Grundlagen und Einteilung der Kunststoffe
Kunststoffe sind künstlich hergestellte Materialien aus Makromolekülen – das sind Riesenmoleküle mit einer Masse von über 10.000 g/mol. Stell dir vor, sie bestehen aus unzähligen sich wiederholenden Bausteinen, wie eine extrem lange Perlenkette.
Die drei Haupttypen unterscheiden sich durch ihre Molekülstruktur:
- Thermoplasten haben lineare Ketten und werden beim Erhitzen weich – perfekt zum Umformen (denk an Plastikflaschen)
- Duroplasten sind engmaschig vernetzt wie ein starres Netz und bleiben immer hart (Bakelit in alten Radios)
- Elastomere haben weitmaschige Vernetzungen und sind elastisch wie Gummi
Merktipp: Thermo = Wärme → verformbar; Duro = hart → unverformbar; Elasto = elastisch → gummiartig
Je nach charakteristischen Atomgruppen entstehen verschiedene Kunststofftypen: Polyester (über Ester-Gruppen), Polyether (über Ether-Gruppen), Polyamide (über Amid-Gruppen) oder Polyolefine (aus Alkenen).





