Grundlagen der Ökologie und Umweltfaktoren
Die Ökologie beschäftigt sich mit den komplexen Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt. Besonders relevant für das Biologie Abitur NRW sind die abiotischen und biotischen Umweltfaktoren sowie deren Einfluss auf Organismen. Die abiotischen Faktoren umfassen physikalische und chemische Einflüsse wie Temperatur, Licht und Wasser, während biotische Faktoren die Wechselwirkungen zwischen Lebewesen beschreiben.
Definition: Die ökologische Potenz beschreibt die Toleranzbreite eines Organismus gegenüber Umweltfaktoren. Sie wird durch die Toleranzkurve dargestellt, die das Minimum, Optimum und Maximum eines Umweltfaktors anzeigt.
Ein zentrales Konzept ist die Temperaturabhängigkeit von Organismen. Bei poikilothermen (wechselwarmen) Tieren steigt die Stoffwechselrate mit der Temperatur nach der RGT-Regel. Homoiotherme (gleichwarme) Tiere hingegen halten ihre Körpertemperatur konstant. Die Klimaregeln nach Bergmann und Allen beschreiben Anpassungen an verschiedene Temperaturbedingungen.
Der Einfluss des Lichts zeigt sich besonders deutlich bei Pflanzen. Sonnen- und Schattenblätter weisen unterschiedliche Anpassungen auf. Kurztagpflanzen blühen bei kurzer Tageslänge, Langtagpflanzen bei langer Tageslänge. Der Fototropismus ermöglicht Pflanzen, sich zum Licht hin zu orientieren.












































