Biologie /

Neurologie - Das Ruhepotential

Neurologie - Das Ruhepotential

 -
- Unterschiedliche Verteilung der lonen innerhalb & außerhalb
führt zur Entstehung eines Potentials (Spannung) an der Zellmembran
Definit

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

196

Neurologie - Das Ruhepotential

L

Linja

194 Followers
 

Biologie

 

11/12

Lernzettel

Was ist das Ruhepotential?

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

- - Unterschiedliche Verteilung der lonen innerhalb & außerhalb führt zur Entstehung eines Potentials (Spannung) an der Zellmembran Definition: - RUHEPOTENTIAL Das Ruhepotential bezeichnet das Membranpotential einer erregbaren Zelle im Ruhezustand und liegt bei -70 mV (1) lonenverteilung: Grundlage des Ruhepotentials ist die ungleiche lonenverteilung innerhalb: hohe Konzentration an Kalium-lonen (K+) und organischen Anionen (A-) außerhalb: hohe Konzentration an Natrium-Ionen (Na+) und Chlorid-lonen (CI-) - Trennung von Innen und Außen durch semipermeable Membran (halbdurchlässig) - sowohl Innen als auch Außen jeweils positive und negative lonen -> ausgeglichen über die Membran hinweg ensteht jedoch ein Ladungsunterschied -> deshalb negativ Entstehung Ruhepotential -> wieso keine gleichmäßige Verteilung? (2) Konzentrationsunterschied lonen wollen Konzentrationsausgleich schaffen bewegen sich von hoher Konzentration zur niedrigeren -> Diffusion -> ob sie diffundieren können, hängt von der Membranpermeabilität ab (nicht für alle lonen gleich) K+ strömt durch geöffnete Kanäle aus der Zelle nach draußen -> Ladung im Zellinneren wird immer negativer positiv geladene K+ lonen werden von negativ geladener Membraninnenseite angezogen -> Gleichgewicht zwischen elektrischem und chemischen Gradienten (3) selektive Permeabilität K+ lonen -> durchlässig Cl- lonen -> etwas durchlässig Na+ lonen -> wenig durchlässig A-lonen -> garnicht durchlässig Kaliumkanäle im Ruhezustand geöffnet -> K+ ist deshalb für das Ruhepotential verantwortlich Natriumkanäle im Ruhezustand geschlossen →> trotzdem können gewisse Mengen einströmen (Leckströme) (4) Natrium-Kalium-Pumpe (Enzym: Natrium-Kalium-ATPase) Leckströme würden zu Ladungsausgleich führen, deshalb gibt es die Natrium-Kalium-Pumpe -> hält die lonenkonzentration bzw. Membranpotantial aufrecht →> transportiert unter Energieverbrauch (aktiver Transport, gegen...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Konzentrationsgefälle) 3 Na+ lonen aus der Zelle raus, 2 K+ lonen wieder rein -> Gesamtladung nimmt ab Kein Rücktransport = keine negative Spannung = keine Reizweiterleitung (keine Natrium- (kein Ruhepotenzial Kalium-Pumpe) -> -70 mV.) Extrazellulärraum CH Cytoplasma A K Ionenverteilung Ruhepotential K offener K-Kanal K Konzentrationsgradient und elektrischer Gradient + Extrazellulärraum Cytoplasma K Kaliumionen Schritt 1 A- K K Schritt 4 Natriumionen CH Membranpotenzial Spannung an der Zellmembran (Ladungsunterschied zwischen Außen- und Innenseite) chem Ruhepotential Entstehung CI elektr. chem. elektr. Nat-K+- Pumpe Chloridionen organische Anionen CI Schritt 2 semipermeable Membran Natrium-Kalium-Pumpe Mechanismus Ch Schritt 5 CI- Natrium-Kalium-Pumpe Mechanismus K ==== Schritt 3 Natrium-Kalium-Pumpe Mechanismus (Schritt 1-3) CI CI Natrium Leckstrom Schritt 6 CI (1) (2) (3) (4)

Biologie /

Neurologie - Das Ruhepotential

Neurologie - Das Ruhepotential

L

Linja

194 Followers
 

Biologie

 

11/12

Lernzettel

Neurologie - Das Ruhepotential

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 -
- Unterschiedliche Verteilung der lonen innerhalb & außerhalb
führt zur Entstehung eines Potentials (Spannung) an der Zellmembran
Definit

App öffnen

Teilen

Speichern

196

Kommentare (1)

N

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Was ist das Ruhepotential?

Ähnliche Knows

7

Neurologie

Know Neurologie thumbnail

274

 

11/12/10

12

Neurobiologie Q3.1 LK

Know Neurobiologie Q3.1 LK thumbnail

551

 

11/12/13

Das Ruhepotential

Know Das Ruhepotential thumbnail

506

 

11/12/13/10

Neurobiologie

Know Neurobiologie thumbnail

453

 

11/12/13

Mehr

- - Unterschiedliche Verteilung der lonen innerhalb & außerhalb führt zur Entstehung eines Potentials (Spannung) an der Zellmembran Definition: - RUHEPOTENTIAL Das Ruhepotential bezeichnet das Membranpotential einer erregbaren Zelle im Ruhezustand und liegt bei -70 mV (1) lonenverteilung: Grundlage des Ruhepotentials ist die ungleiche lonenverteilung innerhalb: hohe Konzentration an Kalium-lonen (K+) und organischen Anionen (A-) außerhalb: hohe Konzentration an Natrium-Ionen (Na+) und Chlorid-lonen (CI-) - Trennung von Innen und Außen durch semipermeable Membran (halbdurchlässig) - sowohl Innen als auch Außen jeweils positive und negative lonen -> ausgeglichen über die Membran hinweg ensteht jedoch ein Ladungsunterschied -> deshalb negativ Entstehung Ruhepotential -> wieso keine gleichmäßige Verteilung? (2) Konzentrationsunterschied lonen wollen Konzentrationsausgleich schaffen bewegen sich von hoher Konzentration zur niedrigeren -> Diffusion -> ob sie diffundieren können, hängt von der Membranpermeabilität ab (nicht für alle lonen gleich) K+ strömt durch geöffnete Kanäle aus der Zelle nach draußen -> Ladung im Zellinneren wird immer negativer positiv geladene K+ lonen werden von negativ geladener Membraninnenseite angezogen -> Gleichgewicht zwischen elektrischem und chemischen Gradienten (3) selektive Permeabilität K+ lonen -> durchlässig Cl- lonen -> etwas durchlässig Na+ lonen -> wenig durchlässig A-lonen -> garnicht durchlässig Kaliumkanäle im Ruhezustand geöffnet -> K+ ist deshalb für das Ruhepotential verantwortlich Natriumkanäle im Ruhezustand geschlossen →> trotzdem können gewisse Mengen einströmen (Leckströme) (4) Natrium-Kalium-Pumpe (Enzym: Natrium-Kalium-ATPase) Leckströme würden zu Ladungsausgleich führen, deshalb gibt es die Natrium-Kalium-Pumpe -> hält die lonenkonzentration bzw. Membranpotantial aufrecht →> transportiert unter Energieverbrauch (aktiver Transport, gegen...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Konzentrationsgefälle) 3 Na+ lonen aus der Zelle raus, 2 K+ lonen wieder rein -> Gesamtladung nimmt ab Kein Rücktransport = keine negative Spannung = keine Reizweiterleitung (keine Natrium- (kein Ruhepotenzial Kalium-Pumpe) -> -70 mV.) Extrazellulärraum CH Cytoplasma A K Ionenverteilung Ruhepotential K offener K-Kanal K Konzentrationsgradient und elektrischer Gradient + Extrazellulärraum Cytoplasma K Kaliumionen Schritt 1 A- K K Schritt 4 Natriumionen CH Membranpotenzial Spannung an der Zellmembran (Ladungsunterschied zwischen Außen- und Innenseite) chem Ruhepotential Entstehung CI elektr. chem. elektr. Nat-K+- Pumpe Chloridionen organische Anionen CI Schritt 2 semipermeable Membran Natrium-Kalium-Pumpe Mechanismus Ch Schritt 5 CI- Natrium-Kalium-Pumpe Mechanismus K ==== Schritt 3 Natrium-Kalium-Pumpe Mechanismus (Schritt 1-3) CI CI Natrium Leckstrom Schritt 6 CI (1) (2) (3) (4)