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Die Röteln

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 Die Röteln Gliederung
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- Übertragung
Symptomatik
Komplikationen
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- Diagnostik
Therapie
Meldepflicht
Aktualität
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Allgemeine Informa
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Bio Vortrag über Röteln

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Die Röteln Gliederung - - Übertragung Symptomatik Komplikationen - - - Diagnostik Therapie Meldepflicht Aktualität - - - Allgemeine Informationen Aufbau des Rötelnvirus - - Zusammenfassung → Video Allgemeine Informationen hochansteckende Krankheit lebenslange Immunität - Kinderkrankheit (Alter: 5-9 Jahre) - rote Hautflecken, Fieber, Lymphknotenschwellungen Gefährdung während Schwangerschaft Rötelnembryopathie - - Impfung verfügbar Lyl Aufbau - Gattung: Rubivirus Familie: Matona Viridae Capsid protein (CP) Genomic RNA Membrane einzelsträngige RNA - positive Polarität als Genom ikosaederisches Kapsid Länge RNA-Genom: 9.757 Nukleotiden Trimer of E1-E2 T=4 Übertragung Tröpfcheninfektion 50% Konatagiosität - viele Viren in nasopharyngeale Sekrete Inkubationszeit: 14-21 Tage Eindringen über Schleimhäute der oberen Atemwege Vermehrung im lymphatischen Gewebe - Ausschüttung in Blutbahn bei Schwangerschaft durch die Plazenta aufs Ungeborene Quynh Anh, Ngo Bio Vortrag: Röteln Ich denke jeder von uns hat sich schon einmal mit einer Virus Infektion angesteckt. Sei es eine leichte Grippe auch genannt Influenza, nerviger Schnupfen oder störender Husten. Aber wer von Euch hatte bisher Röteln? Und wusstet Ihr, dass es besonders für Mädchen bzw. Frauen gefährlich sein kann? Nein? Naja, jetzt wisst Ihr es. Wie Ihr vielleicht anhand meiner Fragen erkennen könnt, soll es heute in meinem Vortrag um das Thema Virus Infektion gehen. Genauer gesagt um die Röteln. Dazu habe ich meinen Vortrag folgend gegliedert: Zuerst rede ich über allgemeine Informationen, danach über den Aufbau des Rötelnviruses, die Übertragung, darauf folgt die Symptomatik, Komplikationen, anschließend die Diagnostik, die Therapie, dann die Meldepflicht von Röteln, die Aktualität in Deutschland und zum Schluss habe ich noch eine Zusammenfassung in Form eines kurzen Videos. Nun zu den allgemeinen Informationen. Die Röteln sind eine hochansteckende Krankheit,...

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die durch Rötelviren ausgelöst wird und eine lebenslange Immunität hinterlässt, weshalb sie zu den Kinderkrankheiten zählt. Typerischewerise sind Kinder im Alter von 5-9 Jahren davon betroffen. Rötelviren befallen nur den Menschen. Neben den typischen roten Hautflecken, einem masernähnliche Exanthem (Hautausschlag, der meist große Hautareale befällt), können auch Fieber und Lymphknotenschwellungen auftreten. Gefürchtet ist eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft, weil sie zu schweren Komplikationen mit ausgeprägten Fehlbildungen des Kindes und auch zu Fehlgeburten führen kann, der sogenannten Rötelnembryopathie. Die Behandlung besteht aus rein symptomatischen Maßnahmen, also der Linderung der Krankheitssymptome. Eine vorbeugend legende Impfung ist ebenfalls verfügbar. Als nächstes kommen wir zum Aufbau. Das Rötelnvirus ist das einzige Mitglied der Gattung Rubivirus und gehört zur Familie der Matona Viridae. Die Mitglieder besitzen eine einzelsträngige RNA mit positiver Polarität als Genom, das von einem ikosaedrischen Kapsid umgeben ist. Das RNA-Genom im Inneren des Kapsids hat eine Länge von ungefähr 9.757 Nukleotiden und ist codiert für zwei nicht strukturelle Proteine sowie drei strukturelle Proteine. Das Kapsidprotein sowie die beiden Hüllproteine E1 und E2 machen die drei strukturellen Proteine aus. Als nächstes möchte ich zu der Übertragung von Röteln übergehen. Die Übertragung erfolgt meistens durch Tröpfcheninfektion mit einer 50 Prozentigen Kontagiosität (Ansteckungsfähigkeit). Besonders in nasopharyngeale (die Nase und den Rachen (Pharynx) betreffend) Sekrete sind sehr viele Viren enthalten. Die Inkubationszeit beträgt 14-21 Tage. Eine Woche vor bis eine Woche nach dem Ausbruch des Exanthems ist der Patient zudem ansteckend. Selbst asymptomatische ("ohne Symptome") Infizierte sind infektiös. Die Viren dringen in der Regel über die Schleimhäute der oberen Atemwege ein und werden zunächst in lymphatischen Gewebe vermehrt. Anschließend folgt eine Ausschüttung in die Blutbahn, so dass die Viren viele Organe erreichen können. Im Falle einer Schwangerschaft kann eine Übertragung des Virus über den Mutterkuchen, also die Plazenta, auf das ungeborene Kind erfolgen. Quynh Anh, Ngo Der nächste Punkt ist die Symptomatik. Der Verlauf dieser Erkrankung ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und nicht sehr spezifisch, das heißt leicht mit anderen fieberhaften Erkrankungen mit einem Hautausschlag verwechselbar. Etwa bei der Hälfte der Infektionen treten überhaupt keine Symptome auf. Dies wird als asymptomatischer Verlauf bzw. der stillen Feiung bezeichnet. Nach der Inkubationszeit können sich zunächst im Gesicht gerötete, einzeln stehende, leicht erhabene Flecken bilden, die sich auf den Rumpf und den Extremitäten ausbreiten. Diese bilden sich meist nach 1-3 Tagen zurück. Begleitend tritt oft eine erhöhte Temperatur bis 39 Grad Celsius auf. Weitere mögliche Symptome sind Kopf- und Gliederschmerzen, Lymphknotenschwellungen am Hinterkopf, Nacken, und hinter den Ohren, ein leichter Katarrh (Entzündung) der oberen Atemwege, sowie auch Bindehautentzündungen. Soweit zu den Symptomen. Und nun zu den Komplikationen. Seltene mit zunehmendem Lebensalter des Patienten häufiger werdende Komplikationen sind Gelenkentzündungen, eine Verringerung der Zahl der Blutplättchen mit vermehrter Blutungsneigung oder eine Enzephalitis (Gehirnentzündung). Darüber hinaus kann es auch zu einer Bronchitis, eine Mittelohrentzündung oder auch eine Herzbeteiligung kommen. Eine besondere Gefahr stellt jedoch eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft da. In den ersten 8 Wochen der Schwangerschaft führt eine Rötelninfektion in 90% der Fälle zur Schädigung des Embryos. Mit fortschreitender Schwangerschsft sinkt dieses Risiko. Mögliche Infektionen des ungeborenen Kindes sind ein spontan Abort (Schwangerschaftsabbruch), Frühgeburt oder die Kombination aus Fehlbildungen in Form von Herzfehlern, Trübungen der Augenlinse (Katarakt) und eine Innenohrschwerhörigkeit. Dieses Vollbild, was auch Gregg-Syndrom genannt wird, entsteht bei Rötelninfektionen in der 4. Schwangerschaftswoche, wohingegen eine Infektion der 20. Schwangerschaftswoche möglicherweise lediglich eine isolierte Taubheit auslöst. Ich komme jetzt zu der Diagnostik. Im Gegensatz zu anderen Kinderkrankheiten ist eine allein auf den Krankheitszeichen basierende sichere Diagnosestellung nicht möglich. Röteln können mit anderen Infektionskrankheiten, die mit einem fleckigen Exanthem einhergehen, wie zum Beispiel dem 3-Tage-Fieber, Ringelröteln, Masern oder auch Entero- oder Adenovirus Infektionen, sowie Mykoplasmen oder Scharlach verwechselt werden. Der direkte Nachweis des Rubella Virus (Rötelnvirus) in Rachen, Spülflüssigkeit, Urin oder anderen Sekreten ist in Speziallabors zwar grundsätzlich möglich, jedoch aufwendiger und in der Routinediagnostik nicht sinnvoll. Er ist speziellen Fragestellungen, beispielsweise bei angeborenen Infektionen vorbehalten. Wenn wichtige Entscheidungen von der Diagnosestellung abhängen, beispielsweise bei Röteln Verdacht bei einer Schwangeren, muss die Diagnose durch Untersuchung der Antikörper im Blut mittels Immunassays, also ELISA (antikörperbasiertes Nachweisverfahren), gestellt werden. Ein positiver Nachweis von IgM Antikörpern (Blutuntersuchung) wird als Hinweis, jedoch noch nicht als Nachweis einer Infektion gewertet, da der Test beispielsweise durch Kreuzreaktion mit Antikörpern gegen andere Viren auch falsch positiv ausfallen kann. Nun, wie kann man Röteln Therapieren? Es existiert keine ursächliche Behandlung. Die symptomatische Therapie beschränkt sich fiebersenkende Mittel, sowie entzündungshemmende Schmerzmittel bei Gelenkbeteiligung. Erkrankte bzw. deren Eltern sollten auf die mögliche Gefahr für empfängliche Schwangere hingewiesen werden. Die beste Prävention stellt immer noch die Impfung da. Kinder mit während der Schwangersschaft erworbenen Röteln benötigen entsprechende Ausprägung, teils eine umfassende Betreuung, gegebenenfalls einschließlich Augen- oder auch Herzoperationen, Hörgeräteversorgung, Förderung durch beispielsweise Logopädie und Krankengymnastik. Zur Vorbeugung zählen die Expositionsprophylaxe (alle nicht-medikamentösen Vorbeugemaßnahmen), die Postexpositionsprophylaxe (medikamentöse Behandlung oder eine oder mehrere Impfungen), sowie die angesprochene Impfung. Jetzt noch ein paar Worte zur Meldepflicht. Röteln und auch die Rötelnembryopathie sind in Deutschland meldepflichtig nach § 6 Absatz 1, IfSG. Auch deren Erreger Rubella Virus ist nach § 7 IfSG ein namentlich meldepflichtiger Erreger. Und nun zum vorletzten Punkt die Aktualität. Röteln waren vor Einführung der Rötelnimpfung in Deutschland eines der häufigstens Kinderkrankheiten. In Deutschland ist heutzutage die Häufigkeit von Röteln nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sehr klein. Pro Jahr werden in Deutschland nur noch etwa 20 bis 40 Röteln-Infektionen gemeldet, die Hälfte davon bei Erwachsenen. Da Röteln häufig ohne Symptome verlaufen, werden sie allerdings nicht immer erkannt. Meinen Vortrag beende ich mit der Zusammenfassung in Form eines Videos. https://www.youtube.com/watch?v=1NjfuGDHI3E Damit bin ich am Ende meines Vortrages. Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit! Natürlich bin ich gerne bereit, Fragen zu beantworten. Anmerkung: Die PPP habe ich Ihnen als PDF Datei zugeschickt. Auf der 12. Seite der PPP ist ein Video, das sie durch Anklicken öffnen können. Beim Vortragen würde dieses Video natürlich automatisch abspielen. Nicht dass Sie sich wundern, wieso da nur ein großes Bild ist. Quellenangabe https://www.Irakn.de/site/lrakn/get/params_E1895031959/2050102/Roeteln%20MB.pdf https://www.amboss.com/de/wissen/Röteln https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/roeteln.html Quynh Anh, Ngo https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rötelnvirus https://www.gesundheitsinformation.de/roeteln.html https://www.meine-gesundheit.de/krankheit/krankheiten/roeteln https://eref.thieme.de/images/supmat/9783940615503_230.pdf https://www.youtube.com/watch?v=1NjfuGDHI3 https://www.netdoktor.de/krankheiten/roeteln/ https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Roeteln.html https://www.gelbe-liste.de/krankheiten/roeteln-rubella https://gesund.bund.de/roeteln#definition https://www.eltern.de/gesundheit-und-ernaehrung/medizin/roeteln.html Arbeitsblatt/Handout und Lösung folgen auf den nächsten Seiten. 9 3 Beantworte erst die Fragen und fülle das Kreuzworträtsel anschließend aus. 7 5 8 6 4 L S H N E E Die Röteln Lösungshinweise/ Notizen: 2 A 10 H Quynh Anh, Ngo N Folgende Aufgaben sind zu lösen bzw. folgende Wörter sind im Kreuzworträtsel versteckt: Horizontal ● ● ● ● ● ● ● ● ● Quynh Anh, Ngo (1) Was genau wird bei Babys betroffen, wenn sie sich im Mutterleib infiziert haben? (3) Wie heißt der Virus, der Röteln verursacht? (5) Was können Röteln bei schwangere Mädchen/ Frauen bewirken? (6) Wie heißt die Zeit zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit? (7) Über was werden Röteln übertragen? (8) Wie nennt man den Fachbegriff, wenn sich der Ungeborene im Mutterleib infiziert? Vertikal (9) Wie heißt der Impfstoff der vor Masern, Mumps und Röteln schützt? (10) Was ist ein typisches Symptom für Röteln? (2) Für welches Geschlecht sind Röteln eher Gefährlich? (4) Wo vermehrt sich das Virus hauptsächlich?

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Die Röteln Gliederung - - Übertragung Symptomatik Komplikationen - - - Diagnostik Therapie Meldepflicht Aktualität - - - Allgemeine Informationen Aufbau des Rötelnvirus - - Zusammenfassung → Video Allgemeine Informationen hochansteckende Krankheit lebenslange Immunität - Kinderkrankheit (Alter: 5-9 Jahre) - rote Hautflecken, Fieber, Lymphknotenschwellungen Gefährdung während Schwangerschaft Rötelnembryopathie - - Impfung verfügbar Lyl Aufbau - Gattung: Rubivirus Familie: Matona Viridae Capsid protein (CP) Genomic RNA Membrane einzelsträngige RNA - positive Polarität als Genom ikosaederisches Kapsid Länge RNA-Genom: 9.757 Nukleotiden Trimer of E1-E2 T=4 Übertragung Tröpfcheninfektion 50% Konatagiosität - viele Viren in nasopharyngeale Sekrete Inkubationszeit: 14-21 Tage Eindringen über Schleimhäute der oberen Atemwege Vermehrung im lymphatischen Gewebe - Ausschüttung in Blutbahn bei Schwangerschaft durch die Plazenta aufs Ungeborene Quynh Anh, Ngo Bio Vortrag: Röteln Ich denke jeder von uns hat sich schon einmal mit einer Virus Infektion angesteckt. Sei es eine leichte Grippe auch genannt Influenza, nerviger Schnupfen oder störender Husten. Aber wer von Euch hatte bisher Röteln? Und wusstet Ihr, dass es besonders für Mädchen bzw. Frauen gefährlich sein kann? Nein? Naja, jetzt wisst Ihr es. Wie Ihr vielleicht anhand meiner Fragen erkennen könnt, soll es heute in meinem Vortrag um das Thema Virus Infektion gehen. Genauer gesagt um die Röteln. Dazu habe ich meinen Vortrag folgend gegliedert: Zuerst rede ich über allgemeine Informationen, danach über den Aufbau des Rötelnviruses, die Übertragung, darauf folgt die Symptomatik, Komplikationen, anschließend die Diagnostik, die Therapie, dann die Meldepflicht von Röteln, die Aktualität in Deutschland und zum Schluss habe ich noch eine Zusammenfassung in Form eines kurzen Videos. Nun zu den allgemeinen Informationen. Die Röteln sind eine hochansteckende Krankheit,...

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die durch Rötelviren ausgelöst wird und eine lebenslange Immunität hinterlässt, weshalb sie zu den Kinderkrankheiten zählt. Typerischewerise sind Kinder im Alter von 5-9 Jahren davon betroffen. Rötelviren befallen nur den Menschen. Neben den typischen roten Hautflecken, einem masernähnliche Exanthem (Hautausschlag, der meist große Hautareale befällt), können auch Fieber und Lymphknotenschwellungen auftreten. Gefürchtet ist eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft, weil sie zu schweren Komplikationen mit ausgeprägten Fehlbildungen des Kindes und auch zu Fehlgeburten führen kann, der sogenannten Rötelnembryopathie. Die Behandlung besteht aus rein symptomatischen Maßnahmen, also der Linderung der Krankheitssymptome. Eine vorbeugend legende Impfung ist ebenfalls verfügbar. Als nächstes kommen wir zum Aufbau. Das Rötelnvirus ist das einzige Mitglied der Gattung Rubivirus und gehört zur Familie der Matona Viridae. Die Mitglieder besitzen eine einzelsträngige RNA mit positiver Polarität als Genom, das von einem ikosaedrischen Kapsid umgeben ist. Das RNA-Genom im Inneren des Kapsids hat eine Länge von ungefähr 9.757 Nukleotiden und ist codiert für zwei nicht strukturelle Proteine sowie drei strukturelle Proteine. Das Kapsidprotein sowie die beiden Hüllproteine E1 und E2 machen die drei strukturellen Proteine aus. Als nächstes möchte ich zu der Übertragung von Röteln übergehen. Die Übertragung erfolgt meistens durch Tröpfcheninfektion mit einer 50 Prozentigen Kontagiosität (Ansteckungsfähigkeit). Besonders in nasopharyngeale (die Nase und den Rachen (Pharynx) betreffend) Sekrete sind sehr viele Viren enthalten. Die Inkubationszeit beträgt 14-21 Tage. Eine Woche vor bis eine Woche nach dem Ausbruch des Exanthems ist der Patient zudem ansteckend. Selbst asymptomatische ("ohne Symptome") Infizierte sind infektiös. Die Viren dringen in der Regel über die Schleimhäute der oberen Atemwege ein und werden zunächst in lymphatischen Gewebe vermehrt. Anschließend folgt eine Ausschüttung in die Blutbahn, so dass die Viren viele Organe erreichen können. Im Falle einer Schwangerschaft kann eine Übertragung des Virus über den Mutterkuchen, also die Plazenta, auf das ungeborene Kind erfolgen. Quynh Anh, Ngo Der nächste Punkt ist die Symptomatik. Der Verlauf dieser Erkrankung ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und nicht sehr spezifisch, das heißt leicht mit anderen fieberhaften Erkrankungen mit einem Hautausschlag verwechselbar. Etwa bei der Hälfte der Infektionen treten überhaupt keine Symptome auf. Dies wird als asymptomatischer Verlauf bzw. der stillen Feiung bezeichnet. Nach der Inkubationszeit können sich zunächst im Gesicht gerötete, einzeln stehende, leicht erhabene Flecken bilden, die sich auf den Rumpf und den Extremitäten ausbreiten. Diese bilden sich meist nach 1-3 Tagen zurück. Begleitend tritt oft eine erhöhte Temperatur bis 39 Grad Celsius auf. Weitere mögliche Symptome sind Kopf- und Gliederschmerzen, Lymphknotenschwellungen am Hinterkopf, Nacken, und hinter den Ohren, ein leichter Katarrh (Entzündung) der oberen Atemwege, sowie auch Bindehautentzündungen. Soweit zu den Symptomen. Und nun zu den Komplikationen. Seltene mit zunehmendem Lebensalter des Patienten häufiger werdende Komplikationen sind Gelenkentzündungen, eine Verringerung der Zahl der Blutplättchen mit vermehrter Blutungsneigung oder eine Enzephalitis (Gehirnentzündung). Darüber hinaus kann es auch zu einer Bronchitis, eine Mittelohrentzündung oder auch eine Herzbeteiligung kommen. Eine besondere Gefahr stellt jedoch eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft da. In den ersten 8 Wochen der Schwangerschaft führt eine Rötelninfektion in 90% der Fälle zur Schädigung des Embryos. Mit fortschreitender Schwangerschsft sinkt dieses Risiko. Mögliche Infektionen des ungeborenen Kindes sind ein spontan Abort (Schwangerschaftsabbruch), Frühgeburt oder die Kombination aus Fehlbildungen in Form von Herzfehlern, Trübungen der Augenlinse (Katarakt) und eine Innenohrschwerhörigkeit. Dieses Vollbild, was auch Gregg-Syndrom genannt wird, entsteht bei Rötelninfektionen in der 4. Schwangerschaftswoche, wohingegen eine Infektion der 20. Schwangerschaftswoche möglicherweise lediglich eine isolierte Taubheit auslöst. Ich komme jetzt zu der Diagnostik. Im Gegensatz zu anderen Kinderkrankheiten ist eine allein auf den Krankheitszeichen basierende sichere Diagnosestellung nicht möglich. Röteln können mit anderen Infektionskrankheiten, die mit einem fleckigen Exanthem einhergehen, wie zum Beispiel dem 3-Tage-Fieber, Ringelröteln, Masern oder auch Entero- oder Adenovirus Infektionen, sowie Mykoplasmen oder Scharlach verwechselt werden. Der direkte Nachweis des Rubella Virus (Rötelnvirus) in Rachen, Spülflüssigkeit, Urin oder anderen Sekreten ist in Speziallabors zwar grundsätzlich möglich, jedoch aufwendiger und in der Routinediagnostik nicht sinnvoll. Er ist speziellen Fragestellungen, beispielsweise bei angeborenen Infektionen vorbehalten. Wenn wichtige Entscheidungen von der Diagnosestellung abhängen, beispielsweise bei Röteln Verdacht bei einer Schwangeren, muss die Diagnose durch Untersuchung der Antikörper im Blut mittels Immunassays, also ELISA (antikörperbasiertes Nachweisverfahren), gestellt werden. Ein positiver Nachweis von IgM Antikörpern (Blutuntersuchung) wird als Hinweis, jedoch noch nicht als Nachweis einer Infektion gewertet, da der Test beispielsweise durch Kreuzreaktion mit Antikörpern gegen andere Viren auch falsch positiv ausfallen kann. Nun, wie kann man Röteln Therapieren? Es existiert keine ursächliche Behandlung. Die symptomatische Therapie beschränkt sich fiebersenkende Mittel, sowie entzündungshemmende Schmerzmittel bei Gelenkbeteiligung. Erkrankte bzw. deren Eltern sollten auf die mögliche Gefahr für empfängliche Schwangere hingewiesen werden. Die beste Prävention stellt immer noch die Impfung da. Kinder mit während der Schwangersschaft erworbenen Röteln benötigen entsprechende Ausprägung, teils eine umfassende Betreuung, gegebenenfalls einschließlich Augen- oder auch Herzoperationen, Hörgeräteversorgung, Förderung durch beispielsweise Logopädie und Krankengymnastik. Zur Vorbeugung zählen die Expositionsprophylaxe (alle nicht-medikamentösen Vorbeugemaßnahmen), die Postexpositionsprophylaxe (medikamentöse Behandlung oder eine oder mehrere Impfungen), sowie die angesprochene Impfung. Jetzt noch ein paar Worte zur Meldepflicht. Röteln und auch die Rötelnembryopathie sind in Deutschland meldepflichtig nach § 6 Absatz 1, IfSG. Auch deren Erreger Rubella Virus ist nach § 7 IfSG ein namentlich meldepflichtiger Erreger. Und nun zum vorletzten Punkt die Aktualität. Röteln waren vor Einführung der Rötelnimpfung in Deutschland eines der häufigstens Kinderkrankheiten. In Deutschland ist heutzutage die Häufigkeit von Röteln nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sehr klein. Pro Jahr werden in Deutschland nur noch etwa 20 bis 40 Röteln-Infektionen gemeldet, die Hälfte davon bei Erwachsenen. Da Röteln häufig ohne Symptome verlaufen, werden sie allerdings nicht immer erkannt. Meinen Vortrag beende ich mit der Zusammenfassung in Form eines Videos. https://www.youtube.com/watch?v=1NjfuGDHI3E Damit bin ich am Ende meines Vortrages. Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit! Natürlich bin ich gerne bereit, Fragen zu beantworten. Anmerkung: Die PPP habe ich Ihnen als PDF Datei zugeschickt. Auf der 12. Seite der PPP ist ein Video, das sie durch Anklicken öffnen können. Beim Vortragen würde dieses Video natürlich automatisch abspielen. Nicht dass Sie sich wundern, wieso da nur ein großes Bild ist. Quellenangabe https://www.Irakn.de/site/lrakn/get/params_E1895031959/2050102/Roeteln%20MB.pdf https://www.amboss.com/de/wissen/Röteln https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/roeteln.html Quynh Anh, Ngo https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rötelnvirus https://www.gesundheitsinformation.de/roeteln.html https://www.meine-gesundheit.de/krankheit/krankheiten/roeteln https://eref.thieme.de/images/supmat/9783940615503_230.pdf https://www.youtube.com/watch?v=1NjfuGDHI3 https://www.netdoktor.de/krankheiten/roeteln/ https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Roeteln.html https://www.gelbe-liste.de/krankheiten/roeteln-rubella https://gesund.bund.de/roeteln#definition https://www.eltern.de/gesundheit-und-ernaehrung/medizin/roeteln.html Arbeitsblatt/Handout und Lösung folgen auf den nächsten Seiten. 9 3 Beantworte erst die Fragen und fülle das Kreuzworträtsel anschließend aus. 7 5 8 6 4 L S H N E E Die Röteln Lösungshinweise/ Notizen: 2 A 10 H Quynh Anh, Ngo N Folgende Aufgaben sind zu lösen bzw. folgende Wörter sind im Kreuzworträtsel versteckt: Horizontal ● ● ● ● ● ● ● ● ● Quynh Anh, Ngo (1) Was genau wird bei Babys betroffen, wenn sie sich im Mutterleib infiziert haben? (3) Wie heißt der Virus, der Röteln verursacht? (5) Was können Röteln bei schwangere Mädchen/ Frauen bewirken? (6) Wie heißt die Zeit zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit? (7) Über was werden Röteln übertragen? (8) Wie nennt man den Fachbegriff, wenn sich der Ungeborene im Mutterleib infiziert? Vertikal (9) Wie heißt der Impfstoff der vor Masern, Mumps und Röteln schützt? (10) Was ist ein typisches Symptom für Röteln? (2) Für welches Geschlecht sind Röteln eher Gefährlich? (4) Wo vermehrt sich das Virus hauptsächlich?