Metallgitter und Eigenschaften der Metallbindung
Das Metallgitter entsteht durch die Anziehung zwischen den Metall-Kationen und dem Elektronengas. Im Gegensatz zum Ionengitter bleibt das Metallgitter bei Verschiebungen stabil, da sich die frei beweglichen Elektronen zwischen den Kationen bewegen können.
Eigenschaften der Metallbindung:
- Duktilität: Metalle sind verformbar, da sich die Metallatome gegeneinander verschieben lassen, ohne dass Bindungen gelöst werden.
Beispiel: Gold und Silber sind besonders duktile Metalle, die sich zu dünnen Drähten oder Folien verformen lassen.
- Elektrische Leitfähigkeit: Metalle leiten Strom sowohl im festen als auch im flüssigen Zustand.
Erklärung: Das Bändermodell erklärt die elektrische Leitfähigkeit durch die freie Beweglichkeit der Elektronen in den Energiebändern.
- Wärmeleitfähigkeit: Metalle leiten Wärme gut.
Beispiel: Bei Wärmezufuhr schwingen und stoßen die Elektronen und geben Wärme als Bewegungsenergie ab.
- Bindungsstärke: Die Stärke der Metallbindung hängt von der Anzahl der Valenzelektronen ab.
Highlight: Je weniger Valenzelektronen ein Metall hat, desto geringer sind in der Regel seine Dichte und Siedetemperatur.
Vergleich mit anderen Bindungsarten:
• Starke Bindungen: Metallbindung, Atombindung, Ionenbindung • Schwache Bindungen: Wasserstoff-Brückenbindung, Van-der-Waals-Kräfte
Vocabulary:
- Atombindung (kovalente Bindung): Zwei Atome teilen sich Elektronen.
- Ionenbindung: Entsteht durch Elektronenübertragung zwischen Metallen und Nichtmetallen.
- Van-der-Waals-Kräfte: Schwache intermolekulare Anziehungskräfte zwischen Dipolen.
- Wasserstoff-Brückenbindung: Intermolekulare Wechselwirkung zwischen partiell positiv geladenen Wasserstoffatomen und elektronegativen Atomen.






























