Grundlegendes zu Krankheitserregern und deren Eigenschaften
Bakterien sind die ältesten und erfolgreichsten Lebensformen auf der Erde. Diese mikroskopisch kleinen Organismen befinden sich überall - im Boden, Wasser, in der Luft sowie auf unserer Haut und im Darm. Sie vermehren sich durch Zellteilung etwa alle 20 Minuten, was zu einer exponentiellen Vermehrung führt.
Definition: Bakterien sind einzellige Prokaryoten ohne echten Zellkern. Sie besitzen eine Zellwand aus Murein und können sich durch Flagellen fortbewegen.
Die Ernährung der Bakterien erfolgt durch Aufnahme von Biomasse, wobei ihre Zellmembran für unverdaute Nährstoffe undurchlässig ist. Sie scheiden Enzyme aus, um Nährstoffe zu verdauen und nehmen durch die Zellmembran Sauerstoff und Nährstoffbausteine auf.
Viren unterscheiden sich grundlegend von Bakterien. Sie sind wesentlich kleiner und haben keinen eigenen Stoffwechsel. Um sich zu vermehren, sind sie auf Wirtszellen angewiesen.
Highlight: Die Frage "Was ist der Unterschied zwischen einer bakteriellen und einer Virusinfektion?" lässt sich so beantworten: Bakterien sind eigenständige Lebewesen, während Viren Wirtszellen benötigen.











