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Natürliche Drogen

Natürliche Drogen

 NATÜRLICHE DROGEN Definition: Droge
Vergleich: Natürliche Drogen - Synthetische Drogen
Salvia Divinorum
- Aussehen
- Geschichte
- Anwendung
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Lynn

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Das ist meine GFS zum Thema "Natürliche Drogen" im Fach Ernährung, Soziales und Gesundheit Themen: - Definition - Vergleich - Salvia Divinorum

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NATÜRLICHE DROGEN Definition: Droge Vergleich: Natürliche Drogen - Synthetische Drogen Salvia Divinorum - Aussehen - Geschichte - Anwendung - Wirkung - Folgen Rechtliche Situation GLIEDERUNG - Medizin DEFINITION: DROGE rauscherzeugende Substanzen mit psychotrope Stoffe → bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung Droge kann als Genussmittel, medizinische Substanz oder Lösungsmittel verwendet werden → Schwerwiegende Folgen bis hin zur Sucht Sammelbegriff für „Drogen“ = Betäubungsmittel (siehe Betäubungsmittelgesetz) - Historisch gesehen: missbräuchliche Arzneimittel moderne Designerdrogen → Rausch- und Suchtwirkung BNG Betäubungsmittelgesetz Legale Drogen Illegale Drogen UNTERGRUPPEN Weiche Drogen Harte Drogen Natürliche Drogen Synthetische Drogen ● VERGLEICH NATÜRLICHE DROGEN Wild wachsende Pflanzen mit psychoaktiven Inhaltsstoffen Verwechslungsgefahr nicht gut identifizierbar Langzeitwirkungen meist unbekannt Verzehr, Rauchen oder Bereitung eines Aufgusses Zum Teil für Medizinische Zwecke geeignet ● ● ● ● SYNTHETISCHE DROGEN Psychoaktive Substanzen; vollsynthetisch Herstellung in Labors Meistens chemische Bezeichnungen → heute hippere Namen wie Tabletten, Pulver, Kapseln oder Spritzen Damit ihr einen kleinen Überblick, über die Themen und Punkte bekommt, die ich euch heute vorstellen werde: Hier meine Gliederung. Zuerst werde ich etwas genauer auf den Begriff Droge eingehen und danach auf verschiedene Untergruppen, wie z.B. Natürliche Drogen-Synthetische Drogen. Und da mein Thema Natürliche Drogen ist, stelle ich euch eine stellvertretend vor: Salvia Divinorum. Dabei werde ich auf die Punkte Aussehen, Geschichte, Anwendung der Droge, Wirkung während des Rausches, Folgen, Rechtliche Situation in Deutschland und den medizinischen Zweck eingehen. Unter dem Begriff Droge versteht man rauscherzeugende Substanzen, wie z.B. Rauschdrogen, Rauschmittel oder Rauschgifte. Dabei handelt es sich um psychotrope Stoffe, die im zentralen Nervensystem eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung...

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hervorrufen. Psychotrope Stoffe sind Mischungen aus einem oder mehreren Wirkstoffen, die die menschliche Psyche beeinflussen. Einige Drogen sind unter dem Begriff ,,Genussmittel" bekannt, dazu gehören Koffein, Alkohol, Nikotin etc. Diese sowie medizinisch verwendete Substanzen (Schlaf-/Beruhigungs- oder Aufputschmittel) als auch bestimmte Lösungsmittel, können zu einem verändertem Bewusstseinszustand und sogar schädliche Folgen bis hin zur Sucht haben. Im Betäubungsmittelgesetz findet man die Begriffe Droge und Rauschgift nicht. Stattdessen wird der Begriff Betäubungsmittel verwendet. Darunter versteht man einen Sammelbegriff für Substanzen unterschiedlicher Herkunft, Zusammensetzung und Wirkung, deren Anbau, Herstellung, Vertrieb, Erwerb sowie Besitz und Handel verboten und somit strafbar sind. Allerdings nur wenn keine Erlaubnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte vorliegt. Historisch gesehen sind Betäubungsmittel missbräuchlich verwendete Arzneimittel. Dagegen sind moderne Designerdrogen darauf angesetzt, eine Rausch bzw. Suchtwirkung zu erzielen. Drogen kann man in unterschiedliche Klassen bzw. Untergruppen einteilen. Die erste und größte Untergruppe, sind die legalen und illegalen Drogen. Legale Drogen, sind frei erhältlich und werden von der Gesellschaft toleriert. Im Gegensatz dazu stehen die illegalen Drogen die man nur auf dem Schwarzmarkt erhält und die die Gesellschaft abstößt. Unter die nächste Untergruppe fallen die sogenannten weichen und harten Drogen. Weiche Drogen verleiten nur langsam zur Abhängigkeit, aber die gesundheitlichen Risiken sind nicht sofort ersichtlich. Harte Drogen lassen den Menschen sehr schnell süchtig werden und können den Körper innerhalb kürzester Zeit zu Grunde richten. Die letzte Untergruppe bilden die natürlichen Drogen und die synthetischen Drogen. Natürliche Drogen werden wild wachsende Pflanzen genannt, die einen psychoaktiven Inhaltsstoff enthalten. Allerdings ist es für Menschen die sich in dem Gebiet nicht auskennen sehr gefährlich, denn man kann sie sehr schnell mit anderen normalen Pflanzen verwechseln. Und vor allem wenn nach der Einnahme, Symptome auftreten und die Person erst später ins Krankenhaus kommt, wird es meistens sehr schwierig sein die Pflanze zu identifizieren. Zudem sind viele Langzeitfolgen noch unerforscht. Natürliche Drogen nimmt man oral auf, raucht sie oder bereitet sich einen Aufguss zu. Auch für medizinische Zwecke sind sie nützlich. Synthetische Drogen dagegen, sind psychoaktive Substanzen ohne irgendwelche pflanzlichen Stoffe. Sie sind vollsynthetisch. Sie werden in Labors hergestellt und erhalten meist chemische Bezeichnungen die allerdings durch hippere und einprägsamere Namen ersetzt werden. Synthetische Drogen treten meist in Form von Tabletten, Pulver, Kapseln oder Spritzen auf. Salvia Divinorum oder auch Aztekensalbei, Zaubersalbei oder auch einfach Salvia genannt, stelle ich euch heute stellvertretend für die Natürlichen Drogen vor. 1m+ Blätter: 20 cm lang, 10 cm breit Besitzt einen außergewöhnlichen Viereckigen Stengel Findet man selten im Freien, seltene Bildung von Samen Kelche: bläulich Kronblätter: weiß Salvia kommt ursprünglich aus dem Gebiet der Mazateken im Sierra Madre- Gebirge in Mexiko. In dieser Region verwendeten mazatekische Curanderos und Curanderas die Pflanze bei verschiedenen Ritualen. Die Schamanen gebrauchten Salvia vorallem wenn sie die Ursache der Krankheit von jemandem in der übernatürlichen Welt suchten. Die Schamanen gelangten mit Salvia in eine Art visionarischen Trancezustand wo ihnen deutlich wurde welche Schritte sie unternehmen müssten um den Patient wieder zu heilen. Diese Art Salvia zu verwenden besteht noch immer in der heutigen Generation der Mazateken, sowie der Gebrauch der Pflanze für Schamanismus, Wahrsagerei, Meditation und der Suche nach dem Göttlichen. Es ist wenig bekannt über den Gebrauch von Salvia bevor es im 20. Jahrhundert durch die westliche Welt "entdeckt" wurde. Wahrscheinlich gibt es eine lange Tradition, aber erst als R. Gordon Wasson, der berühmte Botaniker ein Exemplar mitbrachte, wurde die Pflanze das erste Mal durch die Wissenschaft untersucht und studiert. Es gibt dennoch noch einiges zu erforschen über die chemische Zusammenstellung und die Wirkung von Salvia. Oral: Kauen, psychoaktiven Substanzen werden durch die Mundschleimhäute aufgenommen, je länger und gründlicher desto stärker die Wirkung, sonst Zersetzung durch Magensäure Salvia Extrakt, Konzentration sehr hoch (selten) Rauchen: 2-8 Blätter, Wasserpfeife Wenn man Salvia oral aufnimmt, tritt die Wirkung nach ca. 10 Minuten ein du dauert 1-2 Stunden. Allerdings schwächt es während dessen schon ab. Dies wird als sogenannter leichter Rausch bezeichnet. Raucht man Salvia dann tritt die Wirkung bereits nach 30 Sekunden ein dauert aber auch nur 30 Minuten. Von Usern wird berichtet, dass es ein wesentlich stärkerer Rausch sein soll. Nimmt man Salvia Divinorum ein, gibt es natürlich auch Risiken. Gehalt der Inhaltsstoffe schwankt Nicht gut nachweisbar/ identifizierbar Langzeitwirkungen nicht erforscht Körper während des Rausches unkontrolliert Die Wirkung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, z.B spielt die Lagerung sowie der Anbau und der Trocknungsvorgang eine Rolle. Dies macht sich bei der Art und Stärke des Rausches bemerkbar. Eine Wirkung ist die stark- halluzinogene, die an LSD erinnert. Allerdings kann es auch einen milden Rausch geben oder bei einer niedrigen Dosierung „nur“ Farb- und Formverzerrungen. Zu den Hauptwirkungen zählen eine starke Verzerrung des Bewusstseins- und Wahrnehmungszustandes, sowie dass man die Zeit und die Realität als Objekte sieht oder man erlebt eine Metamorphose des Ichs. Manche Konsumenten glauben dass die Welt nicht mehr existiert würde und sie komplett wahnsinnig geworden seien. Weitere Wirkungen können sein: "Kontakt zu anderen Wesen", Zeitreisen, totale Körperverformung, Erfahrung paralleler Realitäten, Lachanfälle und vor allem ein "Heraustreten" aus der bekannten Realität. Alle diese Wirkungen werden als klar und vor allem real erfahren. Für andere Personen im Umkreis wirkt der Konsument maskenhaft und unwirklich. Natürlich ist eine Einnahme auch mit Folgen verbunden. Kurzeitfolgen können sein: Unfall- und Verletzungs-risiko sehr hoch Harndrang und Kopfschmerzen Psychosen können ausgelöst werden Langzeitfolgen: Geringes Suchtpotential keine Toleranzbildung Chronischer Konsum von Salvia schädigt die Lunge Weitere Langzeitfolgen sind noch nicht erforscht! Rechtliche Situation Zeit lang legal in Deutschland 15. Februar 2008 = Betäubungsmittelgesetz Besitz, Handel und Anbau sind illegal und strafbar Österreich und Schweiz: weiterhin legal In niedrigen, nicht-halluzinogenen Dosierungen dient es den mazatekischen Heilern bei der Behandlung diverser körperlicher Beschwerden. Nur in deutlich höheren Dosierungen dient es der Induktion eines Rauschzustandes mit lebhaften Visionen. Die analgetischen und entzündungshemmenden Wirkungen des Salvinorin sind bei Forschern von besonderem Interesse. Es laufen intensive Forschungen, um das therapeutische Potential der strukturell Verwandten Opioid-Rezeptor- Agonisten oder-Antagonisten zu bestimmen. Z.B. Rheuma Induktion auslösen einer Sache

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Dagegen sind moderne Designerdrogen darauf angesetzt, eine Rausch bzw. Suchtwirkung zu erzielen. Drogen kann man in unterschiedliche Klassen bzw. Untergruppen einteilen. Die erste und größte Untergruppe, sind die legalen und illegalen Drogen. Legale Drogen, sind frei erhältlich und werden von der Gesellschaft toleriert. Im Gegensatz dazu stehen die illegalen Drogen die man nur auf dem Schwarzmarkt erhält und die die Gesellschaft abstößt. Unter die nächste Untergruppe fallen die sogenannten weichen und harten Drogen. Weiche Drogen verleiten nur langsam zur Abhängigkeit, aber die gesundheitlichen Risiken sind nicht sofort ersichtlich. Harte Drogen lassen den Menschen sehr schnell süchtig werden und können den Körper innerhalb kürzester Zeit zu Grunde richten. Die letzte Untergruppe bilden die natürlichen Drogen und die synthetischen Drogen. Natürliche Drogen werden wild wachsende Pflanzen genannt, die einen psychoaktiven Inhaltsstoff enthalten. Allerdings ist es für Menschen die sich in dem Gebiet nicht auskennen sehr gefährlich, denn man kann sie sehr schnell mit anderen normalen Pflanzen verwechseln. Und vor allem wenn nach der Einnahme, Symptome auftreten und die Person erst später ins Krankenhaus kommt, wird es meistens sehr schwierig sein die Pflanze zu identifizieren. Zudem sind viele Langzeitfolgen noch unerforscht. Natürliche Drogen nimmt man oral auf, raucht sie oder bereitet sich einen Aufguss zu. Auch für medizinische Zwecke sind sie nützlich. Synthetische Drogen dagegen, sind psychoaktive Substanzen ohne irgendwelche pflanzlichen Stoffe. Sie sind vollsynthetisch. Sie werden in Labors hergestellt und erhalten meist chemische Bezeichnungen die allerdings durch hippere und einprägsamere Namen ersetzt werden. Synthetische Drogen treten meist in Form von Tabletten, Pulver, Kapseln oder Spritzen auf. Salvia Divinorum oder auch Aztekensalbei, Zaubersalbei oder auch einfach Salvia genannt, stelle ich euch heute stellvertretend für die Natürlichen Drogen vor. 1m+ Blätter: 20 cm lang, 10 cm breit Besitzt einen außergewöhnlichen Viereckigen Stengel Findet man selten im Freien, seltene Bildung von Samen Kelche: bläulich Kronblätter: weiß Salvia kommt ursprünglich aus dem Gebiet der Mazateken im Sierra Madre- Gebirge in Mexiko. In dieser Region verwendeten mazatekische Curanderos und Curanderas die Pflanze bei verschiedenen Ritualen. Die Schamanen gebrauchten Salvia vorallem wenn sie die Ursache der Krankheit von jemandem in der übernatürlichen Welt suchten. Die Schamanen gelangten mit Salvia in eine Art visionarischen Trancezustand wo ihnen deutlich wurde welche Schritte sie unternehmen müssten um den Patient wieder zu heilen. 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Allerdings schwächt es während dessen schon ab. Dies wird als sogenannter leichter Rausch bezeichnet. Raucht man Salvia dann tritt die Wirkung bereits nach 30 Sekunden ein dauert aber auch nur 30 Minuten. Von Usern wird berichtet, dass es ein wesentlich stärkerer Rausch sein soll. Nimmt man Salvia Divinorum ein, gibt es natürlich auch Risiken. Gehalt der Inhaltsstoffe schwankt Nicht gut nachweisbar/ identifizierbar Langzeitwirkungen nicht erforscht Körper während des Rausches unkontrolliert Die Wirkung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, z.B spielt die Lagerung sowie der Anbau und der Trocknungsvorgang eine Rolle. Dies macht sich bei der Art und Stärke des Rausches bemerkbar. Eine Wirkung ist die stark- halluzinogene, die an LSD erinnert. Allerdings kann es auch einen milden Rausch geben oder bei einer niedrigen Dosierung „nur“ Farb- und Formverzerrungen. Zu den Hauptwirkungen zählen eine starke Verzerrung des Bewusstseins- und Wahrnehmungszustandes, sowie dass man die Zeit und die Realität als Objekte sieht oder man erlebt eine Metamorphose des Ichs. Manche Konsumenten glauben dass die Welt nicht mehr existiert würde und sie komplett wahnsinnig geworden seien. Weitere Wirkungen können sein: "Kontakt zu anderen Wesen", Zeitreisen, totale Körperverformung, Erfahrung paralleler Realitäten, Lachanfälle und vor allem ein "Heraustreten" aus der bekannten Realität. Alle diese Wirkungen werden als klar und vor allem real erfahren. Für andere Personen im Umkreis wirkt der Konsument maskenhaft und unwirklich. Natürlich ist eine Einnahme auch mit Folgen verbunden. Kurzeitfolgen können sein: Unfall- und Verletzungs-risiko sehr hoch Harndrang und Kopfschmerzen Psychosen können ausgelöst werden Langzeitfolgen: Geringes Suchtpotential keine Toleranzbildung Chronischer Konsum von Salvia schädigt die Lunge Weitere Langzeitfolgen sind noch nicht erforscht! Rechtliche Situation Zeit lang legal in Deutschland 15. Februar 2008 = Betäubungsmittelgesetz Besitz, Handel und Anbau sind illegal und strafbar Österreich und Schweiz: weiterhin legal In niedrigen, nicht-halluzinogenen Dosierungen dient es den mazatekischen Heilern bei der Behandlung diverser körperlicher Beschwerden. Nur in deutlich höheren Dosierungen dient es der Induktion eines Rauschzustandes mit lebhaften Visionen. Die analgetischen und entzündungshemmenden Wirkungen des Salvinorin sind bei Forschern von besonderem Interesse. Es laufen intensive Forschungen, um das therapeutische Potential der strukturell Verwandten Opioid-Rezeptor- Agonisten oder-Antagonisten zu bestimmen. Z.B. 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