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BiologieBiologie3.114 aufrufe·Aktualisiert 29. Juli 2026·15 Seiten

Atmung bei Insekten und Fischen einfach erklärt

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Mila Engelmann@milaengelmann_afb489

Die Atmungist ein lebenswichtiger Prozess für alle Lebewesen, bei...

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Energiestoffwechsel – Seite 1

Atmungsorgane und Diffusion bei Lebewesen

Die Atmung bei Insekten erfolgt durch ein faszinierendes System der Tracheenatmung. Diese besteht aus einem verzweigten Röhrennetz, das sich durch den gesamten Körper erstreckt und direkt an den Zellen endet. Die Luft wird durch Körper- und Flügelbewegungen transportiert.

Definition: Die äußere Atmung bezeichnet den Gasaustausch zwischen Körperinneren und Umgebung, während die innere Atmung in den Mitochondrien stattfindet.

Die Diffusion spielt bei allen Atmungsvorgängen eine zentrale Rolle. Sie wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst:

  • Höhere Temperatur beschleunigt die Diffusion
  • Größere Austauschflächen verbessern den Gasaustausch
  • Kürzere Diffusionsstrecken erhöhen die Effizienz
  • Größere Konzentrationsunterschiede verstärken den Prozess

Highlight: Bei Insekten begrenzt das Tracheensystem die maximale Körpergröße, da die Diffusion bei zu großen Entfernungen zu langsam verläuft.

Wassertiere nutzen für die Atmung spezielle Kiemen. Diese Kiemenatmung funktioniert durch gut durchblutete, dünnwandige Hautlappen mit einer stark vergrößerten Oberfläche. Besonders effizient ist das Gegenstromprinzip, bei dem sauerstoffreiches Wasser und sauerstoffarmes Blut aneinander vorbeigeleitet werden.

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Energiestoffwechsel – Seite 2

Steuerung der Atmung und Homöostase

Die Regelung der Atmung erfolgt hauptsächlich über den CO2-Gehalt im Blut. Das Atemzentrum zwischen Rückenmark und Gehirn überwacht kontinuierlich wichtige Parameter:

Fachbegriff: Homöostase bezeichnet die Aufrechterhaltung konstanter Bedingungen im Körper trotz äußerer Schwankungen.

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Atmungsregulation:

  • Stoffwechselintensität
  • CO2-Konzentration und pH-Wert im Blut
  • Sauerstoffgehalt
  • Körperliche Aktivität

Sinneszellen in der Halsschlagader und im Gehirn messen ständig diese Werte und leiten die Information an das Atemzentrum weiter. Dieses steuert dann die Atemmuskulatur entsprechend an.

Beispiel: Bei körperlicher Anstrengung steigt der CO2-Gehalt im Blut, was zu einer sofortigen Erhöhung der Atemfrequenz führt.

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Energiestoffwechsel – Seite 3

Der Atmungsregelkreis

Der Regelkreis der Atmung ist ein komplexes System zur Aufrechterhaltung optimaler Gaskonzentrationen im Blut. Zentrale Komponenten sind:

  • Führungsglied (Atemzentrum)
  • Stellglied (Atemmuskulatur)
  • Messglied (Sinneszellen)
  • Regelgröße (Blutgaskonzentrationen)

Highlight: Die negative Rückkopplung sorgt für eine präzise Anpassung der Atmung an den Bedarf.

Der Sollwert der CO2-Konzentration ist im Gehirn gespeichert und dient als Referenz. Abweichungen werden durch das Atemzentrum korrigiert, indem es die Aktivität der Atemmuskulatur anpasst.

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Energiestoffwechsel – Seite 4

Sauerstofftransport und Hämoglobin

Das Hämoglobinmolekül ist der zentrale Sauerstofftransporter im Blut. Seine Struktur ermöglicht eine effiziente Sauerstoffbindung:

Fachbegriff: Oxygenierung bezeichnet die Aufnahme von Sauerstoff durch Hämoglobin, Desoxygenierung dessen Abgabe.

Besondere Merkmale des Hämoglobins:

  • Vier Proteinuntereinheiten
  • Jede Untereinheit enthält eine Häm-Gruppe
  • Zentrales Eisen-Ion für Sauerstoffbindung
  • Kooperativer Bindungseffekt

Beispiel: Ein einzelnes Hämoglobinmolekül kann bis zu vier Sauerstoffmoleküle transportieren, was die Sauerstoffkapazität des Blutes um das 60-fache erhöht.

Die Wasserlöslichkeit und effiziente Sauerstoffbindung machen Hämoglobin zum idealen Transportmolekül für die Atmung.

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Energiestoffwechsel – Seite 5

Sauerstoffaffinität und Energiestoffwechsel im menschlichen Körper

Die Atmung und der Energiestoffwechsel sind fundamentale Prozesse im menschlichen Körper. Die Sauerstoffaffinität des Hämoglobins spielt dabei eine zentrale Rolle bei der äußeren Atmung. Das Hämoglobin bindet Sauerstoff in den Lungen und transportiert ihn zu den Geweben.

Definition: Die Sauerstoffaffinität gibt an, wie stark das Hämoglobin Sauerstoff binden kann. Der P50-Wert bezeichnet den Sauerstoffpartialdruck, bei dem 50% des Hämoglobins mit Sauerstoff gesättigt sind.

Die Sauerstoffbindungskurve verläuft S-förmig (sigmoid) und zeigt die Sauerstoffsättigung des Hämoglobins in Abhängigkeit vom Sauerstoffpartialdruck. In den Lungen herrscht ein hoher Sauerstoffpartialdruck, wodurch das Hämoglobin fast vollständig mit Sauerstoff beladen wird. Im Gewebe ist der Partialdruck niedriger, sodass der Sauerstoff dort abgegeben wird.

Highlight: Verschiedene Faktoren beeinflussen die Sauerstoffaffinität:

  • Temperatur
  • pH-Wert
  • CO2-Konzentration
  • 2,3-Bisphosphoglycerat
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Energiestoffwechsel – Seite 6

Molekulare Anpassungen und Energieumsatz

Die Anpassung an unterschiedliche Umweltbedingungen erfolgt durch molekulare Modifikationen des Hämoglobins. Das Hormon EPO (Erythropoetin) reguliert die Bildung roter Blutkörperchen als Reaktion auf Sauerstoffmangel.

Fachbegriff: Modifikatorische Variabilität bezeichnet Unterschiede durch Umwelteinflüsse, die nicht vererbbar sind. Genetische Variabilität basiert auf DNA-Sequenzunterschieden und wird vererbt.

Der Energieumsatz eines Organismus setzt sich aus Grundumsatz und Leistungsumsatz zusammen. Der Grundumsatz bezeichnet die Energiemenge, die zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen in völliger Ruhe benötigt wird.

Beispiel: Die Bestimmung des Energieumsatzes erfolgt durch:

  • Direkte Kalorimetrie (Wärmeabgabe)
  • Indirekte Kalorimetrie (O2-Verbrauch und CO2-Produktion)
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Energiebereitstellung aus Glucose

Die Glucose ist der wichtigste Energielieferant für den Körper. Ihre vollständige Oxidation erfolgt nach der Gleichung: C6H12O6 + 6O2 → 6CO2 + 6H2O + Energie

Definition: Stoffwechselwege sind komplexe Reaktionsketten, die durch Enzyme katalysiert werden. In Eukaryoten laufen sie in spezifischen Zellkompartimenten ab.

Die Energiefreisetzung erfolgt schrittweise und wird teilweise in ATP gespeichert. Im Gegensatz zur direkten Verbrennung ermöglicht dies eine kontrollierte Energiegewinnung bei Körpertemperatur.

Highlight: Der Nachweis der Stoffwechselprodukte erfolgt durch:

  • CO2-Nachweis mit Kalkwasser
  • H2O-Nachweis mit Kupfersulfat
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Zellatmung und ATP-Synthese

Die Zellatmung findet in den Mitochondrien statt und umfasst mehrere Teilprozesse: Glykolyse, oxidative Decarboxylierung, Citratzyklus und Atmungskette.

Fachbegriff: ATP (Adenosintriphosphat) ist der wichtigste Energiespeicher der Zelle. Die Energie wird durch Abspaltung einer Phosphatgruppe freigesetzt.

Die Elektronenübertragung erfolgt durch spezielle Überträgermoleküle wie NAD+. Diese ermöglichen die räumliche und zeitliche Trennung von Oxidations- und Reduktionsreaktionen.

Highlight: Die Mitochondrien besitzen:

  • Eine äußere Membran für den Stofftransport
  • Eine stark gefaltete innere Membran für die ATP-Synthese
  • Eine Matrix mit den Enzymen des Citratzyklus
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Energiestoffwechsel – Seite 9

Die Glykolyse: Der erste Schritt der zellulären Energiegewinnung

Die Glykolyse ist ein fundamentaler biochemischer Prozess, bei dem Glucose in Pyruvat umgewandelt wird. Dieser Vorgang findet im Cytoplasma aller lebenden Zellen statt und bildet den ersten Schritt der zellulären Atmung. Während der Glykolyse wird ein Glucose-Molekül (C6H12O6) in zwei Pyruvat-Moleküle aufgespalten, wobei Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) gewonnen wird.

Definition: Die Glykolyse ist ein Stoffwechselweg, bei dem Glucose zu Pyruvat abgebaut wird. Dabei werden pro Glucose-Molekül netto zwei ATP-Moleküle und zwei NADH+H+ gewonnen.

Der Prozess läuft in zwei Hauptphasen ab: In der Investitionsphase werden zunächst zwei ATP-Moleküle verbraucht, um Glucose zu aktivieren. Diese Aktivierung ist notwendig, damit die nachfolgenden energiefreisetzenden Reaktionen ablaufen können. In der zweiten Phase, der Energiegewinnungsphase, werden vier ATP-Moleküle produziert, was zu einem Nettogewinn von zwei ATP führt.

Die Glykolyse ist besonders wichtig für das Verständnis des Blutkreislaufs und der Atmung, da sie den ersten Schritt der Energiegewinnung darstellt. Der Prozess kann sowohl unter aeroben als auch anaeroben Bedingungen ablaufen, was ihn zu einem sehr vielseitigen Stoffwechselweg macht.

Highlight: Die Bilanzgleichung der Glykolyse lautet: Glucose + 2 NAD+ + 2 ADP + 2 P → 2 Pyruvat + 2 NADH+H+ + 2 ATP

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Der Energiestoffwechsel: Von der Glucose zur ATP-Produktion

Der Energiestoffwechsel ist ein komplexer Prozess, der die äußere und innere Atmung verbindet. Nach der Glykolyse wird das entstandene Pyruvat in den Mitochondrien weiter abgebaut. Dieser Prozess wird als Citratzyklus bezeichnet und ist ein wichtiger Teil der Steuerung der Atmung.

Die vollständige Oxidation von Glucose zu Kohlenstoffdioxid und Wasser erfolgt in mehreren enzymkatalysierten Reaktionen. Dabei wird die chemische Energie schrittweise freigesetzt und in Form von ATP gespeichert. Der Gesamtprozess lässt sich in drei Hauptschritte unterteilen: Glykolyse, Citratzyklus und Atmungskette.

Fachbegriff: Die Dissimilation bezeichnet die Umwandlung energiereicher körpereigener Stoffe in energieärmere Stoffe unter Energiefreisetzung.

Die Energieausbeute des gesamten Prozesses ist beeindruckend: Während in der Glykolyse nur 2 ATP-Moleküle entstehen, werden durch den vollständigen Abbau eines Glucose-Moleküls bis zu 38 ATP-Moleküle gewonnen. Diese Energie wird von der Zelle für verschiedene lebenswichtige Prozesse genutzt, wie beispielsweise für Muskelkontraktion, Nervenerregung oder den aktiven Transport von Stoffen.

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Atmung bei Insekten und Fischen einfach erklärt

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Die Atmung ist ein lebenswichtiger Prozess für alle Lebewesen, bei dem Sauerstoff aufgenommen und Kohlendioxid abgegeben wird.

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Atmungsorgane und Diffusion bei Lebewesen

Die Atmung bei Insekten erfolgt durch ein faszinierendes System der Tracheenatmung. Diese besteht aus einem verzweigten Röhrennetz, das sich durch den gesamten Körper erstreckt und direkt an den Zellen endet. Die Luft wird durch Körper- und Flügelbewegungen transportiert.

Definition: Die äußere Atmung bezeichnet den Gasaustausch zwischen Körperinneren und Umgebung, während die innere Atmung in den Mitochondrien stattfindet.

Die Diffusion spielt bei allen Atmungsvorgängen eine zentrale Rolle. Sie wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst:

  • Höhere Temperatur beschleunigt die Diffusion
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Highlight: Bei Insekten begrenzt das Tracheensystem die maximale Körpergröße, da die Diffusion bei zu großen Entfernungen zu langsam verläuft.

Wassertiere nutzen für die Atmung spezielle Kiemen. Diese Kiemenatmung funktioniert durch gut durchblutete, dünnwandige Hautlappen mit einer stark vergrößerten Oberfläche. Besonders effizient ist das Gegenstromprinzip, bei dem sauerstoffreiches Wasser und sauerstoffarmes Blut aneinander vorbeigeleitet werden.

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Steuerung der Atmung und Homöostase

Die Regelung der Atmung erfolgt hauptsächlich über den CO2-Gehalt im Blut. Das Atemzentrum zwischen Rückenmark und Gehirn überwacht kontinuierlich wichtige Parameter:

Fachbegriff: Homöostase bezeichnet die Aufrechterhaltung konstanter Bedingungen im Körper trotz äußerer Schwankungen.

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Atmungsregulation:

  • Stoffwechselintensität
  • CO2-Konzentration und pH-Wert im Blut
  • Sauerstoffgehalt
  • Körperliche Aktivität

Sinneszellen in der Halsschlagader und im Gehirn messen ständig diese Werte und leiten die Information an das Atemzentrum weiter. Dieses steuert dann die Atemmuskulatur entsprechend an.

Beispiel: Bei körperlicher Anstrengung steigt der CO2-Gehalt im Blut, was zu einer sofortigen Erhöhung der Atemfrequenz führt.

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Der Atmungsregelkreis

Der Regelkreis der Atmung ist ein komplexes System zur Aufrechterhaltung optimaler Gaskonzentrationen im Blut. Zentrale Komponenten sind:

  • Führungsglied (Atemzentrum)
  • Stellglied (Atemmuskulatur)
  • Messglied (Sinneszellen)
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Highlight: Die negative Rückkopplung sorgt für eine präzise Anpassung der Atmung an den Bedarf.

Der Sollwert der CO2-Konzentration ist im Gehirn gespeichert und dient als Referenz. Abweichungen werden durch das Atemzentrum korrigiert, indem es die Aktivität der Atemmuskulatur anpasst.

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Sauerstofftransport und Hämoglobin

Das Hämoglobinmolekül ist der zentrale Sauerstofftransporter im Blut. Seine Struktur ermöglicht eine effiziente Sauerstoffbindung:

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Besondere Merkmale des Hämoglobins:

  • Vier Proteinuntereinheiten
  • Jede Untereinheit enthält eine Häm-Gruppe
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Beispiel: Ein einzelnes Hämoglobinmolekül kann bis zu vier Sauerstoffmoleküle transportieren, was die Sauerstoffkapazität des Blutes um das 60-fache erhöht.

Die Wasserlöslichkeit und effiziente Sauerstoffbindung machen Hämoglobin zum idealen Transportmolekül für die Atmung.

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Definition: Die Sauerstoffaffinität gibt an, wie stark das Hämoglobin Sauerstoff binden kann. Der P50-Wert bezeichnet den Sauerstoffpartialdruck, bei dem 50% des Hämoglobins mit Sauerstoff gesättigt sind.

Die Sauerstoffbindungskurve verläuft S-förmig (sigmoid) und zeigt die Sauerstoffsättigung des Hämoglobins in Abhängigkeit vom Sauerstoffpartialdruck. In den Lungen herrscht ein hoher Sauerstoffpartialdruck, wodurch das Hämoglobin fast vollständig mit Sauerstoff beladen wird. Im Gewebe ist der Partialdruck niedriger, sodass der Sauerstoff dort abgegeben wird.

Highlight: Verschiedene Faktoren beeinflussen die Sauerstoffaffinität:

  • Temperatur
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Molekulare Anpassungen und Energieumsatz

Die Anpassung an unterschiedliche Umweltbedingungen erfolgt durch molekulare Modifikationen des Hämoglobins. Das Hormon EPO (Erythropoetin) reguliert die Bildung roter Blutkörperchen als Reaktion auf Sauerstoffmangel.

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Der Energieumsatz eines Organismus setzt sich aus Grundumsatz und Leistungsumsatz zusammen. Der Grundumsatz bezeichnet die Energiemenge, die zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen in völliger Ruhe benötigt wird.

Beispiel: Die Bestimmung des Energieumsatzes erfolgt durch:

  • Direkte Kalorimetrie (Wärmeabgabe)
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Die Glucose ist der wichtigste Energielieferant für den Körper. Ihre vollständige Oxidation erfolgt nach der Gleichung: C6H12O6 + 6O2 → 6CO2 + 6H2O + Energie

Definition: Stoffwechselwege sind komplexe Reaktionsketten, die durch Enzyme katalysiert werden. In Eukaryoten laufen sie in spezifischen Zellkompartimenten ab.

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Zellatmung und ATP-Synthese

Die Zellatmung findet in den Mitochondrien statt und umfasst mehrere Teilprozesse: Glykolyse, oxidative Decarboxylierung, Citratzyklus und Atmungskette.

Fachbegriff: ATP (Adenosintriphosphat) ist der wichtigste Energiespeicher der Zelle. Die Energie wird durch Abspaltung einer Phosphatgruppe freigesetzt.

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Highlight: Die Mitochondrien besitzen:

  • Eine äußere Membran für den Stofftransport
  • Eine stark gefaltete innere Membran für die ATP-Synthese
  • Eine Matrix mit den Enzymen des Citratzyklus
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Die Glykolyse: Der erste Schritt der zellulären Energiegewinnung

Die Glykolyse ist ein fundamentaler biochemischer Prozess, bei dem Glucose in Pyruvat umgewandelt wird. Dieser Vorgang findet im Cytoplasma aller lebenden Zellen statt und bildet den ersten Schritt der zellulären Atmung. Während der Glykolyse wird ein Glucose-Molekül (C6H12O6) in zwei Pyruvat-Moleküle aufgespalten, wobei Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) gewonnen wird.

Definition: Die Glykolyse ist ein Stoffwechselweg, bei dem Glucose zu Pyruvat abgebaut wird. Dabei werden pro Glucose-Molekül netto zwei ATP-Moleküle und zwei NADH+H+ gewonnen.

Der Prozess läuft in zwei Hauptphasen ab: In der Investitionsphase werden zunächst zwei ATP-Moleküle verbraucht, um Glucose zu aktivieren. Diese Aktivierung ist notwendig, damit die nachfolgenden energiefreisetzenden Reaktionen ablaufen können. In der zweiten Phase, der Energiegewinnungsphase, werden vier ATP-Moleküle produziert, was zu einem Nettogewinn von zwei ATP führt.

Die Glykolyse ist besonders wichtig für das Verständnis des Blutkreislaufs und der Atmung, da sie den ersten Schritt der Energiegewinnung darstellt. Der Prozess kann sowohl unter aeroben als auch anaeroben Bedingungen ablaufen, was ihn zu einem sehr vielseitigen Stoffwechselweg macht.

Highlight: Die Bilanzgleichung der Glykolyse lautet: Glucose + 2 NAD+ + 2 ADP + 2 P → 2 Pyruvat + 2 NADH+H+ + 2 ATP

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Der Energiestoffwechsel: Von der Glucose zur ATP-Produktion

Der Energiestoffwechsel ist ein komplexer Prozess, der die äußere und innere Atmung verbindet. Nach der Glykolyse wird das entstandene Pyruvat in den Mitochondrien weiter abgebaut. Dieser Prozess wird als Citratzyklus bezeichnet und ist ein wichtiger Teil der Steuerung der Atmung.

Die vollständige Oxidation von Glucose zu Kohlenstoffdioxid und Wasser erfolgt in mehreren enzymkatalysierten Reaktionen. Dabei wird die chemische Energie schrittweise freigesetzt und in Form von ATP gespeichert. Der Gesamtprozess lässt sich in drei Hauptschritte unterteilen: Glykolyse, Citratzyklus und Atmungskette.

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Energieübertragung mit ATP

Erfahren Sie, wie ATP (Adenosintriphosphat) als Hauptenergieträger in Zellen fungiert. Diese Zusammenfassung behandelt die Bildung und den Kreislauf von ATP und ADP, die Rolle von Kinasen bei der Phosphorylierung und die Bedeutung von ATP für Lebensvorgänge, Bewegung und molekulare Prozesse. Ideal für Studierende der Biologie und Biochemie.

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BiologieBiologie

Bio Abitur Lernzettel 2025

Nach dem Themen vom Land angefertigt, alle Themen mit inbegriffen

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BiologieBiologie

Stoffwechsel und Evolution

Vertiefte Lerninhalte zu Stoffwechselprozessen, Neurobiologie, Genetik, Ökologie und Evolution für das Abitur 2024. Diese Zusammenfassung behandelt zentrale Themen wie Enzymstrukturen, Photosynthese, Zellatmung, evolutionäre Theorien und ökologische Interaktionen. Ideal für Schüler, die sich auf das Abitur vorbereiten. Typ: Zusammenfassung.

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BiologieBiologie

Energieumwandlung in Zellen

Entdecken Sie die Schlüsselkonzepte der Energieumwandlung in Zellen: von exergonen und endergonen Reaktionen über den ATP-Zyklus bis hin zu Redoxreaktionen und energetischer Kopplung. Diese Zusammenfassung bietet einen klaren Überblick über Energieformen, Energieentwertung und die Rolle von ATP in biologischen Prozessen.

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BiologieBiologie

Zellatmung und Muskelphysiologie

Umfassende Übersicht über die Zellatmung, einschließlich Glykolyse, Citratzyklus, Atmungskette und deren Regulation. Erfahren Sie mehr über die Struktur der Mitochondrien, die Rolle von ATP in der Energieübertragung und die Physiologie der Muskulatur. Ideal für Abiturienten und Studierende der Biologie.

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Beliebtester Inhalt in Biologie

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BiologieBiologie

Biologie Lernzettel: Evolution

Biologie Lernzettel: Evolution (Homologie & Analogie, Umweltfaktoren, Selektion, Artbildungsprozesse, Klimaregeln, Konkurrenz, Evolution des Menschen…)

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BiologieBiologie

Neurobiologie LK Lernzettel Abitur 2025

Aufbau und Funktionsweise von Synapsen, elektrische und chemische Synapsen, Aktions- und Ruhepotential

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A
BiologieBiologie

Analyse von Toleranzkurven in der Ökologie

Übe die Interpretation von Toleranzbereichen, Optima und ökologischer Potenz verschiedener Organismen gegenüber Umweltfaktoren.

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E
BiologieBiologie

Enzymatik

Kurzer Quiz zum Thema Enzymatik der zur kurzen Wiederholung des Themas wirken soll. Falls ihr Fehlern begegnet wäre ich dankbar ,wenn ihr mir diese weiterleitet. Danke und euch viel Spaß dabei!

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BiologieBiologie

Ökologie

BIO LK

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BiologieBiologie

Biologie LK Klausur Q1 Ökologie 14P

Nahrungsnetze,-beziehungen & Populationsdichte,-schwankungen. Inkl. Erwartungshorizont

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BiologieBiologie

Neurobiologie: Aktionspotenziale & Synapsen

Vertiefte Studiennotizen zur Neurobiologie für das Abitur 2024 in Niedersachsen. Erfahren Sie alles über Aktionspotenziale, Ruhepotenziale, synaptische Integration, die Rolle von Neurotransmittern, die Mechanismen der Erregungsweiterleitung sowie die hormonelle Regulation im Nervensystem. Ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der neuronalen Signalübertragung entwickeln möchten.

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BiologieBiologie

Evolutionsmechanismen in der Biologie

Entdecken Sie die zentralen Konzepte der Evolutionstheorie, einschließlich der Selektion, Isolationsmechanismen und Evolutionsfaktoren wie Mutation und Rekombination. Diese Zusammenfassung bietet einen klaren Überblick über die verschiedenen Selektionsarten und die Entstehung neuer Arten durch allopatrische und sympatrische Artbildung. Ideal für Biologiestudenten im Grundkurs.

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BiologieBiologie

Geruchswahrnehmung und Signalverarbeitung

Entdecken Sie die Mechanismen der Geruchswahrnehmung und Signalverarbeitung in Nervenzellen. Diese Übungsaufgaben für das mündliche Abitur in Neurobiologie behandeln Rezeptorpotentiale, Aktionspotentiale und die Codierung von Geruchsstoffsignalen. Ideal für Studierende, die sich auf Prüfungen vorbereiten.

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Beliebtester Inhalt

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Schüler lieben uns — und du auch.

4.6/5App Store
4.7/5Google Play

Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan SiOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

Samantha KlichAndroid-Nutzerin

Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

AnnaiOS-Nutzerin