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DIALOG & INNERER MONOLOG Vermittelt Gedanken & Gefühle einer einzelnen Figur Ist wie ein stummes Selbstgespräch Offenbart das Innenleben der Figur Wird in der Ich-Form geschrieben Probleme und Beziehungen zu anderen Figuren werden beschrieben & MONOLOG ■ ■ SITUATION DER FIGUR (EN) Mache dir bevor du mit dem Schreiben beginnst bewusst, in welcher Situation sich deine Figur(en) befinden (z. B. mithilfe einer Mindmap oder mit Listen) ÄUSSERE SITUATION ■ ■ DIALOG Ein Gespräch / eine Unterhaltung zwischen mehreren Figuren Besteht u.a aus Fragen und Gegenfragen Jede Figur redet im Normalfall ungefähr gleich viel (gleich hoher Gesprächsanteil) DEUTSCH Die Figuren sprechen sich direkt an (Du- / Sie- Form) INNERE SITUATION Was geht in der Figur vor? In welcher Stimmung befindet sie sich? Was denkt die Figur im Bezug auf ihre aktuelle Situation? Wie fühlt sich die Figur? Hat sie Angst? Ist sie glücklich? Was erwartet die Figur von kommenden Situationen? In welcher äußeren Situation befindet sich deine Figur? Was ist zuvor passiert und warum befindet sich die Figur in dieser Situation? (Vergangenheit) Wie sieht die jetzige Situation der Figur konkret aus? (Gegenwart) Was wird die Figur jetzt tun? Welche Möglichkeiten hat sie? Wie wird sie sich entscheiden? ( Zukunft) INNERER MONOLOG Schreibe in der Ich-Form (1. Person Singular) Schreib im Präsens (Gegenwart) Kurze, manchmal auch unvollständige Sätze (Schreibe so, wie eine Person denken würde: keine langen Nebensätze, Gedankensprünge, Fragen an sich selbst etc.) Beschreibe Gedanken, Gefühle, Emotionen, Stimmungen, Ängste. Hoffnungen etc. ◇ Lasse die...

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Figur ihr Verhalten kritisch hinterfragen und sich ggf. Vorwürfe machen ◇ Wenn es passt, formuliere, welche Pläne die Figur für die Zukunft schmiedet Lasse die Fragen an sich selbst stellen (z.B. „Was habe ich mir nur dabei gedacht?") Wiederhole absichtlich einige Wörter mehrmals, zum Beispiel, wenn sie für deine Figur extrem wichtig sind (Schlüsselwörter). BEISPIEL „Wie lang' wird denn das noch dauern? Ich muss auf die Uhr schauen... schickt sich wahrscheinlich nicht in einem so ernsten Konzert. Aber wer sieht's denn? Wenn's einer sieht, so passt er gerade so wenig auf, wie ich, und vor dem brauch' ich mich nicht zu genieren... Erst viertel auf zehn?... Mir kommt vor, ich sitz' schon drei Stunden in dem Konzert. Ich bin's halt nicht gewohnt... Was ist es denn eigentlich? Ich muss das Programm anschauen... Ja, richtig: Oratorium! Ich hab' gemeint: Messe. Solche Sachen gehören doch nur in die Kirche! Die Kirche hat auch das Gute, dass man jeden Augenblick fortgehen kann. -" (Arthur Schnitzler, Leutnant Gustl) I DIALOG Überlege dir vor dem Schreiben: ◇ welche Rolle die Figuren im Gespräch einnehmen sollen ◇ welche Ziele sie jeweils verfolgen ◇ wie das Gespräch enden soll (Gibt es eine Einigung? Stimmen die Figuren überein? Wird ein Missverständnis aufgeklärt?) Achte auf zu den Figuren passende Sprechweisen Nutze Alltagssprache (sich gegenseitig ins Wort fallen, auf Stichwörter reagieren, nicht exakt auf Fragen antworten, Themen wechseln, weil man selbst reden möchte, schlecht zuhören, Floskeln & Sprichwörter benutzen, Wiederholungen, Füllwörter) Lasse bewusst Eigenschaften von Figuren einfließen (z. B. eine Figur hat mehr Redeanteil, als die andere, weil sie sehr selbstbewusst ist; oder eine Figur unterbricht die andere ständig, weil sie sehr ungeduldig ist) Mache durch die Sprache deutlich, wie sich die Figuren fühlen (sauer, enttäuscht, glücklich, emotional, sachlich, ängstlich, schüchtern etc.). Bringe den Gesprächsverlauf voran: Lasse deine Figuren Nachfragen stellen; sie können einander zustimmen oder gegensätzlicher Meinung sein Du kannst auch Sätze einbauen, die deutlich machen, wo sich die Figuren befinden (z.B. kann eine Figur nach der Rechnung oder nach dem Weg zu einem Ort fragen) FORMATIERUNG VON DIALOGEN Beschreibe zwischen den Sprechpassagen, wie die Figuren sich verhalten Wenn eine Figur zu sprechen beginnt, fängt die wörtliche immer Rede in einem neuen Absatz an, außer die vorangegangene Handlung gehört zum aktuellen Sprecher Hinter einem ,,sagte er“ oder ähnlichem fällt ein Punkt am Ende der wörtlichen Rede weg, alle anderen Satzzeichen werden jedoch wie üblich gesetzt. BEISPIEL Es war ein regnerischer Morgen. Lisa saß mit ihrem Freund Arthur auf dem Bett in ihrem Zimmer. Arthur hatte die Stirn in Falten gelegt und starrte grimmig auf das Smartphone, das er in den Händen hielt. ,,Was ist los?", fragte Lisa nach einer Weile. ,,Nichts<<, murmelte Arthur. Das Mädchen hob eine Augenbraue. „Du siehst nicht so aus, als wäre nichts." „Nichts", wiederholte er, dieses Mal schon sichtlich genervter. ,,Jetzt sag schon! Irgendetwas stimmt doch nicht" Arthur richtete sich im Bett auf und schaut Lisa finster an. „Mann Lisa, lass gut sein!“, fauchte er sauer zurück. ,,Tut mir leid, ich mache mir ja nur Sorgen um dich." „Schon gut, es ist nichts.", antwortete Lisas Freund und lehnte sich wieder zurück. Dieses Dokument wurde von @lernendes.wesen erstellt.

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