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Analyse ,,In einer großen Stadt‘‘ von Detlev von Liliencron

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"Einsamer Mensch in einer schnelllebigen Großstadt"

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Analyse ,,In einer großen Stadt" von Detlev von Liliencron Das Gedicht,,In einer großen Stadt" von Detlev von Liliencron aus dem Jahre 1890 beschreibt das Meer in Verbindung zum vergänglichen, untergehenden, wertlosen Menschen. Es besteht aus 3 Strophen mit jeweils 4 Versen und eine mit 6 Versen. Das Gedicht weist keine Reime auf. Nun wird der Inhalt des Gedichts kurz zusammengefasst. Das lyrische Ich befindet sich, wie der Titel schon sagt, in einer großen Stadt, die nicht weiter spezifiziert wird. Die Menschen „treiben" an dem lyrischen Ich vorbei, und es kann nur einen kurzen Blick auf sie werfen, bevor sie schon vorüber sind. Das Gedicht thematisiert vorallem die Schnelllebigkeit und den Tod und die allgemeine Trauer der Stadt. Unsere deutungshypothese ist, dass die menschen nicht wirklich leben sondern nur existieren und keine bedeutung haben. Zunächst wird das Gedicht hinsichtlich der Aufgabenstellung analysiert. Der Dichter benutzt verschiedene Stilmittel, wie zum Beispiel Metaphern ,, Meer der Stadt (V.1) und „Meer des Nichts" (V.5). Diese Metaphern veranschaulichen die Situation und die bildliche Vorstellung, der Menschen, die in der Stadt ohne erkennbares Ziel treiben. Zuerst wird von jemand speziellem geredet, „der" (V.2,6) und dann von ,,jener" (V.2,6) Dies unterstützt die Bedeutung, dass keiner der bedeutungslosen Maße entkommt, denn jeder ist ein Teil davon und gehört zu dem beschriebenen „Nichts" (V.5)....

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Alternativer Bildtext:

Des Weiteren scheint das Lyrische Ich keinen der vorüber treibenden Personen zu kennen. Dies ist vorallem ein Kennzeichen für die Großstädte im 19. Jahrhundert. Dies beschreibt auch die Metapher ,,Leichenzug" (V. 9), denn die Menschen wandern einfach mit der Masse mit und leben nicht individuell sondern ziehen nur vorbei. Zudem weist die Metapher auch auf den Tod hin, der schon mit dem negativ konnotierten Wort ,,Sarg" (V.7) angedeutet wurde. Die Wiederholung „vorüber" (V.1/V.5) taucht mehrmals im Gedicht auf und macht deutlich, dass alles vorbei zieht und zur Vergangenheit gehört, bis der selbe Alltag immer wieder kehrt. Die jeweils dritte Zeile jeder Strophe beginnt mit ,,ein Blick" und endet mit „vorüber schon". Diese Kombination betont erneut die Flüchtigkeit des Momentes und ist auch wieder ein Merkmal der typischen Stadt. Am Ende jeder Strophe steht der wiederholte Satz: ,, Der Orgeldreher dreht sein Lied." Dies hat die Wirkung, dass alles weiter geht und egal, was passiert, es immer der gleiche Kreislauf bleibt. Der Orgeldreher kann hier verschieden interpretiert werden. Zum einen könnte er als ein Gott verstanden werden, der den Ablauf der Welt bestimmt, ohne sich um die Menschen im Einzelnen zu kümmern. Zum anderen, kann der Orgeldreher auch nur für den monotonen Ablauf in der Stadt stehen. Abschließend ist dieses Gedicht literarisch in die Epoche des Realismus, aber auch schon in die Anfänge der Moderne einzuordnen. Die Hauptaussage des Gedichtes ist, dass ein einzelner Mensch in der großen Stadt einfach ein anonymes Nichts ist, was in dem großen Meer und der Regelmäßigkeit des Alltags untergeht, was unsere Deutungshyothese bestätigt. Unserer Meinung nach wirkt das Gedicht wie ein depressiver Teufelskreis, ohne einen Ausweg des Alltagstrotts und der fast toxischen Routine. Das lyrische Ich scheint auf uns verzweifelt dem zu entkommen.