Wasseranpassungen und Parasitismus
Die Anpassung an die Verfügbarkeit von Wasser ist ein entscheidender Faktor für das Überleben von Tieren und Pflanzen in verschiedenen Lebensräumen.
Bei Tieren gibt es verschiedene Anpassungen an Trockenheit:
- Dicke Häute oder Chitinpanzer/Kalkgehäuse
- Reduzierte oder keine Schweißdrüsen
- Konzentrierter Urin und fast wasserfreier Kot
Bei Pflanzen unterscheidet man verschiedene Typen der Wasseranpassung:
Vocabulary: Poikilohydre Pflanzen können die Wasserauf- und -abnahme nicht regulieren, während homoiohydre Pflanzen ihren Wassergehalt innerhalb gewisser Grenzen konstant halten können.
Definition: Hygrophyten sind Feuchtpflanzen, die Strukturen zur Förderung der Transpiration besitzen.
Definition: Xerophyten sind Trockenpflanzen, die Anpassungen zur Reduzierung des Wasserverlusts entwickelt haben.
Definition: Hydrophyten sind Wasserpflanzen, die keine Spaltöffnungen besitzen, außer an Blättern über dem Wasser.
Der Parasitismus ist ein wichtiger biotischer Faktor in der Ökologie. Parasiten ernähren sich von anderen Lebewesen, ohne sie dabei zu töten.
Vocabulary: Die Wirtsspezifität beschreibt, dass Parasiten oft nur eine oder wenige Arten befallen.
Man unterscheidet zwischen Ektoparasiten, die sich an der Körperoberfläche des Wirtes aufhalten, und Endoparasiten, die im Inneren des Wirtes leben. Beide haben spezielle Anpassungen entwickelt, um ihre Lebensweise zu optimieren.





