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Lernzettel Verdauung und Resorption der Makronährstoffe

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Lernzettel

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 VERDAUUNGSORGANE
Verdauung und Resorption
Leber (= Hepar).
Mund
Dauer: 10-15 s
AUFGABEN DER VERDAUUNGSORGANE
Dünndarm (= Testinum).
Dauer:

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Aufgaben der Verdauungsorgane; Verdauung der Kohlenhydrate, Proteine & Fette; Enzyme; Oberflächenvergrößerung im Dünndarm; Zellmembran; Transportmechanismen; Resorption der Kohlenhydrate, Proteine & Fette; Klausur: 15 Punkte

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VERDAUUNGSORGANE Verdauung und Resorption Leber (= Hepar). Mund Dauer: 10-15 s AUFGABEN DER VERDAUUNGSORGANE Dünndarm (= Testinum). Dauer: 6 std. Gallenblase Blinddarm mit Wurmfortsatz ● Speicheldrüsen - Speiseröhre (=Ösophagus) Dauer: 10 s Magen (= Gaster) Dauer: 2-6 std. 2 Zwölf-Finger-Darm (= Duodenum) Bauchspeichdrüse (= Pankreas) Dickdarm (= Colon) Dauer: 6-8 std. Enddarm/ Mastdarm (= Rectum) Mund Aufnahme der unzerkauten Nahrung mechanische Zerkleinerung durch Kauen Speicheldrüsen: • Geruch, Geschmack, Gedanke von bzw. an Nahrung → Speichelproduktion • Speichel → Nahrungsbrocken werden weich und gleitfähig • Mundspeichel (1,5l) enthält a-Amylase, die nur im basischen Millieu wirken kann Speiseröhre: Schlucken des Nahrungsbreis LNahrung drückt gegen Kehldeckel → Verschließen der Luftröhre • Muskeln der Speiseröhrenwand schieben den Bissen in den Magen • 20 Muskeln sind an der Muskelbewegung (dem Schlucken) beteiligt Magen: Drüsen des Magens: Produktion von täglich etwa 2 | Magensaft v.a. Salzsäure, Schleim und Endopeptidasen • Nahrung wird mit dem Magensaft durchmischt • Verweilzeit des Speisebreis im Magen: 0 bis 7 Stunden Lanhängig von der Nahrungszusammensetzung • Speisebrei wird vom Magen an den oberen/ersten Teil des Dünndarms, den Zwölffingerdarm, abgegeben 2 WAS IST VERDAUUNG? Gallenblase: Lage: an der Unterseite der Leber (Hepar) ● Bauchspeicheldrüsen: • Produktion von ca. 1,5 | Verdauungssekret (mit Verdauungsenzymen) pro Tag Lenthält a-Amylase, Lipasen, Endopeptidasen (Trypsin, Chymotrypsin) und Dünndarm: Leber produziert Gallenflüssigkeit, die in der Gallenblase gespeichert und bei Bedarf in den Zwölffingerdarm abgegeben wird • Gallensaft enthält Gallensäure • Abgabe von Verdauungssekreten / Verdauungsenzymen an den Zwölffingerdarm Zwölffingerdarm: Dickdarm: Exopeptidasen Abgabe der Verdauungsenzyme in den Zwölffingerdarm • Darmsaft (21) enthält Dissacharidasen (Maltase,...

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Saccharase, Lactase), Endopeptidasen, Exopeptidasen, Mucin (Schleimstoff zum Schutz) • 3-4 m lang • Muskulatur des Dünndarms: →→Pendelbewegungen (Peristaltik) L gute Durchmischung des Speisebreis mit Verdauungsenzymen • Darmzotten + Mikrovilli: →→starke Oberflächenvergröberung L Optimierung der Resorption (Aufnahme von Nährstoffen in Blut und Lymphe) • 1 m lang • Krypten (Einbuchtungen) • Reste des Speisebreis werden abschließend durchmischt, eingedickt und durch Bakterien weiter aufgeschlossen • Wasser und Salze werden aus dem restlichen Speisebrei herausgezogen • Transport im Dickdarm erfolgt im Vergleich zum Dünndarm langsamer, da die Bewegungen hier sehr träge sind • Schleim macht den Kot gleitfähig. • Kot wird im Mastdarm (Rektum) gespeichert. ⇒ enzymatische Spaltung der polymeren Nahrungsbestandteile in monomere Nahrungsbestandteile und Resorption dieser Nährstoffe ins Blut bzw. Lymphe Polymere Nahrungsbestandteile enzymatische Spaltung monomere Nahrungsbestandteile VERDAUUNG DER KOHLENHYDRATE Mund: unter der Einwirkung des Speichels beginnt bereits die Vorverdauung der Kohlenhydrate •a-Amylase im Speichel spaltet die Stärke und Glykogen in Dextrine (= Bruchstücke der Stärke) (Glykogen, Stärke = Polysaccharide, Polymere Nahrungsbestandteile) • bei sehr langem Kauen wird die Stärke bis zum Disaccharid Maltose gespalten Speiseröhre: Weiterleitung der Dextrine (= Oligosaccharide), Maltose (= Disaccharid), Glucose (=Monosaccharide) Magen: Magensalzsäure inaktiviert die a-Amylase aufgrund des sauren Milieu ⇒es findet keine Kohlenhydratverdauung statt Gallenblase: nicht beteiligt an der KH- Verdauung Bauchspeicheldrüsen: • gibt Pankreassekret, in dem Verdauungsenzyme sind, an den Zwölffingerdarm ab Zwölffingerdarm: die Stärke und die Dextrine werden von der Bauchspeichelamylase vollständig zu Maltose gespalten • Enzyme spalten alle Disaccharide in Monosaccharide (Enzyme: Lactose = Lactase (Glu + Gal), Saccharose Saccharase (Glu + Fru), Maltose Maltase (Glu + Glu) ● = Dünndarm Resorption der Monosaccharide in das Blut und die Lymphe (Leber- →Blut →→Organe) VERDAUUNG DER PROTEINE = Dickdarm Durchmischung, Eindickung und weiteres Aufschließen durch Bakterien der Reste im Speisebrei . Mund: Keine Verdauung Speiseröhre: Weiterleitung der Proteine Weiterleitung Magen: Magensalzsäure denaturiert die Proteine (löst die räumliche Struktur der Proteine auf) L Aminosäuren der Proteine liegen nun als lange Ketten vor, sodass die Verdauungsenzyme leichter einwirken können das Enzym Pepsinogen wird durch Magensäure zu Pepsin aktiviert, wenn die Nahrung in den Magen gelangt • Pepsin (=Endopeptidasen) spaltet die Peptidketten in mittellage und kurze Polypeptide Gallenblase: keine Bedeutung für die Proteinverdauung Bauchspeicheldrüsen: Pankreassekret enthält weitere proteinspaltende Enzyme v.a. Exopeptidasen (spalten kurze AS-Kette von außen) und Endopeptidasen wie Trypsinogen und Chymotrysinogen Zwölffingerdarm: Pepsin wird durch den hohen pH-Wert inaktiviert • Enzyme (s.o.) werden zu Trypsin und Chymotrypsin aktiviert und spalten Polypeptide in kleiner Peptide • Endopeptidasen spalten Polypeptide weiter in kleinere Ketten auf • Exopeptidasen spalten Peptide in Aminosäuren Dünndarm: restliche Peptidketten werden durch Oligo-, Amino- und Dipepdidasen in Tri- und Dipeptide oder in freie Aminosäuren gespalten • freie AS können resorbiert werden • Tri- und Dipeptide werden in den Enterozyten weiter gespalten (siehe Resorption) Dickdarm: Durchmischung, Eindickung und weiteres Aufschließen durch Bakterien der Reste im Speisebrei VERDAUUNG VON FETTEN Mund: Keine Verdauung Speiseröhre: Weiterleitung der Fette Magen: Fette vermischen sich mit dem sauren Magensaft • Magenlipasen spalten Triglyceride vor allem bei Säuglingen Gallenblase: Gallenblase gibt den Gallensaft an den Zwölffingerdarm ab Bauchspeicheldrüsen: • gibt ihr Sekret mit dem Verdauungsenzym Pankreaslipase in den Zwölffingerdarm ab Zwölffingerdarm: Magensäure wird neutralisiert ENZYME ● • Dickdarm: Durchmischung, Eindickung und weiteres Aufschließen durch Bakterien der Reste im Speisebrei ● Dünndarm: Fetttröpfchen werden durch die Pankreaslipase teilweise bis vollständig in die Grundbausteine Glycerin und Fettsäuren unterschiedlicher Längen aufgespalten L, Glycerin und kurz bis mittellange Fettsäuren: hydrophil → können von der Darmwand resorbiert werden L, lange Fettsäuren: hydrophob→ verbinden sich mit der Gallensäure zu Micellen, sodass sie nach außen hydrophil sind und somit resorbiert werden können durch die Gallenflüssigkeit als Emulgator werden die Fette in kleine Fetttröpfchen zerlegt (emulgiert) L große Wirkfläche für die Enzyme ● die Gallenflüssigkeit aktiviert die Enzyme aus der Bauchspeicheldrüsen und dem Dünndarm • kontrollieren Auf- und Abbau von Stoffen im menschlichen Körper • bewirken als Biokatalysatoren chemische Reaktionen in biologischen Sytemen und setzten dabei die Aktivierungsenergie herab L, Reaktion wird beschleunigt • reine Proteinenzyme: bestehen aus Polypeptidketten und weisen räumliche Strukturen (=Konformationen) auf Holoenzym (aktives Zentrum): - Enzyme mit Nichteiweißanteil - Eiweißanteil: Coenzym/ Cofaktor Nichteiweißanteil: Apoenzym Enzyme haben eine muldenartige Vertiefung (=aktives Zentrum) Bildung des Enzym-Substrat-Komplexes aktives Zentrum Enzym Substrat Änderung des Substrates (Konformationsänderung des aktiven Zentrums) Produkte 31 Substratspezifität: das Enzym kann nur ein bestimmtes Substrat verändern Wirkungsspezifität: ein Enzym kann ein Substrat nur mit einer bestimmten Reaktion verändern • Gruppenspezifisch: Umsetzung von einer Gruppe von Substraten die gleiche Teilbereiche haben Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit • Substratkonzentration (Je höher,desto schneller) • Temperatur (Wärme beschleunigt Reaktion bis zum Temperaturmaximum • ph-Wert (je nach ph-Wert-Optimum, beschleunigt er die Reaktion oder lässt sie nicht stattfinden) • Wassergehalt (sinkende Wasseraktivität → Abnahme der Enzymaktivität) Anzahl an Inhibitoren (reaktionshemmende Stoffe) Bedeutung für die Verdauung: • sehr wichtig, da sie aufgenommene Nahrung in ihre Einzelteile aufspalten • Katalysator, der Abbau der Nahrungsbestandteile beschleunigt • sorgen dafür, dass die Nahrung für den Stoffwechsel verwertbar sind • LAP-Enzyme: - Lipasen: Spalten Fette in Fettsäuren und Glycerin - Amylase: Spalten Polysaccharide in Monosaccharide - Peptidasen: Spalten Eiweiße in einzelne Aminosäuren WAS IST RESORPTION? ● • Die verwertbaren Spaltprodukte der Verdauung (Grundbausteine der Nährstoffe: Monosacccharide, Glycerin, Fettsäuren, Aminosäure) passieren die Darmwand und gelangen über die Zellmembran in die Blut- oder Lymphbahnen ⇒ Diese Vorgänge werden als Resorption bezeichnet ÖBERFLÄCHENVERGRÖBERUNG IM DÜNNDARM Mikrovilli Darmzotten (Villi) m hilang Bürsten- saum Enterocyten Oberfläche wird durch Schleimhautfalten, Darmzotten und Mirkovilli 600-mal größer ⇒ durch die Oberflächenvergrößerung können mehr Nährstoffe resorbiert werden

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Lymphe Polymere Nahrungsbestandteile enzymatische Spaltung monomere Nahrungsbestandteile VERDAUUNG DER KOHLENHYDRATE Mund: unter der Einwirkung des Speichels beginnt bereits die Vorverdauung der Kohlenhydrate •a-Amylase im Speichel spaltet die Stärke und Glykogen in Dextrine (= Bruchstücke der Stärke) (Glykogen, Stärke = Polysaccharide, Polymere Nahrungsbestandteile) • bei sehr langem Kauen wird die Stärke bis zum Disaccharid Maltose gespalten Speiseröhre: Weiterleitung der Dextrine (= Oligosaccharide), Maltose (= Disaccharid), Glucose (=Monosaccharide) Magen: Magensalzsäure inaktiviert die a-Amylase aufgrund des sauren Milieu ⇒es findet keine Kohlenhydratverdauung statt Gallenblase: nicht beteiligt an der KH- Verdauung Bauchspeicheldrüsen: • gibt Pankreassekret, in dem Verdauungsenzyme sind, an den Zwölffingerdarm ab Zwölffingerdarm: die Stärke und die Dextrine werden von der Bauchspeichelamylase vollständig zu Maltose gespalten • Enzyme spalten alle Disaccharide in Monosaccharide (Enzyme: Lactose = Lactase (Glu + Gal), Saccharose Saccharase (Glu + Fru), Maltose Maltase (Glu + Glu) ● = Dünndarm Resorption der Monosaccharide in das Blut und die Lymphe (Leber- →Blut →→Organe) VERDAUUNG DER PROTEINE = Dickdarm Durchmischung, Eindickung und weiteres Aufschließen durch Bakterien der Reste im Speisebrei . Mund: Keine Verdauung Speiseröhre: Weiterleitung der Proteine Weiterleitung Magen: Magensalzsäure denaturiert die Proteine (löst die räumliche Struktur der Proteine auf) L Aminosäuren der Proteine liegen nun als lange Ketten vor, sodass die Verdauungsenzyme leichter einwirken können das Enzym Pepsinogen wird durch Magensäure zu Pepsin aktiviert, wenn die Nahrung in den Magen gelangt • Pepsin (=Endopeptidasen) spaltet die Peptidketten in mittellage und kurze Polypeptide Gallenblase: keine Bedeutung für die Proteinverdauung Bauchspeicheldrüsen: Pankreassekret enthält weitere proteinspaltende Enzyme v.a. Exopeptidasen (spalten kurze AS-Kette von außen) und Endopeptidasen wie Trypsinogen und Chymotrysinogen Zwölffingerdarm: Pepsin wird durch den hohen pH-Wert inaktiviert • Enzyme (s.o.) werden zu Trypsin und Chymotrypsin aktiviert und spalten Polypeptide in kleiner Peptide • Endopeptidasen spalten Polypeptide weiter in kleinere Ketten auf • Exopeptidasen spalten Peptide in Aminosäuren Dünndarm: restliche Peptidketten werden durch Oligo-, Amino- und Dipepdidasen in Tri- und Dipeptide oder in freie Aminosäuren gespalten • freie AS können resorbiert werden • Tri- und Dipeptide werden in den Enterozyten weiter gespalten (siehe Resorption) Dickdarm: Durchmischung, Eindickung und weiteres Aufschließen durch Bakterien der Reste im Speisebrei VERDAUUNG VON FETTEN Mund: Keine Verdauung Speiseröhre: Weiterleitung der Fette Magen: Fette vermischen sich mit dem sauren Magensaft • Magenlipasen spalten Triglyceride vor allem bei Säuglingen Gallenblase: Gallenblase gibt den Gallensaft an den Zwölffingerdarm ab Bauchspeicheldrüsen: • gibt ihr Sekret mit dem Verdauungsenzym Pankreaslipase in den Zwölffingerdarm ab Zwölffingerdarm: Magensäure wird neutralisiert ENZYME ● • Dickdarm: Durchmischung, Eindickung und weiteres Aufschließen durch Bakterien der Reste im Speisebrei ● Dünndarm: Fetttröpfchen werden durch die Pankreaslipase teilweise bis vollständig in die Grundbausteine Glycerin und Fettsäuren unterschiedlicher Längen aufgespalten L, Glycerin und kurz bis mittellange Fettsäuren: hydrophil → können von der Darmwand resorbiert werden L, lange Fettsäuren: hydrophob→ verbinden sich mit der Gallensäure zu Micellen, sodass sie nach außen hydrophil sind und somit resorbiert werden können durch die Gallenflüssigkeit als Emulgator werden die Fette in kleine Fetttröpfchen zerlegt (emulgiert) L große Wirkfläche für die Enzyme ● die Gallenflüssigkeit aktiviert die Enzyme aus der Bauchspeicheldrüsen und dem Dünndarm • kontrollieren Auf- und Abbau von Stoffen im menschlichen Körper • bewirken als Biokatalysatoren chemische Reaktionen in biologischen Sytemen und setzten dabei die Aktivierungsenergie herab L, Reaktion wird beschleunigt • reine Proteinenzyme: bestehen aus Polypeptidketten und weisen räumliche Strukturen (=Konformationen) auf Holoenzym (aktives Zentrum): - Enzyme mit Nichteiweißanteil - Eiweißanteil: Coenzym/ Cofaktor Nichteiweißanteil: Apoenzym Enzyme haben eine muldenartige Vertiefung (=aktives Zentrum) Bildung des Enzym-Substrat-Komplexes aktives Zentrum Enzym Substrat Änderung des Substrates (Konformationsänderung des aktiven Zentrums) Produkte 31 Substratspezifität: das Enzym kann nur ein bestimmtes Substrat verändern Wirkungsspezifität: ein Enzym kann ein Substrat nur mit einer bestimmten Reaktion verändern • Gruppenspezifisch: Umsetzung von einer Gruppe von Substraten die gleiche Teilbereiche haben Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit • Substratkonzentration (Je höher,desto schneller) • Temperatur (Wärme beschleunigt Reaktion bis zum Temperaturmaximum • ph-Wert (je nach ph-Wert-Optimum, beschleunigt er die Reaktion oder lässt sie nicht stattfinden) • Wassergehalt (sinkende Wasseraktivität → Abnahme der Enzymaktivität) Anzahl an Inhibitoren (reaktionshemmende Stoffe) Bedeutung für die Verdauung: • sehr wichtig, da sie aufgenommene Nahrung in ihre Einzelteile aufspalten • Katalysator, der Abbau der Nahrungsbestandteile beschleunigt • sorgen dafür, dass die Nahrung für den Stoffwechsel verwertbar sind • LAP-Enzyme: - Lipasen: Spalten Fette in Fettsäuren und Glycerin - Amylase: Spalten Polysaccharide in Monosaccharide - Peptidasen: Spalten Eiweiße in einzelne Aminosäuren WAS IST RESORPTION? ● • Die verwertbaren Spaltprodukte der Verdauung (Grundbausteine der Nährstoffe: Monosacccharide, Glycerin, Fettsäuren, Aminosäure) passieren die Darmwand und gelangen über die Zellmembran in die Blut- oder Lymphbahnen ⇒ Diese Vorgänge werden als Resorption bezeichnet ÖBERFLÄCHENVERGRÖBERUNG IM DÜNNDARM Mikrovilli Darmzotten (Villi) m hilang Bürsten- saum Enterocyten Oberfläche wird durch Schleimhautfalten, Darmzotten und Mirkovilli 600-mal größer ⇒ durch die Oberflächenvergrößerung können mehr Nährstoffe resorbiert werden