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Parasitismus (am Beispiel Malaria)

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Biologie

 

11/12/13

Präsentation

Parasitismus (am Beispiel Malaria)

 Parasitismus
am Beispiel Malaria Themen
Malaria - Was ist das eigentlich?
• Entwicklungszyklus des Erregers
● Wie könnten Antitoxine wirken
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am Beispiel Malaria Themen
Malaria - Was ist das eigentlich?
• Entwicklungszyklus des Erregers
● Wie könnten Antitoxine wirken

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Präsentation (14 Punkte) mit folgenden Themen - Malaria im Allgemeinen - Entwicklungszyklus (im Handout erläutert) - 4 verschiedene Malariaformen (Tropica, Tertiana, Quartana, Knowlesi) - Kleines Quiz (um euer Wissen zu prüfen)

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Parasitismus am Beispiel Malaria Themen Malaria - Was ist das eigentlich? • Entwicklungszyklus des Erregers ● Wie könnten Antitoxine wirken? Die 4 verschiedenen Malaria-Formen Quiz Malaria Tropische Infektionskrankheit Jährlich viele Millionen Neuinfektionen > 1 Millionen Todesopfer Ist in der Vergangenheit auch in Deutschland schon aufgetreten Erreger: Plasmodien Natürlicher Überträger Weibliche Anopheles-Mücke Mögliche "künstliche" Überträger Bluttransfusionen Infizierte Nadeln In äquatornähe ist das Infektionsrisiko äußerst hoch Moskitostadien Oozyste Sporozoiten Jagda ↑ Darm JaJaa Gameten Speicheldrüsen Sporozoiten Gametozyten 오 Leberzellen Invasion der roten Blutkörperchen Leberstadien Mensch Hypnozoit Merozoiten Blutstadien Mensch Malaria Tropica Häufigste/Gefährlichste Form 34 der Malaria-Fälle in Deutschland Erreger: Plasmodium falciparum Inkubationszeit: 7 bis 28 Tage Bei immunen Personen kann die Krankheit auch nach Jahren ausbrechen Führt meist zum Tod Bei nicht-immunen Patienten Auffällig viele Erythrozyten werden angegriffen Bis zu 60% der Erythrozyten Fieber (unregelmäßig/durchgehend) Akutes Nierenversagen Kreislaufkollaps Krampfanfälle/Bewusstseinsrübungen => Koma Innere Blutungen Mangel an Erythrozyten Übersicht - Parasitismus (am Bsp. Malaria) Glossar - Parasitismus Fachbegriff Parasitismus Obligater Parasitismus Raubparasiten/ Parasitoiden Fakultativer Parasitismus Der Parasit könnte auch ohne den Wirt überleben Halbparasiten Vollparasiten Ektoparasiten Definition/Synonym Versorgung mit Ressourcen durch eine andere Art Endoparasiten Für den Parasit überlebenswichtiger Parasitismus Parasit, der seinen Wirt im Anschluss tötet Fakultativer pflanzlicher Parasit Betreiben Fotosynthese ● Obligater pflanzlicher Parasit Betreiben keine eigene Fotosynthese Leben auf der Oberfläche des Wirts Leben im Inneren des Wirts Beispiel / Bandwürmer, Tumore Brauchen den Wirt (z. B. Menschen) zum Überleben Bodennematoden, Faden- würmer leben gelegentlich im Darm von Käfern Ist aber nicht notwendig für die weitere Entwicklung Die Brackwespe legt ihre Eier im Inneren der Blattlaus Die Blattlaus überlebt dies nicht Die Mistel entzieht der Birke Wasser und Mineralstoffe, betreibt die anschließende Fotosynthese aber selber Sommerwurz entzieht der Sonnenblume Wasser und wichtige Mineralstoffe Zecken, Flöhe Bandwürmer Malaria - Was ist das eigentlich? Malaria ist eine tropische Infektionskrankheit, von der ein Großteil der Fälle im tropischen Afrika nachgewiesen wurden. Aber auch in Deutschland...

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treten immer wieder Fälle auf. Weltweit tauchen jährlich einige Millionen neue Fälle auf. Davon versterben in etwa eine Millionen. Die gefährlichste, und leider auch häufigste Form Malarias, wird „Malaria Tropica" genannt. Die anderen, meist milder verlaufenden Formen heißen: Malaria Tertiana, Malaria Quartana und Knowlesi Malaria. Letztere tritt meist bei Affen auf, kann aber auch auf den Menschen übertragen werden. Sie alle aber werden durch verschiedene Erreger der Familie der Plasmodien verursacht. Der natürliche Überträger dieses Erregers ist die Anopheles-Mücke. Auf künstlichem Wege kann er aber auch über infizierte Nadeln oder Bluttransfusionen übertragen werden. Entwicklungszyklus der Plasmodien 1. Weibliche Anopheles-Mücke sticht gesunde Person O 2. Sporozoiten gelangen durch den Blutstrom, innerhalb von 20-30 Minuten in die Leber und befallen die Leberzellen Je nach Malaria-Form können sie zu „stillen Sporozoiten" (Hypnozoiten) transformieren und für Jahre in der Leber verweilen O O O O 3. Merozoiten befallen Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und teilen sich Irgendwann platzen die Erythrozyten auf O Merozoiten suchen sich neue Erythrozyten O O Über den Speichel der Mücke werden die Plasmodien/Sporozoiten (Bewegliche Form der Plasmodien) übertragen Wenn der Patient nicht erneut gestochen wird, ist der Entwicklungszyklus hier beendet O In den Sporozoiten bilden sich Merozoiten (Tochterzellen der Sporozoiten) Irgendwann platzen die Sporozoiten auf => Merozoiten gelangen in die Blutlaufbahn 4. Weibliche Anopheles-Mücke sticht infizierten Patienten Anopheles-Mücke nimmt geschlechtsdifferenzierte Merozoiten auf O Merozoiten teilen sich weiter O Irgendwann teilen sich die Merozoiten geschlechtsspezifisch Dieser Zyklus läuft fort, bis ein Antitoxin verabreicht wird oder der Patient gestorben ist 5. Merozoiten wandern in den Darm der Anopheles-Mücke O Männliche Geschlechtszellen teilen sich weiter Befruchtung der weiblichen Gameten O 6. Zygote entsteht O Mehrfache Teilung der Zygote (=> Sporozoiten entstehen) Sporozoiten werden freigesetzt 7. Sporozoiten wandern in die Speicheldrüsenzellen der Anophelesmücke

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C

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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