Aldehyde und Ketone
Die zweite Seite des Lernzettels befasst sich mit Aldehyden (Alkanalen) und Ketonen (Alkanonen), zwei wichtigen Stoffklassen der Carbonylverbindungen.
Zunächst werden die homologen Reihen der Aldehyde von Methanal (HCHO) bis Decanal (C₉H₁₉CHO) und der Ketone von Propanon (CH₃COCH₃) bis Decan-2-on (CH₃COC₈H₁₇) vorgestellt.
Definition: Alkanale bilden eine Untergruppe der Aldehyde, während Alkanone eine Untergruppe der Ketone darstellen.
Die Nomenklatur wird für beide Stoffklassen erläutert:
Example: Aldehyde werden durch Anhängen der Endung "-al" an den Alkannamen benannt, während Ketone die Endung "-on" erhalten. Bei Ketonen ab Pentan-2-on muss die Position der Carbonylgruppe angegeben werden.
Die Polarität und Löslichkeit von Aldehyden und Ketonen werden verglichen:
Highlight: Sowohl Aldehyde als auch Ketone besitzen einen polaren und einen unpolaren Teil. Je länger der unpolare Teil ist, desto geringer wird der Einfluss des polaren Teils.
Dies hat Auswirkungen auf die Löslichkeit:
Example: Aldehyde und Ketone sind in Wasser und Fetten löslich (hydro-/lipophil). Mit zunehmender Kettenlänge nimmt die Wasserlöslichkeit ab.
Die intermolekularen Kräfte werden ebenfalls diskutiert:
Vocabulary: Aldehyde und Ketone können Van-der-Waals-Kräfte und Dipol-Dipol-Wechselwirkungen bilden, aber keine Wasserstoffbrückenbindungen untereinander.
Abschließend werden die Siedetemperaturen der verschiedenen Stoffklassen verglichen:
Highlight: Die Siedetemperaturen steigen in der Reihenfolge: Alkane < Alkanale/Alkanone < Alkohole. Dies ist auf die zunehmende Stärke der intermolekularen Kräfte zurückzuführen.




