Der Zellzyklus und die Mitose
Der Zellzyklus umfasst alle Ereignisse zwischen zwei Zellteilungen. Er besteht aus der Interphase mit den Phasen G1, S und G2 sowie der M-Phase (Mitose). In der S-Phase wird die DNA verdoppelt, wodurch der DNA-Gehalt auf das Vierfache ansteigt.
Die Mitose ist genau genommen nur die Kernteilung, während die Zellteilung als Cytokinese bezeichnet wird. Nach abgeschlossener Mitose besitzen beide Tochterzellen wieder einen identischen, doppelten DNA-Satz. Bei Bedarf können Zellen auch in die G0-Phase eintreten – einen Ruhezustand außerhalb des aktiven Zellzyklus.
Warum sind gerade in Wurzelspitzen so viele Mitosen zu beobachten? Dies liegt am intensiven Längenwachstum der Wurzeln, das viele Zellteilungen erfordert. Die Zellteilung beim Menschen folgt demselben Grundprinzip, hat aber je nach Zelltyp unterschiedliche Zyklusdauern.
💡 Merke: Die Mitose Phasen und die Zellteilung (Cytokinese) sind zwei getrennte Prozesse! Die Mitose sorgt für die Verteilung der genetischen Information, während die Cytokinese die eigentliche Teilung des Zellkörpers bewirkt.




