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Analysen - Abi 2022 NRW

12.4.2022

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Inhaltsfeld Texte Sachtextanalyse Erwartungshorizont Sachtexte sind nicht-fiktional → wahrheitsgemäße Darlegung von Informationen, klare Zweck- und Adressatenorientierung Funktionen: informieren (deskriptive Darstellung: Berichte, wissenschaftlicher Artikel), appellieren (politische Rede), argumentieren (Leserbrief, Rezension), normieren (Gesetzestexte), kommentieren (eigene Meinung) 0 Einleitung o Formalangaben: Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Quelle, Textsorte (Bericht, Reportage, Kommentar, Interview, wissenschaftliche Arbeit, Rede), Textart (informierend, appellierend), Anlass, Adressatenkreis, Thema 2 Deutungshypothese (geg.) o zentrale Aussage, mögliche Intention 3 Hauptteil O Formale Besonderheiten O Struktur: Einteilung in Sinnabschnitte O Darstellung des Inhalts (mit Zeilenangaben), Modus: Konjunktiv Inhaltliche Besonderheiten o Leserlenkung o Analyse der Argumentationsweise (These, Argumente, Umgang mit Gegenargumenten, Belege, Daten, Fakten, Beispiele) 3 Sprachliche Besonderheiten o Syntax (Satzlehre) (z. B. einfache oder komplexe Satzstruktur (Parataxe, Hypotaxe), rhetorische Fragen, Wiederholungen, Aufforderungen) o Wortwahl (Schlüsselwörter, Imperativformen, Wortfelder, Sprachniveau, Fachterminologie, Fachsprache, Umgangssprache, Jugendsprache, Fremdwörter, Anglizismen, veraltete Ausdrücke, Modewörter) o Ton (sachlich, objektiv, subjektiv, unbeteiligt, humorvoll, ironisierend) o Semantik (Bedeutungslehre) (z. B. Hyperbeln) o Bildsprache (Gesamtbild, Themenbereiche, Metaphern, Vergleiche, Symbole) Funktion der sprachlichen und inhaltlichen Mittel erläutern und in Bezug zu der Wirkungsabsicht setzen 4 Schlussteil reflektierte Schlussbetrachtung unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung z.B.: O zentrale Analyseergebnisse gebündelt darlegen o Rückbezug auf Deutungshypothese O abschließende Bewertung der Schlüssigkeit der Argumentationsweise, Wirkung und Überzeugungskraft, stringenter Redeaufbau, Umsetzung der ursprünglichen Intention O Stützen die sprachlichen Stilmittel, die Argumentationsweise (und die Manipulationstechnik) die Intention o (evtl.) Aktualitätsbezug Faktenargument Autoritätsargument Normatives Argument Indirektes Argument Analogisierendes Argument Plausibilitätsargument Argumentum ad baculum Argumentum ad misericordiam Argumentationsweise Argumenttypen Argumentum ad populum Die angeführte These wird mittels wissenschaftlicher Daten und Fakten grundiert -> starke Überzeugungskraft Die These beruht auf der Position von vertrauenswürdigen Autoritätspersonen (Wissenschaftler) -> andere...

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Autoritätspersonen können Gegenthesen vertreten Die These wird durch verbreitete Normen, Werte und moralische Vorstellungen begründet -> seriös wirkende Argumenttypen -> Überzeugungskraft sinkt oder steigt nach persönlicher Einstufung der Normen Die These wird aufgewertet, indem die Gegenthese entkräftet wird Die vertretende These wird durch Vergleiche bzw. der Parallelisierung von ähnlichen Sachverhalten bekräftigt Die eigene These wird durch ihre Plausibilität und ihre Nachvollziehbarkeit für den Leser begründet Die These stützt sich auf vermutete Befürchtungen (Suggestivfragen) Die These wird durch das Erregen von Mitleid gestützt Die These wird dadurch begründet, weil sie der Meinung der Mehrheit relevanter Personen entspricht -> unseriös wirkende Argumenttypen Modell I: Linearer Aufbau 10-0-0 Argumentationsweise Argumentationsstruktur • Aneinanderreihen der Argumente für die eigene Position > Steigerung der Argumente oder stärkstes Argument zu Beginn • Entkräften möglicher Gegenargumente Modell II: Dialektischer Pro-und-Kontra-Aufbau in Blöcken (,,Sanduhr-Prinzip"). X Systematische Aufarbeitung zweier sich widersprechender Positionen und ihre Gegenüberstellung in Blöcken > Aufführen der Argumente und Beispiele, die der eigenen Position widersprechen > Argumente zur Entkräftung der Gegenposition und Bestärkung der eigenen Position > stärkstes Argument z.B. am Schluss Modell III: Fortlaufender antithetischer Pro-und-Kontra-Aufbau (,,Pingpong-Prinzip") • Abwägendes Führen der Argumente und Beispiele gegen und für die Position im laufenden Wechsel > Direkte Entkräftung der Gegenpositionen > Das können vor den Wechsel auch mehrere Pro- oder Kontra-Argumente aufeinanderfolgend ● Einleitung Redeanalyse Erwartungshorizont Formalangaben o Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Textsorte (Rede), Art der Rede (privat, öffentlich, historisch, politisch) Situationskontext O Wer (Sprecher, Redner) o spricht (Medium, z.B. Radio) o mit wen (Adressatenkreis, Zuhörer) o in welcher Situation (Ort, Zeit, politischer, gesellschaftlicher, historischer Kontext) o mit welcher Absicht (Wirkungsintention: belehren, bewegen) o worüber (Thema, Sachverhalt, Anlass) o mit welcher Strategie (Argumentations-, Überzeugungs-, Manipulationsstrategien) o mit welchen sprachlichen Mitteln (Syntax, Semantik, Bildsprache) → Hauptteil Aufbau der Rede o Darlegung des Inhalts der Sinnabschnitte (mit Zeilenverweisen), Modus: Konjunktiv 2 Argumentationsweise O Argumentationsstruktur herausarbeiten und wiedergeben (These, Antithese, Belege) O zentrale These darlegen (Haltung, Selbstdarstellung, Angriffspunkte, Verhältnis zu den Zuhörern) o Argumenttypen (Faktenargument, Autoritätsargument) herausarbeiten o Manipulationstechniken herausarbeiten → Zwischenfazit: Argumentationsweise in Verbindung mit der Intention und Wirkung setzen 3 Sprachliche Besonderheiten o Dreischritt beachten: Stilmittel - Beispiel - Funktion o Syntax: parataktischer Satzbau, hypotaktischer Satzbau, rhetorische Fragen, Wiederholunge Aufforderungen o Wortwahl: Schlüsselwörter, Imperativformen, Wortfelder, Sprachniveau, Fachterminologie, Fachsprache, Umgangssprache, Jugendsprache, Fremdwörter, Anglizismen, veraltete Ausdrücke, Modewörter o Ton: sachlich, objektiv, subjektiv, unbeteiligt, persönlich, distanziert, humorvoll, ironisierend o Semantik: Euphemismus, Hyperbel, Klimax, Personifikation, Ironie o Bildsprache: Gesamtbild, Themenbereiche, Metaphern, Vergleiche, Symbole o (wenn möglich) Analyse der nonverbalen und verbalen Kommunikation → Zwischenfazit: rhetorische Mittel in Verbindung mit dem Inhalt, der Intention und Wirkung setzen 3 Schlussteil reflektierte Schlussbetrachtung unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung z.B.: o Inwieweit werden die sprachlichen Stilmittel und die Argumentationsweise durch die Manipulationstechniken gestützt? o abschließende Beurteilung: Intention - Wirkung o Bewertung der Schlüssigkeit der Argumentationsweise, Wirkung und Überzeugungskraft, stringenter Redeaufbau, Umsetzung der ursprünglichen Intention oder Wandel der Intention O historische Bedeutung und Aktualitätsbezug (Rückbezug auf Redner) Verdrehungstechnik Übertreibungstechnik ● Unterstellungstechnik Ausweichtechnik Verdrängungstechnik Verwirrungstechnik Verschleierungstechnik Dilemmatechnik Manipulative Rhetorik Manipulationstechniken Man greift Thesen oder Ausdrücke (des Gegners) auf und verleiht ihnen einen falschen Sinn Man übertreibt die Aussage (des Gegners) ins Gefährliche, Lächerliche oder ins Absurde. Die Einschränkungen, die gemacht wurden, werden ignoriert Man unterstellt (dem Gegner) Absichten und zieht aus dieser These Folgerungen, die in ihnen gar nicht enthalten sind Man geht auf die Argumente (des Gegners) gar nicht ein, sondern weicht auf ein anderes Problem aus Man ignoriert die Hauptpunkte der gegnerischen Argumentation und beschränkt seine Erwiderung auf Details Durch komplizierte Unterscheidungen und Problemvermischungen versucht man die gegnerische Position zu vernebeln Durch Ablenkungen vom wirklichen Sachverhalt versucht man die eigenen Motive zu verschleiern Man stellt eine Scheinalternative auf und tut so, als ob es keine Zwischenlösung gäbe Weitere Auffälligkeiten: •Aufwertung der eigenen Position durch die Abwertung der Position des Gegenübers (-> Zeichen von Unsicherheit) • unter Druck stehende Menschen neigen zu aggressivem Verhalten (-> unkontrolliert, fühlen sich eingeengt) • Unterstellungen Umwertungen 9 Epikanalyse Erwartungshorizont Epik (episch grie. epikos = Erzählung) → erzählende Literatur: Kurzgeschichte, Märchen, Fabel, Sage, Anekdote, Ballade, Novelle, Erzählung, Roman, Epos Einleitung o Formalangaben: Autor, Titel, Entstehungszeit, Epoche, Textsorte, Thema > Deutungshypothese (geg.) o aspektorientiert (z. B. Charakterentwicklung, Entwicklung der Figurenbeziehung) Hauptteil Inhalt O inhaltliche Zusammenfassung (Sinnabschnitte, Zeilenangaben) o inhaltliche und aufgabenbezogene Einordnung des Auszuges in die Gesamthandlung (Figurenkonstellation, Charakterisierung, gesellschaftliche Umstände, etc.) o Handlungssituation (Darstellung von Ort, Zeit, Atmosphäre) o Figurengestaltung und Figurenkonstellation (Beziehungen, Konflikte, Entwicklungen, Kommunikationsstruktur z.B. Redeanteile, Intention, symmetrische oder komplementäre Kommunikation) O Struktur der Erzählung 2 Erzählerische Besonderheiten o Erzählgestaltung (Erzählverhalten, Erzählform, Erzählperspektive, Darbietungsform, Erzählhaltung, Erzählatmosphäre) o Zeitstruktur (Verhältnis von Erzählzeit und erzählter Zeit: Zeitdeckung, Zeitraffung, Zeitdehnung), Chronologie (Vorausdeutungen, Rückblenden) Sprachliche Besonderheiten o Syntax: Parataxen, Hypotaxen, rhetorische Fragen, Parallelismen, Chiasmen, Ellipsen, Anaphern, Inversionen O Wortwahl: (Schlüsselwörter, Wortfelder, Sprachniveau, Umgangssprache, Fachsprache, veraltete Ausdrücke, Neologismen, Periphrasen, Wortspiele, Hyperbeln, Euphemismen, Sprachhaltung der Figuren (sachlich, ironisch, emotional), Sprachebene der Figuren (umgangssprachlich, bildungssprachlich) o Semantik: Euphemismus, Hyperbel, Epipher, Pleonasmus, Klimax o Bildsprache: Gesamtbild, Themenbereiche, Metaphern, Vergleiche, Symbole Erzählerische und sprachliche Gestaltungsmittel zueinander in Bezug setzen und deuten 4 Kontextbezug o Biographie des Autors I der Autorin, Textsorte, Epoche, historischer Kontext 4 Schlussteil reflektierte Schlussbetrachtung unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung z.B.: O eingangs formulierte Deutungshypothese verifizieren, falsifizieren oder modifizieren O Analyseergebnisse bündeln O Stellenwert des Auszuges für die Erzählung (Entwicklungen, Veränderungen) o Darlegung von Form und Inhalt, intertextuelle Bezüge o Rückbezug auf epochenspezifische Einordnung und Autor I Autorin O Aktualitätsbezug Handlungen Haupthandlung und Nebenhandlung (= Rahmenhandlung) können parallel nebeneinander herlaufen (relative Gleichrangigkeit) oder unterschiedliches Gewicht haben äußere Handlung (= Darstellung sichtbarer Vorgänge und Geschehnisse und innere Handlung (= Darstellung der geistigen, seelischen und moralischen Entwicklung einer Figur) können sich ergänzen, gegenseitig erhellen oder im Kontrast zueinanderstehen ● Figurengestaltung Figurenkonstellation Beziehung der Figuren zueinander und untereinander Anzahl der Figuren, deren Position und Funktion im Beziehungsgefüge (soziale Herkunft, Freunde I Feinde, zwischenmenschliche Beziehungen, Partnerschaft Figurencharakterisierung ● Direkte Charakterisierung Wahrnehmung des Erzählers: Vorstellung, Beschreibung, Bewertung des Verhaltens, Erläuterung der Figurenbeziehungen, Einschätzung ihrer intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten, etc. • Fremdwahrnehmung: Äußerungen auftretender Figuren - Lob, Kritik, Vergleiche, Ignoranz • Eigenwahrnehmung: Äußerungen der betreffenden Figur - in Worten oder durch Gedankenwiedergabe (Dialog, innerer Monolog) Indirekte Charakterisierung • Beschreibung ihres Verhaltens Darstellung ihres Äußeren (Kleidung, Gesamteindruck ➡ Zuordnung zu sozialem Milieu) ● Epikanalyse Zusatz Zeitstruktur Erzähltempo ● Erzählzeit Zeitdauer des Erzählens oder Lesens ● erzählte Zeit = Zeitdauer des erzählten Vorgangs • Zeitraffung = Erzählzeit ist kleiner als die erzählte Zeit (Inhalt umfasst 5 Jahre, während der Lesevorgang wenige Stunden dauert) Zeitdeckung = Erzählzeit entspricht erzählter Zeit (Indiz: vornehmlich direkte Rede, Figurenrede dauert in etwa so lange wie der Leser liest ● Rückblicke und Vorausdeutungen Rückblicke ● Zeitdehnung = Erzählzeit ist größer als erzählte Zeit (detaillierte Darstellung eines schnell ablaufenden Vorganges, gleichzeitig ablaufende Geschehen werden nacheinander erzählt) Vorausdeutungen ● können ein früheres Ereignis nachtragen eine Handlung gezielt näherbringen das Textv rständnis erhöhen können einen Ausblick auf den folgenden Handlungsverlauf geben die Spannung erhöhen die Aufmerksamkeit des Lesers gezielt auf eine bestimmte Handlung lenken Autor, Erzähler Erzählform Erzählperspektive und Erzählstandort Erzählverhalten Erzählhaltung Zeitstruktur Raum Darbietungsform Epikanalyse Erzähltechnik Autor ist nicht der Erzähler, Erzähler ist die vermittelnde Instanz zwischen Autor und Leser Ich-Erzählung: Erzähler tritt selbst in Erscheinung (1.Peron Singular) Er- I Sie- Erzählung: Erzähler berichtet über andere (3. Person Singular) Du-Erzählung: selten (2. Person Singular) Innensicht: Erzähler kann ich die Figuren hineinsehen und ihre Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle mitteilen (Gefühl, unmittelbar am Geschehen teilzuhaben) Außensicht: Erzähler beschränkt sich ausschließlich auf das, was er als Beobachter von außen wahrnehmen kann Eine Perspektive: Erzähler nimmt konstant die Sichtweise einer Figur an Multiperspektivität: Wechsel zwischen den Perspektiven verschiedener Figuren Standort des Erzählers zum erzählten Geschehen olympischer I allwissender Erzähler: Berichterstattung als an der Handlung Unbeteiligter (große Distanz), Überblick über gesamte Handlung, kennt Vorgeschichte und Fortgang personaler Erzähler: Erzähler als Teil der von ihm erzählten Welt (sehr nah am Geschehen), eingeschränkte Perspektiven auf die Figuren und deren Handlungen Wechsel der Erzählperspektive und des Erzählstandortes möglich! auktoriales Erzählverhalten: Erzähler tritt deutlich hervor, arrangiert und kommentiert das Geschehen, wendet sich direkt an den Leser, allwissend, Überblick über die Gesamthandlung, gibt dem Leser Hinweise, kann die Charaktere direkt charakterisieren personales Erzählverhalten: Erzähler beschränkt sich auf die Sicht einer oder mehrerer Figuren, Leser erlebt Geschehen und subjektive Gefühlswelt unmittelbar aus der Sicht der Figur, Erzähler tritt hinter die Figuren zurück neutrales Erzählverhalten: Geschehen wird von einem Erzähler wie von einem unbeteiligten Beobachter dargestellt, bleibt vom Leser unbemerkt, konzentriert sich auf die von außen wahrnehmbaren Vorgänge neutrale Einstellung: Erzähler tritt in Bezug auf das von ihm erzählte Geschehen und die handelnden Figuren objektiv und nüchtern auf wertende Einstellung: zustimmend, ablehnend, ironisierend, satirisch, kritisch, humorvoll chronologische Abfolge der Handlungsschritte Rückwendungen oder Vorausdeutungen durchbrechen Chronologie Erzählzeit: Zeitspanne zum Lesen Erzählte Zeit: Zeitspanne des Geschehens zeitdehnendes Erzählen: Erzählzeit größer als erzählte Zeit zeitdeckendes Erzählen: Erzählzeit gleich erzählte Zeit zeitraffendes Erzählen: Erzählzeit kleiner als erzählte Zeit (Aussparungen oder Zeitsprünge) Handlungsort: Beitrag zur Charakterisierung der Figuren, Atmosphäre oder symbolische Bedeutung Erzählerbericht: Äußerungen des Erzählers- berichten, beschreiben und kommentieren I erörtern Figurenrede: Äußerungen der Figuren szenische Darstellung: indirekte oder indirekte Rede (Dialog) Gedankenwiedergabe innerer Monolog: 1. Person Singular Präsens, unmittelbare Wiedergabe der Wahrnehmungen, Empfindungen, Überlegungen, Assoziationen einer Figur, Steigerung: Bewusstseinsstorm (Auflösung zusammenhängender Gedankenstruktur und herkömmlicher Satzstruktur) erlebte Rede: 3. Person Präteritum Dramatik (Drama grie. = Handlung) → traditionell für die Aufführung auf einer Bühne konzipiert: Komödie, Tragödie, Tragikomödie, Bürgerliches Trauerspiel, Episches Theater ● Einleitung Szenenanalyse Erwartungshorizont Formalangaben o Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Entstehungsgeschichte, Epocheneinordnung, Dramenform (evtl. Einordnung in pyramidalen Dramenaufbau), Dramengattung, Thema Deutungshypothese (geg.) o Bezugnahme auf die Aufgabenstellung 3 Hauptteil Aufbau und Inhalt o Einordnung des Auszuges (der Szene) in das Gesamtdrama: gebündelte Wiedergabe der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Ereignisse o knapper Einbezug der handelnden Figuren und ihre Beziehung untereinander o Inhaltsangabe des Auszuges in Sinnabschnitten (mit Zeilenverweisen) und Gliederung des Gesprächsverlaufs 2 Gesprächssituation o Ort, Zeit, Atmosphäre des Dialogs oder Monologs → Zwischenfazit: Aufbau und Inhalt in Verbindung mit ihrer Bedeutung für den Gesprächsverlauf setzen 3 Dramaturgische Gestaltung Figuren o Figurengestaltung: umfassende direkte und indirekte Charakterisierung (Aussehen, persönliche Lebenssituation, soziales Umfeld, gesellschaftliche Position, Verhaltensweisen, Eigenschaften, Selbstbild, Ziele, Motive, Gedanken, Gefühle, seelische Verfassung, Weltanschauung) o Figurenkonstellation: Beziehung der Figuren zueinander, gesellschaftlicher Kontext Gesprächsverlauf o Gesprächsart: Streitgespräch, Anliegen, privates Gespräch o Gesprächsanlass: Intention und Vorgehensweise der Figuren o Verhältnis der Gesprächspartner: Entwicklungen, Wendepunkte, Beginn - Schluss o Kommunikationsverhalten: Redeanteile (gleichmäßig, ungleichmäßig), Kommunikation (symmetrisch, komplementär), Position (superior, inferior), Missverständnisse o (geg.) Bedeutung der Regieanweisungen 4 Sprache Stilistische Mittel O Dreischritt beachten: Stilmittel - Beispiel - Funktion o Syntax: parataktischer Satzbau, hypotaktischer Satzbau, rhetorische Fragen, Wiederholungen, Aufforderungen o Wortwahl: Schlüsselwörter, Imperativformen, Wortfelder, Sprachniveau, Fachterminologie, Fachsprache, Umgangssprache, Jugendsprache, Fremdwörter, Anglizismen, veraltete Ausdrücke, Modewörter o Sprachhaltung: sachlich, objektiv, subjektiv, unbeteiligt, persönlich, distanziert, humorvoll, emotional O Semantik: Euphemismus, Hyperbel, Klimax, Personifikation, Ironie o Bildsprache: Gesamtbild, Themenbereiche, Metaphern, Vergleiche, Symbole Szenenanalyse Erwartungshorizont O (wenn möglich) Analyse der nonverbalen und verbalen Kommunikation → Zwischenfazit: stilistische Mittel in Verbindung mit der Figurenentwicklung und Intention setzen ✪ Schlussteil reflektierte Schlussbetrachtung unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung z.B.: O abschließende Beurteilung: Intention - Wirkung o Kontextuierung der Szene: Funktion des Auszuges im Dramenzusammenhang und -aufbau, Bedeutung der Szene für den weiteren Verlauf des Dramas O Deutungshypothese aufgreifen (verifizieren, falsifizieren, modifizieren) o damalige Bedeutung und Aktualitätsbezug (Rückbezug auf Epoche, Autor, (geg.) Deutungshypothese) Drama Dramengattungen Übersicht Charakteristika • Konflikt (lösbar oder unlösbar) • kein Erzähler (Dialoge, Monologe, Regieanweisungen) • innere Monologe (Ausdruck der Gefühls- und Gedankenwelt der handelnden Figuren) Regieanweisungen (Auskunft über Zeit, Ort und äußere Umstände) Bühneninszenierung (kaum bis gar keine Beschreibungen in schriftlichen Versionen) • Fiktion und Simulation (schriftliches Drama: Fiktion, Theateraufführung: Simulation) • Direkte Rede (Dialoge treiben Handlung voran) Handlungen des Dramas 1. synthetisches Drama: Ereignis zu Beginn des Dramas fungiert als Auslöser für da weitere Geschehen, Konflikte im Mittelpunkt (innerer Konflikt, äußerer Konflikt) 2. analytisches Drama: Ereignis vor Beginn des Dramas, nur die Auswirkungen bekannt, Enthüllungen im Verlauf der Handlung mit Auswirkungen auf die Gegenwart Hauptgattungen Komödie • humorvolles Theaterstück • Protagonisten haben Schwächen und stehen vor Problemen, die sie oft unwissentlich meistern • Zuschauer sollen unterhalten werden Endszene: meist Konfliktlösung und glückliches Ende ● Episches Drama • verbindet die literarischen Gattungen des Dramas und der Epik Begründer: Bertolt Brecht (Anfang des 20. Jhd.) Einsatz von Verfremdungseffekten (verhindert Identifikation des Zuschauers mit den Figuren) offenes Ende, Zuschauer zum Nachdenken und politischen Handeln anregen Tragödie • emotionales Theaterstück • meist 5 Akte • Protagonisten steht vor einem unlösbaren Konflikt • Endszene: meist tragischer Tod des Protagonisten Tragikomödie • Wechsel von Elementen der Tragödie und Elementen der Komödie • Katastrophe bleibt meist aus Bürgerliches Trauerspiel • Behandelt Schicksale von Personen eines bürgerlichen Standes • Gegensatz zwischen den sozialen Schichten Pyramidaler Aufbau nach Gustav Freytag (1863) 2 Erregendes Moment (2.Akt) Steigende Handlung Spannungssteigerung Zuspitzung des Konfliktes Dramenaufbau Geschlossenes Drama Exposition (1.Akt) Einleitung: Raum, Zeit, Atmosphäre, Hauptfiguren, Vorgeschichte und aufbauender Konflikt Peripertie (3.Akt) Klimax Konfrontation des Protagonisten Wendepunkt Retardierendes Moment (4.Akt) Verzögerung der Handlung Spannungssteigerung Katastrophe/ Lösung (5.Akt) Endszene Textsorte (Tragödie: Katastrophe, Komödie: Konfliktlösung) Fundament: Dramentheorie nach Aristoteles • Nachahmung der Welt durch Literatur (-> Mimemis) ● • Ziel: Mitgefühl des Publikums, Reinigung der Seele (-> Katharsis) Aristotelische Einheiten 1. Einheit der Handlung: nur einen Handlungsstrang (Haupthandlung), Kausalität (logosch, zusammenhängend, abgeschlossen) 2. Einheit des Ortes: Geschehen findet auf einem begrenzten Raum statt, wenige bis keine Ortswechsel 3. Einheit der Zeit: keine Zeitsprünge, kurzer Zeitraum (meist 24 Stunden) Aufbau Handlung Ort Zeit Personen Sprache Beispiele Dramenaufbau Offenes Drama und Geschlossenes Drama Offenes Drama • keine Stringenz (offen, frei) • keine logische Verknüpfung der Akte miteinander • parallele Handlungsstränge • mehrere Haupt- und Nebenhandlungen • Handlungssprünge möglich • Vielzahl von Orten • wiederkehrende Orte • kein genau definierter Zeitraum (Jahre möglich) • viele Zeitsprünge (zyklisch) • Vielzahl an Figuren • kein hohes Bewusstsein • unterschiedliche sozialen Stände ● • unterschiedliche Schreibstile • dialektales Sprechen Umgangssprache, Ellipsen • Verständigungskomplikationen • Berufsgruppen (Fachsprachen) Woyzeck (1836-1837) - Georg Büchner (Komödie) Dantons Tod (1835) - Georg Büchner (Tragödie) Geschlossenes Drama pyramidaler Aufbau (Gustav Freytag) logische Verknüpfung der Akte miteinander • Einheit der Handlung: nur ein Handlungsstrang, Kausalität (logisch, abgeschlossene und zusammenhängend) • Einheit des Ortes: Geschehen findet an einem begrenzten Ort statt, wenige bis keine Ortswechsel • Einheit der Zeit: Gesamtes Geschehen meist an einem Tag (etwa 1-3 Tage), keine Zeitsprünge (linear) wenige Personen • Ständeklausel (nicht notwendig) • hohes Bewusstsein, Selbstreflexion vorwiegend gehoben und formell • selbstreflektierende Monologe • Blankvers (Hochsprache) • häufiger Sprachwechsel zwischen den Dialogpartnern Maria Stuart (1800) - Gotthold Ephraim Lessing (Tragödie) Nathan der Weise (1779) - Gotthold Ephraim Lessing (Tragikomödie) ● Einleitung Gedichtanalyse Erwartungshorizont Lyrik (lyrike altgrie. poiesis = Dichtung) → Dichtung in Versform Ballade, Elegie, Sonett, Hymne, Lied, Gedicht Formalangaben o Autor, Titel, Entstehungszeit, Epoche, Gedichtform (Sonett, Ballade), Thema, Motive 3 Hauptteil e Deutungshypothese (geg.) o Bezugnahme auf die Aufgabenstellung Formaler Aufbau O Gedichtform, Strophenaufbau, Reimschema, Metrum, Kadenzen, Rhythmik 2 Inhaltlicher Aufbau o Titel, Motive, Thema o Darlegung des Inhalts der einzelnen Strophen (bzw. Sinnabschnitte) (mit Zeilenverweisen) O Situation des lyrischen Ichs bzw. des lyrischen Sprechers Sprachliche Gestaltung O Dreischritt beachten: Stilmittel - Beispiel - Funktion o Syntax: parataktischer Satzbau, hypotaktischer Satzbau, rhetorische Fragen, Wiederholungen, Aufforderungen, Enjambements, Exclamatio O Wortwahl: Tempuswechsel, Schlüsselwörter, Imperativformen, Wortfelder, Sprachniveau, Fachterminologie, Fachsprache, Umgangssprache, Jugendsprache, Fremdwörter, Anglizismen, veraltete Ausdrücke, Modewörter O Ton: sachlich, objektiv, subjektiv, unbeteiligt, persönlich, distanziert, humorvoll, ironisierend O Semantik: Euphemismus, Hyperbel, Klimax, Personifikation, Ironie o Bildsprache: Gesamtbild, Themenbereiche, Metaphern, Vergleiche, Symbole o (wenn möglich) Analyse der nonverbalen und verbalen Kommunikation → Zwischenfazit: Zusammenwirken von Form und Inhalt (wiederkehrende Motive, Epochenspezifika) ✪ Schlussteil reflektierte Schlussbetrachtung unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung z.B.: o Inwieweit stützen die sprachlichen Stilmittel und die formale Gestaltung die Situation und Intention des lyrischen Ichs bzw. des lyrischen Sprechers o zentrale Analyseergebnisse gebündelt darlegen o Deutungshypothese aufgreifen (verifizieren, falsifizieren, modifizieren) O abschließende Beurteilung: Intention - Wirkung o damalige Bedeutung und heutige Bedeutung (Rückbezug auf Epoche, Gesellschaft, Autor, Motive, Aktualität des Themas) Formaler Aufbau Reimschema, Metrum, Kadenzen Reimschema Paarreim (aabb) Kreuzreim (abab) umarmender Reim (abba) verschränkter Reim (abcabc) Schweifreim (aabccb) Kettenreim (abc bcb cdc) Metrum Betonung 1 Metrum unbetont, betont Jambus XX Trochäus betont, unbetont Xx Daktylus betont, unbetont, unbetont Xxx Anapäst unbetont, betont, betont xxx I I I 1 I 1 Silbentrennung Kadenzen männliche Kadenz (Vers endet auf eine betonte Silbe) weibliche Kadenz (Vers endet auf eine unbetonte Silbe) z.B. Erzählanfänge oder Gedichte vegleichen aufgabenorientierte Schwerpunktsetzung und Überleitung mögliche Vergleichsaspekte: • formaler Aufbau Inhalt sprachliche Gestaltung Figurenkonstellation ● Epoche, zeitgeschichtlicher Kontext, Aktualitätsbezug • Autor, Autorin • Motive, Thema Vergleiche Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten und zu einer begründeten Schlussbetrachtung kommen z.B. Aussage einer Person (Zitat) mit Aussage einer Person (zuvor analysierter Sachtext) vergleichen z.B. Zitat erörtern Literarische Erörterung • meist auf der Basis von im Unterricht erarbeiteten Lektüren oder Themen (Reisen, Sprache) • zentrale Begriffe definieren, evtl. auf Autor eingehen Begriffe auf bekannte ,,Texte“ übertragen und anhand von Beispielen erläutern (Transfer) • Unterrichtswissen einbeziehen • reflektierte Schlussbetrachtung ● Materialgestütztes Arbeiten • Vorgaben des Textformates beachten (z.B. Brief, Ort, Datum, Adressatenorientierung, Anrede, Grußformel, Sprachstil) • Einleitung: interessanter Einstig (Ohrenöffner), Thema, Teilthemen, Intention präzise vermitteln, aufgabenbezogen Hauptteil: Materialien (Grafiken, Diagramme), relevante Informationen und eigenes Wissen aus dem Unterricht übersichtlich darstellen • roten Faden einhalten, evtl. Fragen einarbeiten • Schluss: Rückbezug auf Einleitung, Zusammenfassung, Ausblick, (persönliche Einschätzung), Intention