführen kann. Wissen Wissen kann man als wahren Glauben oder wahre Überzeugung definieren. Es handelt sich um ein Für- wahr-Halten, das subjektiv und objektiv gewiss ist. Wissen muss durch Angabe von Gründen gerechtfertigt werden können. > Erkenntnis Der Begriff der Erkenntnis steht in engem Zusammenhang mit Wahrheit, Wirklichkeit und Wissen. Erkennen heißt: die Wahrheit über etwas erfassen. Wenn jemand etwas erkannt hat, verfügt er über ein Wissen. Er weiß, wie etwas wirklich ist. Rationalismus Die philosophische Position des Rationalismus (von gr. ratio: Vernunft) misst dagegen dem Denken größere Bedeutung zu als der sinnlichen Wahrnehmung bzw. Erfahrung. Demnach kann die objektive Struktur der Wirklichkeit nur durch die Vernunft erkannt werden. - Empirismus Die philosophische Position des Empirismus (von gr. empeira: Erfahrung) misst der sinnlichen Wahrnehmung und der Erfahrung eine größere Bedeutung zu als dem Denken. Sinnesdaten stellen den Ursprung unseres Wissens über die Wirklichkeit dar; durch bloßes Denken können wir die Wirklichkeit nicht erfassen. > Wirklichkeit Was bedeutet es zu sagen, etwas ist wirklich? Auf diese Frage geben der Naive Realismus, der Radikale Konstruktivismus und der Neue Realismus unterschiedliche Antworten. Naiver Realismus: Wir stehen als Subjekte der objektiven Wirklichkeit gegenüber und nehmen diese so wahr, wie sie ist. Unsere Vorstellung ist ein getreues Abbild der Wirklichkeit. Wahrheit Wahrheit und Unwahrheit (Falschhei) sind Eigenschaften einer Vorstellung bzw. Aussage, Eine Vorstellung bzw. Aussage gilt als wahr, wenn sie mit der Wirklichkeit übereinstimmt, und als unwahr, wenn dies nicht der Fall ist. Wahrnehmung durch Gesichtssinn, Gehör, Geschmack, Tastsinn, Gleichgewichtssinn, Bewegungssinn aktive Rezeption von Strukturen, die in der Wirklichkeit gegeben sind (Empfindungen, keine Begriffe) Neuer Realismus: Der Erkenntnisprozess ist eine Konstruktion, aber diese Konstruktion bezieht sich immer auf eine objektive Wirklichkeit. Radikaler Konstruktivismus: Was wir für die Wirklichkeit halten, ist unsere Konstruktion. Es gibt keine objektive Wirklichkeit außerhalb des Subjekts. WODURCH GELANGEN WIR ZU WISSEN? Denkvermögen (Vernunft) bildet aus einzelnen Empfindungen allgemeine Begriffe verfügt über logische Prinzipien, mit deren Hilfe Schlussfolgerungen gezogen werden können Zusammenwirken von Hypothesenbildung aus Sinnesdaten und Überprüfung von Hypothesen anhand von Sinnesdaten (z. B. in den Wissenschaften) Moral und Ethik Moral und Ethik Der Begriff Ethik ist wortgeschichtlich mit Moral verwandt: Das gricchische ,,ethos" und das lateinische ,,mos" (pl. ,,mores") bedeuten jeweils soviel wie Gewohnheit, Sitte. Im Sprachgebrauch der Philosophie hat sich jedoch eingebürgert, Ethik und Moral klar voneinander zu trennen. Demnach bezeichnet man mit Moral das komplexe und vielschichtige System von moralischen Normen, Regeln und Geboten in einer Gesellschaft und mit Ethik die philosophische Theorie der Moral, die Moralphilosophie. Moralische Normen und Werte Moralische Normen dienen dazu, inhärente Werte (an sich Gutes) zu schützen. Das moralische Sollen versteht sich als ein unbedingtes Sollen, umfasst unbedingte Pflichten. Moralische Reche (z.B. das Recht auf Leben) und Pflichten (z. B. das Leben anderer zu achten) bedingen sich gegenseite, Die Nichtbeachtung moralischer Normen (durch Amoralisten, Egoisten, Trittbrettfahrer) führt zu Sanktionen wie Empörung, Verachtung, Abbruch der Kommunikation und Kooperation. ETHIK Reflexion über ↓ MORAL WERTE MORALISCH RECHTE sollen verwirklicht werden durch schützen bedingen sich gegenseitig. NORMEN MORALISCHE PFLICHTEN MORALISCHE SANKTIONEN bei Nichtbeachtung, etwa durch Amoralisten, Egoisten, Trittbrettfahrer Ethischer Relativismus Der ethische Relativismus besagt, dass die menschlichen Moralvorstellungen auf äußere Faktoren wie kultur. Wirtschaftsordnung, Klassenzugehörigkeit etc. zurückzuführen sind. Wenn diese Annahme richtig ist besitzen alle vertretenen Positionen die gleiche Gültigkeit und dann kann keine für alle Menschen gültige Moral formuliert werden. Die Maßstäbe und die Werte sind dementsprechend nur auf die Kultur in der Sie sich linden lassen. anzuwenden. Sie sind damit nur relativ und nicht allgemein gültig. Ethischer Universalismus Der ethische Universalismus geht davon aus, dass es für alle Menschen an allen Orten und zu allen Zeiten allgemeingültige Normen und Prinzipien gibt. Der Begriff Universalismus kennzeichnet auch die Auffassung, dass es allgemeine Grundsätze hinsichtlich des Guten gibt. Man verwendet den Begriff, um gesellschaftliche Maximen zu bezeichnen, die universelle Geltung beanspruchen. wie z. B. die dass die Menschen frei und gleich sind und unverletzbare Menschenrechte besitzen RELATIVISMUS Für unterschiedliche Kulturen gelten unterschiedliche Werte. Toleranz und Intoleranz Als Toleranz bezeichnet man das Erdulden oder Ertragen von fremden Anschauungen und Sitten, die von der eigenen Lebensform abweichen Man steht diesen Handlungen oder Meinungen da bei aber nicht gleichgültig gegenüber, sondern sicht sie als falsch an. Intoleranz macht sich dadurch bemerkbar, dass man abweichende Lebensformen oder andere Auffassungen als die cigene bekämpft und zu unterdrücken versucht. Im Namen der Toleranz hat man das Recht, intolerantes Verhalten nicht zu tolerieren. MORALISCHE WERTE Sind sie relativ oder allgemein gültig? UNIVERSALISMUS Für alle Kulturen gelten dieselben Werte. GEMÄSSIGTER UNIVERSALISMUS Es gibt zwar in den verschiedenen Kulturen unterschiedlich ausgeprägt Werte, die aber auf universalen moralischen Grundprinzipien beruhen. ↓ Gebot der Intoleranz gegenüber der Intoleranz Nicht alle (relativistischen) Wertvorstellungen dürfen toleriert werden. Metaphysische Probleme als Herausforderung der Vernunft Agnostizismus Der Begriff Agnostizismus stammt vom griechischen Verb a- gnoein ab und bedeutet: nicht wissen. Mit diesem Begriff soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die menschliche Vernunft Gottesbeweis Unter Gottesbeweis versteht man den Versuch, die Existenz Gottes rational, also vernunftgeleitet, nachzuweisen. Es lassen sich vier zentrale Gottesbeweise unterscheiden: Der kosmologische Gottesbeweis (Hauptvertreter: Thomas von Aquin) legt den Ansatz einer letzten Ursache zugrunde. Der releologische Gottesbeweis (Hauptvertreter: Aristoteles) geht von der Zielgerichtetheit bzw. Sinnhaftigkeit (gr. relos: Ziel, Sinn) der Schöpfung aus. Der ontologische Gottesbeweis (Hauptvertreter: Anselm von Canterbury) schließt vom Begriff auf die reale Existenz Gottes (gr. to on: das Seiende). Der auf dem Innatismus beruhende Gottesbeweis (Hauptvertreter: René Descartes) besagt, dass Gott selbst den Menschen die Idee Gottes eingepflanzt hat. GIBT ES EINE UNSTERBLICHE SEELE? contra Die Seele kann als Form, die einem Stoff eine bestimmte Gestalt verleiht, nicht ohne diesen Stoff existieren. (Aristoteles) pro Die Seele als das Leben Bringende schließt daher den Tod von sich aus. (Platon) Die Seele ist etwas Einfaches und Unausgedehntes - vergehen kann nur das, was aus Teilen zusammengesetzt ist. (Mendelssohn) Seele Als Seele (gr. psyche, ursprünglich: Atem, Hauch) wird in der Antike das bezeichnet, was cinem (an sich unbelebten) Körper Leben bringt. Platon fasst Seele als etwas Immaterielles auf, das zum Körper hinzutritt und diesen - im Tod - wieder verlässt. Aristoteles definiert Seele als Form, die einem Stoff eine bestimmte Gestalt und damit bestimmte Funktionen verleiht. Für ihn besitzt alles, was lebt, eine Seele (auch Pflanzen und Tiere). So unterscheidet er drei Seclenteile (anima vegetativa, sensitiva und intellectiva). In der neuzeitlichen Philosophie (etwa bei Mendelssohn) fokussiert sich die Frage nach der Seele vor allem auf den Seelenteil, der den Menschen in besonderer Weise auszeichnet: den Geist. Thomas Vasek verlagert die Existenz der Seele in den Bereich der empathischen Beziehungen zwischen Personen. Die Neurophysiologie erklärt die Annahme einer Seele für überflüssig: sie führt alle geistigen Fähigkeiten des Menschen auf Funktionen des Gehirns zurück. Die Seele als empathische Verbundenheit mit einer Person kann über deren Tod hinaus bestehen. (Vašek) Theodizee Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern theos (Gott) und dike [Gerechtigkeit) (Un)sterblichkeit der Seele Nahezu alle Religionen beinhalten die Vorstellung einer unvergänglichen, den Tod überdauernden Seele, teilweise auch die Vorstellung einer vor der Geburt existierenden Seele bzw. einer Seelenwanderung. Platon begründet die These der Unsterblichkeit der Seele u, a. dadurch, dass das, was das Leben bringt, den Tod ausschließe. Mendelssohn stützt diese Auffassung mit dem Argument, die Seele (der Geist) sei etwas Einfaches, Unaus- gedehntes, das sich nicht auflösen könne. Folgt man der aristotelischen Auffassung der Seele als das, was einen Stoff formt, dann kann die Seele nicht unabhängig vom Körper existieren. Lukrez hält die Seele für teilbar, deshalb für vergänglich. Hume geht davon aus, dass man die Unsterblichkeit der Seele nicht beweisen kann, weil wir nur durch Erfahrung zu Erkenntnissen gelangen können und diese zeige, dass Dinge vergänglich sind. Für ihn ist der Glaube an die Unsterblichkeit Ausdruck eines Wunschdenkens. Die Seele ist mit den einzelnen Körperteilen verbunden und schwindet mit diesen. (Lukrez) zusamen. Theodizee gibt verschiedene Die Erfahrung zeigt, dass alles vergänglich ist; der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele beruht auf Wunschdenken. (Hume) Antwortversuche auf die Frage, wie man das Leiden in der Welt vor dem Hintergrund erklären kann, dass Gott einerseits allmachtig und andererseits gut sein soll. nicht in der Lage ist, genügend rationale Gründe anzuführen. aus denen sich die Existenz Gottes bzw. die Nicht- Existenz Gottes ableiten lässt. KANN DIE EXISTENZ GOTTES BEWIESEN WERDEN? pro contra Ontologischer Gottesbeweis: Gott ist das vollkommene Wesen, dem das Sein nicht abgesprochen werden kann. Kosmologischer Gottesbeweis: Da alles eine Ursache hat, muss es eine erste Ursache geben. Teleologischer Gottesbeweis: Es gibt eine zweckmäßige Ordnung der Welt; sie muss von einem Planer (Gott) eingerichtet worden sein. Auf dem Innatismus beruhender Gottesbeweis: Allen Menschen ist die Idee Gottes angeboren; sie muss ihnen von Gott eingepflanzt worden sein. Aus dem bloßen Begriff von etwas lässt sich dessen Existenz nicht ableiten. Nach dem Kausalitätsprinzip muss auch die erste Ursache eine Ursache haben. Es ist nicht klar, ob es überhaupt eine Ordnung gibt bzw. ob sie das Ergebnis eines Plans ist. Der Begriff Gott kann nicht angeboren sein, weil Kinder den Begriff erst spät kennenlernen, weil es Kulturen gibt, die viele Götter haben etc. mögliche Lösung: • Es Treffen nur „2 Eigenschaften auf Gott zu" • Gott ist zwar Schöpfer aber nicht präsent • Gott hat einen „Gegenspieler" Übel als Prüfung •übel führt zu Gütern • natürliches Übel: -> kein Zusammenhang zwischen Übel und dem unmoralischen Handeln von Menschen (Krankheiten, Naturkatastrophen -> unabwendbar) vor sich selbst Priorität (unmöglich) Die Unterscheidung der Übel: Arten von Übel 1 ,,bewirkende Ursache" - bei Wahrnehmenbare Dinge herrscht Ordnung bewirkender Ursachen - Etwas kann nicht die Ursache seiner selbst sein sonst möglich: - 1&4: Mensch hat Einfluss [STEUERBAR] - 2&3: Mensch hat keinen indirekten Einfluss [NICHT STEUERBAR] = unmögliche = entstehen => immer existieren und vergehen Folgender bewirkenden Ursachen nicht unendlich 1 Glied (Ursache)-> mittleres Glied (Ursache) -letztes Glied (mit Ordnung) ->> keine Ursachen = keine Wirkung Folge der bewirkenden Ursachen unendlich verleiht anderen Notwendigkeit: = Gott Empfangen nicht von etwas anderem - unter/-überernährte Kinder 1 - Krebserkrankte 2 - Erdbeben 3 - Krieg 4 falsch=> keine letzte Wirkung, keine mittleren bewirkenden Ursachen -> erste bewirkende Ursache -> Gott (2) vom möglichen & vom notwendigen - Dinge -> Existenz & Nichtexistenz gleich wahrscheinlich ↓ Į heute gibt es nichts -> etwas nicht existierendes existiert durch die Existenz von etwas anderem • moralischen Übel: -> resultiert aus unmoralischen -Schuldhaften Handeln von Menschen (Hass, Neid, Grausamkeit) -> keine erste bewirkende Ursache Ding/Wesen= Existent das aus sich selbst notwendig ist möglich, existiert irgendwann nicht, wenn das bei allem möglich ist => irgendwann existiert nichts => wenn mal nichts da war, könnte nichts werden => falsch etwas dessen Existenz notwendig ist = muss philosophisches Denken und Fragen Mythos Unter Mythos (gr. für Wort, Erzählung) versicht man eine nicht-begriffliche, erzählerische, bildhafte Deutung der Welt, die der philosophischen und wissenschafilichen Welterklärung voranging. Charakteristisch für das mythische Weltbild ist es, dass die Erscheinungen der Welt auf das Wirken übermenschlicher, göttlicher Wesen zurückgeführt werden. Die Faszination der Mythen besteht vor allem darin, dass sie sich an die Vorstellungskraft und Erlebnisfähigkeit des Menschen wenden. Philosophie Nicht unendliche Folge Notwendigkeit von etwas verursacht oder nicht Seit dem G. Jahrhundert v. Chr. lässt sich in der griechischen Antike eine kritisches Hinterfragen der mythischen Deutungen der Welt durch philosophisches Denken erkennen. Dieser Vorgang wurde als Übergang.vom Mythos zum Logos bezeichnet. Philosophie lässt sich in Abgrenzung vom Mythos als Welterklärung mit den Mitteln der Vernunft (gr. logos) bestimmen. Philosophieren ist Rechenschaft geben durch Darlegung von Gründen (gr. logon didonai). Ursprünge des Philosophierens Platon und Aristoteles sahen den Ursprung des Philosophierens im Staunen, in der Verwunderung über die Erscheinungen des Himmels und andere Phänomene, die Neugier hervorrufen. Andere Philosophen betrachten den Zweifel als das, was zum Nachdenken und zur Vergewisserung drängt. Für Karl Jaspers wird die philosophische Reflexion vor allem auch durch cristenzielle Grenzsituationen wie Krankheit und Tod angestoßen. Ziele des Philosophierens Ging es den vorsokratischen Naturphilosophen um die Frage nach dem Ursprung aller Dinge, richtet Sokrates die Philosophie auf die Frage nach dem gelingenden Leben aus. Für Immanuel Kant u.a. besteht die Aufgabe der Philosophie in der Aufklärung, d. h. darin, die menschlichen Verhältnisse durch das Licht der Vernunft zu erhellen. So verstanden ist Philosophie der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit Formen des Philosophierens Philosophie vollzieht sich u. a. als Wissenschaft, Weltweisheit und Lebensform. An den Universitäten wird sie als Wissenschaft betrieben und gelehrt. Als Weltweisheit mischt sie sich in gesellschaftliche Diskurse ein und trägt zur Lösung allgemein-menschlicher Probleme bei. Wer Philosophie als Lebensform auffasst, dem geht es weder um die Vermehrung des Wissens noch gesellschaftliches Engagement, sondern um die sinnvolle Gestaltung des je eigenen Lebens. Orte des Philosophierens Der Philosophie wird oft vorgeworfen, sie sei esoterisch, vollziehe sich im Verborgenen, im Elfenbeinturm, im Kreis weniger Eingeweihter. Seit Sokrates geht die Philosophie jedoch auch auf den Marktplatz, sucht die öffentliche Diskussion. Orte solchen exoterischen Philosonhierens sind heute philosophische Cafés und Diskussionszirkel, Zeitschriften, das Fernsehen, das Internet usw. In diesem Sinne geht Philosophie alle an. wird angestoßen durch Staunen MYTHISCHES WELTBILD wird abgelöst durch ↓ PHILOSOPHIERN Zweifel Grundsätze für existenzielle Grenzsituationen Wissenschaft Erklärung der Welt gelingendes Leben vollzieht sich in Form von Elfenbeinturm (esoterisch) zielt auf Weltweisheit Aufklärung Lebensform wird durchgeführt im / in der Öffentlichkeit (exoterisch)