Das Gedicht "Der Panther"
Rilkes "Der Panther" besteht aus drei Strophen, die uns schrittweise in die Welt eines gefangenen Tieres führen. Jede Strophe zeigt einen anderen Aspekt: erst den müden Blick, dann die kraftvolle aber sinnlose Bewegung, und schließlich den Verlust der Wahrnehmung.
Das Gedicht beginnt mit den berühmten Zeilen über die Gitterstäbe, die den Panther von der Außenwelt trennen. Für ihn gibt es nur noch "tausend Stäbe" - seine ganze Welt ist zum Käfig geworden.
Die zweite Strophe beschreibt paradoxerweise seine geschmeidige Kraft, die aber völlig nutzlos geworden ist. Seine Bewegungen sind wie ein Tanz ohne Sinn geworden.
Tipp: Achte darauf, wie Rilke von außen (Blick) nach innen (Herz) führt - das ist typisch für Dinggedichte!

































