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Abiotische & Biotische Faktoren Ökologie

Abiotische & Biotische Faktoren Ökologie

 Intensität der Lebensvorgänge
abiotische faktoren
Abiotische Faktoren sind nicht lebende Umweltfaktoren, das heißt es sind keine Lebewesen

Abiotische & Biotische Faktoren Ökologie

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Intensität der Lebensvorgänge abiotische faktoren Abiotische Faktoren sind nicht lebende Umweltfaktoren, das heißt es sind keine Lebewesen beteiligt. Licht Wasser ● ● Temperatur • chemische und mechanische Faktoren ● Pessimum Minimum Toleranz- bereich Optimum Präferendum Toleranz- bereich Intensität des Umweltfaktors Hydrophyt (Wasserpflanze) Pessimum Hydrophyt (z. B. Seerose) Maximum Goo umweltfaktor wasser Anpassung von Pflanzen nyt (Trockenluftpflanze) z.B. Nadelbäume Toleranzbereich = Spanne innerhalb der Ausprägung eines Umweltfaktors, in der ein Organismus leben kann Xerophyt (z. B. Oleander) Präferendum Reaktionsnorm = Umwelt physiologische Potenz keine Konkurrenz um den betreffenden Umweltfaktor ökologische Potenz physiologische Potenz durch Konkurrenz eingeschränkt (Siehe Toleranzbereich zwischen Pessimums) Zeigerorganismen = Pflanzen/Tiere, die aufgrund ihrer charakteristischen Ansprüche bestimmte Standortverhältnisse anzeigen (niedrige Potenz) ● ● Lebensraum: Wasser Blätter dünne Epidermis keine Kutikula = Vorzugsbereich genetisch festgelegter Bereich für Reaktionen einer Art auf die ● • kaum Spaltöffnungen a) Schwimmblätter = ● ● b) Unterwasserblätter große, luftgefüllte Interzellulare →→ Auftrieb Spaltöffnungen auf Blattoberseite • schwimmen im Wasser keine Spaltöffnungen Sprossachse wenige Leitgefäße aber Luftkanäle (Hohlräume) • zarte Stängel Wurzel • schwach ausgebildet oder fehlend Ziel der Anpassung Blätter möglichst nah an Wasseroberfläche für Fotosynthese und Gasaustausch Lebensraum: trocken (Wüste, Steppe) Blätter • Blattabwurf oder kleine, harte, überdauernde Blätter schnell schließende, eingesenkte Spaltöffnungen mehrschichtige Epidermis und Kutikula (transpirationseinschränkend) Sprossachse • starke Gefäße viele, gut ausgebildete Leitbündel Wurzel • sehr gut entwickelt • hohes osmotisches Potenzial Ziel der Anpassung • Einschränkung der Transpiration, Verdunstungsschutz Mesophyt (wandlungsfähige Pflanzen) z.B. Laubbäume, heimische Pflanzen 2000Ba BOOOOOC Verlust Mesophyt (z. B. Buche) Hygrophyt (Feuchtluftpflanze) z.B. Farne, Springkraut Hygrophyt (z. B. Wasserknöterich) Anpassung von Tieren Trockenlufttiere bei 0% bei 50% Luftfeuchtigkeit Gewinn absorbiertes Wasser Oxidationswasser Verlust Wassertiere Feuchtlufttiere Gewinn Transpiration Urin/Kot Lebensraum: wechselfeucht, winterkalt Blätter meist weiche Blätter ● ● ● ● Sprossachse • derb, verdickte Rinde starke, mäßig viele Leitbündel Wurzel ● stark entwickelt ● oft Speicherorgan Ziel der Anpassung Anpassung an wechselnde Wasserbedingungen) ● Blattabwurf (z.B. Winter) Spaltöffnungen an Blattunterseite Lebensraum: immerfeucht (Tropen, Feuchtgebiet) Blätter große, dünne Laubblätter Spaltöffnungen oft herausgehoben ● große Interzellulare (transpirationsfördernd) dünne Kutikula • lebende...

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Haare Sprossachse • zarte, oft hohe Stängel weite, zarte Gefäße wenige Leitbündel ● ● Wurzel z.B. Säugetiere, Vögel Lebensraum: trockene Biotope - geringer Wasserbedarf - Verdunstungsschutz: Haare, Knochenplatten, (Chitin-)Panzer, Horngebilde - wasserarme Ausscheidungsprodukte, Wasser aus eigenem Stoffwechsel • schwach ausgebildet niedriges osmotisches Potenzial Ziel der Anpassung Förderung von Transpiration, Verdunstung Temperaturanpassung vermindert Hitzestau→keine Verdunstung zur Abkühlung Nachtaktivität, Sommerschlaf, Bauten senken Wasserbedarf z.B. Amphibien, Schnecken, Bodenorganismen Lebensraum: Biotope mit hoher Luftfeuchtigkeit kein Verdunstungsschutz - Atmung auch über die Haut - nackte, drüsenreiche Haut Osmoregulation (= Schutz vor zu viel Wasseraufnahme und -abgabe) isotonisch: Konzentration gelöster Stoffe in Körperflüssigkeit = Konzentration Wasser hyperosmotisch: Konzentration gelöster Stoffe in KF > Konzentration gelöster Stoffe im Wasser Wassereinstrom (Osmose), Wasser wird ausgeschieden hypoosmotisch: Konzentration gelöster Stoffe in KF < Konzentration gelöster Stoffe im Wasser Wasseraufnahme (Trinken), Ausscheidung von überschüssigem Salz umweltfaktor temperatur - Lebensprozesse von Lebewesen zwischen 0 und 40 Grad - unter 0: Zellwasser gefriert über 40: Eiweiße zerstört Wechselwarme Tiere (ektotherm/ poikilotherm) = Amphibien, Reptilien, Insekten - Körpertemperatur schwankt mit Umgebungstemperaturen - Bewegungsaktivität von Außentemperatur abhängig - Körpertemperatur durch Verhaltensmuster regulierbar Gleichwarme Tiere (endotherm/ homoiotherm) Säugetiere, Vögel = Winterruhe - eingeschränkte Stoffwechselaktivität - wachen zwischendurch auf Bau der Laubblätter - Nahrungsaufnahme/ Vorräte - Körpertemperatur leicht gesenkt - z.B. Dachs, Eichhörnchen umweltfaktor licht Anpassung von Pflanzen an die Lichtintensität Lichtpflanze Lichtintensität am ungehinderte Lichteinwirkung Standort allgemeine Angepasstheit Anpassungsziele - Körpertemperatur weitgehend unabhängig von Außentemperatur (36-40) - Wärmeproduktion, Mechanismen der Temperaturregulation (Schweiß, Haare abwerfen, Hecheln, Aufplustern) - eingesenkte Spaltöffnungen - kleine, dicke Blätter Wechselwarme Intensität der Lebensvorgänge Kältetod gedeihen optimal bei voller Belichtung Gleichwarme Intensität der Lebensvorgänge Photosyntheserate Kältetod.. 0- Kältestarre Verklammung Minimum Winterschlaf - mehrschichtiges Palisaden-& Schwammgewebe - enge Interzellulare - starke Kutikula ununterbrochener Schlaf Körpertemperatur bis zu 5 Grad gesenkt 10-15% Stoffwechsel - Lebensfunktionen stark reduziert - z.B. Hamster, Igel - breites Palisadengewebe mit Chloroplasten für optimale Fotosynthese-Rate dicke Epidermis und Kutikula zum Verdunstungsschutz - minimierte Fläche zum Schutz vor zu viel Licht Lebensbereich Aktives Leben gleiche Anordnung der Schichten ertragen keine volle Beleuchtung Lichtsättigungspunkt Halbschatten undixew Sonnenpflanze undixew Schattenpflanze abgeschirmte Lichteinwirkung (unter 50%) Schattenpflanze Lichtstärke Lichtkompensationspunkt Wärmestarre Wärmestarre - wenigschichtiges Palisaden-& Schwammgewebe dünne Kutikula keine eingesenkten Spaltöffnungen - große, dünne Blätter Hitzetod Temperatur dünne Kutikula um Licht durchzulassen - große Oberfläche für viel Lichtaufnahme - Chloroplasten dem Licht stärker zugewandt als bei Lichtblatt um Fotosynthese zu erhöhen dünnes Palisadengewebe, wenig Chloroplasten da weniger Licht für FS gebraucht wird Hitzetod Temperatur Anpassung von Pflanzen an die tägliche Belichtungsdauer vegetative Phase generative Phase Entwicklungsabschnitt, in dem nur = Blüten- und Fruchtbildung Vegetationsorgane gebildet werden - Wurzel, Sprossachse, Blätter = Tagneutrale Pflanzen Photoperiode hat keinen Einfluss auf Blütenbildung Kurztagspflanze - blühen bei einer Belichtungsdauer von weniger als 12 Stunden - z.B. Mais, Reis Langtagspflanze - blühen bei einer Belichtungsdauer von mindestens 12 Stunden - Tabak, Salat biotische faktoren Interaktionen/ Wechselwirkungen zwischen Lebewesen = = Organismen wirken gegenseitig aufeinander ein und fördern/ hemmen sich dabei fördernd Stoffaustausch Arbeitsteilung Samenverbreitung intraspezifische berichungen Fo Revierverhalten - Verteidigung Territorium - halten Artgenossen aggressiv auf Abstand Sexualpartnerschaft - Werben um Sexualpartner - Pheromone, Balz, Imponieren Beispiel Tierstaat - Arbeitsteilung & Spezialisierung → energiesparend - Rangordnung - Beispiel Ameisen = Wechselbeziehungen zwischen Individuen/ Populationen der gleichen Art - innerartliche Konkurrenz in einem Ökosystem um optimale Lebensbedingungen - z.B. Konkurrenz um Nahrung, Partner, Revier, Rang Arbeiterin Königin Männchen Photoperiodismus = Abhängigkeit von Wachstum, Entwicklung und Verhalten bei Pflanzen von der Tageslänge hemmend Raumkonkurrenz Nahrungskonkurrenz Feinde (innerartlich) Rangordnung - Rangordnungsverhalten (Drohen, Kämpfe) bestimmen Stellung im Tierverband - soziale Unterschiede zwischen Individuen einer Gruppe Vergesellschaftung von Tieren - Familienverbände (Elefanten) - Jagdgesellschaften (Delfine) - Schlafverbände (Fledermäuse) Tierstaat (Ameisen, Bienen) Männchen: Begattung der Königin Königin: Koloniegründung, Produktion Ameisen Arbeiterinnen: viele Aufgaben (Sammler, Bauarbeiter, Pfleger, Wächter...) interspezifische berichungen = Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Arten - Wettbewerb der Individuen um wichtige Lebensgrundlagen (Wasser, Nahrung etc.) Konkurrenzausschluss Arten mit gleichen ökologischen Bedürfnissen können nicht nebeneinander existieren - konkurrenzstarke Art unterdrückt konkurrenzschwache Art Konkurrenz-Ausschluss-Prinzip Konkurrenzvermeidung - Arten stehen nicht im Wettbewerb und überleben beide - energiesparend - - Parasitismus = Zusammenleben von Organismen verschiedener Arten mit einseitigem Nutzen für eine Art (dem Parasiten) - Schädigung des Wirtes durch Stoffentzug, giftige Sekrete, Zerstörung Gewebe/ Organe tierische Parasiten = Endoparasit - Innenparasit leben im Wirtsinneren - Haftorgane oft Zwitter hohe Spezialisierung auf Wirt z.B. Bandwurm, Pärchenegel = = (zwischenartlich) Vollschmarotzer parasitische Blütenpflanze, die bei Ernährung vom Wirt abhängig sind - streng wirtspezifisch z.B. Seide, Orchidee - kein Chlorophyll, keine Fotosynthese - dringen mit Saugorganen ins Phloem ein - saugen Wasser, Mineralsalze und Assimilate pflanzliche Parasiten Räuber - greift reaktionsschnell an - leistungsfähige Sinnesorgane angepasste Fangmethoden = Außenparasit - lebt auf Körperoberfläche - ständig/zeitweise auf dem Wirt Symbiose = Zusammenleben verschiedener Organismen, dass für beide Partner von Nutzen ist Beispiel Flechte Pilz und z.B. Alge = - Alge nutzt Mineralsalze und das vom Pilz aufgenommene Wasser - Pilz entzieht Alge Kohlenhydrate (Fotosynthese) Beispiel Koralle Ernährung von Eiweißbestandteilen, Blut, Haaren, Federn Ektoparasit Mundwerkzeuge, Haftorgane keine aktive Fortbewegung z.B. Laus, Floh Polyp und Alge Alge nutzt Stoffwechselprodukte des Polypen (CO2, Stickstoff-, Phosphatverbindungen) - Polyp erhält Sauerstoff, Zucker und Lipide Kommensalismus Beziehung zwischen zwei Individuen zweier Arten, wobei eine Art sich von der Nahrung der anderen Art mit ernährt, ohne gegenseitigen Schaden z.B. Löwe fängt Beute, Hyäne frisst Reste Halbschmarotzer = parasitische Blütenpflanze, die dem Wirt über Saugorgane Wasser und Nährsalze entzieht betreiben Fotosynthese → Assimilate mit Xylem verbunden wenig wirtspezifisch z.B. Mistel Räuber-Beute-Beziehung Wechselbeziehung zwischen einer Räuber- und einer Beutepopulation über längere Zeit Beute meist kleiner als Räuber - Abwehrorgane, Schutzfärbungen - besondere Verhaltensweisen Anpassungsmerkmale bei Räuber- und Beutetieren Räubertiere Ausbildung von Fang- und Greiforganen (Zähne, Schnabel, Krallen) Abgabe von Lähmungsgiften (z.B. Süßwas- serpolyp, Schlangen) Ausprägung leistungsfähiger Sinnesorgane Ausbildung besonderer Verhaltensweisen (z.B. Lauf- und Sprungvermögen, Bau von Fangnetzen bei Spinnen) Beutetiere Ausbildung von Abwehrorganen (z.B. Bie- nenstachel, Igelstacheln) Ausbildung von Schutzfärbungen bzw. von Abschrecktrachten (z.B. Pfauenauge) Abgabe von Sekreten (Gifte, Stinkstoffe) Ausbildung besonderer Verhaltensweisen (z.B. Fluchtreaktionen, Totstellung)