Grundprinzipien von Stoffwechselwegen
Die Zellatmung ist ein komplexer Stoffwechselweg, der auf grundlegenden biochemischen Prinzipien basiert. Zu den wichtigsten Konzepten gehören exergonische und endergonische Reaktionen sowie Redoxreaktionen.
Definition: Exergonische Reaktionen setzen Energie frei, während endergonische Reaktionen Energie benötigen.
In der Zellatmung spielen Oxidations- und Reduktionsprozesse eine zentrale Rolle. Bei der Oxidation werden Elektronen oder Wasserstoffatome abgegeben, bei der Reduktion aufgenommen. Diese Prozesse sind eng miteinander verknüpft und werden als Redoxreaktionen bezeichnet.
Vocabulary: Reduktionsäquivalente sind Coenzyme, die den Ablauf von Redoxreaktionen in einer Zelle ermöglichen.
Ein besonders wichtiges Reduktionsäquivalent in der Zellatmung ist NAD+/NADH+H+. Dieses Coenzym fungiert als Energie- und Wasserstoffüberträger und ist an zahlreichen Redoxreaktionen beteiligt.
Example: Bei der Oxidation einer Verbindung AH2 werden Wasserstoffatome auf NAD+ übertragen, wodurch NADH+H+ entsteht. Umgekehrt kann NADH+H+ einen Stoff B zu BH2 reduzieren und wird dabei selbst wieder zu NAD+ oxidiert.
Diese Redoxreaktionen sind fundamental für den Energietransfer in der Zellatmung und ermöglichen die effiziente Umwandlung von Nahrungsenergie in ATP.










