Resilienzförderung im Kindergarten und in der Schule
Sowohl im Kindergarten als auch in der Schule gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Resilienzförderung bei Kindern. Diese reichen von der Einzelförderung bis hin zur Alltagsförderung, bei der Kinder in ihren individuellen Fähigkeiten unterstützt werden.
Beispiel: Im Kindergarten können Erzieher als wichtige Bezugspersonen fungieren und so einen positiven Umweltfaktor für die Entwicklung von Resilienz darstellen.
Einige wichtige schützende Faktoren, die in Kindergarten und Schule gefördert werden können, sind:
- Soziale Unterstützung außerhalb der Familie durch Freunde und Lehrkräfte
- Individuell angemessene Leistungsanforderungen
- Bildung von Selbstvertrauen
- Erfahrung der eigenen Bedeutung innerhalb der Gemeinschaft
- Förderung von Lese- und Schreibkompetenzen zur Verarbeitung von Gefühlen
- Unterstützung bei der Entwicklung eigener Interessen und Hobbys
- Übertragung von Verantwortung, z.B. bei der Organisation von Schulfesten
Highlight: Die "7 Säulen der Resilienz" können als Leitfaden für Resilienzübungen in der Grundschule dienen und bieten eine strukturierte Herangehensweise zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft.
Es ist wichtig zu beachten, dass die individuellen Bedürfnisse der Kinder in der Schule oft weniger Berücksichtigung finden als im Kindergarten, da der Lernstoff meist für die gesamte Klasse konzipiert wird. Hier liegt eine Herausforderung für Lehrkräfte, Resilienz bei Kindern in der Grundschule trotz dieser Rahmenbedingungen gezielt zu fördern.





