Die Arbeitsphasen des Herzens
Die Arbeitsphasen des Herzens, auch bekannt als Systole und Diastole, werden in diesem Abschnitt detailliert erklärt. Es werden drei Hauptphasen beschrieben: Diastole (Ruhephase), Vorhofsystole und Kammersystole.
Definition: Die Diastole ist die Entspannungsphase des Herzens, während die Systole die Kontraktionsphase darstellt.
Während der Diastole entspannen sich sowohl die Vorkammern als auch die Herzkammern. Die Vorkammern füllen sich mit Blut, während die Herzkammern leer sind. Die Segelklappen sind zu Beginn geschlossen, öffnen sich aber am Ende der Phase. Die Taschenklappen schließen sich und bleiben geschlossen.
Vocabulary: Taschenklappen sind Herzklappen, die den Blutfluss zwischen den Herzkammern und den großen Arterien (Aorta und Lungenarterie) regulieren.
In der Vorhofsystole kontrahieren die Vorkammern und leeren sich. Die Herzkammern sind entspannt und füllen sich mit Blut. Die Segelklappen sind geöffnet, während die Taschenklappen geschlossen bleiben und einen Blutfluss in die herznahen Arterien verhindern.
Highlight: Die Vorhofsystole ist wichtig für die vollständige Füllung der Herzkammern vor der Kammersystole.
Während der Kammersystole entspannen sich die Vorkammern und sind leer. Die Herzkammern kontrahieren und leeren sich. Die Segelklappen schließen sich, um zu verhindern, dass Blut in die Vorhöfe zurückfließt. Die Taschenklappen öffnen sich, da der Druck in den Herzkammern nun größer ist als der Druck in den herznahen Arterien.
Example: Die Kammersystole kann man mit dem Zusammendrücken einer Wasserflasche vergleichen, wobei das Wasser (Blut) durch die geöffneten Taschenklappen in die Arterien gepresst wird.
Diese vier Phasen des Herzens bilden zusammen den Herzzyklus, der sich ständig wiederholt und für die kontinuierliche Blutzirkulation im Körper sorgt. Das Verständnis dieser Phasen ist entscheidend für das Begreifen der Funktion des Herzens und des gesamten Herz-Kreislauf-Systems.


































