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Facharbeit Biologie Q1 : Wie kann der Mensch das gesellschaftliche Problem der koronaren Herzkrankheit umgehen?

Facharbeit Biologie Q1 : Wie kann der Mensch das gesellschaftliche Problem der koronaren Herzkrankheit umgehen?

 Lea Temelkov
Bergstadt-Gymnasium-Lüdenscheid
Wie kann der Mensch das gesellschaftliche Problem der
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Lea Temelkov Bergstadt-Gymnasium-Lüdenscheid Wie kann der Mensch das gesellschaftliche Problem der koronaren Herzkrankheit vorbeugen? Biologie Leistungskurs Q1 Kurslehrerin Frau Markowski Schuljahr 2020/2021 1.Einleitung 1.1 Problemdarstellung.... 1.2 Schwerpunktsetzung.. 1.3 Anatomie des Herzens.... 1.4 Definition der koronaren Herzkrankheit (KHK).…..... 2. Risikofaktoren - KHK 2.1 Symptome....... 2.2 Diagnose... 2.3 Risikofaktoren.... 2.3.1 Unbeeinflussbare Risikofaktoren....... 2.3.2 Beeinflussbare Risikofaktoren.......... 2.4 Behandlung.... 3. Folgen der Koronaren Herzkrankheit (KHK) 3.1 Definition Myokardinfarkt.…............. 3.2 Symptome....... 4. Schlus Inhaltsverzeichnis 4.1 Fazit.. Literatur- und Quellenverzeichnis…...... Anhang...... Erklärung.. .1 .1 2 ..3 ..4 .5 ..5 ..7 ..10 .11 .12 13 ...l .V VII 1. Einleitung 1.1 Problemdarstellung Die häufigste Todesursache weltweit bleibt seit zwei Jahrzehnten die Herzkrankheit, hierbei vor allem die koronare Herzkrankheit. In Deutschland starben im vergangenen Jahr, 2020, 331.200 Menschen an Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Von diesen herzkranken Menschen haben rund 220.000, wovon zwei Drittel Männer sind, einen Herzinfarkt erlitten.¹ Daraus folgt, dass Männer anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Frauen sind. Diese hohe Sterberate ist unter anderem durch die kontinuierlich steigende Adipositas der deutschen Bevölkerung, dessen Ursache Bewegungsmangel oder ungesunde Ernährung ist, bedingt. Jedoch zählen noch weitere Faktoren, wie das Rauchen, zu den wichtigsten Risikofaktoren für das Auftreten einer koronaren Herzkrankheit. Weitere Aspekte, die in Betracht gezogen werden müssen, sind das Wachstum der Bevölkerung und das Steigen der Lebenserwartung, wodurch der Bevölkerungsanteil der alten Menschen, die anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind, steigt. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Krankenkassen einen Großteil oder die gesamten Kosten der diversen Herzuntersuchungen wie den MRT oder EKG, die beide jeweils weit über 200€ liegen, übernehmen, sind herzkranke Patienten sogar kostenintensiver als Krebskranke für sie. Inzwischen bieten Krankenkassen wie...

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die DAK eine Teilnahme am DMP (Disease Management Programm) für Herzkrankheiten an, das ein Vorsorge- und Behandlungsprogramm umfasst. Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen somit ein gesellschaftliches Problem dar, da so viele Menschen daran erkranken, wodurch sie mit rund einem Sechstel der gesamten Krankheitskosten, 35 Milliarden Euro, ,,der größte Kostenfaktor im deutschen Gesundheitswesen“² sind. Aufgrund dessen ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema sinnvoll. 1.2 Schwerpunktsetzung Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen ein breites Feld an diversen 1 https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/_inhalt.html (Stand: 2 https://www.test.de/Krankenkassen-Herz-Kreislauf-Krankheiten-kosten-mehr-als-Krebs-11978840-0/ (Stand: 20.02.2021) 20.02.2021) -1- Krankheiten. Die folgende Facharbeit beschäftigt sich mit der koronare Herzkrankheit (KHK). Zunächst wird in die Anatomie des Herzens eingeführt und die koronare Herzkrankheit definiert. Daraufhin werden die Symptome, Diagnose, Behandlung und die Risikofaktoren der KHK vorgestellt. Im Anschluss werden die Folgen der KHK behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf der Vorbeugung von Risikofaktoren, die sich in unbeeinflussbare Risikofaktoren und beeinflussbare Risikofaktoren, die durch äußere Einflüsse wie die Ernährung oder das Rauchen bedingt sind, unterteilen lassen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Fragestellung „Wie kann der Mensch das gesellschaftliche Problem der koronaren Herzkrankheit vorbeugen?" zu beantworten. 1.3 Die Anatomie des Herzens Das Herz sitzt beim Menschen in der Regel leicht versetzt hinter dem Brustbein. ,,Die Form des Herzens ist mit einem abgestumpften Kegel vergleichbar, dessen Basis oben liegt und dessen Spitze nach unten weist." Die Größe des Herzens stimmt ungefähr mit der Größe der geballten Faust des betreffenden Menschen überein. Das durchschnittliche Herzgewicht liegt beim erwachsenen Mann bei 320g, bei der Frau bei 280g.4 Das Herz wird in zwei Teile, das rechte und das linke Herz, gegliedert. Diese setzen sich jeweils aus einem kleinen Vorhof (Atrium) und einer großen Kammer (Ventrikel) zusammen. Die Vorhöfe, die durch eine Scheidewand voneinander getrennt werden und mit einem Herzohr, das die Wurzel der benachbarten großen Arterie umgreift, ausgestattet sind, befinden sich jeweilig im oberen Abschnitt des Herzens. Ebenso wie die Vorhöfe werden die Ventrikelhöhlen durch eine Kammerscheidewand getrennt und von den Vorhöfen durch eine äußere Furche abgegrenzt (siehe Abbildung 1). Das linke und rechte Atrium unterscheiden sich darin, dass die beiden großen Hohlvenen (V. cava superior; V. cava inferior) und der Sinus coronarius (Koronarvenensinus), der venöse Abfluss aus dem Herzmuskelgewebe, im rechten Atrium einmünden und die vier Lungenvenen in dem linken Atrium 3 4 Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Gerhard Thews, Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Dres. h. c. Ernst Mutschler, Prof. Dr. med. Peter Vaupel, M.A./Univ. Harvard, Anatomie Physiologie Pathophysiologie des Menschen, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 1999, S.167 Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Gerhard Thews, Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Dres. h. c. Ernst Mutschler, Prof. Dr. med. Peter Vaupel, M.A./Univ. Harvard, Anatomie Physiologie Pathophysiologie des Menschen, S. 168 -2- münden. Das rechte Herz betreibt den Lungenkreislauf (kleiner Kreislauf). Das linke Herz betreibt den Körperkreislauf (großer Kreislauf) (siehe Abbildung 2). Die Aorta (Hauptschlagader), die die größte Arterie des Körpers ist, leitet das Blut aus dem linken Ventrikel in den großen Blutkreislauf. Umschlossen wird das gesamte Herz vom Perikard (Herzbeutel), der es schützt (siehe Abbildung 3). 665 Die Herzwand besteht aus drei Schichten, dem Endokard (innen), dem Myokard (in der Mitte) und dem Epikard (außen). Die überwiegende Gewebemasse fällt auf das Myokard, die Muskelschicht der Herzwand. Die arterielle Versorgung des Herzens erfolgt durch die zwei Koronararterien (Herzkranzarterien), die aus der Aorta entspringen. Die linke Koronararterie nimmt ,,80% des gesamten Blutstroms für die Herzversorgung auf." Zunächst verläuft sie zwischen dem linken Herzohr und dem Truncus pulmonalis (Lungenstamm) und teilt sich dann in einen Ramus circumflexus, der in der Herzkranzfurche zur Hinterfläche des Herzens verläuft, und einen Ramus interventricularis anterior. Unter dem rechten Herzohr entspringt die rechte Koronararterie, die der Herzkranzfurche folgt und große Teile des rechten Ventrikels und einen kleineren Hinterwandbezirk des linken Ventrikels versorgt (siehe Abbildung 4). 1.4 Definition der koronaren Herzkrankheit (KHK) Die Ursache einer koronaren Herzkrankheit ist die Arteriosklerose der Koronar- / Herzkranzarterien. Unter der Arteriosklerose versteht man die Verkalkung der Gefäße, dessen Folge ihre Verengung oder auch Verschluss ist. Aufgrund der Tatsache, dass die Koronararterien das Herz mit sauerstoffreichen Blut versorgen, kann dieser obligate Blutfluss durch eine Arteriosklerose behindert sein. Aufgrund dessen ist die häufigste Folge der koronaren Herzkrankheit vor allem der Herzinfarkt, aber auch Herzschmerzen. 5 Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Gerhard Thews, Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Dres. h. c. Ernst Mutschler, Prof. Dr. med. Peter Vaupel, M.A./Univ. Harvard, Anatomie Physiologie Pathophysiologie des Menschen, S. 170 -3- Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid Gutachten zur Facharbeit von Lea Temelkov Bewertungsbereich Formales Format, Schrift, Layout, Nummerierung Deckblatt (Angabe von Schule, Kurs, Thema, Verfasser/in, Datum) Inhaltsverzeichnis Zitierweise und Fußnoten Reihenfolge: Einleitung/Vorwort, Hauptteil, Schlussfolgerungen, Literaturverzeichnis, Anhang Abbildungen, Tabellen nummeriert und beschriftet Inhalt und methodische Durchführung Alle Aspekte des Themas in logisch stimmiger Gliederung erfasst (Unterscheidung von hinführenden, darlegenden, untersuchenden, beurteilenden und zusammenfassenden Abschnitten) Breite des Themas (ggf. begründete Beschränkung; ausgewählte wesentliche Aspekte); Aufzeigen des eigenen Themenzugangs gewählte Schwerpunkte deutlich herausgearbeitet Inhalte umfassend, in ihrer gesamten Tiefe bearbeitet Korrekte und sinnvolle Verwendung von Fachbegriffen/Fachsprache (Details genau erklärt) Eigene Schlussfolgerungen sind in sich logisch und aus eigenen Ausführungen abgeleitet Sach- und fachgerechte Verwendung von Medien und Hilfsmitteln, z. B. Grafiken, Literatur, Modelle, sonstige (auch quantitativer Umfang) intensive und strukturierte Auswertung der Materialien Prüfung/Bewertung der eigenen Ergebnisse Schlussteil bringt die wichtigsten Ergebnisse auf den Punkt Anhang strukturiert und sinnvoll, unterstützend Sprachliche Darstellung Präzision und Differenziertheit des sprachlichen Ausdrucks (Kurze, klare Sätze, keine Schachtelsätze, wenig Substantivierungen, u.a.) Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung Gesamtpunktzahl: Erreichbare Punkte 3 2 24 3 1 5 5 5 10 10 10 10 Bio LK Q1.2 • Mar 5533 5 3 100 Erreichte Punkte 3 2 2 4 3 Die Facharbeit wird abschließend mit der Note sehr gut (-) bewertet. 4 300 8 10 7 10 5 4 2 3 [{}₁ 6 7 88 Anmerkungen: Die Facharbeit entspricht in großen Teilen dem Anspruch einer wissenschaftlichen Arbeit. Die Zielsetzung bzw. Fragestellung der Facharbelt ist erkennbar und hat einen hohen Anspruch. Der Hauptteil schafft es meist die ganze Breite des Themas aufzugreifen, ohne dabei oberflächlich zu sein. Lediglich die Schwerpunktsetzung hätte noch genauer erfolgen müssen. Die Quellen- und Literaturerschließung erfolgt ausführlich und gründlich.

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Daraufhin werden die Symptome, Diagnose, Behandlung und die Risikofaktoren der KHK vorgestellt. Im Anschluss werden die Folgen der KHK behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf der Vorbeugung von Risikofaktoren, die sich in unbeeinflussbare Risikofaktoren und beeinflussbare Risikofaktoren, die durch äußere Einflüsse wie die Ernährung oder das Rauchen bedingt sind, unterteilen lassen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Fragestellung „Wie kann der Mensch das gesellschaftliche Problem der koronaren Herzkrankheit vorbeugen?" zu beantworten. 1.3 Die Anatomie des Herzens Das Herz sitzt beim Menschen in der Regel leicht versetzt hinter dem Brustbein. ,,Die Form des Herzens ist mit einem abgestumpften Kegel vergleichbar, dessen Basis oben liegt und dessen Spitze nach unten weist." Die Größe des Herzens stimmt ungefähr mit der Größe der geballten Faust des betreffenden Menschen überein. Das durchschnittliche Herzgewicht liegt beim erwachsenen Mann bei 320g, bei der Frau bei 280g.4 Das Herz wird in zwei Teile, das rechte und das linke Herz, gegliedert. Diese setzen sich jeweils aus einem kleinen Vorhof (Atrium) und einer großen Kammer (Ventrikel) zusammen. Die Vorhöfe, die durch eine Scheidewand voneinander getrennt werden und mit einem Herzohr, das die Wurzel der benachbarten großen Arterie umgreift, ausgestattet sind, befinden sich jeweilig im oberen Abschnitt des Herzens. Ebenso wie die Vorhöfe werden die Ventrikelhöhlen durch eine Kammerscheidewand getrennt und von den Vorhöfen durch eine äußere Furche abgegrenzt (siehe Abbildung 1). Das linke und rechte Atrium unterscheiden sich darin, dass die beiden großen Hohlvenen (V. cava superior; V. cava inferior) und der Sinus coronarius (Koronarvenensinus), der venöse Abfluss aus dem Herzmuskelgewebe, im rechten Atrium einmünden und die vier Lungenvenen in dem linken Atrium 3 4 Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Gerhard Thews, Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Dres. h. c. Ernst Mutschler, Prof. Dr. med. Peter Vaupel, M.A./Univ. Harvard, Anatomie Physiologie Pathophysiologie des Menschen, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 1999, S.167 Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Gerhard Thews, Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Dres. h. c. Ernst Mutschler, Prof. Dr. med. Peter Vaupel, M.A./Univ. Harvard, Anatomie Physiologie Pathophysiologie des Menschen, S. 168 -2- münden. Das rechte Herz betreibt den Lungenkreislauf (kleiner Kreislauf). Das linke Herz betreibt den Körperkreislauf (großer Kreislauf) (siehe Abbildung 2). Die Aorta (Hauptschlagader), die die größte Arterie des Körpers ist, leitet das Blut aus dem linken Ventrikel in den großen Blutkreislauf. Umschlossen wird das gesamte Herz vom Perikard (Herzbeutel), der es schützt (siehe Abbildung 3). 665 Die Herzwand besteht aus drei Schichten, dem Endokard (innen), dem Myokard (in der Mitte) und dem Epikard (außen). Die überwiegende Gewebemasse fällt auf das Myokard, die Muskelschicht der Herzwand. Die arterielle Versorgung des Herzens erfolgt durch die zwei Koronararterien (Herzkranzarterien), die aus der Aorta entspringen. Die linke Koronararterie nimmt ,,80% des gesamten Blutstroms für die Herzversorgung auf." Zunächst verläuft sie zwischen dem linken Herzohr und dem Truncus pulmonalis (Lungenstamm) und teilt sich dann in einen Ramus circumflexus, der in der Herzkranzfurche zur Hinterfläche des Herzens verläuft, und einen Ramus interventricularis anterior. Unter dem rechten Herzohr entspringt die rechte Koronararterie, die der Herzkranzfurche folgt und große Teile des rechten Ventrikels und einen kleineren Hinterwandbezirk des linken Ventrikels versorgt (siehe Abbildung 4). 1.4 Definition der koronaren Herzkrankheit (KHK) Die Ursache einer koronaren Herzkrankheit ist die Arteriosklerose der Koronar- / Herzkranzarterien. Unter der Arteriosklerose versteht man die Verkalkung der Gefäße, dessen Folge ihre Verengung oder auch Verschluss ist. Aufgrund der Tatsache, dass die Koronararterien das Herz mit sauerstoffreichen Blut versorgen, kann dieser obligate Blutfluss durch eine Arteriosklerose behindert sein. Aufgrund dessen ist die häufigste Folge der koronaren Herzkrankheit vor allem der Herzinfarkt, aber auch Herzschmerzen. 5 Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Gerhard Thews, Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Dres. h. c. Ernst Mutschler, Prof. Dr. med. Peter Vaupel, M.A./Univ. Harvard, Anatomie Physiologie Pathophysiologie des Menschen, S. 170 -3- Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid Gutachten zur Facharbeit von Lea Temelkov Bewertungsbereich Formales Format, Schrift, Layout, Nummerierung Deckblatt (Angabe von Schule, Kurs, Thema, Verfasser/in, Datum) Inhaltsverzeichnis Zitierweise und Fußnoten Reihenfolge: Einleitung/Vorwort, Hauptteil, Schlussfolgerungen, Literaturverzeichnis, Anhang Abbildungen, Tabellen nummeriert und beschriftet Inhalt und methodische Durchführung Alle Aspekte des Themas in logisch stimmiger Gliederung erfasst (Unterscheidung von hinführenden, darlegenden, untersuchenden, beurteilenden und zusammenfassenden Abschnitten) Breite des Themas (ggf. begründete Beschränkung; ausgewählte wesentliche Aspekte); Aufzeigen des eigenen Themenzugangs gewählte Schwerpunkte deutlich herausgearbeitet Inhalte umfassend, in ihrer gesamten Tiefe bearbeitet Korrekte und sinnvolle Verwendung von Fachbegriffen/Fachsprache (Details genau erklärt) Eigene Schlussfolgerungen sind in sich logisch und aus eigenen Ausführungen abgeleitet Sach- und fachgerechte Verwendung von Medien und Hilfsmitteln, z. B. Grafiken, Literatur, Modelle, sonstige (auch quantitativer Umfang) intensive und strukturierte Auswertung der Materialien Prüfung/Bewertung der eigenen Ergebnisse Schlussteil bringt die wichtigsten Ergebnisse auf den Punkt Anhang strukturiert und sinnvoll, unterstützend Sprachliche Darstellung Präzision und Differenziertheit des sprachlichen Ausdrucks (Kurze, klare Sätze, keine Schachtelsätze, wenig Substantivierungen, u.a.) Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung Gesamtpunktzahl: Erreichbare Punkte 3 2 24 3 1 5 5 5 10 10 10 10 Bio LK Q1.2 • Mar 5533 5 3 100 Erreichte Punkte 3 2 2 4 3 Die Facharbeit wird abschließend mit der Note sehr gut (-) bewertet. 4 300 8 10 7 10 5 4 2 3 [{}₁ 6 7 88 Anmerkungen: Die Facharbeit entspricht in großen Teilen dem Anspruch einer wissenschaftlichen Arbeit. Die Zielsetzung bzw. Fragestellung der Facharbelt ist erkennbar und hat einen hohen Anspruch. 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