HIV und AIDS: Grundlegendes Verständnis
Das HIV (Human Immunodeficiency Virus) ist ein komplexer Virus, der das menschliche Immunsystem angreift und schwächt. Der Erreger zielt speziell auf die T-Lymphozyten ab, die eine zentrale Rolle in unserem Immunsystem spielen. Diese Zerstörung der Abwehrkräfte macht den Körper anfällig für verschiedene Krankheiten. Der Unterschied zwischen HIV und AIDS ist dabei fundamental: HIV ist der Virus, während AIDS das fortgeschrittene Krankheitsstadium beschreibt.
Definition: AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) ist das Endstadium einer HIV-Infektion, bei dem das Immunsystem stark geschädigt ist.
Die Entwicklung von HIV zu AIDS verläuft in der Regel über mehrere Jahre. Durchschnittlich vergehen etwa 11 Jahre von der ersten Infektion bis zum Ausbruch von AIDS. In Deutschland leben etwa 80.000 Menschen mit HIV, wobei schätzungsweise 1.000 Menschen nichts von ihrer Infektion wissen. Jährlich kommen etwa 3.200 Neuinfektionen hinzu.
Besonders wichtig ist das Verständnis der Übertragungswege. Das Virus kann durch verschiedene Körperflüssigkeiten übertragen werden, wobei das HIV Ansteckungsrisiko je nach Übertragungsweg unterschiedlich hoch ist. Die HIV Wahrscheinlichkeit einer Übertragung ist bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr und beim Teilen von Spritzbesteck am höchsten.




































