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Gendrift und adaptive Radiation

Gendrift und adaptive Radiation

 Gendrift
& Gründereffekt
- Transport von Lebewesen durch wind oder Wasserströmung nennt man verdriften
→ regelmäßig, führt zur Besiedelung

Gendrift und adaptive Radiation

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Gendrift & Gründereffekt - Transport von Lebewesen durch wind oder Wasserströmung nennt man verdriften → regelmäßig, führt zur Besiedelung neuer Lebensräume (wenn sich Zuwanderer fortpflanzen) mit den Tieren werden Teile des Genpools abtransportiert → wenigen Lebewesen sind ein zufälliger Ausschnitt des Genpools, meist mit anderer Auelfrequenz als die Ausgangspopulation → sprunghafte Allel frequenz (dessen Änderung) führt zu veränderter Selektion, peeinflusst also die Evolution Gendrift veränderungen des Genpools durch kleine, neve Population nennt man Gründereffekt & Flaschenhalseffekt kleine Populationen entstehen auch nach Katastrophen, Seuchen, Waldbränden oder durch die zunahme von Feinden Zufall ver- → bei einer drastischen Reduktion der Populationsgröße kann sich die Zusammensetzung des Genpools durch ändern, manche Allele genen ganz verloren Flaschenhalseffekt Verringerung der Populationsgröße führt zur Abnahme der variabilität → genetische Verarmung wird häufig durch Inzucht und den Zufall bei der Rekom pination verstärkt Adaptive Radiation manche Inseln benerbergen einzigartige, nur dort vorkommende Arten endemische Arten als Darwin 1835 auf die Galapagosinseln kam, beobachtete er die ungewöhnliche Vielzahl von finkenähnlichen Kleinvögeln, die sich trotz einiger unterschiede in Bezug auf Körper- und Flügelform sowie Gefieder sehr ähnelten → seine Theorie war, dass ein gemeinsamer Finken vorfahr auf einer der Insel gelandet war und sich die Stammart in neue Finkenarten aufgespalten hatte Radiation (besonders häufig auf Inselgruppe) Erstbesiedelung: Galapagosinseln liegen weit entfernt vom Festland → vulkanischen ursprungs und waren nach ihrem...

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Entstenen zunächst wüst und Leer → Besiedlung mit Fauna und Flora geschah nach und nach vom Festland aus durch große Entfernung konnte Besiedlung nur durch Arten erfolgen, die es zufällig durch wind oder Meeresströmungen nier- her verschlagen hatte erste Besiedlung war entsprechend artenarm Radiationsvorgang: und ersten Siedler vermehren sich → einige Vögel wurden auf Nachbarinseln verschlagen → machten eigene evolutive Entwicklung durch - wenn veränderte Nachfahren wieder auf Ausgangsinseln zurückkamen, waren sie oft zu eigenen Arten geworden und konnten konnten mit ihren Verwandten koexistieren, weil sie auch Ihre ökologischen Ansprüche verändert hatten oder sich beide Arten in verschiedenen Arten in verschiedene Mischen abdrängten durch Insel springer" entstanden allopatrisch neue Arten Artgenossen mit kleinen Unterschieden im Schnabelbau fanden in ökologisch etwas unterschiedlichen Bereichen einer Insel erfolgreicher Futter hielten sich bevor zugt dort auf und pflanzten sich mit ähnlichen Artgenossen fort 2 Zwischen den penachbarten Teilpopulationen bestond Genfluss, der im Laufe der Generationen immer kleiner werden konnte, bis zwei getrennte Arten vorlagen Die Aufspaltung einer Stammart in zahlreiche bezeichnet man als adaptive Radiation neue Arten unter Anpassung an verschiedene ökologische Bedingungen

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