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Analyse „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorf

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Joseph von Eichendorf
- Mondnacht
Es war als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst'.
Joseph von Eichendorf
- Mondnacht
Es war als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst'.
Joseph von Eichendorf
- Mondnacht
Es war als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst'.
Joseph von Eichendorf
- Mondnacht
Es war als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst'.

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Joseph von Eichendorf - Mondnacht Es war als hätt der Himmel Die Erde still geküsst, Dass sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müsst'. Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis die Wälder, So sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte, Weit ihre Flügel aus Flog durch die stillen Lande Blich zurück zum Sternklaren Himmel 3. Wechsel der Perspelitive menschliche Seele erhebt sich, aber wider Er- wonten nicht zum nächtlichen Himmel, sonder überfliegt die indische Natur • Vereinigung mit gültichem Ursprung kann nur Gegenstand der Selmsucht sein (Distanz) weiterer Portsetzung Als flög sie nach Haus. 1. sprachliche Bewegung von oben nach unten Vereinigung von Himmel und Erde Himmelsliass •Bewegung geht vom Himmel aus, die Groe reagiert darauf - -Traumebene 2. Wahrnehmung der nacht- lichen Natur mit allen Sinnen in ihrer reinen Schönheit ● 3 Strophen, je 4Verse • drei hebiger jambus • abwechselnd männliche und • weibliche Kadenz ● Annahrung Gedichtsinterpretation Kreuzreim (durchgehend), • Konjunktiv und indicativ traumenisch und nostalgisch, ● ● ruhig, geheimnisugu • lyrisches ich am Anfang der dritten ● Strophe, ansonsten nicht weiter sinnliche Wahrnehmungsformen: ● • hören, fühlen, sehen, •Nacht, Himmel, Natur, Wander- schaft, Seele, freiheit •romantisch, vertraut Verbundenheit zwischen der Seele und der Natur, umgebung •Naturals Zufluchbort ● worbchatzanalyse positiv konnotiert: Himmel, gelwisst, worten, Blüttenschimmer, rauschende wälder, sternalore Nache, Flügel ausspannen, fliegen... ·Stimmung: Verträumt, andächtig, euphorisch, bewegt 1. Strophe Personification •märchenhaft klingende Einleitung vom lyrischen Ich nicht als tat- sächliche Wirklichkeit begriffen •Sehnsucht in zeitlich unbestimmte Ferne, nach harmonischer Ver- Sohnung mit dem uosmas ·Verwendung des Conjunktiv Irrealis, Donstellingsform für etwas unwahrscheinlich Auftretene Form: einfache Lied form •drei Strophen, jeweils vier verse •dreinebiger Jambus •Wechsel männliche,...

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weibliche Kadenz jede Strophe ein Satz ・Reimschema: Kreuzreim 2. Strophe •Beobachtung tatsächlicher Naturvorgänge •Luft wird sichtbar, hörbar, füllbar •Verben in Wirklichkeitsform ·aogndetische Reihung von vier Wurzen Hauptsatzen 3. Strophe ・Inrisches Ich tritt erstmalig auf •wittelpunkt. die von ihm effahr- ende Offenbarung Gottes in der nächtlichen Natur Bildhaftig heit: Seekenflug ·Enjambement •Konjunktiv li Ausspannender Flügel: Be- Schränkung der Versgrenzen Bezug zu Strophe 1 (irreale (onj.) Rahmen konstruktion Himmel, Hals Str. 1+3 umarmen die Mittel- strophe (göttlicher Bereich) Seele hae Sehnsucht zum Zuhause •paralelle Satzstruktur •Unterstützung der Synästhesie. ・im lyrischen Ich verschmelzen die Sinneseindrüche zu einem ganzheit- lich fassenden Gefühlserleben. Deutung heine tatsächlich stattgefundene oder in Zukunft mögliche Situation •Ereignis stilistisch kunstvoll als eine bloße ideale Wunschvorstellung (Seele verlässt den Körper) . ● Mondnacht-Joseph v. Eichendorf Das Gedicht, Mondnacht von Joseph von Eichendorf aus dem Jahr 1837 lässt sich der Spätromantili zuordnen. Das Gedicht besteht aus drei Straphen mit vier Versen und beschreibt die Verbundenheit der Seel mit der Naturals Zufluchtsoft. Beim lesen des Textes lässt sich fest- stellen, dass das Gedicht aus drei hypotalitischen Sätzen besteht. Um züruch auf dem Inhall zu sprechen kommen, wird in der ersten Strophe die Vereinigung van Himmel und Erde verdeutlicht. Diese Vereinigung geht vom Himmel aus und die Erde reagier darauf, In der zweiten Strophe Wann das lyrische Ich die Wahrnehmung der nächtlichen Natur mit allen Sinnen in ihrer schönsten Reinheit wahrgenommen werden. In der letzten Strophe kommt es zu einem Wechsel der Perspelitive und die menschliche Seele erhebt sich, wider Erwarten nicht zum Himmel, sondern überfliegt die irdische Natur. Wie der Titel des Gedichtes vermuten lässt, spielt das Gedicht nachts, wahrscheinlich handelt es sich um eine besonders Glorre Nacht, in der der Mond besonders hell ist und hervorsticht. Die Einleitung mit, es war als hätt" (V.1) stellt sofort Bezug zum Izrischen ich her, welches Whs wahrscheinlich die Stimmungen sowie die Geschehnisse der besagten Nacht darstellen möchte. Durch das Wort, hätt' (v. zu erkennende Konjunktiv I macht deutlich, dass es sich hier nicht um ein reales Geschehen handelt, sondern das lynsche ich nur seinen Eindruck der Stimmung wiedergiebt. Außerdem wird der Himmel (V.1) personifiziert, was man im Zusammen- hang mit vers zwei zu erkennen ist. Es handelt sich hierbei um die sprachliche Bewegung von oben nach unten Erde und Himmel werden sofort miteinander verbunden, und gleich darauf durch das sprachliche Bild, still geluisst" (U.2). auch in den Gedanken des lyrischen Ichs. Da die erste Strophe mit einem Komma endel, lässt sich zu dem vermuten, dass die Eindrücke des lyrischen ichs noch nicht vollendet sind. Der hier genannte, Blättenschimmer (V.3) lässt ebenfalls vermuten, dass es sich um eine Nacht im Frühling oder Sommer handelt. Im Vers vier wird dieser ebenfalls personifiziert, denn durch die Verwendung des Cronjunktiv II wird dieser die fähigkeit des Träumens zugeschrieben. Es ist zu erkennen, die männlichen und weiblichen Kadenzen in einem Wechsel zueinander stehen und das Gedicht durchgängig als dreihebiger Jambus verfasst wurde. Ebenfalls ist an dieser Stelle bereits zu erkennen, dass es sich hier um ein kreuzreim handelt, da sich jedes zweite Versende reimt. Der Wechsel der Kadenzen wurde vermutlich bewusst eingesetzt, da auffällig ist, dass aufgrund des Rhythmus unter anderem zur Weglassung bei z. B., hätt" (V.1) des e hommt. Die zweite Strophe beginnt mit dem fünflen Vers, welcher in der Vergangenheit geschrieben ist und eine sachliche Beschreibung der Natur darstellt. Der sechste Vers beschreibt wie friedvoll diese Nacht gewesen sein muss, denn es ist nur ein Hauch von der Bewegung durch die Kraft des Windes festzustellen Die zweite Strophe endel auch wieder ohne ein komma, daher stellt es wieder ein für sich stehenden Sinnabschnitt dor. Im Vers sieben wird diese friedliche Grund- stimmung durch, es rauschten leis die Wälder' verdeutlicht. Der abschließende achte vers dieser Strophe ist eine Art Abrenzung zu erkennen, denn es wird nicht mehr wie zuvor der Wind beschrie ben, sondern die stermulare Nacht, welches bis heute noch ein romantisches Symbol darstellt Zusammenfassend lässt sich zur zweiten Strophe sagen, dassim lyrischen Ich es zur Verschmelz ung der Sinneseindriche zu einem ganzeinheitlich umfassendes Gefühlserleben kommt. Es werden sachlich die Sachverhalte der umgebenden Natur beschrieben. Die reale Umge- bung der entstandenen Gefühle aus Strophe eins sollen hier also beschrieben werden. Die dritte Strophe beginnt damit, dass es erstmalig zum Auftreten des lyrischen Ichs hommt Das lyrische Ion leitet sofort seine Gefühle ein mit den Worten, und meine Seele spannte (U.9), welche in Vers zehn vollständig werden mit, weit ihre Flügel aus. Die Seele des grischen Ichs flog dawon. In Betrachtung der letzten Strophe lässt sich vermuten auf der Suche nach einem Zuhause. Dieses Zuhause hann als innerer Ort gedeutet werden, einem inneren Frieden, in welchem das Ignische Ich ankommen möchte oder auf, wenn man die erste Strophe aufgreift, dem Himmel. Den Himmel kann man als Symbol für den Glaube an Gott interpretiert werden. Das Auspannen der flügel kann man als eine Art von der Aufhebung der Grenzen gemeint sein. Das Gedicht, Mondnacht" greift vor allem die Sehnsucht nach der weite auf, beschreibt diese nicht nur, sondern lässt den leser durch seine Gedanken daran teilhaben. Neben der Sehnsucht sind die Naturbeschreibungen als auch die Nacht weitere Motive der Romantik welche angesprochen werden. In sein Gedicht geht es um den inneren Frieden, welcher in der Natur widergespiegelt wird und das Streben danach ein elementares, menschliches be- dürfnis darstellt