Reizweiterleitung an der Synapse
Die Synapse ist eine spezialisierte Verbindung zwischen Nervenzellen und anderen Zelltypen wie Sinneszellen, Muskelzellen oder Drüsenzellen. Der Prozess der Erregungsübertragung läuft in mehreren Schritten ab:
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Ankunft des Aktionspotentials
- Das Aktionspotential erreicht das Axonende
- Bewirkt eine Spannungsänderung an der Membran
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Calciumeinstrom
- Spannungsabhängige Ca²⁺-Kanäle öffnen sich
- Ca²⁺-Ionen strömen ins Endköpfchen
- Die Membran wird depolarisiert (positiver)
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Neurotransmitter-Freisetzung
- Vesikel mit Neurotransmittern (z.B. Acetylcholin) wandern zur Präsynapse
- Verschmelzen mit der Membran und setzen Neurotransmitter frei
- Die Botenstoffe diffundieren durch den synaptischen Spalt (ca. 0,1 ms)
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Wirkung an der Postsynapse
- Neurotransmitter binden an Rezeptoren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip
- Ionenkanäle öffnen sich
- Postsynaptische Membran wird entweder depolarisiert oder hyperpolarisiert
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Beendigung der Signalübertragung
- Enzyme bauen Neurotransmitter ab (z.B. Acetylcholin durch Cholinesterase)
- Spaltprodukte diffundieren zurück in die Präsynapse
- Regeneration der Neurotransmittervesikel für das nächste Aktionspotential
Wichtiger Begriff: Die Erregungsübertragung an der Synapse ist ein elektrochemischer Prozess, bei dem elektrische Signale (Aktionspotentiale) in chemische Signale (Neurotransmitter) umgewandelt werden, die dann wieder elektrische Signale in der nachgeschalteten Zelle auslösen können.






































