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Bestäubungsarten

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 Was versteht man unter Bestäubung?
Den Vorgang der Übertragung von Pollen auf die
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Was versteht man unter Bestäubung? Den Vorgang der Übertragung von Pollen auf die Narbe oder die Samenanlage nennt man Bestäubung. Hier kommen sich, wie beim Menschen, zwei halbierte Erbanlagen ganz nah: Eine befindet sich im männlichen Pollen, eine im weiblichen Fruchtknoten. Wenn alles gut geht, keimt der Pollen aus, durchwächst mit seinem Pollenschlauch über mehrere Tage den Griffel der Blüte und gelangt schließlich zur sogenannten Embryosackzelle. Hier nun kommt es zur Verschmelzung der zwei Zellen und das enthaltene Erbgut wird kombiniert. Welche Arten von Bestäubung gibt es? Auf die Frage, von welchem Pollen sich eine Pflanze befruchten lässt, gibt es zwei mögliche Antworten: Selbstbestäubung und Fremdbestäubung. Selbstbestäubung Bei Selbstbestäubern kann die Verbindung aus Fruchtknoten und Pollen derselben Pflanze zu Samenanlagen führen. Das hat den Vorteil, dass aus wenigen Individuen schnell eine ganze Kolonie werden kann. Pionierpflanzen gehören daher oft zu den Selbstbestäubern. Beispiele für Selbstbestäubung: Kleines Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), Gerste (Hordeum vulgare), Bohnen (Phaseolus vulgaris), Erbsen (Pisum sativum) Fremdbestäubung Fremdbestäuber können sich nicht selbst befruchten: Pollen und Fruchtknoten müssen bei ihnen von verschiedenen Individuen einer Art stammen, damit es zur Befruchtung kommt. Das hat den Vorteil, dass die genetische Variabilität und damit die Anpassungsfähigkeit dieser Pflanzen sehr hoch ist. Manche Pflanzen neigen zur Selbstbestäubung, andere zur Fremdbestäubung einige können auch beides gleichermaßen. Die Fremdbestäubung ist allerdings der weitaus häufigere Fall. Ob eine Pflanze ein Selbst- oder Fremdbestäuber ist, sagt übrigens nichts darüber aus, ob sie von Insekten, dem...

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