Epik, Lyrik, Dramatik, Stilfiguren

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-Epik -Lyrik -Dramatik -pragmatische Texte -Stilfiguren PS.: die leeren Felder werden bald ergänzt :)

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ΕΡΙΚ Ich-Erzähler: personal auktorial Außensicht Innensicht neutral affirmativ distanziert Formen der Figurenrede direkte Rede indirekte Rede erlebte Rede BEGRIFFSKATALOG Erzählformen -Geschichte aus der Ich-Perspektive; -Sicht einer einzelnen oder mehreren Personen, durch Wechsel der Perspektive; -subjektive Sicht/Wertung; Figur der Handlung = Figur -Blickwinkel einer oder mehrerer Personen möglich, durch Wechsel der Perspektive; -Erzähler wertet und kommentiert nicht; nicht Teil der Handlung -Erzähler tritt deutlich in Erscheinung; Erzähler kann kommentieren und werten; -Erzähler trägt Vergangenes nach und verweist auf Zukünftiges; kann allwissend sein; nicht Teil der Handlung Erzählperspektiven -Erzähler sieht die Figuren nur von außen, alles was er sieht kann er erzählen; -Aussehen, Größe... -Erzähler hat Einblick ins Innere, in Gefühle und Gedanken einer Figur; -Erzähler kann, wenn der Autor will, ihre Gedanken und Gefühle lesen und erzählen Erzählhaltung -überwiegend Denotate, -neutrale Einstellung des Erzählers gegenüber dem Erzählten; -Erzähler beschreibt das Geschehen, wertet es aber nicht -positiv wertende Einstellung des Erzählers; -Erzähler bestätigt das Ganze und gibt zu verstehen, dass er hinter dem Gesagten steht -humorvoll, ironisch, kritisch, ablehnend... Darbietungsformen -alles, was Figuren im Text sagen -wörtliche Wiedergabe; -Erzähler im Hintergru Figuren im Vordergrund; -meist durch Anführungszeichen und Begleitsatz gekennzeichnet -indirekte Wiedergabe; -Erzähler vermittelt das Geschehen; -gekennzeichnet durch Konjunktiv 1 -Position zwischen direkter und indirekter Rede; -Darstellung aus Innensicht und personaler Erzählweise; -vermittelnder Erzähler spürbar; -Erzähler benutzt eigene Worte; -kein Konjunktiv innerer Monolog Bewusstseinsstrom Formen des Erzählberichts szenische Darstellung Beschreibung Kommentar Bericht Nähe Distanz neutral personal auktorial -Wiedergabe der Gedanken und Gefühle der Person; -stilles Selbstgespräch, meist in der Ich-Form; -Erzähler komplett im Hintergrund; -auch in direkter, indirekter und erlebter Rede möglich -Verdeutlichung der Gefühle und Gedanken der Figur; -verbindungslose Aneinanderreihung von verschiedenen Eindrücken; -Gedankenwidergabe...

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als stumme Rede; -ohne Einmischung des Erzählers -sämtliche Äußerungen, die nicht zur Figurenrede gehören -Unmittelbare, detaillierte Wiedergabe von Ereignissen; -starker Anteil an Figurenrede → Tempo/Dramatik in der Handlung; -Erzähler nimmt sich aus Handlung raus; -zeitlich unmittelbar an Handlung gebunden -Beschreibung äußerer Eigenschaften, Personen oder Sachverhalte; -unabhängig von zeitlichem Ablauf der Handlung -subjektive, bewertende Aussage; -meist direkte Wertung und Urteil über Personen oder Sachverhalte durch Erzähler; -unabhängig vom zeitlichen Ablauf der Handlung -Handlung geht im Zeit-Raum-Gefüge voran und wird sachlich und präzise vom Erzähler wiedergegeben; -zeitliche Abläufe werden nicht wiedergegeben; -nicht durch persönliche Stellungnahme unterbrochen Erzählerstandort räumlicher und/oder zeitlicher Standort zu erzählten Vorgängen oder Personen -Erzähler mitten im Geschehen; -geringer Überblick, aber detaillierter: Figurenrede, Mimik, Gestik... -Erzähler hat Überblick über gesamte Handlung; -weite Distanz bis ,olympischer Standort"; -alle Zusammenhänge kennend; -je größer die Distanz, desto größer der Überblick Erzählverhalten -sachliche, objektive Beschreibung der Lage und Situation; -Gespräche ohne Bemerkungen, ohne Begleitsatz, direkte Rede an direkter Rede -neutral; ohne Wertung und Kommentierung; -aus Sicht einer oder mehrerer Personen -wertend, kommentierend Zeitstruktur 1 Wie lange dauert die Handlung? Zeitspanne historische Zeit der Handlung In welchem Jahr spielt die Handlung? -Durch Gegenstände, Sprache, Beschreibung von Figuren erkennbar Vorausdeutung Rückblende Erzählzeit erzählte Zeit Zeitraffung Zeitdeckung Zeitdehnung Symbolische Bedeutung von Orten: Hauptfigur -Antizipation; -von einem bestimmten Zeitpunkt wird von Vorgängen, Ereignissen oder Geschehnissen, die in der relativen Zukunft liegen, berichtet Nebenfigur -Retrospektive; -Abschnitt, der ein zur Zeit des dargestellten Handlungsablaufs bereits vergangenes Ereignis oder Geschehen wiedergibt Protagonist Zeitstruktur 2 -Zeitspanne des Lesens; -Zeit, die ein Leser braucht um ein Werk zu lesen -Zeitraum der Erzählung; -Zeitspanne, die in einem Werk erzählt wird Raum/Topologie räumliche Strukturen, in denen die Figuren handeln, symbolische Bedeutung möglich (z.B.: Kirche, Küche, Büro... Ort des Geschehens -erzählte Zeit > Erzählzeit, -Ereignisse gekürzt oder in Auszügen behandelt; -für notwendige Informationen, die wichtig für die Logik sind; -in jedem epischen Text -erzählte Zeit = Erzählzeit, -liest man so lange wie die Handlung im Buch ist, z.B.: Dialoge; -in jedem epischen Text; -Wirkung: Handlung wird vorangetrieben -erzählte Zeit < Erzählzeit, -Leser braucht mehr Zeit zum Lesen, als Handlung dauert; Figurenkonstellation soziales, psychologisches, mentales Beziehungsgeflecht, welches zeigt, wie Figuren im Text zueinanderstehen und miteinander verbunden sind Kontrastfiguren -Gut und Böse -Mann und Frau -Kind und Greis... -Handlungsort/Schaupatz an dem sich das Erzählte ereignet; -im engeren Sinne: Räumlichkeit (Restaurant...); -im weiteren Sinne: Land, Kontinent... -Raum in der erzählten Welt kann eigene Bedeutung haben: Büro → Arbeit, unpersönlich..., Küche→ Familie..., Kirche Hochzeit, Taufe, Beisetzung... -zentrale Figur des Textes, um die sich die Handlung dreht, bzw. die aktiv und selbstständig agiert und den größten Textanteil hat → -detailliertere Beschreibung von Aussehen und Charakter -der Hauptfigur zur Seite gestellte Figur; -weniger differenziert dargestellt; -ergänzt das Geschehen, -ermöglicht weitere Charakteristik der Hauptfigur -Aktive Hauptfigur der Geschichte; -seine Geschichte wird erzählt; -meist der, der die größte Entwicklung durchläuft; -keine Wertung im Sinne von Gut und Böse Antagonist Held Antiheld innere Merkmale äußere Merkmale statisch dynamisch Anekdote Aphorismus Kurzgeschichte Märchen Novelle -2. Hauptfigur mit kontrastiven Charaktereigenschaften; -Gegenspieler des Protagonisten; -Aufgabe und Funktion, sich der Hauptfigur in den Weg zu stellen und Pläne zu durchkreuzen; -keine Wertung im Sinne von Gut und Böse -positive Eigenschaften; -immer der Gute; mit Wertung -negative Eigenschaften; -immer der Böse; mit Wertung Figurencharakteristik -Gefühls- und Seelenleben, Intellekt; Gedanken, Gefühle, Triebe, Vorlieben; Ängste... -Erscheinung, Verhalten, soziale Situation; -alles was von außen sichtbar ist -Charakter verändert sich nicht, aber der Eindruck der Figur auf den Leser kann sich verändern; -oft Nebenfigur -Charakter verändert sich kontinuierlich oder sprunghaft; -oft Hauptfigur Genre/Erzählung -kurze Erzählung, in der so von einem Ereignis erzählt wird, dass das Typische einer historischen Person oder Zeit in kritischer oder humorvoller Absicht herausgestellt wird -prägnant-geistreicher, in sich geschlossener Sinnspruch in Prosa, der eine Erkenntnis, Erfahrung, Lebensweisheit vermittelt -kurzer Umfang, sowie kurze Zeit der Geschichte -ohne Einleitung, offener Schluss -alltägliche Figuren meist in Krisensituation -alltägliche Sprache (nüchtern und schlicht, großer Deutungsspielraum) -alltägliche Dinge haben oft symbolische Bedeutung (zwischen den Zeilen lesen) -Erzählung, in der Wunderbares und Reales vermischt werden -Gesetze von Zeit und Raum aufgehoben -klare Handlungsstruktur (Notsituation des Protagonisten Bewährung mithilfe übersinnlicher Macht - Überwindung des Bösen/Belohnung) -formelhafter Beginn und Ende -einfache Sprache, symbolhafte Zahlen, Farben, formelhafte Sprüche -Typisierung der teilweise irrealen Figuren (nur gut oder böse) -Ansiedlung der Handlung im Irgendwo und -wann -Erzählung mittleren Umfangs, die von bestimmten, herausgehobenen und ungewöhnlichen Ereignis erzählt -strenge, meist geschlossene Form (kurze Einleitung - geradlinige Erzählung - Höhepunkt - Ende) -Leitmotiv (sog. Dingsymbol): durchzieht gesamte Handlung Parabel Sage Roman LYRIK Vers Strophe Enjambement → Vers- → Strophen- Hakenstil Zeilenstil Blankvers -kurze Erzählung -Darstellung einer menschlichen Grunderfahrung anhand eines typischen Einzelbeispiels -Aufgabe des Lesers, herauszufinden, um welche Erfahrung es in der Lebenswirklichkeit geht -märchenhafte Züge = rational nicht erklärbare Ereignisse oder Personen mit übermächtigen Kräften -Angabe konkreter Orte und Daten -Unterscheidung in Götter-, Helden- und Erklärungssagen -umfangreicher Text -oft mehrere Erzählstränge mit Rückblenden und vielen Figuren Gedichtaufbau -Gekennzeichnet von mehr oder weniger strengem Metrum, sowie im Schriftbild durch Zeilenende repräsentierte Endpause -Formen: Hexameter, Pentameter, Alexandriner, Elfsilber, volkstümlicher dt. Knittelvers, engl. Blankvers -Mehrfach wiederholende metrische Einheit des Gedichts; -besser Sinnabschnitte eines Gedichtes; -im engeren Sinn: strukturelle Übereinstimmung in Metrum, Rhythmus und Reimschema -wichtige Formen: antike Odenstrophe, Volksliedstrophe -lyrisches Stilmittel; -Satz- und Versende fallen nicht zusammen → ein Vers ist nicht gleich ein Satz; -Hinüberschreiten von einer Satz- oder Sinneinheit aus einem Vers in dem darauffolgenden; -Versenjambement innerhalb einer Strophe; -Strophenenjambemenet: strophenübergreifend -beim Lesen werden die Verse eher zusammengezogen -Verse sind miteinander verknüpft; -Satz- und Versende fallen nicht zusammen; -ein Satz geht über mehrere Verse -Satz- und Versende fallen zusammen; -Verse enden mit einem Satzzeichen (Konjunktion auch möglich) -Reimlose Verszeile mit -alternierendes jambisches Metrum, -aus 10 Silben bei männlicher Kadenz -11 Silben bei weiblicher Kadenz bestehend, -somit fünfhebig

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Hauptfigur mit kontrastiven Charaktereigenschaften; -Gegenspieler des Protagonisten; -Aufgabe und Funktion, sich der Hauptfigur in den Weg zu stellen und Pläne zu durchkreuzen; -keine Wertung im Sinne von Gut und Böse -positive Eigenschaften; -immer der Gute; mit Wertung -negative Eigenschaften; -immer der Böse; mit Wertung Figurencharakteristik -Gefühls- und Seelenleben, Intellekt; Gedanken, Gefühle, Triebe, Vorlieben; Ängste... -Erscheinung, Verhalten, soziale Situation; -alles was von außen sichtbar ist -Charakter verändert sich nicht, aber der Eindruck der Figur auf den Leser kann sich verändern; -oft Nebenfigur -Charakter verändert sich kontinuierlich oder sprunghaft; -oft Hauptfigur Genre/Erzählung -kurze Erzählung, in der so von einem Ereignis erzählt wird, dass das Typische einer historischen Person oder Zeit in kritischer oder humorvoller Absicht herausgestellt wird -prägnant-geistreicher, in sich geschlossener Sinnspruch in Prosa, der eine Erkenntnis, Erfahrung, Lebensweisheit vermittelt -kurzer Umfang, sowie kurze Zeit der Geschichte -ohne Einleitung, offener Schluss -alltägliche Figuren meist in Krisensituation -alltägliche Sprache (nüchtern und schlicht, großer Deutungsspielraum) -alltägliche Dinge haben oft symbolische Bedeutung (zwischen den Zeilen lesen) -Erzählung, in der Wunderbares und Reales vermischt werden -Gesetze von Zeit und Raum aufgehoben -klare Handlungsstruktur (Notsituation des Protagonisten Bewährung mithilfe übersinnlicher Macht - Überwindung des Bösen/Belohnung) -formelhafter Beginn und Ende -einfache Sprache, symbolhafte Zahlen, Farben, formelhafte Sprüche -Typisierung der teilweise irrealen Figuren (nur gut oder böse) -Ansiedlung der Handlung im Irgendwo und -wann -Erzählung mittleren Umfangs, die von bestimmten, herausgehobenen und ungewöhnlichen Ereignis erzählt -strenge, meist geschlossene Form (kurze Einleitung - geradlinige Erzählung - Höhepunkt - Ende) -Leitmotiv (sog. 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Blankvers -Mehrfach wiederholende metrische Einheit des Gedichts; -besser Sinnabschnitte eines Gedichtes; -im engeren Sinn: strukturelle Übereinstimmung in Metrum, Rhythmus und Reimschema -wichtige Formen: antike Odenstrophe, Volksliedstrophe -lyrisches Stilmittel; -Satz- und Versende fallen nicht zusammen → ein Vers ist nicht gleich ein Satz; -Hinüberschreiten von einer Satz- oder Sinneinheit aus einem Vers in dem darauffolgenden; -Versenjambement innerhalb einer Strophe; -Strophenenjambemenet: strophenübergreifend -beim Lesen werden die Verse eher zusammengezogen -Verse sind miteinander verknüpft; -Satz- und Versende fallen nicht zusammen; -ein Satz geht über mehrere Verse -Satz- und Versende fallen zusammen; -Verse enden mit einem Satzzeichen (Konjunktion auch möglich) -Reimlose Verszeile mit -alternierendes jambisches Metrum, -aus 10 Silben bei männlicher Kadenz -11 Silben bei weiblicher Kadenz bestehend, -somit fünfhebig