Grundlegendes zu Polarlichtern
Polarlichter sind Leuchterscheinungen, die durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome in der Hochatmosphäre entstehen. Sie werden auf der Nordhalbkugel als "Aurora borealis" (Nordlicht) und auf der Südhalbkugel als "Aurora australis" (Südlicht) bezeichnet.
Diese Lichtphänomene treten besonders häufig in den Polargebieten auf, typischerweise in einem Gürtel rund um den magnetischen Pol. In den Wintermonaten bei Dunkelheit und zur sogenannten "magnetischen Mitternacht" sind sie am besten zu beobachten. Auf der Nordhalbkugel sind sie vor allem in Skandinavien, Schottland, Sibirien, Grönland, Kanada und Alaska sichtbar.
Obwohl exakte Vorhersagen nicht möglich sind, kann die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens mit dem KP-Index (Skala von 0-9) angegeben werden. Je höher der Index, desto wahrscheinlicher ist das Auftreten von Polarlichtern.
Wusstest du? Polarlichter können auch in mittleren Breiten auftreten. Allerdings machen Luftverschmutzung und Lichtverschmutzung sie für uns dort kaum sichtbar.





































