Immunreaktion, unspezifische, spezifische Immunabwehr, Aktive Passive Immunisierung, Antikörper, Endozytose, Exozytose, Unterschied Viren und Bakterien

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Immunreaktion, unspezifische, spezifische Immunabwehr, Aktive Passive Immunisierung, Antikörper, Endozytose, Exozytose, Unterschied Viren und Bakterien

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Bestandteile Immunsystem:
Bestandteil
T-Helferzelle / T Lymphozyten
Bilden eine gruppe von weißen Blutzellen
Gedächtniszelle

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Eine Klausur Hilfe über das Thema Immunreaktion und Immunsystem. Unterpunkte: 💚Aktive & passive Immunisierung 💚Immunreaktion 💚Bestandteile der Immunreaktion 💚Antikörper 💚 Unterschied von Bakterien und Viren 💚Endozytose und Exozytose

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Klausur Hilfe Bestandteile Immunsystem: Bestandteil T-Helferzelle / T Lymphozyten Bilden eine gruppe von weißen Blutzellen Gedächtniszelle T-Killerzelle Makrophage (Fresszelle) Antikörper (Sind Proteine die in den Plasmazellen produziert werden) Plasmazelle Aufgaben Informationen zwischen den Abwehrzellen schnell und reibungslos übertragen. Erkennung von Antigenen und locken Abwehrzellen an. Löst nach erneuten Antigenkontakt eine schnelle Immunantwort aus. Speichert den Erreger ab (Die Erbinformation) Greifen erkrankte Zellen an ● Durch den Zelltod wird verhindert, dass Viren sich mit Hilfe dieser Zelle vermehren können. Werden von T-Helferzellen aktiviert ● Identifizieren und bekämpfen Erreger, die in dem menschlichen Körper eingedrungen sind. (Die Erreger tragen eine Proteinstruktur, dadurch können die Fresszellen sie erkennen). ● Endocytose Bekämpfung von Krankheitserregern und Fremdstoffen. Wiederherstellung der Gesundheit des Körpers. ● Y-Förmig Produktion und Sekretion (Abgabe von wichtigen Körpersubstanzen) von Antikörpern. ● Bildet die Gedächtniszellen Bilden Antikörper B- Zelle: Wirtszelle: Genetische Vektoren wie Plasmide und Viren werden hergestellt und gelagert. -Viren benötigen Wirtszellen um sich zu vermehren, da sie selbst keine Lebewesen sind und sich nicht selbst fortpflanzen können. Erreger: Viren, Bakterien, Parasiten, Pilze, Protisten und Algen. Werden als Keime bezeichnet, sorgen für Die einzigen Zellen die Plasmazellen bilden -> Plasmazellen bilden dann Antikörper Antigen: -Sind Substanzen die sich an Antikörper spezifisch binden, indem sie gegen sich selbst bewirken.. - Sind Proteine, Lipide oder Kohlenhydrate -Sind Fremdkörper oder Fremdstoffe, Bruchstück eines Erregers gesundheitsschädigende Abläufe. Unspezifische und spezifische Immunabwehr: Die unspezifische Abwehr ist das erste Schutzschild des Körpers. Sie verhindert das Eindringen von Krankheitserregern in den Körper. Ebenfalls wehrt die unspezifische Immunabwehr schon einmal grundsätzlich Krankheitserreger ab, indem sich die Fresszellen zwischen den Zellen im Gewebe bewegen. Die spezifische Immunabwehr hingegen, erkennt bestimmte Krankheitserreger und ist der jener Teil des Immunsystems,...

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der gezielt auf bestimmte Krankheitserregern reagiert. Die Lymphozyten und sind für die spezifischen Immunabwehr hauptsächlich verantwortlich. Immunreaktion: Die Makrophage frisst die Krankheitserreger oder die Viruszelle und dies ist die unspezifische Immunabwehr. Danach präsentiert die Makrophage ein Bruchstück des Erregers also des Antigens und dadurch wird die spezifische Immunabwehr aktiviert. Durch das Antigen aktiviert der Rezeptor die T- Helferzellen und die T-Helferzellen aktivieren die ruhenden T- Killerzellen und die B-Lymphozyten. Somit sorgt die T- Helferzelle für die schnelle und reibungslose Übertragung der Informationen zwischen den Abwehrzellen. Die B- Lymphozyten bilden als die einzigen die Plasmazellen. Zudem produzieren die Plasmazellen Antikörper und Gedächtniszellen gegen die Virus infizierten Zellen. Währenddessen lysiert die T- Killerzelle die infizierten Körperzellen, um durch den Zelltod eine Zellvermehrung zu verhindern. Die Gedächtniszelle speichert die Erbinformationen des Erregers ab und wartet auf den erneuten Antigen Kontakt, um eine schnelle Immunantwort auszulösen. AKTIVE UND PASSIVE IMMUNISIERUNG Die aktive Immunisierung wird für Krankheiten genutzt, wovor sich die Patienten langfristig schützen möchten. Hierbei werden abgetötete, abgeschwächte oder Bruchstücke eines Erregers verabreicht. Somit wird eine Infektion mit dem Erreger vorgetäuscht, damit der Körper mit der Bildung von Antikörpern und Gedächtniszellen reagiert. Bei einer zukünftigen Infektion mit dem Erreger, können die Antikörper und Gedächtniszellen schnell aktiv werden und die Erkrankung abwehren. Für den Aufbau eines Impfschutzes sind somit in vielen Fällen, wie zum Beispiel bei den Impfungen gegen das Covid-19 Virus, mehrere Teilimpfungen nötig. Diese Teilimpfungen dienen dann als „Erinnerung“ für das Immunsystem und halten den Impfschutz aufrecht -Antikörpertiter: Konzentration Bei der passiven Immunisierung werden Antikörper in den Körper von stark gefährdeten oder erkrankten Menschen gespritzt, die dann einen sofortigen Schutz gegen bestimmte Krankheitserreger haben. Die passiven erworbenen Antikörper werden schnell wieder vom Körper abgebaut und es kommt nur zu einer kurzzeitigen Immunisiernung. Die passive Immunisierung wird somit nur verwendet, wenn ein stark gefährdeter oder erkrankter Patient keine zusätzliche Belastung oder eine stärkere Erkrankung ertragen kann. Antikörper: Die Antikörper bestehen aus zwei leichten und zwei schweren Ketten. Sie sind mit einer chemischen Bindungen also Schwefelbrücke/ Disulfidbrücken zu einer Y-förmigen Struktur verbunden. Die oberen Teile des Y, sind die Stellen, die das Antigen erkennen. Dies wird variable Region bezeichnet. Die variable Region ist bei jedem Antikörper unterschiedlich, damit sie unterschiedliche Fremdstoffe und Antigene erkennen können. Der untere Teil des Antikörpers dient als Andockstelle und wird als konstante Region bezeichnet. Die konstante Region, erkennen auch Zellen, die mit Antikörper besetzt sind und fressen die mit Krankheitserreger infizierten Zellen auf. Somit dient die Y-förmige Struktur für die Funktionen: Andocken, Erkennen und Fressen. Wenn der Körper mit einem Fremdstoff/ einem Virus oder einer Bakterienzelle in Berührung kommt, werden Antikörper produziert und freigesetzt. Danach verbinden sie sich mit ihrem einem Ende ( variablen Region) an den Fremdkörper. Dies bezeichnet man dann als Neutralisierung/ Bedeckung, wenn mehrere Antikörper an einem Fremdkörper/Virus andocken. Wiederum kann es zu einer Agglutination (Verklumpung) kommen. Am anderen Ende (konstante Region) docken sie körpereigene Zellen an (Makrophagen), die dadurch die Fremdkörper unschädlich machen. Diesen Vorgang wird als Opsonierung (verstärkte Phagocytose) bezeichnet. Fremdkörper sind meist Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Antikörper – Antigen- Komplex Der Antikörper besitzt zwei passgenaue Bildungsstellen für sein Antigen.er kann also zwei Antigene gleichzeitig bilden und daraufhin eine Antigenen-Antikörper-Komplex bilden. Das Schlüsselschlossprinzip ruht auf die Passgenauigkeit, die zwischen der Bindungsstelle des Antikörpers der Erkennungsstelle des Antigens besteht. Endozytose = Die Zelle nimmt durch ihre Einstülpung Substanzen wie Flüssigkeiten oder Feststoffe durch die Membran auf. Diese Substanz befindet sich dann geschützt in einem Vesikel in der Zelle. Die Fresszellen nehmen Fremdsubstanzen (zum Beispiel Bakterienzellen) über den Endozytosen Vorgang auf, um den Körper davor zu schützen. Exozytose= Ein Vesikel mit Substanzen verschmilzt mit der Plasmamembran und gibt ihre Inhaltsstoffe/ Substanzen nach Außen ab. Abfallprodukte und >Nebenprodukte werden somit abgegeben. Bei dem Exozytosen Vorgang könne auch nützliche Stoffe wie Hormone nach Außen abgegeben werden. Unterschied zwischen Viren und Bakterien, Aufbau und Vermehrung Bakterien sind im Gegensatz zu Viren Lebewesen. Sie nehmen Stoffe auf und ab. Ihre Fortpflanzung führen sie selbstständig, bei vorhandener Flüssigkeit, einer hohen Temperatur und genug Nahrung durch und sie verfügen einen Stoffwechsel. Die Viren hingegen lassen sich von ihrer Wirtszelle fortpflanzen und können diesen Vorgang nicht selbstständig durchführen. Sie verfügen nicht über notwendige Enzyme und Stoffwechselprodukte für ihre eigene Vermehrung. Die meiste Zellen werden somit durch die Zerstörung der infizierten Wirtszelle freigesetzt. Die Bakterien sind Prokaryoten und besitzen im Gegensatz zu den Viren in dem meisten Fällen einen Geißel, mehrere Pili, eine Zellmembran, eine Zellwand, Zellplasma, Plasmide und einen Nukleoid mit einer ringförmigen RNA oder DNA. Die Viren besitzen ihr Erbgut in einer Nukleinsäure als DNA oder RNA, eine Lipiddoppelschicht, ein Kapsid und Membranproteine. EXTRA: Zur Zellulären Abwehr zählen die verschiedenen T- und B- Lymphozyten und zur humoralen Abwehr gehören die spezifisch wirkenden Antikörper. Diese beiden Abwehrarten sind über die gegenseitige Aktivierung verschiedener Zelltypen durch Zell-Zell-Kontakt miteinander verbunden.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Die Gedächtniszelle speichert die Erbinformationen des Erregers ab und wartet auf den erneuten Antigen Kontakt, um eine schnelle Immunantwort auszulösen. AKTIVE UND PASSIVE IMMUNISIERUNG Die aktive Immunisierung wird für Krankheiten genutzt, wovor sich die Patienten langfristig schützen möchten. Hierbei werden abgetötete, abgeschwächte oder Bruchstücke eines Erregers verabreicht. Somit wird eine Infektion mit dem Erreger vorgetäuscht, damit der Körper mit der Bildung von Antikörpern und Gedächtniszellen reagiert. Bei einer zukünftigen Infektion mit dem Erreger, können die Antikörper und Gedächtniszellen schnell aktiv werden und die Erkrankung abwehren. Für den Aufbau eines Impfschutzes sind somit in vielen Fällen, wie zum Beispiel bei den Impfungen gegen das Covid-19 Virus, mehrere Teilimpfungen nötig. Diese Teilimpfungen dienen dann als „Erinnerung“ für das Immunsystem und halten den Impfschutz aufrecht -Antikörpertiter: Konzentration Bei der passiven Immunisierung werden Antikörper in den Körper von stark gefährdeten oder erkrankten Menschen gespritzt, die dann einen sofortigen Schutz gegen bestimmte Krankheitserreger haben. Die passiven erworbenen Antikörper werden schnell wieder vom Körper abgebaut und es kommt nur zu einer kurzzeitigen Immunisiernung. Die passive Immunisierung wird somit nur verwendet, wenn ein stark gefährdeter oder erkrankter Patient keine zusätzliche Belastung oder eine stärkere Erkrankung ertragen kann. Antikörper: Die Antikörper bestehen aus zwei leichten und zwei schweren Ketten. Sie sind mit einer chemischen Bindungen also Schwefelbrücke/ Disulfidbrücken zu einer Y-förmigen Struktur verbunden. Die oberen Teile des Y, sind die Stellen, die das Antigen erkennen. Dies wird variable Region bezeichnet. Die variable Region ist bei jedem Antikörper unterschiedlich, damit sie unterschiedliche Fremdstoffe und Antigene erkennen können. Der untere Teil des Antikörpers dient als Andockstelle und wird als konstante Region bezeichnet. Die konstante Region, erkennen auch Zellen, die mit Antikörper besetzt sind und fressen die mit Krankheitserreger infizierten Zellen auf. Somit dient die Y-förmige Struktur für die Funktionen: Andocken, Erkennen und Fressen. Wenn der Körper mit einem Fremdstoff/ einem Virus oder einer Bakterienzelle in Berührung kommt, werden Antikörper produziert und freigesetzt. Danach verbinden sie sich mit ihrem einem Ende ( variablen Region) an den Fremdkörper. Dies bezeichnet man dann als Neutralisierung/ Bedeckung, wenn mehrere Antikörper an einem Fremdkörper/Virus andocken. Wiederum kann es zu einer Agglutination (Verklumpung) kommen. Am anderen Ende (konstante Region) docken sie körpereigene Zellen an (Makrophagen), die dadurch die Fremdkörper unschädlich machen. Diesen Vorgang wird als Opsonierung (verstärkte Phagocytose) bezeichnet. Fremdkörper sind meist Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Antikörper – Antigen- Komplex Der Antikörper besitzt zwei passgenaue Bildungsstellen für sein Antigen.er kann also zwei Antigene gleichzeitig bilden und daraufhin eine Antigenen-Antikörper-Komplex bilden. Das Schlüsselschlossprinzip ruht auf die Passgenauigkeit, die zwischen der Bindungsstelle des Antikörpers der Erkennungsstelle des Antigens besteht. Endozytose = Die Zelle nimmt durch ihre Einstülpung Substanzen wie Flüssigkeiten oder Feststoffe durch die Membran auf. Diese Substanz befindet sich dann geschützt in einem Vesikel in der Zelle. Die Fresszellen nehmen Fremdsubstanzen (zum Beispiel Bakterienzellen) über den Endozytosen Vorgang auf, um den Körper davor zu schützen. Exozytose= Ein Vesikel mit Substanzen verschmilzt mit der Plasmamembran und gibt ihre Inhaltsstoffe/ Substanzen nach Außen ab. Abfallprodukte und >Nebenprodukte werden somit abgegeben. Bei dem Exozytosen Vorgang könne auch nützliche Stoffe wie Hormone nach Außen abgegeben werden. Unterschied zwischen Viren und Bakterien, Aufbau und Vermehrung Bakterien sind im Gegensatz zu Viren Lebewesen. Sie nehmen Stoffe auf und ab. Ihre Fortpflanzung führen sie selbstständig, bei vorhandener Flüssigkeit, einer hohen Temperatur und genug Nahrung durch und sie verfügen einen Stoffwechsel. Die Viren hingegen lassen sich von ihrer Wirtszelle fortpflanzen und können diesen Vorgang nicht selbstständig durchführen. Sie verfügen nicht über notwendige Enzyme und Stoffwechselprodukte für ihre eigene Vermehrung. Die meiste Zellen werden somit durch die Zerstörung der infizierten Wirtszelle freigesetzt. Die Bakterien sind Prokaryoten und besitzen im Gegensatz zu den Viren in dem meisten Fällen einen Geißel, mehrere Pili, eine Zellmembran, eine Zellwand, Zellplasma, Plasmide und einen Nukleoid mit einer ringförmigen RNA oder DNA. Die Viren besitzen ihr Erbgut in einer Nukleinsäure als DNA oder RNA, eine Lipiddoppelschicht, ein Kapsid und Membranproteine. EXTRA: Zur Zellulären Abwehr zählen die verschiedenen T- und B- Lymphozyten und zur humoralen Abwehr gehören die spezifisch wirkenden Antikörper. Diese beiden Abwehrarten sind über die gegenseitige Aktivierung verschiedener Zelltypen durch Zell-Zell-Kontakt miteinander verbunden.