Grundlagen der Polymerisation und Kunststoffsynthese
Die Radikalische Polymerisation ist ein fundamentaler Prozess in der Kunststoffherstellung. Polymere sind Makromoleküle, die aus vielen gleichen Bausteinen (Monomeren) aufgebaut sind und bilden die Grundlage für verschiedene Kunststoffarten.
Definition: Ein Polymer ist ein Makromolekül, das aus einer Vielzahl gleichartiger Grundbausteine (Monomere) besteht.
Bei der Klassifizierung unterscheidet man zwischen Homopolymeren, die aus gleichartigen Monomeren bestehen, und Copolymeren, die aus verschiedenartigen Monomeren aufgebaut sind. Die Struktur kann dabei linear oder verzweigt sein. Natürliche Polymere wie Stärke, Zellulose und Proteine kommen in der Natur vor, während synthetische Polymere künstlich hergestellt werden.
Halbsynthetische Kunststoffe entstehen durch die Modifikation natürlicher Materialien, wie beispielsweise Celluloid. Vollsynthetische Kunststoffe werden dagegen komplett aus Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle hergestellt.
Highlight: Die wichtigsten Syntheseverfahren für Kunststoffe sind die radikalische Polymerisation, die Polyaddition und die Polykondensation.











