Grundlagen der Proteinbiosynthese
Die Proteinbiosynthese verwandelt die genetische Information der DNA in funktionelle Proteine. Dieser Prozess läuft in zwei Hauptschritten ab: Transkription und Translation.
Bei der Transkription wird ein DNA-Abschnitt in mRNA (messenger RNA) kopiert. Diese mRNA dient als Bauplan für das Protein. In der anschließenden Translation wird die mRNA-Sequenz in eine Kette von Aminosäuren übersetzt, die zusammen ein Polypeptid bilden. Mehrere Polypeptide formen letztendlich ein Protein.
Zwischen Prokaryoten (Bakterien) und Eukaryoten (Pflanzen, Tiere) gibt es wichtige Unterschiede im Ablauf. Bei Eukaryoten findet die Transkription im Zellkern statt, während die Translation im Zytoplasma erfolgt. Bei Prokaryoten laufen beide Prozesse gleichzeitig im Zytoplasma ab, da kein Zellkern vorhanden ist.
💡 Gut zu wissen: Die Proteinbiosynthese ist verantwortlich für nahezu alle Körperfunktionen - vom Muskelaufbau bis zur Immunabwehr. Ohne sie könnten wir nicht existieren!
Die Transkription selbst unterteilt sich in drei Phasen: Initiation (RNA-Polymerase setzt am Promotor an), Elongation (Synthese des RNA-Strangs) und Termination (Ablösung an der Terminatorregion).





































