Fracking - Eine umstrittene Fördermethode
Fracking einfach erklärt ist eine Methode zur Erdgasförderung, die seit 1949 wirtschaftlich genutzt wird. Der Begriff leitet sich vom englischen "Hydraulic Fracturing" ab, was "hydraulisches Aufbrechen" bedeutet.
Bei dieser Technik werden zunächst Bohrlöcher senkrecht in die Tiefe und dann horizontal in die gasführenden Gesteinsschichten getrieben. Anschließend wird ein Gemisch aus Wasser, Quarzsand und Chemikalien (Frack-Fluid) unter hohem Druck in die Gesteinsschichten gepresst, um diese aufzubrechen und das Erdgas freizusetzen.
Definition: Frack-Fluid - Eine Mischung aus Wasser, Quarzsand und Chemikalien, die beim Fracking verwendet wird.
Die Fracking Vorteile und Nachteile werden kontrovers diskutiert:
Highlight: Fracking Vorteile umfassen die Erschließung neuer Gasreserven und eine geringere Abhängigkeit von Erdölimporten.
Highlight: Zu den Fracking Nachteile zählen potenzielle Fracking Umweltschäden wie Grundwasserverschmutzung und erhöhte Erdbebengefahr.
Fracking in Deutschland ist aufgrund der möglichen Umweltrisiken stark reguliert und praktisch verboten.






