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Skript Badminton Theorie

Skript Badminton Theorie

 INHALTSVERZEICHNIS:
1 Die Badminton - Regeln
1.1 Spielbeginn
1.2 Rallypoint-Zählweise
1.3 Rallypoint-Zählweise.
1.4 Aufschlag
1.5
Fehler
1.

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INHALTSVERZEICHNIS: 1 Die Badminton - Regeln 1.1 Spielbeginn 1.2 Rallypoint-Zählweise 1.3 Rallypoint-Zählweise. 1.4 Aufschlag 1.5 Fehler 1.6 Spielfeld, Schläger und Ball 2 Techniken.. 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 Schlägerhaltung..... Grundstellung..... GRUNDKURS BADMINTON Schlagarten... Der hohe Aufschlag Vorhand - Überkopf - Clear. Vorhand - Überkopf - Drop 2.7 Der Smash.. 3 Taktik.. -1- 3.1 Grundlagen der Taktik im Einzelspiel 3.2 Grundlagen des Doppelspieles.......... 4 Allgemeine Aspekte des Badminton-Sports. Dehnen ....... 4.1 4.2 Sportmotorische Fähigkeiten 5 Anmerkung. Gk Badminton 2 2 2 2 3 3 4 4 5 6 7 8 .8 8 669 10 10 ■ Die Badminton - Regeln -2- 1 1.1 Spielbeginn Vor Spielbeginn losen die Gegner. Der Losgewinner entscheidet sich für eine Spielfeldseite oder dafür, ob er das Spiel als erster Aufschläger oder als erster Rückschläger beginnt. Der Losverlierer wählt eine der beiden verbleibenden Möglichkeiten. 1.2 Rallypoint-Zählweise ■ Gk Badminton 1.3 Rallypoint-Zählweise Grundlage für den Aufschlagwechsel ist der ,,Vierer-Zyklus": Erster Aufschläger bei Null beide Partner des ersten Rückschlägers Partner des ersten Aufschlägers Erster Rückschläger Erster Aufschläger usw. Punkterwerb: Bei der Rallypoint-Zählweise wird für jeden Ballwechsel ein Punkt vergeben. Aufschlagrecht: Als Aufschläger erhält man bei Gewinn des Ballwechsels einen Punkt, als Rückschläger einen Punkt und das Aufschlagsrecht für den nächsten Ballwechsel. Stellung im Einzel: Bei geraden eigenem Punktestand erfolgt der Aufschlag von rechts, bei ungeradem Punktestand von links. Das erste Aufschlagrecht wird ausgelost. Satzende: Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte pro Satz, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten erreicht sein muss. Bei 29-beide führt der nächste Punktgewinn zum Satzgewinn. In einem dritten Satz werden bei erstmalig erreichten 11 Punkten die Seiten gewechselt. Punktgewinn Aufschläger: gewinnt die aufschlagende partei, so erhält...

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sie den Punkt und der Aufschläger schlägt weiter auf. Er wechselt in das andere Feld und schlägt auf den Partner des ersten Rückschlägers auf. Punktgewinn Rückschläger: die rückschlagende Partei erhält Punkt und Aufschlagsrecht. Die Positionen aller Spieler bleiben erhalten. Der Aufschläger ergibt sich aus dem ,,Vierer-Zyklus“. Das Aufschlagfeld ergibt sich aus dem Punktstand. 1.4 Aufschlag Der Aufschlag ist ohne Verzögerung durchzuführen. Aufschläger und Rückschläger stehen innerhalb der diagonal gegenüberliegenden Aufschlagfelder, ohne die Begrenzungslinien zu berühren. Der Schläger des Aufschlägers muss den Ball berühren, während sich der gesamte Ball noch unterhalb der Taille des Aufschlägers befindet. Im Augenblick des Aufschlages muss sich außerdem der gesamte Schlägerkopf deutlich sichtbar unterhalb der Hand des Aufschlägers befinden. Beide Füße müssen bis zum Aufschlag ruhig am Boden bleiben, ein Heben von Ferse oder Fußspitze ist aber erlaubt. Der Aufschläger muss mit dem Aufschlag warten, bis der Rückschläger bereit ist; dieser darf aber nicht verzögern. Die Aufschlagbewegung ist ohne Unterbrechung durchzuführen, d.h. Täuschungsversuche sind nicht erlaubt. Fällt der Ball bei Aufschlag zu Boden, ohne getroffen zu werden, gilt der Aufschlag als durchgeführt und darf nicht wiederholt werden. Im Doppelspiel können die jeweiligen Partner jede beliebige Position im Feld einnehmen, die die Sicht von Auf- oder Rückschläger nicht behindert. ● 1.5 Fehler unkorrekte Ausführung des Aufschlags, Nichttreffen des Balls beim Aufschlag, Hängenbleiben des Balles im Netz beim Aufschlag, • wenn der im Spiel befindliche Ball außerhalb der Begrenzungslinien des Spielfeldes den Boden berührt, das Netz nicht überfliegt, Dach, Decke, Seitenwände, Pfosten, Schiedsrichter o.ä. berührt, vom Spieler oder seiner Kleidung berührt wird, vom Schläger aufgefangen und dann weitergeschleudert wird, vom selben Spieler zweimal bzw im Doppel von beiden Partnern hintereinander geschlagen wird, • wenn ein Spieler während der Spielhandlung das Netz oder dessen Halterungen mit Schläger, Körper oder Bekleidung berührt, mit Schläger oder Körper in das gegnerische Feld gelangt (ausgenommen Ausschwingen eines Schlages), den Gegner an der Ausführung eines korrekten Schlages hindert oder den Gegner durch Rufen, Gebärden oder Handlungen ablenkt. 1.6 Spielfeld, Schläger und Ball 1/1 Spielfeld, Federball und Schläger Diese Darstellung zeigt das Badminton-Standardspielfeld mit den wichtigsten Abmessungen für das Einzel und Doppel. Die Linien sind 4 cm breit und gehören zu dem Teil des Spielfeldes, den sie be- grenzen (z. B. Aufschlagfeld). Die Netzhöhe über der Außenlinie muss 155 cm betragen, in der Spielfeldmitte darf die Netzoberkante eine Höhe von 152,4 cm nicht unterschreiten. Das Netz hat eine Breite von 76 cm. Hintere Aufschlaglinie Einzel Grundlinie Kopfrahmen Hintere Aufschlaglinie Doppel Besaitung -Seitenlinie Doppel. Seitenlinie Einzel Linkes Aufschlagfeld Mittellinie Rechtes Aufschlagfeld T-Stück + Schaft Vordere Aufschlaglinie -3- 1,98 m Griffhülse 1,55 m Gewicht: zwischen 90g und 110g Vorderfeld Griff Endkappe ✓ Korb Farbmarkierung Fuß Mittelfeld Das »T«< Gk Badminton 6,70 m 13,40 m Der Federball darf aus synthetischen und/oder natürlichen Materialien hergestellt werden. Das Gewicht liegt zwischen 4,73 und 5,50 g. Der Naturfederball besitzt einen Korb aus 16 Enten- oder Gänsefedern, die in einem mit Leder oder Kunststoff überzogenen Korkfuß stecken. Der Kunststofffederball besitzt einen syntheti- schen Korb. Der Wettkampfball hat ebenfalls einen Korkfuß. Man unterscheidet drei Farbmarkierungen: rot schnell (schwerer Ball - für draußen ge- eignet) blau=mittel (mittleres Gewicht - für kältere und größere Hallen geeignet) grün=langsam (leichterer Ball - für warme und kleinere Hallen geeignet) Hinterfeld 6,10 m 5,18 m 0,76 m 0,46 In der linken Darstellung finden sich die Bezeichnungen für die wichtigsten Teile des Schlägers. Der Rahmen darf einschließlich des Schaftes nicht länger als 68 cm und brei- ter als 23 cm sein. Bei guten Schlägern gibt es kein sichtbares T-Stück, durch das Schlägerkopf und Schaft miteinander verbunden werden. Als so genannte einteilige Schläger sind bei ihnen Schlägerkopf und Schaft in einem Stück gefertigt. Bei hochwertigen einteiligen Bad- mintonschlägern liegt das T-Stück innerhalb des Rahmens. Dadurch wird die enorm wichtige Verdrehsteifigkeit (Torsion) des Schlägers unterstützt. Die wichtigsten Materialien zur Herstellung von Schlägern sind Graphit, Carbon und andere Kunststoffe (Fortgeschrittene und Profis) sowie Aluminium und Stahl (Anfän- gerschläger). -4- Die Grundstellung (Ballerwartungshaltu - Die Füße befinden sich in einer bewe- gungsbereiten, etwa hüftbreiten Stel- lung. - Das Körpergewicht ist auf beide Füße (Fußballen) gleichmäßig verteilt. - Die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke sind leicht gebeugt. - Der Schlägerkopf wird etwa in Brust- b Kopfhöhe gehalten. - Der Ellbogen des Schlagarmes befinde sich deutlich vor dem Körper. 2 Techniken 2.1 Schlägerhaltung Falsch: sog. Bratpfannengriff Richtig: Universalgriff bzw. Shakehand-Griff Schläger wird so vor dem Körper gehalten, daß nur der Rahmen, nicht aber die Bespannung sichtbar ist. Schlaghand umfaßt zunächst den Griff locker. Schläger schaut nun zur Decke. richtig Bei den meisten Badmintonschlägen soll das Handgelenk möglichst fixiert bleiben, denn nur so kann eine optimale Kraftübertragung von der Hand zum Schläger erfolgen. Wichtig ist dazu ein nicht allzu dünner Griff, um kräftig zupacken zu können (‘Power-grip'). 2.2 Grundstellung zentraler Bereich falsch Gk Badminton A Der zentrale Bereich Der zentrale Bereich liegt in der Mitte des Einzelfeldes. Von diesem Bereich aus sind alle Ecken und die Seitenlinien des Spielfeldes gleich gut zu erreichen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (z. B. Netzdrop) sollte man versuchen, nach jedem Schlag den zentralen Bereich möglichst schnell wieder zu erreichen. Je nach Spielsituation (Wie war der eigene Return? Wo spielt der Gegner den Return? Mit wel- chem gegnerischen Return muss gerechnet werden?) sollte ein Spieler seine Position (»Ballerwar- tungshaltung«) in diesem zentralen Bereich etwas verändern. Schneller, flacher Ball auf Augenhöhe, knapp über das Netz geschlagen (3). Smash 2.3 Schlagarten Zum Schlagrepertoire eines guten Badmintonspielers gehört eine Reihe von Grundschlägen, die in zahlreichen Varianten angewendet werden können. Gespielt werden können diese Schläge geradlinig (engl. longline) oder diagonal (cross). Die wichtigsten Schläge sind: Clear Langer, hoher Ball bis zur Grundlinie als Befreiungsschlag (1); daher der Name (Clear, engl.: klar, frei). Eine Variante ist der so genannte Angriffs-Clear (2), der flacher und schnell gespielt wird, um den Gegner unter Druck zu setzen. Drive Der klassische Angriffsschlag. Ein hart geschlagener, geradliniger Schmetterschlag steil nach unten (4). Der Ball kann dabei eine Anfangsgeschwindigkeit von über 300 km/h erreichen! Drop Auch Stoppball genannt. Kurzer Ball knapp hinter das Netz (5). Er ist besonders wirkungsvoll, wenn bei der Schlagbewegung ein Clear oder Smash angetäuscht wird. Unterschieden werden dabei der langsame und der schnelle Drop. Der langsame Drop wird sehr dicht hinter das Netz geschlagen und soll dem Gegner eine möglichst tiefe Schlagposition aufzwingen und es damit schwer machen, den Ball hoch in die hinteren Regionen des Feldes zurückzubefördern. Daher wird er oft als Auftakt zum Angriffsspiel eingesetzt, da der Gegner im günstigsten Fall gezwungen ist, den Ball steil nach oben zu spielen und sich dadurch die Gelegenheit für einen Smash bietet. Durch den langsamen Flug birgt er allerdings das Risiko, am Netz vom Gegner „getötet“ zu werden. Der schnelle Drop, auch ,,geschnittener Drop", zeichnet sich durch einen schnellen Ballflug aus, um dem Gegner wenig Zeit zu lassen, den Ball zu erreichen. Er sollte jedoch nicht weiter als bis zur vorderen Aufschlaglinie fliegen, da ansonsten der Vorteil dieses Schlages verloren geht. 2.4 Der hohe Aufschlag -5- Stop (Drop am Netz) Auch Netzspiel genannt. Der Ball muss so knapp wie möglich über die Netzkante gehoben werden (6). 1 1: Ausgangsposition, volle Konzentration 2: erst Hüfte, dann Ellenbogen vorbringen 3: Treffen des Balles unter der Taille 4: Ausschwung in Richtung li. Schulter 2 Gk Badminton 3 1. Befreiungs-Clear 2 Angriffs-Clear 3 Drive 4 Smash 5 Drop 6 Drop am Netz

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1.3 Rallypoint-Zählweise.
1.4 Aufschlag
1.5
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sie den Punkt und der Aufschläger schlägt weiter auf. Er wechselt in das andere Feld und schlägt auf den Partner des ersten Rückschlägers auf. Punktgewinn Rückschläger: die rückschlagende Partei erhält Punkt und Aufschlagsrecht. Die Positionen aller Spieler bleiben erhalten. Der Aufschläger ergibt sich aus dem ,,Vierer-Zyklus“. Das Aufschlagfeld ergibt sich aus dem Punktstand. 1.4 Aufschlag Der Aufschlag ist ohne Verzögerung durchzuführen. Aufschläger und Rückschläger stehen innerhalb der diagonal gegenüberliegenden Aufschlagfelder, ohne die Begrenzungslinien zu berühren. Der Schläger des Aufschlägers muss den Ball berühren, während sich der gesamte Ball noch unterhalb der Taille des Aufschlägers befindet. Im Augenblick des Aufschlages muss sich außerdem der gesamte Schlägerkopf deutlich sichtbar unterhalb der Hand des Aufschlägers befinden. Beide Füße müssen bis zum Aufschlag ruhig am Boden bleiben, ein Heben von Ferse oder Fußspitze ist aber erlaubt. Der Aufschläger muss mit dem Aufschlag warten, bis der Rückschläger bereit ist; dieser darf aber nicht verzögern. Die Aufschlagbewegung ist ohne Unterbrechung durchzuführen, d.h. Täuschungsversuche sind nicht erlaubt. Fällt der Ball bei Aufschlag zu Boden, ohne getroffen zu werden, gilt der Aufschlag als durchgeführt und darf nicht wiederholt werden. Im Doppelspiel können die jeweiligen Partner jede beliebige Position im Feld einnehmen, die die Sicht von Auf- oder Rückschläger nicht behindert. ● 1.5 Fehler unkorrekte Ausführung des Aufschlags, Nichttreffen des Balls beim Aufschlag, Hängenbleiben des Balles im Netz beim Aufschlag, • wenn der im Spiel befindliche Ball außerhalb der Begrenzungslinien des Spielfeldes den Boden berührt, das Netz nicht überfliegt, Dach, Decke, Seitenwände, Pfosten, Schiedsrichter o.ä. berührt, vom Spieler oder seiner Kleidung berührt wird, vom Schläger aufgefangen und dann weitergeschleudert wird, vom selben Spieler zweimal bzw im Doppel von beiden Partnern hintereinander geschlagen wird, • wenn ein Spieler während der Spielhandlung das Netz oder dessen Halterungen mit Schläger, Körper oder Bekleidung berührt, mit Schläger oder Körper in das gegnerische Feld gelangt (ausgenommen Ausschwingen eines Schlages), den Gegner an der Ausführung eines korrekten Schlages hindert oder den Gegner durch Rufen, Gebärden oder Handlungen ablenkt. 1.6 Spielfeld, Schläger und Ball 1/1 Spielfeld, Federball und Schläger Diese Darstellung zeigt das Badminton-Standardspielfeld mit den wichtigsten Abmessungen für das Einzel und Doppel. Die Linien sind 4 cm breit und gehören zu dem Teil des Spielfeldes, den sie be- grenzen (z. B. Aufschlagfeld). Die Netzhöhe über der Außenlinie muss 155 cm betragen, in der Spielfeldmitte darf die Netzoberkante eine Höhe von 152,4 cm nicht unterschreiten. Das Netz hat eine Breite von 76 cm. Hintere Aufschlaglinie Einzel Grundlinie Kopfrahmen Hintere Aufschlaglinie Doppel Besaitung -Seitenlinie Doppel. Seitenlinie Einzel Linkes Aufschlagfeld Mittellinie Rechtes Aufschlagfeld T-Stück + Schaft Vordere Aufschlaglinie -3- 1,98 m Griffhülse 1,55 m Gewicht: zwischen 90g und 110g Vorderfeld Griff Endkappe ✓ Korb Farbmarkierung Fuß Mittelfeld Das »T«< Gk Badminton 6,70 m 13,40 m Der Federball darf aus synthetischen und/oder natürlichen Materialien hergestellt werden. Das Gewicht liegt zwischen 4,73 und 5,50 g. Der Naturfederball besitzt einen Korb aus 16 Enten- oder Gänsefedern, die in einem mit Leder oder Kunststoff überzogenen Korkfuß stecken. Der Kunststofffederball besitzt einen syntheti- schen Korb. Der Wettkampfball hat ebenfalls einen Korkfuß. Man unterscheidet drei Farbmarkierungen: rot schnell (schwerer Ball - für draußen ge- eignet) blau=mittel (mittleres Gewicht - für kältere und größere Hallen geeignet) grün=langsam (leichterer Ball - für warme und kleinere Hallen geeignet) Hinterfeld 6,10 m 5,18 m 0,76 m 0,46 In der linken Darstellung finden sich die Bezeichnungen für die wichtigsten Teile des Schlägers. Der Rahmen darf einschließlich des Schaftes nicht länger als 68 cm und brei- ter als 23 cm sein. Bei guten Schlägern gibt es kein sichtbares T-Stück, durch das Schlägerkopf und Schaft miteinander verbunden werden. Als so genannte einteilige Schläger sind bei ihnen Schlägerkopf und Schaft in einem Stück gefertigt. Bei hochwertigen einteiligen Bad- mintonschlägern liegt das T-Stück innerhalb des Rahmens. Dadurch wird die enorm wichtige Verdrehsteifigkeit (Torsion) des Schlägers unterstützt. Die wichtigsten Materialien zur Herstellung von Schlägern sind Graphit, Carbon und andere Kunststoffe (Fortgeschrittene und Profis) sowie Aluminium und Stahl (Anfän- gerschläger). -4- Die Grundstellung (Ballerwartungshaltu - Die Füße befinden sich in einer bewe- gungsbereiten, etwa hüftbreiten Stel- lung. - Das Körpergewicht ist auf beide Füße (Fußballen) gleichmäßig verteilt. - Die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke sind leicht gebeugt. - Der Schlägerkopf wird etwa in Brust- b Kopfhöhe gehalten. - Der Ellbogen des Schlagarmes befinde sich deutlich vor dem Körper. 2 Techniken 2.1 Schlägerhaltung Falsch: sog. Bratpfannengriff Richtig: Universalgriff bzw. Shakehand-Griff Schläger wird so vor dem Körper gehalten, daß nur der Rahmen, nicht aber die Bespannung sichtbar ist. Schlaghand umfaßt zunächst den Griff locker. Schläger schaut nun zur Decke. richtig Bei den meisten Badmintonschlägen soll das Handgelenk möglichst fixiert bleiben, denn nur so kann eine optimale Kraftübertragung von der Hand zum Schläger erfolgen. Wichtig ist dazu ein nicht allzu dünner Griff, um kräftig zupacken zu können (‘Power-grip'). 2.2 Grundstellung zentraler Bereich falsch Gk Badminton A Der zentrale Bereich Der zentrale Bereich liegt in der Mitte des Einzelfeldes. Von diesem Bereich aus sind alle Ecken und die Seitenlinien des Spielfeldes gleich gut zu erreichen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (z. B. Netzdrop) sollte man versuchen, nach jedem Schlag den zentralen Bereich möglichst schnell wieder zu erreichen. Je nach Spielsituation (Wie war der eigene Return? Wo spielt der Gegner den Return? Mit wel- chem gegnerischen Return muss gerechnet werden?) sollte ein Spieler seine Position (»Ballerwar- tungshaltung«) in diesem zentralen Bereich etwas verändern. Schneller, flacher Ball auf Augenhöhe, knapp über das Netz geschlagen (3). Smash 2.3 Schlagarten Zum Schlagrepertoire eines guten Badmintonspielers gehört eine Reihe von Grundschlägen, die in zahlreichen Varianten angewendet werden können. Gespielt werden können diese Schläge geradlinig (engl. longline) oder diagonal (cross). Die wichtigsten Schläge sind: Clear Langer, hoher Ball bis zur Grundlinie als Befreiungsschlag (1); daher der Name (Clear, engl.: klar, frei). Eine Variante ist der so genannte Angriffs-Clear (2), der flacher und schnell gespielt wird, um den Gegner unter Druck zu setzen. Drive Der klassische Angriffsschlag. Ein hart geschlagener, geradliniger Schmetterschlag steil nach unten (4). Der Ball kann dabei eine Anfangsgeschwindigkeit von über 300 km/h erreichen! Drop Auch Stoppball genannt. Kurzer Ball knapp hinter das Netz (5). Er ist besonders wirkungsvoll, wenn bei der Schlagbewegung ein Clear oder Smash angetäuscht wird. Unterschieden werden dabei der langsame und der schnelle Drop. Der langsame Drop wird sehr dicht hinter das Netz geschlagen und soll dem Gegner eine möglichst tiefe Schlagposition aufzwingen und es damit schwer machen, den Ball hoch in die hinteren Regionen des Feldes zurückzubefördern. Daher wird er oft als Auftakt zum Angriffsspiel eingesetzt, da der Gegner im günstigsten Fall gezwungen ist, den Ball steil nach oben zu spielen und sich dadurch die Gelegenheit für einen Smash bietet. Durch den langsamen Flug birgt er allerdings das Risiko, am Netz vom Gegner „getötet“ zu werden. Der schnelle Drop, auch ,,geschnittener Drop", zeichnet sich durch einen schnellen Ballflug aus, um dem Gegner wenig Zeit zu lassen, den Ball zu erreichen. Er sollte jedoch nicht weiter als bis zur vorderen Aufschlaglinie fliegen, da ansonsten der Vorteil dieses Schlages verloren geht. 2.4 Der hohe Aufschlag -5- Stop (Drop am Netz) Auch Netzspiel genannt. Der Ball muss so knapp wie möglich über die Netzkante gehoben werden (6). 1 1: Ausgangsposition, volle Konzentration 2: erst Hüfte, dann Ellenbogen vorbringen 3: Treffen des Balles unter der Taille 4: Ausschwung in Richtung li. Schulter 2 Gk Badminton 3 1. Befreiungs-Clear 2 Angriffs-Clear 3 Drive 4 Smash 5 Drop 6 Drop am Netz